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Alt 03.05.2014, 22:15   #1
reibert
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Servus !

Seit 29. März läuft, (noch, bis zum 9. November ´14), die Niederösterreichische Landesausstellung mit dem Thema:
Jubel & Elend
Leben mit dem Großen Krieg
1914-1918

auf der Schallaburg

http://www.schallaburg.at/de/ausstel...rieg-1914-1918

Den "Großen Krieg", (mit seinen Schrecken an der Front, und, in der Heimat), in all seinen Facetten zu dokumentieren, kann aber auch diese Ausstellung nicht ...
Dennoch sollte man sie gesehen haben !

Man hat sich hier dennoch wirklich sehr viel Mühe gegeben und, nach vorhergegangener Recherche und Anfragen über die Medien, haben sich viele Privatleute bereit erklärt, deren Exponate aus der eigenen Familie, als auch Museen, diese der Ausstellung zur Verfügung zu stellen.

Sehr viele persönliche, tragische, Schicksale werden, anhand von Briefen u. Photographien, als auch an Erinnerungsstücken, dokumentiert , auch viele filmische Dokumente werden per Multimedia den Besuchern vorgeführt.

Uniformierung, Bewaffnung, und, Ausrüstung der Kriegsgegner, werden, (ebenfalls, anhand vieler, vieler, Exponate), dem Besucher gezeigt.
Naturgemäß wird die Kuk-Armee vorrangig behandelt, aber auch andere Kriegsschauplätze, (z.B.: Gallipoli), werden thematisiert.

Einige Räume der Ausstellung wären vcht. besser für Kinder nicht zugänglich gemacht, in denen die Schrecken und die Brutalität des Krieges, (anhand diverser Exponate und Photographien), wirklich sehr drastisch gezeigt werden.

Die Ausstellung ist, leider, etwas "künstlerisch" in Szene gesetzt, und zwar durch Farbenspiel.
Manche Räume sind in sehr hellen Farben gehalten, welche die Kriegseuphorie und Zuversicht vor den anstehenden Schlachten darstellen sollen, die meisten Räume hingegen sind, wiederum, sehr dunkel und düster gehalten, sodaß man viele Exponate eher schwer näher betrachten, und, in den Details erkennen kann.

Ich habe die Ausstellung zuerst mit einer Führung angesehen.
Sehr informativ gehalten aber zu kurz, um die vielen Exponate näher zu betrachten.
Anschließen habe ich mir aber Zeit gelassen und die Ausstellung, nochmal, Raum für Raum, auf mich wirken lassen.

Man sollte jedenfalls schon einige Stunden einplanen um, zwar nicht alle, aber doch, vcht. sehr viele der Exponate, näher zu betrachten.

Für den Uniformsammler, den Sammler von Helmen und Ausrüstung, den an Waffentechnik Interessierten und, überhaupt, an Allen, welche an der Geschichte dieses Vernichtungskrieges interessiert sind, sollte diese Ausstellung wert sein, sie zu besuchen.

Manche der Exponate in dieser Ausstellung sind wirklich einzigartig und für mich war der Besuch der Ausstellung jedenfalls die Fahrt dorthin wert.

Solltet Ihr, vcht., zufällig, mal in der Gegend sein, (Autobahnabfahrt Melk, und dann seid´s auch schon fast da), schaut Euch die Ausstellung an.

Eintrittspreis ist moderat: Euro 10,,--
Führung: Euro 3,--

Auf dem Weg zurück zum Auto schaut´s noch schnell im Shop vorbei, da gibt´s Bücher en masse zum Kaufen, welche den "Großen Krieg" behandeln.
Darunter viele Titel, welche man in Büchereien kaum findet !
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Geändert von reibert (03.05.2014 um 23:46 Uhr)
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Alt 03.05.2014, 23:45   #2
lir2
 
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nabend!bin bei den öffentlichen ausstellungen meistens skeptisch...
aber wenn schon mal der reibert ein plus gibt,dann wäre es mit sicherheit eine reise wert
feinste grüße aus linz
lir2
AEIOU
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Alt 04.05.2014, 08:57   #3
reibert
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Für Dich, als Freund der "Knitterfreien", gibt´s auch einige Schmankerl´n zu sehen !
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Alt 05.05.2014, 15:38   #4
Steinacher
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Danke für diesen interessanten Tipp.
Überlege nach dem Besuch der Sonderausstellung im HGM über die Westbahn heimzufahrn.

MfG aus Kärnten.
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Alt 05.05.2014, 17:34   #5
Lars
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Ich habe mir die Ausstellung kürzlich angesehen. Auch für alte Hasen recht interessant.
Der Shop bietet wirklich viel, besonders an Literatur. Ich habe mir auch 2 Abzeichen als
Souvenir gegönnt.

Worauf man vielleicht hinweisen könnte, wären die Info's in Zettelform, die man in fast
jedem Raum mitnehmen und in einem Mäppchen sammeln konnte. Das hatten bei meinem
Besuch viele übersehen und sich dann gewundert, wo ich das herhabe.

Uniformen?! Naja, es "hing schon etwas herum". Kaum der Rede wert. Aber für die breite
Masse und zum Thema war es gut aufgemacht.

Ich würde vom Parkplatz aus nicht den "leichten Weg" zur Ausstellung wählen, sondern
den "steilen". Da kommt man quasi "durch die Hintertür rein". Der Garten ist sehr schön
und auch so sieht man etwas mehr. Und so schwierig ist der Weg nicht. Runtergehen möchte ich ihn nicht.

Gruß
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Alt 05.05.2014, 18:12   #6
reibert
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Zitat:
Zitat von Lars Beitrag anzeigen
...
Worauf man vielleicht hinweisen könnte, wären die Info's in Zettelform, die man in fast
jedem Raum mitnehmen und in einem Mäppchen sammeln konnte. Das hatten bei meinem
Besuch viele übersehen und sich dann gewundert, wo ich das herhabe.
...
Ja, das hab´ ich leider auch total übersehen ...

Das Literaturangebot ist aber wahrlich interessant und überaus umfangreich !
Im shop könntst´ glatt auch noch mal ein Stündchen, (oder mehr), verbringen !

Hab´ mir das Buch von M. Christian Ortner
"Sturmtruppen
Österreichisch-ungarische
Sturmformationen und Jagdkommandos
im Ersten Weltkrieg,
Kampfverfahren, Organisation, Uniformierung und Ausrüstung
"
gegönnt.

Nun, zu den Uniformen:
Ich fand´ das "Angebot" aber gar nicht mal so Ohne wobei auch noch zu bemerken ist, daß diverse Ausrüstungsstücke auch noch in anderen Räumen gesondert behandelt werden, wie, z.B., Ausrüstungsgegenstände aus Ersatzmaterial zu Kriegsende und diverse Kopfbedeckungen, (Versuchsmodelle), Grabenpanzer, als auch diverse Kopfbedeckungen der Truppen in Übersee.

Ich bin auch den "steilen" Weg und durch den Garten marschiert, schad´, daß es an dem Tage recht regnerisch war ...
Runtergegangen bin ich dann auch den "leichten" Weg.

Übrigends, ganz in der Nähe läßt sich wunderbar zu Mittag essen.
Landgasthof mit g´scheiten Portionen, moderaten Preisen und gutem Bier.
Das Schnapsangebot auch nicht Ohne !
Sogar der knurrige Hofhund namens Susi lag vor dem WC ...
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Geändert von reibert (05.05.2014 um 18:14 Uhr)
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Alt 19.09.2017, 20:44   #7
Lars
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Zitat:
Zitat von Lars Beitrag anzeigen
...Ich würde vom Parkplatz aus nicht den "leichten Weg" zur Ausstellung wählen, sondern
den "steilen". Da kommt man quasi "durch die Hintertür rein". Der Garten ist sehr schön
und auch so sieht man etwas mehr. Und so schwierig ist der Weg nicht. Runtergehen möchte ich ihn nicht.

Gruß
Ich war vor einiger Zeit mal wieder dort. Den steilen Weg hatte man gesperrt. Dafür gibt es nun einen ganz modernen Eingang mit Kassa usw.. Würde jeder Mautstelle auf einer Autobahn zur Ehre gereichen. Ich frage mich, ob es wirklich mal einen derartigen "Ansturm" gibt, der das rechtfertigt?!

Ob man das braucht oder woanders sinnvoller das Geld investieren könnte, ...?!

Insbesondere, da oben ebenfalls Mitarbeiter stehen und aufpassen, daß ja keiner zu früh reingeht.

Wenn man so wie ich zu früh dort ist, kann man eine Karte erst dann kaufen, wenn es das System zuläßt. Und solange steht man in der Gegend herum oder man geht rauf in den Garten, dann wieder runter und wieder rauf, wo die Karte händisch kontrolliert wird.

Gruß
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Alt 19.09.2017, 20:50   #8
reibert
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Wie ?
Die Ausstellung gibt´s immer noch ?
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reibert ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2017, 21:32   #9
Lars
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Zitat:
Zitat von reibert Beitrag anzeigen
Wie ?
Die Ausstellung gibt´s immer noch ?
Nein, das war etwas anderes. Aber ich habe gerade nachgesehen, ob etwas zu einem anderen Museum (Museumsdorf) erwähnt wird und da habe ich meinen alten Beitrag gefunden.

Gruß
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Alt 20.09.2017, 01:49   #10
PK-Mann
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Zitat:
Zitat von Lars Beitrag anzeigen
Ich war vor einiger Zeit mal wieder dort ...
????? erzählst du jetzt von der Schallaburg ?????

Soviel ich von Dr. Google weiß ... läuft gerade das noch :


ISLAM in Österreich – Eine Kulturgeschichte
18. März bis 5. November 2017


Wie findet Begegnung zwischen Kulturen und Religionen statt? Wie gehen wir mit Verschiedenheit um? Im Fokus der Ausstellung stehen
muslimische Kulturen in Österreich.

Ausgangspunkt sind Begegnungsräume von heute: Anhand vertrauter Situationen im täglichen Zusammenleben werden aktuelle Fragen,
historische Entwicklungen und unterschiedliche Sichtweisen in den Mittelpunkt gerückt. Sie laden zu einer vertieften kulturellen Begegnung
ein


... naja, mich gerade nicht ... schließlich gibt's diese 'Info' ja gerade ohnehin fast überall ... ohne zusätzlich zu bezahlenden Eintrittspreis !

Schöne Grüsse
Roland
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