Beiträge von ral6014

    Wenn der Ami nicht da obern gewesen wäre, der Russe hätte es bemerkt und sowas von den Finger in die Wunde gedrückt. ;)


    Hallo erst mal ich bin neu.

    Die Russen hatten selber zuviel Dreck am Stecken, als dass die sich sowas hätten erlauben können.

    Schwierig. Für eine neuzeitliche Repro halte ich das Ding nicht. Aber irgendwie passt an dem Teil so recht nichts wirklich. Keine knöpfbaren Ärmelenden, keine Koppelhakenstrapse bzw. -löcher. Kein wirkliches Innenfutter, ungewöhnliche Knopflöcher, etc. etc. . Der Stoff erinnert mich an Film- bzw. Theateranfertigungen. M.E. zwar schon älter, aber nichts wirklich zweifelsfrei Bestimmbares. Für nen - sehr - schmalen Taler ggf. als Kuriosum noch interessant aber das war´s dann schon.

    ...P.s das muss kein Modell "M40" sein nur weil die Bluse mit dem Jahr 40 gestempelt worden ist.
    Je nach dem wann die Stempelung im Jahr 1940 erfolgte war die Vorschrift und die Produktion noch nicht für eine Feldbluse mit dem nicht offiziellen Sammlerbegrif "M40" erfolgt. Ich kenne genug "M36" die noch 1940 gefertigt wurden.
    Gruß
    Vibes


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    Das ist mir bekannt. Ich hab das auch eher an dem Kragenobermaterial festgemacht. Aber das ist im Einzelfall nicht einfach zu bestimmen - je nach dem wie begabt der Schneider war. In diesem Fall so oder so wurscht.

    Danke für deine Meinung.

    Was meinst du mit Aceton test? Wenn die Farbe löslich wäre dann wäre sie nicht so alt?

    Ich versuche mal am Messingbeschlag mit einem Wattestäbchen... Ausserdem versuch ich makrobilder vom abzeichen zu machen.

    Leider ist der Zustand des Helmes und seine Patina nicht sehr gut ins Bild zubekommen

    Also wenn sich die Farbe mit Aceton ruckzuck löst, ist das definitiv kein sehr gutes Zeichen. Umgekehrt muss es jedoch auch nicht viel bedeuten. Es gibt reichlich Farben die sich mit Aceton nicht lösen lassen.

    Vergiss es.

    Das wäre ein annehmbarer Kurs, wenn sie "feldgrau" effektiert wäre.

    Hier haben wir es mit einer zweifelhaft effektierten und ggf. leicht veränderten Jacke zu tun.

    Einen Preis werde ich hier jetzt nicht nennen, aber der genannte ist definitiv zu hoch.

    Ja, an der Joppe wurde schon gut herumgemacht. Die Frage ist nur wann. Ich halte den dunkelgrünen Kragen für später ergänzt. Ursprünglich wird es eine M.40 mit feldgrauen Kragen gewesen sein. Theoretisch denkbar, dass danach dann - mehr oder weniger laienhaft - auch "schönere" Effekten draufgenagelt wurden - was jedoch im Widerspruch zu der ansonsten sehr sauberen Arbeit am Kragen selbst stünde. Wie auch immer sicher keine "Kampfjacke". Solche Stücke wurden v.a. für den Dienst an der "Heimatfront" zurechtgemacht.

    Angenommen der Helm aus dem 100'000 Mann Heer lagerte bis zum Fund (1968) in einer Offizierskiste im warmen trockenen Dachboden ist solch eine Erhaltung zu erwarten, danach war er sorgfältig in der besagten Sammlung untergebrac

    Was in diesem Fall sicher reine Spekulation ist. Aber klar.... es tauchen ja dauernd top erhaltene und auch originale Sachen auf. Die Lebenserfahrung sagt uns Sammlern aber, dass alte Sachen i.d.R. verranzt auszusehen haben - und zwar egal um was es sich handelt. Ist das mal - aus irgendeinem Grund - nicht der Fall, ist eben Vorsicht angebracht. Insgesamt wird der Helm schon passen. Aber egal wem zu ihn zeigst, es wird immer Leute geben, die aus den genannten Gründen dessen Authentizität anzweifeln werden. Hatte übrigens auch schon mal einen M.17 der bei der Reichswehr komplett neu lackiert wurde. Sah alles extrem farbfrisch aus. Entweder war meim Pott damals auch ein Fake, oder die haben seinerzeit einfach Farben verwendet, die extrem lange frisch bleiben bzw. gar nicht oder nur unter widrigsten Bedingungen altern. Aber da bin ich nun endgültig raus.....

    ...da hab ich wohl auch noch zu lernen. :)

    Ich seh das wie du...der äußere Anstrich zeigt nicht die zu erwartende Alterung und die narbige Oberfläche die sich da teilweise unter der abgeplatzen Farbe zeigt macht den Eindruck auch nicht besser.

    Dass da "Mimikry" überstrichen wurde heißt ja nicht zwangsläufig dass der auch original drauf war...

    Bin kein Fachmann für Helme im Allgemeinen oder Badenser Helme im Speziellen. Aber habe schon viele gepfriemelte Pötte gesehen und weiß auch wie man das macht, damit es leidlich überzeugend rüberkommt. Ohne jetzt eine zweifelsfreie Wertung abgeben zu wollen hätten mich die extrem farbfrischen Embleme ein wenig abgestossen. Aber das allein muss natürlich nix heißen. Es gibt immer auch sehr alte originale Stücke welche die Zeit in einem top Zustand überdauert haben und es gibt auch Details die - wie ich finde - recht authentisch rüberkommen, wie etwa die falsch rum aufgemalten Reichsfarben bzw. die verkehrt eingebauten Splinte. Wäre einem Faker verm. nicht passiert. Kommt eben auch immer ein wenig darauf an wo man das gute Stück her hat bzw. was man dafür löhnen musste.

    Alle Achtung. Ist richtig gut geworden. Dem Visier sieht man den Eigenbau gar nicht an. Waren die Ringe sowie die Visierklappe eigentlich auch im Original brüniert? Wäre mir neu, aber lerne gern dazu.