Die Rheinmetall-Pistole

  • Hallo Fritz,


    da wird wohl ein Link zu einem Fremdserver gewesen sein, den ein Mod gelöscht hat und dafür diesen Hinweis hinterlassen hat.


    Schade


    Günter



  • nein, da stand ein Preisangebot (zum Verkauf)

    Gruß Covenant

  • nein, da stand ein Preisangebot (zum Verkauf)


    Ich habe den Beitrag des Users editiert, covenant hat die Gründe bereits genannt. Wir haben hier (noch) keine Angebotsrubrik für scharfe Waffen, und zudem wäre es gegenüber den zahlenden Mitgliedern nicht gerecht!


    Gruß!


    Volker

    Suche/Kaufe: Pistolentaschen der Firma "AKAH"

  • Moin,


    gerade kam eine Werbe-Anzeige in Haus geflattert, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Aus der Rubrik: "Anzeigen, die heutzutage so nicht mehr möglich wären...."


    Stammt - laut Verkäufer - aus einer Zeitschrift von 1924.


    Gruß


    sauerfan

  • Hmmm,


    Modell Schlägermütze ?! Na, dann ist ja der temporäre " Feind" klar erkannt. Bemerkenswert, dass so etwas mal möglich war.
    Schön, dass es solch eine Schwarz-Weiß-Malerei heutzutage nicht mehr gibt, oder ???


    Leider doch und zwar reichlich.


    armandvis

  • Hallo Rheinmetall-Pistolen Fans,


    ich befasse mich auch mit der Geschichte der Rheinmetall-Pistole,


    Frage: wer kann mir bitte sagen wer die Rheinmetall Pistole konstruiert hat ?
    und wer der Patentinhaber war.


    Danke
    Gruss
    Doppeldecker


  • Frage: wer kann mir bitte sagen wer die Rheinmetall Pistole konstruiert hat ?
    und wer der Patentinhaber war.


    Hallo Doppeldecker,


    wie in Beitrag Nr. 5 bereits geschrieben: In haber des deutschen Patentes Nr. 405424 war die "Rheinische Metallwaaren- und Maschinenfabrik", Düsseldorf-Derendorf. Wer die Pistole konstruiert hat, ist da leider nicht angegeben und entzieht sich meiner Kenntnis.


    Gruß


    sauerfan

  • Hallo Militaria Freunde,


    nach nächtelangen Recherchen im Internet und wälzen diverser Fachliteratur bin ich über euer sehr hübsches Forum gestolpert. :KLA
    Ich selbst bin Einzelhandelskaufmann für Jagd- und Sportwaffen und konnte beim Stöbern in unserer Gebrauchtwaffenübersicht ein äußerst gut erhaltenes Stück (Zustand 1-2) ausfindig machen. Es handelt sich hierbei um die in diesem Thema bereits ausführlich beschriebene Rheinmetallpistole. Als gebürtiger Sömmerdaer konnte ich mir diese Chance natürlich nicht entgehen lassen und habe das gute Stück gleich erworben.
    Leider erwiesen sich die nachfolgenden Recherchen über genaue Einzelheiten zu diesem Modell als äußerst schwierig. Im hiesigen Dreysemuseum konnte ich lediglich in einem Buch zum Thema Industriegeschichte in Sömmerda einen kurzen Anriss dazu finden. Demnach soll die Produktion nach ca. 12.000 Exemplaren nicht wie angenommen 1926/27 sondern bereits 1923 eingestellt worden sein.
    Meine Frage – gerade an die fachlich fundierten Mitglieder – woher stammen eure Informationen bezüglich Fertigungsvarianten etc. Ich selbst bin – zum leid meiner Freundin – mittlerweile total Feuer und Flamme für dieses Thema und bitte dringend um euren fachkundigen Rat.


    Gruß Klemmi93

  • Ich möchte mich an dieser Stelle recht herzlich bei Fritz bedanken, der mir in einer PM wertvolle Tipps geben konnte. Danke :DAF

    Beim Recherchieren bin ich auf folgende Fotos gestoßen:



    Bilder über den Fremdserver sind nicht erlaubt und wurden entfernt.
    Bitte die Forumsregeln beachten.

    Fridspeed

    Die Fotos zeigen ein Modell der zweiten Fertigungsreihe mit eingelassener Visierung und längeren groben Griffrillen. Außerdem deutlich zu erkennen, die auf der in Mündungsrichtung rechten Waffenseite befindlichen, Abnahmestempel.

    Kann mir vielleicht einer von euch mehr zu dieser Stempelung verraten? Ich bin hier leider total auf Grund gelaufen. :confused::confused::confused:

    beste Grüße
    Erik

  • Hallo,


    nach meiner Meinung handelt es sich hier leider um eine Verfälschung. Einen derartigen Stempel hat es nie gegeben.
    Dieses Thema wurde im Still Forum auch nicht besonders ausgeweitet, da allgemeines Unbehagen vorherrscht.


    armandvis

  • durch den neusten beitrag zur rheinmetallpistole wurde ich auf diesen uralten faden gelenkt, falls der verfasser oder eine andere kundige person vorbeischaut hätte ich eine frage.


    bei Reinmetall reden wir in diesm fall doch von einzigen hersteller dieser waffe Rheinmetall Abt. Sömmerda vormals V. Dreyse Fabrik richtig?


    was mich im beitrag elektrisierte ist der fakt das rheinmetall die seriennummern der dreyse 07 durchlaufen ließ. ist bekannt ob die Seriennummern dieser pistole 07 bei 1 begannen?


    beschäftige mich mit den seriennummern ziviler waffen aus der zeit Franz von Dreyse und da wäre es spanned ob einen übergang bei den SN nach 1901 gibt als Sömmerda endgültig in den Rheinmetallkonzern integriert wird, bis dahin laufen die SN jedenfallls seit 1860 durch.
    tatsächlich hatten allerdings unter Franz v. Dreyse zündnadelrevolver, reichsrevolver m 79 und m 83 jeweils eigene serienummernbereiche aber fragen kostet nichts


    mfg

  • Hallo,


    bitte entschuldige die späte Antwort. Ja, die Produktion der Dreyse 07 hat mit # 1 begonnen.


    armandvis

  • So, nun sind 10 Jahre vergangen und die Erkenntnisse zur Waffe haben sich ein wenig erweitert, es bedarf einer Berichtigung.
    Wie es zurzeit aussieht, hat es offensichtlich nur einen ( wenige ) Prototypen mit dem kleinen Griffwulst gegeben, denn in den USA ist jetzt # 251007 aufgetaucht und diese Pistole weist diesen Wulst schon nicht mehr auf.
    Bemerkenswert hierzu ist die Bedienungsanleitung, die zwar auf Seite 2 eine Pistole mit Wulst abbildet, die innenliegende Schnittzeichnung hat keinen und die Einzelteileliste zeigt wieder den Wulst.


    Für eine weitere gewisse Konfusion sorgen die nunmehr bekannt gewordenen unterschiedlichen Magazine,
    denn es gibt sie brüniert bzw. vernickelt, mit oder ohne Sicke im Korpus und auch mit kleinen oder großen Schaulöchern. Das abgebildete brünierte Magazin mit Sicke ist zusätzlich auf der Unterseite mit dem Rheinmetall-Logo gestempelt. Allen Magazinen gemeinsam ist offensichtlich ein sehr "satter" Sitz.


    Auch im "Innenleben" der Pistole hat es kleinere Veränderungen gegeben ( siehe Foto ).


    Beim Seriennummernbereich gibt es eine Korrektur, denn es sind inzwischen zwei Pistolen im Bereich über 266000 registriert worden. Nach der vorliegenden nunmehr bekannten höchsten Seriennummer muss eine Gesamtproduktion von etwa 16200 angenommen werden.


    Liste der mir bislang bekannten Rheinmetall Pistolen:


    251007 vernickeltes Magazin, kleine Schaulöcher
    253670 vernickeltes Mag.
    253972 brüniertes Mag., große Schaulöcher
    254133
    254830
    254849
    254857
    254871
    254934
    255290
    255453
    256157 vernickeltes Mag., mit Sicke
    257955
    257994
    258021
    259106 vernickeltes Mag.
    259328
    260398
    261751
    262359 brüniertes Mag., Kunststoffgriffsch.
    263190
    264072
    264907
    266060 vernickeltes Mag., Holzgriffsch.
    266168



    Mein Dank für die Hilfe gilt unserem Sammlerkollegen aus den USA, Joe Wotka.


    armandvis

  • Hallo bin neu und hab nach langer Suche endlich eine Rheinmetall Pistole erstanden.

    Seriennummer 257433