"Adolfkanonen" Batterie Theo, Trondenes, Norwegen

  • Museum „Adolfkanonen“ = Batterie „Theo“ (Norwegen)

    Die Batterie "Theo" hat 4 Geschütze Kal. 40,6cm, die derzeit größten landgestützten Kanonen der Welt, und ist theoretisch noch schußfähig.

    Trondenes ist eine Halbinsel die 3 km nördlich von Harstad liegt. Harstad liegt auf der Insel Hinnøy, es ist die größte Insel von Norwegen und gehört zur Inselgruppe der Lofoten.

    hier einige Links:

    http://www.adolfkanonen.com/willkommen.htm

    http://en.wikipedia.org/wiki/40.6_cm_SK_C/34_gun


    Das Museum „Adolfkanonen“ liegt eingebettet in einem norwegischen Militärgelände. D.h. man kann nicht einfach da hin gehen sondern nur mit einer geführten Tour. Man wartet vor dem Kasernengelände am Parkplatz an dem großen Schild, bis mit einem Auto der Guide kommt und kassiert (es gibt kein Kassenhäuschen oder so!). Der meldet die Gruppe dann an der Wache an und führt die ganze Kolonne (eigene Fahrzeuge Pflicht!) zu einer der 4 Geschütze der Batterie.

    Die Führung ist, je nach Zusammensetzung der Gruppe, auf norwegisch, englisch oder deutsch.

    geführte Touren gibt es (Stand Juli 2011) wie folgt:

    14.06. bis 14.08.: 11:00, 13:30 und 15:30 Uhr
    15.08. bis 31.08.: 12:00

    Die Batterie besteht noch aus den 4 Geschützen, wobei nur das zu besichtigende Geschütz im dem guten Zustand ist. Nach Auskunft des Guides wären die anderen drei aber auch komplett, nur nicht dauerhaft gewartet.

    Die Kanonen sind Überbleibsel eines Schiffbauprogrammes für riesige Schlachtschiffe, das später aufgegeben wurde. Die bereits gebauten 12 Kanonen (die gezeigte ist die Nr. 12, also die letzte) wurden zur Verwendung in Küstenbatterien bestimmt.

    Die Batterie „Theo“ schützte, zusammen mit der nicht mehr existierenden Batterie „Dietl“, die Einfahrt in den Narvik-Fjord.

    Nach dem Krieg wurde die Batterie Teil des norwegischen Küstenschutzes. Die Unterlagen wurden von den Deutschen vernichtet, die Batterie aber ansonst funktionsfähig übergeben. Die internierte Besatzung übte britische und norwegische Soldaten auf die Anlage ein. Wegen der Weiterverwendung ist sie noch so gut erhalten, wegen ihrer geschützten Lage in einem militärischen Sperrgebiet wurde sie nie demontiert. Es ist offenbar ein Trend in Norwegen, die eigentlich ungeliebte Hinterlassenschaft der deutschen Besatzung museal aufzubereiten, sowohl als Touristenattraktion als auch als Dokument der eigenen Geschichte.



    Die Schussweite betrug, je nach Munition, bis zu 56km. Erstaunlich ist die Feuergeschwindigkeit (bis 20° Elevation ein Schuß pro Minute, es musste nur das Rohr abgesenkt werden, laden konnte man in jeder Stellung der Kanone) und die Genauigkeit der mechanischen Feuerleitanlage. Nach Aussagen des Guides wurde bei einem Probeschießen des norwegischen Militärs ein in 32km verankerter Fischkutter mit dem 2. Schuß getroffen, der erste ging 150m daneben.

    Das Museum zeigt in erster Linie die kpl. erhaltene Kanone mit allen Versorgungseinrichtungen (Generatoren, Munitionsaufzüge ….), daneben noch die üblichen Beigaben wir Waffen, Ausrüstung, Kanister …. und die in Norwegen offenbar unvermeidlichen Flak-Scheinwerfer nebst Generatorsatz.

    Es ist überaus faszinierend, ein so gut erhaltenes Schmuckstück deutscher Waffentechnologie besichtigen zu können. Die Anlage hat einen hohen Mechanisierungs- bzw. Automatisierungsgrad und ist voll elektrisch angetrieben. Die Beschriftung aller Komponenten ist übrigens immer noch auf deutsch.

    Faszinierend bzw. erschreckend auch der Verschleiß: Pro Schuß gingen ca. 600g material mit aus dem Lauf. Der Druck, der sich beim Abfeuern aufbaute, wurde gemessen. Sollte er unter einen bestimmten Wert sinken, muß man den Innenlauf wechseln. Geübt wurde daher oft mit Einstecklauf und kleinerem Kaliber.



    Folgende Infos habe ich aus dem Netz kopiert:

    Die offizielle deutsche Bezeichnung der Kanone war 40,6cm Schnell-Lade Kanone C/34, verkürzt zu 40,6cm SK C/34. Sie wurde 1934 von Krupp entwickelt. Im gleichen Jahr wurde auch die 38cm Schnell-Lade Kanone C/34 entwickelt, wahrscheinlich vor- oder gleichzeitig mit der 40,6 Kanone. Die Schlachtschiffe „Tirpitz“ und „Bismarck“ hatten beide 38cm Kanonen. 40,6 Kanonen waren von der deutschen Kriegsmarine bestellt und sollten an Bord von den neuen 56.200 Tonnen Klasse H und J Schlachtschiffen montiert werden.

    Die beiden neuen Schlachtschiffe waren eine Folge von dem großen und sehr umfassenden Flottenplan genannt Plan Z. Er wurde 1937 ausarbeitet und im gleichen Jahr wurde die 40,6 Kanone von den Kruppwerken in Essen in Deutschland bestellt. Die beiden Schlachtschiffe die man anfing zu bauen sollten „Friedrich der Grosse“ und „Großdeutschland“ getauft werden und es waren die ersten zwei von sechs neuen großen Schlachtschiffen die alle 1944 nach dem Plan Z, fertig werden sollten.

    Inzwischen wurde das Bauen von den Schlachtschiffen 1941 gestoppt und damit wurde auch der Gegenwartsplan Plan Z gestoppt. Die Kanonen wurden freigegeben für den Gebrauch der Küstenartillerie und Hitler bestimmte das nicht weniger als 8 von 12 nach Nord-Norwegen sollten, Diverse in der Region von Narvik.

    3 Kanonen wurden schon 1941 nach Hel in Polen geschickt, aber sie wurden 1942 nach Sangatte in der Nähe von Calais an dem englischen Kanal (Batterie Lindemann) verlegt. Die norwegischen und die französischen Batterien wurden fertig und ein Probeschuss wurde 1943 ausgeführt.

    Nur die Kanonen in Norwegen haben den Krieg überlebt, davon die beiden Batterien auf Trondenes; Batterie Trondenes I, und Engeløya in Steigen; Batterie Dietl. Die Kanonen in Steigen wurden 1956 zerstört, aber die Batterie auf Trondenes wurde bis Niederlegung am 1. Juli 1964 von der norwegischen Küstwache benutzt. Heute ist die Batterie auf Trondenes die einzige in der Welt wo man die gewaltigen Kanonen besichtigen kann. Alle anderen sind zerstört.


    Technische Daten:

    Kaliber: 40,6 cm
    Bedienung:68 Mann, wovon 20 im Turm
    Reichweite:42800 Meter mit gewöhnlicher Sprenggranate und 56000 Meter mit der „Adolfgranate“.
    Sprenggranate:1020-1030 Kilo-87 Kilo TNT.
    Ruckstosskraft: 580 Tonnen bei 0° Elevation und 635 Tonnen bei° Elevation.
    Gewichts des Rohrs: 158664 Kilo , Gewicht des Verschlussblocks: 3650 Kilo.
    Rohrlange: 21,5 Meter. Ruckstoßlange 105 cm.Schusstakt:1 Granate pro Minute bei 20° Elevation. Maximale Bahnhöhe: 21800 Meter bei der „Adolfgranate“
    Maximale Flugzeit:2 Min.10 Sek. Bei der „Adolfgranate“



    Die nachfolgenden Bilder stammen aus dem Juli 2011.


    Bild 1: Hinweisschild

    Bild 2: Schild am Tor der norwegischen Kaserne, Treffpunkt für die Führung

    Bild 3,5,7-12: Flackscheinwerfer 60cm und 150cm, mit Generatorsätzen.

    Bild 6: einer der beiden Eingänge in den Bunker, zur Mun-Anlieferung, Bild 14 ist der andere.

    Bild 10: musste mir sehr verkneifen, das Schild nicht zu klauen, einfach traumhaft was es hier noch gibt

    Bild 13: Lage der Batterien (je 4 Geschütze) und Schußbereich

    Bild 16 + 17: Die Kanone steht auf einem Drehzapfen und läuft "hinten" auf einer Schiene (hier nicht zu sehen, ist ein Stock tiefer). Die Abdeclklappen öffnen sich selbstständig, wenn die Kanone vorbei kommt, denn da kommt von unten der Mun-Aufzug hoch. Die Mitte des Bauwerks war mit Wasser gefüllt, durch den seitlichen Schacht (Bild 16) vielen die heißen Kartuschen in die Mitte zum Abkühlen

    Bild 18: Fundamente der Krananlage

    Bild 22: ein weiteres Geschütz der Batterie Theo.
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    Niemals dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht auch noch zu trinken! (Erich Kästner)

  • Ein Ausschnitt aus der Ausstellung. leider war es schwer, zu fotografieren, da der Guide hier schnell durch ging und auch alles hinter Glas war. Ebenfalls zu sehen: die insgesammt 4 Generatoren (2x Drehstrom, 2x Gleichstrom) und schönes "zierliches" Werkzeug
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  • Die Geräte für Telemetrie und Schußbahnberechnung waren ursprünglich nicht hier, wurden zur Komplettierung der Ausstellung aber hier aufgebaut. Beeindruckend ist der mechanischen "Feuerleitrechner", bei dem mittels Zahnrädern, Seilzügen und Kurvenbahnen alle möglichen Parameter (Entfernung, Wind, Geschwindigkeit des Zieles, Geschoßgewicht ...) zum Richten der Kanonen verrechnet wurden, mit erstaunlicher Präzision
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    Niemals dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht auch noch zu trinken! (Erich Kästner)

  • Es gab 3 verschiedene Granaten. Normale Sprenggranaten, panzerbrechende Granaten und die besonders weit tragenden "Adolfgranaten".

    Die Granate wog alleiche ca. 1 Tonne. Das genaue Gewicht war auf jeder Granate vermerkt und wurde bei der Feuerleitberechnung berücksichtigt. Danach kam der Pulfersack und zum Schluß die Kartusche mit weiterer Treibladung. gezündet wurde elektrisch, es konnte zur Not auch mechanisch gezündet werden.

    Der weiße Streifen auf den Granaten markiert den Schwerpunkt. Hier wurde mit der Greifzange des Hebegeschirrs angesetzt.

    Die Munition wurde in 2 Munitionskammern zusammengestellt (wegen der hohen Schußfolge wurde parallel gearbeitet), durch eine Schleuse in den Bereich unter dem Turm gebracht und auf Wägen verladen, die auf umlaufenden Schienen zum mit der Kanone mitdrehenden Munitionsaufzug gingen. Dadurch konnte die Kanone überall geladen werden und musste nicht in eine Ausgangsstellung zurückdrehen. Der Drehwinkel war übrigens 720°!
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    Niemals dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht auch noch zu trinken! (Erich Kästner)

  • Leider war rechtes Gedränge, deshalb sind of leute mit auf den Bildern. Man sieht den Keilverschluß (horizontal), den der Guide mittels Handrad (Notbetätigung) etwas öffnete.

    Bild 8 zeigt die Stempelung des Verschlusses.

    Bild 9 die Gerätschaften zum reinigen des Rohres.

    Bild 10+11 zeigen den Einstecklauf, mit dessen Hilfe man munitionssparend und laufschonend üben konnte
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    Niemals dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht auch noch zu trinken! (Erich Kästner)

  • Die Bilder zeigen vor allem den Aufbau der Kanone. man mußte erst mal einen kleinen Hafen bauen, dann eine befestigte Straße den Hang hoch. Die Einzelteile wurden mit einer 18t-Famo-Halbkette geschleppt. Neben der Kanone stehen heute noch die Fundamente der Krananlage, mit deren Hilfe sie zusammengesetzt wurde.

    Die letzten beiden Bilder zeigen schon norwegische / britische Soldaten in der Anlage.

    Die Bilder hab ich in der Ausstellung einfach abfotografiert, deshalb sorry für die Qualität
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    Niemals dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht auch noch zu trinken! (Erich Kästner)

  • So, eben bin ich wieder an der Kanone vorbei gekommen, diesesmal von der Seeseite, an Bord eines Hurtigruten-Schiffes. Geiler Anblick, den Geschützaufbau so im Gegenlicht des Sonnenaufganges zu sehen. Bilder gibt es wenn ich wieder zuhause bin.

    Zusatz:

    ich habe aufgrund der Nachfragen bezueglich Hurtigruten im Allgemeinen ein extra Thema aufgemacht: http://www.militaria-fundforum…php?p=2472022#post2472022

    Deshalb habe ich PK-Mann gebeten, alle nachfolgenden Beitraege, die ja nichts mit dem Museum zu tun haben, zu loeschen.

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    Niemals dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht auch noch zu trinken! (Erich Kästner)

  • interessante anlage!


    vielen dank für Deinen bericht! ;)


    mfg

    Tradition ist nicht das Bewachen der Asche, sondern das Weiterreichen des Feuers!

  • So, eben bin ich wieder an der Kanone vorbei gekommen, diesesmal von der Seeseite, an Bord eines Hurtigruten-Schiffes. Geiler Anblick, den Geschützaufbau so im Gegenlicht des Sonnenaufganges zu sehen. Bilder gibt es wenn ich wieder zuhause bin.


    Das will ich auch mal machen. Reiseführer hab ich schon.;)
    Fahrt ihr bis Kirkenes?
    Polarlichter dürfte man ja jetzt satt sehen, bei den extremen Sonnenstürmen von Dienstag.
    Wale womöglich auch. Orcas sind zurzeit da
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  • So: hier ein Bild der Kanone vom Schiff aus geknipst, im Januar morgens kurz vor 9:00
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  • Hallo Ralf,


    sehr schöner Bericht! Vor allem das letzte Foto vom Meer aus geknipst - einfach klasse! Ich bin zwar auch schon mit der Hurtigruten oder mit der kleinen Fähre von der Insel Senja aus kommend da zig-Mal vorbei gefahren, hab aber immer vergessen zu fotografieren. :(


    Mein letzter Besuch der Adolf-Kanone war im Sommer 2004, da durfte man sich noch nicht so frei dort bewegen wie heute. Dafür sind mir keine Touristen durchs Bild gelaufen :) Meine Großeltern kommen von der knapp 50 km entfernten Insel Senja, weshalb ich in Norwegen jeden Sommer auch ein bisschen nach militärischen Dingen Ausschau halte.


    Ich weiß z.B. von meinem Onkel noch ein paar Ergänzungen zu deinem schönen Bericht:


    Die Bezeichnung "Adolf-Kanone" bekam die Batterie Trondenes von den Norwegern selbst. ;) Die deutsche Bezeichnung war "Batterie Theo". Die baugleiche Batterie auf Engelöya ("Batterie Dietl") sollte ebenfalls mit 4 Geschützen ausgestattet werden. Beim Seetransport ging aber während eines Sturms 1 Geschützturm über Bord - deshalb standen dort nur 3 Kanonen! Die 4 Geschütze für Trondenes wollten die Deutschen deshalb nicht auf dem Seeweg, sondern per Eisenbahn durch Schweden transportieren. Sie bekamen aber damals von dem neutralen Land keine Erlaubnis dazu. Deshalb transportierte man die Kanonen mit Frachtkähnen von Trondheim aus.


    Der eigens zur Entladung der Frachtkähne gebaute Betonkai existiert heute noch. Mit einem Spezialkran konnte man die Kanonenrohre und anderes schweres Kriegsmaterial entladen. Das besondere Entladesystem der Deutschen für die Frachtkähne wurde von den Norwegern nach 1945 gesprengt, um den Kai auch für normale Fahrzeuge bzw. Schiffe nutzen zu können
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    Suche alles zum 1. Badischen Leibgrenadier-Regiment Nr. 109 aus Karlsruhe.
    Speziell zur Einheit meines Urgroßvaters Leo Fütterer (12. Kompanie 1. Badisches Leibgrenadier-Regiment Nr. 109 aus Karlsruhe, Dienstzeit 1897-99).

  • Die Batterie in Trondenes wirkte auf die englischen Seestreitkräfte dermaßen einschüchternd - immerhin hatten ihre 4 Geschütze einen Radius von knapp 56 km und konnten bis hinunter nach Narvik schießen - dass sie mit ihren Konvois Richtung Murmansk in einem großen Bogen fuhren. Deshalb hat die Batterie auch zu Kriegszeiten nie einen Schuss im Gefecht abgeben müssen.


    Bei Kriegsende war der Bau der Küstenbatterie Trondenes bis auf ein paar Kleinigkeiten fertig gestellt. Die deutsche Artillerieeinheit vernichtete vor der Kapitulation sämtliche Beschreibungen und technischen Bedienungsanleitungen der 4 Kanonen. Im Sommer 1945 übernahm dann offiziell das norwegische Militär die Batterie. Man war jedoch sehr vorsichtig beim Betreten der Geschützanlagen und Bunker - schließlich traute man den Deutschen zu, dass sie schnell noch alles vermint hatten. Die Kanonen waren voll gefechtsbereit und die Norweger fanden vor: 831 Sprenggranaten, 316 Panzerbrechende Granaten, 80 so genannte Adolf-Granaten (=76 kg TNT, Gewicht 1 Tonne), 7 Übungsgranaten samt Treibladungen. Die Batterie war dann bis 1964 in Dienst. Auf Engelöya hatten die Norweger schon 1956 die völlig intakte Artilleriestellung aufgegeben, die 3 Kanonen dort wurden abgewrackt und eingeschmolzen. Heute kann man dort eine Befestigungsanlage besichtigen, die wesentlich authentischer wirkt als in Trondenes, weil dort noch alle Bunker & Befestigungen aus der deutschen Besatzungszeit vollständig erhalten sind. In Trondenes war norwegisches Militär stationiert und baute dort die Anlage teilweise um, während auf Engelöya nie norwegisches Militär stationiert war und sich dort bis heute der "militärische Charme" des Atlantikwalls konserviert hat.


    Anfang 1951 begann die Ausbildung der ersten norwegischen Geschützmannschaften in Trondenes. Da die Deutschen alle Anleitungen etc. verbrannt hatten, war das sicher etwas schwierig. Aber irgendwo trieben sie z.B. noch eine alte Schießtabelle der Deutschen Kriegsmarine aus dem Jahre 1940 auf und eine Beschreibung für 38 cm Geschütze. Außerdem waren ja noch alle Beschriftungen der Anlage vorhanden und viele Norweger konnten ganz gut deutsch. Im Juli 1951 feuerten die Mannschaften die ersten scharfen Schüsse ab - mit gaaaaaanz langen Reißleinen. Mein Onkel erzählte mir, dass die Bedienungsmannschaften aber beim ersten Mal zuviel Pulver verwendet hatten, weshalb sämtliche Fensterscheiben in weitem Umkreis von Harstad zu Bruch gingen
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  • Allein das Kanonenrohr eines Geschützturms wiegt 158,7 Tonnen! Der Keil alleine 3,6 Tonnen.


    Jedes Jahr kommen norwegische Veteranen der früheren Bedienmannschaften nach Trondenes und treffen sich dort mit deutschen Veteranen des 2. Weltkriegs. Man fachsimpelt, feiert zusammen - und pflegt natürlich die Alte Dame so gut es geht. So weit ich weiß, feuern die alten Leutchen dann immer einen Schuss zur Probe ab. Ich muss mal rauskriegen, wann genau die kommen. Hoffentlich bin ich dann im Urlaub dort, mit der Fähre sind das von Senja aus nur ca. 30 Minuten
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  • Angeblich hätte man mit der Kanone maximal 250-300 Schuss abfeuern können, dann wäre ein Wechsel des Rohrs erforderlich geworden. Jeder Schuss reißt nämlich ungefähr 400-600 Gramm Stahl aus dem Rohr. Um das Rohr möglichst lange zu schonen, benutzten die Deutschen deshalb ein Einsteckrohr vom Kaliber 12,7 cm - das so genannte "Innere Rohr".


    Von meinem Onkel weiß ich, dass die Deutschen oft beim Übungsschießen auf "unsere Insel" Senja schossen. Um die Zielgenauigkeit festzustellen, hatten die Soldaten vorher den Küstenstreifen der unbewohnten Südspitze auf Senja gekalkt. Auf diese Weise sah man genau die Einschläge der Granaten.


    Ich bin mal vor 4 Jahren querfeldein - da gibt's nämlich keine Wege - an die Südspitze hinaus gewandert. Dort liegt immer noch jede Menge undefinierbarer Metallschrott herum. Und natürlich zahllose Geschossreste. Davon habe ich im Schweiße meines Angesichts ein paar Brocken im Rucksack mit geschleppt. Anhand der Maße müssen das die genannten Übungsgranaten gewesen sein
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  • Dieses Jahr habe ich nach genau 9 Jahren mal wieder die Adolf-Kanone besucht. Das Wetter war zum Glück traumhaft schön und die knapp zweistündige Fahrt mit der Fähre von der Insel Senja nach Harstad ein Traum. Leider ging es auch dieses Mal im Schnelldurchlauf durch Bunker und Kanone. Unser Führer war ein ehemaliger norwegischer Artillerie-Offizier, dem man seine Begeisterung für die alte deutsche Technik und die Bauleistung anmerken konnte. Seine Erklärungen in Norwegisch waren viel ausführlicher als in Englisch - zum Glück für mich, da ich ja die Sprache kann. Er bemühte sich anfangs sogar, ein paar Sätze auf Deutsch zu sagen. Da aber außer meinem Vater und mir nur noch ein deutsches Ehepaar anwesend war, ließ er das schnell wieder sein.


    Im Vergleich zu 2003 haben die Norweger inzwischen die ehemalige deutsche Seemine am Eingang (=damals als Blumenkübel zweckentfremdet) entfernt. Meine Eintrittskarte sieht noch genauso aus wie damals, nur die Nummerierung hat sich geändert. In den Sommermonaten sind es schon mal ca. 60 Besucher pro Tag, die den Weg zur "Batterie Trondenes" - so die offizielle Bezeichnung - finden. Jetzt stehen auch seit ein paar Jahren 2 Flakscheinwerfer (60 und 150 cm) samt Zubehör vor dem Bunkereingang zur Adolf-Kanone. Und die Müllcontainer verschandeln immer noch den Eingang ...
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  • Nach wie vor sehr beeindruckend sind die Erklärungen zur enormen Reichweite der ehemaligen Batterie Trondenes. Der Grund für die Errichtung der Batterie auf dem Hügel oberhalb von Harstad - und der baugleichen Batterie Dietl auf der Insel Engeløy bei Steigen - war die Absicherung des für die deutsche Wirtschaft so wichtigen Erzverladehafens in Narvik. Die 1.030 kg schwere Sprenggranate sowie die 1.080 kg schwere Panzergranate erreichten einen Radius von 42,8 Kilometern. Mit der 600 kg schweren "Adolf"-Granate schoss die Batterie sogar bis zu 56 Kilometer weit :eek: Während des gesamten Krieges kam es jedoch nie zu einem Schuss auf den Feind - die Abschreckung der deutschen Artilleriestellung funktionierte und alle Flottenverbände fuhren in weitem Abstand vorbei.


    Als die Norweger 1945 die Anlage zum ersten Mal betraten, hielten sie übrigens die schwarzen "Adolf"-Granaten für Giftgasgranaten und kippten sie bis auf ganz wenige alle ins Meer
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  • Bei Feuerbereitschaft mussten die deutschen Soldaten im Bunker unter den Geschützen schlafen. Dafür gab es an den Wänden Befestigungshaken für Hängematten. Die Siemens-Telefone funktionieren auch nach 67 Jahren noch. Was übrigens nicht das Einzige ist, was noch geht...


    Klasse auch die riesigen Werzeuge. Die Fotos vom Bau der Batterie sind zwar nur Kopien, aber sehr sehenswert. Das letzte Bild zeigt das Abfeuern der letzten Granate im Jahre 1957 in Richtung Insel Senja bzw. Insel Dyrøy in fast 32 Kilometer Entfernung! Danach wurde die Batterie stillgelegt. Der größte Teil der Mechanik funktioniert auch heute noch, jedoch sind die Dichtungen fast alle porös und daher wäre ein Abfeuern des 40,6 cm Geschützes heute ziemlich riskant
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  • In der Munitionskammer, wo die Geschosse aus Pulversack und Kartusche zusammengestellt wurden, arbeitete die Bedienmannschaft parallel. Damit alles schnell ging und sich die Soldaten nicht im Weg herumstanden, gab es ein ausgeklügeltes Transportsystem. An der Decke sind Schienen angebracht, an denen das Hebegeschirr durch die Räume geschoben bzw. gezogen werden konnte. Mit einem einfachen Handgriff konnte man mittels Hebel Weichen stellen und das Hebegeschirr umlenken. Das Ganze funktioniert auch heute noch sehr leichtgängig, wie wir gezeigt bekamen.


    Auf dem historischen Foto sieht man die norwegische Geschützmannschaft Ende der 1940er Jahre in norwegischen Uniformen und mit deutschem Stahlhelm
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  • Im Bunker kann man auch den Rechentisch C39 Nr. 34 besichtigen. Er gehörte damals zur Standardausrüstung einer Küstenbatterie und war besonders effizient. Unser Führer erzählte, dass man vor einigen Jahren mit modernsten Computern bis auf 2 cm Abweichung das gleiche Ergebnis erzielte wie mit der damaligen Technik.


    Auf dem Schild steht, dass man mit dem Rechentisch unter Berücksichtigung von Entfernung, Veränderung in der Anfangsgeschwindigkeit und der Pulvertemperatur, Windrichtung und Windgeschwindigkeit sowie Kurs & Geschwindigkeit des Ziels "eine komplette Längen- u. Seitenkorrektur" vornehmen konnte. Und das alles mit Mechanik :eek:
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  • Der graphische E.U.-Messer zur Messung der Abstandskorrektur gehörte ebenfalls zum Feuerleitsystem der Artillerie. Damit war meines Wissens eine kontinuierliche Messung von Geschwindigkeit und Entfernung des Ziels möglich. Korrigiert mich bitte, wenn es nicht richtig sein sollte
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