• Angeregt durch das vorhergehende Thema und durch einen User der hier im MFF vor langer Zeit seine wunderbare Sammlung seiner Hotchkiss Mle 1914 gezeigt hat hatte ich mich vor einiger Zeit dazu entschlossen mich auch einmal im "Modellbau" zu versuchen. Ich möchte betonen das ich kein Hobbymodellbauer bin , aber gern mal ein wenig bastel. Also entstand aus den mir zur Verfügung stehenden Mitteln dieses kleine Modell. Es ist mit Grundplatte 23 cm groß. Es ist sicherlich kein Meisterstück, aber ich hatte Freude daran und ich glaube auch das man erkennen kann worum es sich handelt.

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  • Wahnsinn ... schaut echt toll aus !


    Kann man sagen, was das ungefähr für ein Maßstab ist ?

    Material vermute ich Messing oder Ähnliches ... muß ne Schweinearbeit gewesen sein, das so brillant hinzukriegen - Hut ab !


    Schöne Grüsse

    Roland

  • Du, ich muß ehrlich sagen, ich weis nicht was es für ein Maßstab ist. Ich habe mir einfach ein paar Bilder gesucht und versucht alle Teile in einem "in etwa Verhältnis" hin zu bekommen. Ich hatte ja auch keinen richtigen Plan im Kopf, einfach nur so drauf los gebaut, wollte mich mal selber testen ob ich so etwas kann. Hatte schon öfter solche Ideen bei anderen Projekten.

    Das Material ist Messing. Säcke bestehen aus russischen Pulversäckchen die ich verkleinert habe. Kiste für die Ladestreifen - Holz u. Blech.

    Danke für Deine Aufmerksamkeit.

  • Sehr schön gemacht - gefällt mir - wie viel Arbeitsstunden waren das etwa?

    Suche alles zum

    Wehrkreis ROB Lehrgang für Infanterie VII Lenggries / ROB Rgt. Lenggries

    sowie alles an Dokumente zu folg. Divisionen ab März 1945 ( Nachlässe/Soldbücher/WP auch vorher)

    9.VGD / 19.VGD / 47. VGD / 79.VGD / 198. ID / 212.VGD / 352.VGD / 416. Div. / 553.VGD / 559. VGD /

    Pz.KGr v.Hobe / KGr v. Buddenbrock / KGr Pi.Schule Rosenheim / Flak Abt 86 / SS Flak Abt 6




  • Nun stell dein Licht mal nicht unter den Scheffel!!

    Das sieht super aus. :thumbup:

    Mich würde interessieren wie viele Einzelteile das sind, oder alles aus einem Stück?

  • Hallo, ich freue mich sehr das Euch meine kleine Arbeit gefällt. Die Arbeitsstunden habe ich nicht gezählt, weil das für mich nebensächlich ist, da ich keine weiteren Verpflichtungen habe und mit 72 Jahren zählt man sowieso keine Stunden mehr. Zu der Anzahl der Teile müßte ich mich mal aufmachen und nachzählen. Es wurde alles gelötet und genietet.

    Vor Jahren wurde hier mal ein anderes Teil gezeigt das ich für einen User hier angefertigt hatte. Er hat es hier auch vorgestellt. Es handelte sich um ein Schießgestell 1915. Das habe ich allerdings im Maßstab 1 : 1 gebaut. Zur Erinnerung hier noch ein paar Bilder. Wie Ihr sehen könnt mache ich es auch in "groß". :)

  • Hallo,


    Wow, das ist ja ein Kracher!

    Und alles im Eigenbau... Da werd ich neidisch, weil ich so ein Eigenbauprojekt nie zusammen brächte...


    Gruß Christoph

  • ... Da werd ich neidisch, weil ich so ein Eigenbauprojekt nie zusammen brächte ...

    Hallo Christoph


    ... wobei dies in erster Linie eine Frage der 'gelernten' Fähigkeiten, des Werkzeuges ... z.B. einer (Mini-)Drehbank und in erster Linie der Inspiration und der Interessenlage ist. Für einen Feinmechaniker, der sowas nochdazu mit dem Interesse an Modellbau verbinden kann, dürfte ... wenn er dann noch die richtigen Unterlagen dazu findet, nicht wirklich ein Problem sein Schließlich kennen wir ja beide einen Bankbeamten, der herrliche Geschützrohre, etc. für unser Hobby herstellt ... ;-)


    Als Anfang der 80er Jahre, Commodore-Computer bei diversen Fotohändlern in der Auslage auftauchten, fragte man sich ja auch, was man damit machen könnte ... Programmieren war meist die Antwort. Wobei, 'was' sollte man den programmieren ??? Bloß gab es da dann Leute, die dann viiiiele Ideen hatten und jetzt teilweise millionenschwer sind. Die 'Dümmeren' haben Ping-Pong darauf gespielt :-)


    ... und was ist daraus geworden, mittlerweile geht nichts mehr 'ohne' !!!


    Schöne Grüsse

    Roland

  • Ja, ich bin gelernter Koch und habe mir alles so nach und nach angeeignet, ohne wirklich Interesse am Modellbau zu besitzen. Aber manchmal packt es mich und denke : Das kann doch nicht so schwer sein, wirst´de bestimmt auch hinbekommen !? Wenn man dann noch sieht was ein Original Schießgestell für Preise erzielt, dann kommt man in Versuchung.

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  • Abschließend will ich noch kurz erklären wie alles begann. Vor Jahren kaufte sich mein Enkelsohn eine Serie von Weltkriegsmodellen in solchen kleinen Kunstoffkästen. Die hatten eine einheitlich graue Grundplatte und ein schwarz / weiss Bild als Hintergrund. Das gefiel gar nicht und ich dachte mir das kann man "bunter" gestalten.Den Jungen sein Eisenbahrkrempel genommen und los ging es. Kleine Dioramen sollten entstehen. Die Modelle habe ich bis auf einige Kleinigkeiten nicht verändert, nur den Untergrund und Hintergrund den Gegebenheiten angepaßt. Die richtigen Modellbauer hier werden jetzt die Nase rümpfen und sagen das es mit Modellbau nichts zu tun hat. Da haben sie natürlich recht ! Aber es war ebend der Reiz zu probieren ob es auch anders geht. Danach dann habe ich mich hin und wieder an andere Projekte gewagt. Um z.B. das Mle 1914 zu bauen hatte ich mir extra eine kleine Drehbank zugelegt, die steht nun da und wartet auf neue Ideen von mir.

    Ich hoffe Euch nicht gelangweilt zu haben und vielleicht hat jemand Inspirationen empfangen um sich auch einmal auszuprobieren.

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  • Hallo,


    Wow, die Boxen sind ja richtig gut geworden!!

    Dioramenbau gehört eigentlich auch zum Modellbau... und dass die Modelle schon fertig gebaut sind ist auch nicht schlimm... Die Modellbahner zb schnitzen ihre Züge ja auch nicht selbst ;)


    Gruß Christoph

  • Hallo


    Bei den Modellbahnern ist es mittlerweile fast zur Pflicht geworden, Lokomotiven und Waggons zu altern und stilgerecht zu verschmutzen. Die Bemalung von Fertigmodellen fältt genau in diese Rubrik. Aber auch da gibt es Enthusiasten, welche diese Modelle up-graden. Jedem halt das Seine ... Grundsätzlich ist es ja egal, woran man Freude hat und wie man seine Zeit, sinnvoll gestaltet, solange man (in diesem Fall Mann) Herr dieser Zeit ist ...


    Wie es mal einer in einem amerikanischen Forum geschrieben hat : I'm a builder and not a painter ! ... teilt sich halt die Welt der Modellbauer in die Tüftler, Scratchbauer und der Malkünstler. Dies zeigt sich ja in der Vielfalt der Farbsysteme, auf dem fast unübersehbaren Markt. Mittlerweile ist es auch lt. Berthold Tacke, dem ehem. Chefredakteur des Modellfan so weit, daß mehr als zwei Drittel eines Artikel in Modellbaumagazinen, sich mit der Bemalung und Gestaltung und nicht mit dem Bau eines Modelles, befassen.


    Bei mir ist's halt noch immer das genaue Gegenteil ... und wird wohl auch so bleiben. Nichtsdestoweniger schaue ich mir auch solche Sachen gerne an ... bloß halt nicht auf Modelshows, denn da verfliegen die Stunden mit Wichtigerem ;-)


    Schöne Grüsse

    Roland