Beiträge von vizenz

    Hallo peronej,


    es gab keine speziellen Truppenkennzeichen für das Lehrpersonal der Wehrkreis ROB-Lehrgänge.

    D.h. Offiziere trugen die Waffenfarbe und Truppenkennzeichen ihrer vorherigen Verwendung, bzw. ihres Stammtruppenteils. Unteroffiziere und Mannschaften nahmen einfach ihre Aufschiebeschlaufen ab.

    Du müsstest also in den Stamm- und Personallisten suchen aus welchen Einheiten das Lehr- und Funktionspersonal kommandiert oder versetzt wurde um Rückschlüsse ziehen zu können. Ich vermute dass bei den meisten Lehrgängen auch Truppenfachlehrer oder Ausbilder aus den Führungs- oder Truppenschulen des Wehrkreises vor Ort waren. Es dürfte also ein ziemlicher Mix getragen worden sein.


    Besten Gruß,

    Andreas

    Naja, es ist einfach eine alte, häufig verbreitete Kopie.


    Hier ist die einzige sicher zeitgenössisch hergestellte Variante. Die Unterschiede sollte jeder erkennen können.


    Besten Gruß,

    Andreas

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    Denke dran,Du brauchst die Klappen der Jäger(hellgrün)...


    Gruß Wolf

    Hallo,


    da die Abzeichen der Jägertruppe von allen Einheiten im Divisionsverband getragen wurden kannst du Schulterklappen mit fast jeder Waffenfarbe verwenden. Einzig wiesengrün und weiß würde ich persönlich ausschließen - obwohl es gerade für weiß auch genügend Fotobeweise gibt. Wenn du es ganz exotisch magst, könntest du sogar GD Schulterklappen verwenden, auch davon gibt es Trägerfotos.


    Besten Gruß,
    Andreas

    Hallo Husar,


    das Allgemeine ist mir schon bekannt.

    Nur im Detail trugen eben die Sonderführer des Heeres keine grünen geflochtenen Schulterstücke mit silberfarbenen Durchzügen. Diese gab es beim Heer nur bei den Beamten auf Kriegsdauer. Die Schulterstücke der Sonderführer im Feldwebelrang waren grüne Schulterstücke aus parallel verlaufenden Plattschnüren.


    Anbei eine zeitgenössische Abbildung aus dem Uniformenmarkt. Die Abzeichen der Sonderführer bzw. Beamten im Offiziersrang waren identisch, die der Feldwebeldienstgrade unterschiedlich (auf der Abbildung Sonderführer links, Beamte a.K. rechts neben dem Strich).


    Besten Gruß,

    Andreas

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    Hallo Duke,


    ich bin der Meinung dass Sonderführer des Heeres keine solchen Schulterstücke trugen. Für mich ist der Mann auf dem Bild ein "Kriegsverwaltungsassistent" (Beamter a.K. des mittleren Dienstes).


    Besten Gruß,

    Andreas

    Hallo Philipp,


    ich vermute deinen neuen Ärmelstreifen im Bereich der NS-Frauenschaft. Leiterinnen und Walterinnen trugen teilweise solche Ärmelstreifen.


    Auch vom NSKOV und der DAF sind mir ähnliche Stücke bekannt. Bei letzterem aber immer mit hellblauem Rand.


    Besten Gruß,

    Andreas

    Also alleine durch die ständige Vergrößerung der GD-Verbände gab es sicherlich eine ganze Menge "Afrika"-Ärmelband Träger in deren Reihen.

    Scott Pritchett zeigt z.B. im 2.Band seiner GD Bücher ein Portrait von Oberleutnant Schultze-Drewitz damit (S.147). Auf S.149 ist sogar ein Bild mit "Afrikakorps" Ärmelstreifen an einer GD Uniform zu sehen.

    Ein Portrait mit genau diesem Typ GD Ärmelstreifen (handgestickte Schreibschrift) und Afrika Band kann ich allerdings nicht liefern.


    Besten Gruß,

    Andreas

    Hallo Ratz,


    ja, dieser Untersetzer wurde aus Laufbahnabzeichen für Mannschaften der Maschinenlaufbahn (Maschinistenlaufbahn) der Kriegsmarine gefertigt.


    Besten Gruß,

    Andreas

    Hallo,


    der Hinweis ist richtig. Das Bild zeigt die 2.Form der Abzeichen für Sonderführer der Marine. Man ging ziemlich schnell von den Plattschnüren wie sie von Luftwaffe und Heer verwendet wurden wieder weg und wählte ab 1940 einfache Ankerauflagen auf den Kragenspiegeln. Diese konnten aufgesteckte Metallabzeichen sein, oder, bei Sonderführern im Offiziersrang häufig zu sehen, handgestickte Anker die aufgenäht wurden.


    Besten Gruß,

    Andreas


    PS: Wenn das Bild mal weg soll... ;)

    Hallo,


    das kommt ganz darauf an was du als "früh gefertigt" definierst. ;)


    Grundsätzlich wurden ab Ende 1935 fast alle dienstlich gelieferten Metallabzeichen der Wehrmacht von messinghaltigen Buntmetallen auf Aluminium umgestellt. Der Zubehörhandel war dagegen etwas träger, wahrscheinlich weil es einfach einen Markt für Abzeichen aus Buntmetall gab (besserer Glanz durch Versilberung, bessere Haltbarkeit etc.). Erst die zunehmende Verknappung durch strikte Regulierung von Metallen hat dazu geführt dass Großflächig auf Zinklegierungen umgestiegen wurde. Deshalb tue ich mich immer schwer solche Metallabzeichen zu datieren.

    Eingrenzen lässt sich die Fertigung aber sicherlich auf den Zeitrahmen vor 1940/41.


    Besten Gruß,

    Andreas

    Hallo,


    das ist kein Totenkopf für einen Kragenspiegel. Der Größe nach ganz eindeutig ein Mützenabzeichen eines "Preußischen" Totenkopfes wie er als "1.Form" von der SS, bzw. bis 1945 vom Heer verwendet wurde.


    Besten Gruß,
    Andreas

    Und sie trugen die nummern auf den Schulterklappen!

    Ja, aber die Sturmbannnummern (ich glaube später gewechselt zu Standartennummern wenn ich mich richtig erinnere), das hat mit den Sturmnummern der Kragenspiegel (der SS-TV) und den Ärmelstreifen mit Nummern nichts zu tun.