Album Kriegsgefangenschaft 1942 Canada

  • Hallo,

    nachfolgendes Album hat die Tage zu mir gefunden . Dürfte sich dabei um das POW Camp 133 handeln und von einem Luftwaffenangehörigen aus Berlin stammen . es sind insgesamt 19 Postkarten eingeklebt und lose 14 Pin-up Zeichungen in A4 bei .

    Gruß FM

  • sehr schick.. danke fürs zeigen..

    suche dringend! EKM von 16. Luftgau-Nachrichten-Regiment 1
    EKM von der 1.Kompanie Infanterie-Ersatz-Batalion(mot)53

    Erkennungsmarken Ostpreußischer Garnisonen

    Alles über das Luftgau Nachrichten Regiment 1

    Und Torgau

  • Top Sache ! Bitte hilf mir mal : einige Zeichnungen sind scheinbar von den Kanadiern gefertigt ?? Unten rechts auf den Skizzen steht ja was (auf den farbigen „Karten“) und anderes hat der Gefangene selbst gezeichnet ?

    Ist das so richtig ??

    SUCHE IMMER EKMs

  • POW Camp 133 Lethbridge ist richtig. Habe in meiner Sammlung den Nachlaß eines Kampffliegers, der u.a. auch in diesem Lager war.

    Habe mal Bilder angehangen, hoffe das ist in Ordnung für Dich.


    Gruß Witte

  • Top Sache ! Bitte hilf mir mal : einige Zeichnungen sind scheinbar von den Kanadiern gefertigt ?? Unten rechts auf den Skizzen steht ja was (auf den farbigen „Karten“) und anderes hat der Gefangene selbst gezeichnet ?

    Ist das so richtig ??

    ja ,richtig . die Postkarten sind gedruckt , dürfte die komplette Serie in dem Album sein .

    Dateien

    suche : RAD Erkennungsmarken und Ärmelspaten

  • Habe mal Bilder angehangen, hoffe das ist in Ordnung für Dich.

    na klar , super Urkunden ! Danke für's zeigen

    suche : RAD Erkennungsmarken und Ärmelspaten

  • Da kann man mal sehen wie Unterschiedlich eine Gefangenschaft gewesen ist : als deutscher in Alliierter machte man noch Sportfeste —-

    Zur selben seit als Pole oder russe in deutscher Gefangenschaft war man am verhungern.... wenn man sich das so überlegt....

    Ich finde immer großen Gefallen an so POW und KGL - Dingen.

    Oftmals gute Belegstücke !

    SUCHE IMMER EKMs

  • Da kann man mal sehen wie Unterschiedlich eine Gefangenschaft gewesen ist : als deutscher in Alliierter machte man noch Sportfeste —-


    Maximal in England, USA und Canada. Und nach Mai 45 war die Gefangenschaft dort auch nicht mehr das gelbe vom Ei.

    Danach wurden die Zeiten für die deutschen gefangenen teilweise auch deutlich härter.


    Bobby

    Suche alles zum:
    -Infanterie-Regiment 41 Amberg/Artillerie-Regiment 10 Amberg
    -Minensuchboot M402 unter DKiG. Träger Kommandant Oberleutnant zur See Ernst Nahrgang, der 24. Minensuchflottille

  • Da hast du recht , aber ein Gefangener Russe hatte es ab dem ersten Tag schlecht , statt ab 1945....

    SUCHE IMMER EKMs

  • Und wenn man so manche Geschichten von deutschen Kriegsgefangenen in Irland, Schottland etc. liest, scheint da so mancherorts auch eher Ferienlager angesagt gewesen zu sein. Kein Vergleich zu in Russland inhaftierte deutsche Gefangene oder eben Russen, Polen etc. in deutscher Gefangenschaft.

    Suche silberne Verwundetenabzeichen im Etui und Ostmedaillen im sehr guten Zustand. Freue mich über jedes Angebot.

  • In meiner Nachbarschaft gab es einen älteren Herren , der war von Beruf Lehrer , für Sport und englisch , später erfuhr ich das er im Krieg Fallschirmjäger war und in englische Gefangenschaft geriet.

    Die durften sogar das Lager verlassen um Fußballspiele zu sehen !!!!

    Seine dort erlernten englisch-Kenntnisse nutze er später um Lehrer zu werden..... seine Familie hat mir Fotos gezeigt auf denen er im Knochensack im Schützengraben steht , Soldbuch war auch vorhanden.

    SUCHE IMMER EKMs

  • das mit irland kann ich bestätigten hab nen kleinen nachlas von einem der auf U 427 gefahren ist..(vom sohn bekomm, er sagte sein vater war in irland in gefangenschaft .erst waren de uboot leute mit der waffen ss zusammen und da hatten die nix zu lachen..als man dann spitz bekomm hat das die uboot leute nich die "bösen buben" waren wurden sie von der waffen ss getrännt und das lager leben war ok ..er erlernte da landwirtschafttliche fähigkeiten die er dann in deutschland nutzte..)

    suche dringend! EKM von 16. Luftgau-Nachrichten-Regiment 1
    EKM von der 1.Kompanie Infanterie-Ersatz-Batalion(mot)53

    Erkennungsmarken Ostpreußischer Garnisonen

    Alles über das Luftgau Nachrichten Regiment 1

    Und Torgau

  • Kannte ebenfalls einen ehem. Fallschirmjäger (FJR 1), der 1940 in Holland in Gefangenschaft geriet und per Schiff erst nach England und dann nach Kanada kam. Die meiste Zeit hat er im POW-Camp Espanola verbracht und wohl eine recht gute Zeit gehabt. Da wurden zumindest anfangs Orden und Hoheits-/Rangabzeichen getragen und bei Beerdigungen kam die HK-Flagge auf den Sarg. Die Stimmung unter den Gefangenen verschlechterte sich wohl erst nach Ankunft der ersten Gefangenen von der Invasionsfront, und nach 45`wurden sie auch härter behandelt. Interessanterweise war der Kampfflieger auch in Espanola. In seinem Nachlaß habe ich 2 Sporturkunden aus Birkenrinde , die der Fallschirmjäger angefertigt hatte. Als ich sie ihm damals gezeigt habe , war der sehr gerührt. Jedenfalls ist der Fallschirmjäger 1947 entlassen worden und hat in den 90er Jahren auf Einladung aus Kanada Espanola besucht. War sogar in der dortigen Regionalpresse.


    Gruß Witte

  • Hier mal ein Bild aus einer alten Zeitung. Man beachte den salutierenden US-Soldaten links.


    Gruß Witte

  • Es war eben auch möglich mit Respekt und Achtung gegenseitig um zu gehen.....und natürlich hing es auch vom Zeitpunkt und verschiedener anderer Faktoren ab. Was da an Mengen von Russen und Polen ab 41 in Gefangenschaft geriet , das wäre schon mehr als eine Herausforderung gewesen alle zu versorgen. Doch man muss feststellen das man sich mit den West-Alliierten Gefangenen mehr Mühe gegeben hat.

    Für mich ist das persönlich eine „Schande“ wie da Massen an Menschen zu Grunde gerichtet worden.

    SUCHE IMMER EKMs

  • Hier mal ein Bild aus einer alten Zeitung. Man beachte den salutierenden US-Soldaten links.


    Gruß Witte

    tolles Foto. Danke fürs zeigen.

    Suche silberne Verwundetenabzeichen im Etui und Ostmedaillen im sehr guten Zustand. Freue mich über jedes Angebot.

  • Es war eben auch möglich mit Respekt und Achtung gegenseitig um zu gehen.....und natürlich hing es auch vom Zeitpunkt und verschiedener anderer Faktoren ab. Was da an Mengen von Russen und Polen ab 41 in Gefangenschaft geriet , das wäre schon mehr als eine Herausforderung gewesen alle zu versorgen. Doch man muss feststellen das man sich mit den West-Alliierten Gefangenen mehr Mühe gegeben hat.

    Für mich ist das persönlich eine „Schande“ wie da Massen an Menschen zu Grunde gerichtet worden.

    Das lag wohl mit daran, dass man die Russen, bzw. Angehörige der Roten Armee als "Untermenschen"bezeichneten.

    Laut damaligen Sprachgebrauch waren sie vergleichbar mit Flöhen und Läusen, die man vernichten muß.

    Zum anderen darf man auch nicht vergessen, dass die Sowjetunion nie die Genfer Konvention über die Behandlung von Kriegsgefangenen unterschrieben haben.

    Mein Opa war als KG in den USA. Ich habe ihn leider nicht mehr kennengelernt.

    Aber Oma erzählte immer, laut seiner Aussage war seine Zeit in den Staaten, die schönsten Zeit während des Krieges.


  • Was du schreibst ist so korrekt ; hast du recht. Ein Veteran mit dem ich viel Zeit verbrachte war auch als Angehöriger der SS ( Pz-Besatzung Panther in der Hohenstauffen) in amerikanischer Gefangenschaft.

    Nach anfänglichen Misstrauen beiderseits entwickelte sich im Laufe der Zeit ein freundschaftliches Verhältnis das so endete :

    Am Tag der Entlassung bekam er das Angebot eines Offiziers (ami) mit in die USA zu kommen , auf die Farm des kinderlosen Offiziers !

    Hat er mir mehrmals und glaubhaft erzählt.

    SUCHE IMMER EKMs

  • Gab aber auch ne andre Seite der Medaille....

    Ein Bekannter meiner Großeltern wurde 43 zur SS eingezogen (Banatdeutscher).

    Als Dreher in der Inst. für Halbkettenfahrzeuge. Erst zur "Totenkopf", dann zur "Das Reich".

    1945 wurde er in Böhmen von den Amerikanern gefangen genommen.

    2 Wochen hinter Stacheldraht ohne Essen, und die Amis traten vor den Augen der Gefangenen die halbgegessenen Sandwiches in den Dreck und zertrampelten sie.

    Der Mann wurde erst im Dezember 1955 aus sowjetischer Gefangenschaft entlassen, lässt aber kein schlechtes Wort über die Russen kommen, trotz Kriegsverbrecherverurteilung und 3 Jahren im Stawka Bunker in Moskau.


    Mit Tschechen und Amis hingegen braucht man ihm nicht kommen, da hat er nur Verachtung übrig.


    Und zum Thema russ. Gefangene...
    Mein Urgroßvater saß ein paar Tage im Gefängnis weil er dabei erwischt wurde das er den russischen Gefangenen bei der Feldarbeit Brot zugesteckt hat.


    Kann man halt nicht alles unbedingt pauschalisieren...


    Bobby

    Suche alles zum:
    -Infanterie-Regiment 41 Amberg/Artillerie-Regiment 10 Amberg
    -Minensuchboot M402 unter DKiG. Träger Kommandant Oberleutnant zur See Ernst Nahrgang, der 24. Minensuchflottille