Pistolen im Kal. 6,35 und deren Bedeutung bei der Wehrmacht

  • Unter der der Überschrift "Pistolen im Kaliber 6,35 mm und deren Bedeutung bei der Wehrmacht" möchte ich hiermit den Versuch starten, die gängigsten Pistolen im Kaliber 6,35 mm Browning, die zum Selbstschutz verwendet wurden zusammen zu tragen und zu beschreiben.
    Das Thema hatten wir mehrfach im Handfeuerwaffenforum bereits gestreift. Nun soll es hier Hauptthema sein.

    Fest steht heute, dass Pistolen im Kaliber 6,35 mm nie als offizielle Pistolen bei der Wehrmacht eingeführt wurden.
    Die Dienstvorschrift lies auch als Privatwaffe, das Kaliber 7,65 mm als kleinstes Pistolenkaliber zu. Dennoch wurden Pistolen im Kaliber 6,35 mm auch in besetzten Ländern unter deutscher Aufsicht gefertigt, von offizieller Seite bestellt und besonders günstig an Wehrmachtsangehörige verkauft.

    Dies steht im Widerspruch zur Dienstvorschrift, so dass man sich fragt, was dies dann zu bedeuten hatte.
    Hierfür gab es nur einen Grund und dieser war der Selbstschutz von Offizieren und anderen Wehrmachtsangehörigen während ihrer dienstfreien Zeit. Hierzu zählten der Ausgang der Soldaten und die Reise in den Erholungsurlaub in die Heimat. Besonders wenn Soldaten bei Ihrer Reise durch feindliche und/oder mit Partisanen besetzte Gebiete mussten, wurde das Führen einer Waffe oft angeordnet. Nun gibt es auch viele Situationen, wo Angehörige der Wehrmacht nicht augenscheinlich mit Waffen herum schleppen wollten, dennoch aber für den Fall der Fälle nicht schutzlos sein sollten. Hierfür schienen damals die inoffiziellen Pistolen im Kaliber 6,35 Browning als bestens geeignet. Diese Waffen fanden in jeder Tasche der Bekleidung ungesehen platz. Der Kauf dieser Waffen wurde durch Produktion und Bereitstellung der Pistolen zu einem niedrigen Kaufpreis gefördert. Für dass Tragen der Pistolen wurden Bescheinigungen als Ergänzung zum Soldbuch ausgestellt. Will man diese Waffen zu seinem Sammelgebiet sammeln, ist es wichtig dass ein Sammelbedürfnis für diese Waffen durch entsprechende Dokumente nachgewiesen wird. Viele Behörden vertreten den Standpunkt, was nicht offiziell eingeführt war gehört auch nicht ins Sammelgebiet. Durch das ausstellen der Genehmigung von einer Dienststelle zum Führen der Waffe und/oder die Eintragung im Soldbuch wird die Pistole wieder offiziell und damit gilt dann der Nachweis der kulturhistorischen Bedeutsamkeit als erbracht.

    Auch wenn heute Bestellungen der Wehrmacht von Taschenpistolen bekannt sind wie zum Beispiel die Astra 200, MAB A oder die Beretta Mod. 418 wurden diese Waffe als Privatwaffe an Offiziere und andere Wehrmachtsangehörige verkauft oder an Stabsoffiziere ausgegeben. Kampfpistolen für den Fronteinsatz hatten das offizielle Kaliber 9 mm Para.

    Immer wieder hört man aus Erzählungen, dass es bei Offizieren zum Status gehörte neben der dienstlichen Privatwaffe auch eine Taschenpistole als Privatwaffe für die Freizeit oder den Büroalltag zu besitzen. Es soll ein Wettbewerb gewesen sein, wer die kleinste und unauffälligste Waffe sein eigen nennen konnte. Hersteller aus dem Reich wurden hierbei höher gehandelt als Pistolen aus besetzten Ländern, die entsprechend günstiger zu erwerben waren.

    Einer der Favoriten war die Pistole Haenel Mod. 1 im Kaliber 6,35 mm auch Pistole Schmeisser genannt.
    Als einzige 6,35 ziger Pistole wird die Waffe auf der nachfolgenden Internetseite unter Wehrmachtspistolen aufgeführt.

    http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Waffen/pistolen.htm

    Vor einiger Zeit hatte ich dort mehrfach nachgefragt, warum ausgerechnet die Haenel als "Ordonanzpistole" aufgeführt wird. Leider hat man meine Anfragen nicht beantwortet.
    Dies lässt die Schlussfolgerung zu, dass den Verfassern des Themas nur die Haenel als Offizierswaffe bekannt war.
    Verbreitet als Taschenpistolen waren außer den bereits genannten Pistolen noch FN Modell 1906 und Baby, Pistole Duo und CZ 36, Unique Mod. 10, Frommer Baby, Steyr Kipplauf, Mauser Mod. 1910, Ortgies, Zehna, Mann, und weitere. Die Liste lässt sich weiter fortsetzen.

    Ich bitte meine Sammlerkollegen diesen Thread mit Bildbeiträgen der Waffen und wenn möglich auch durch Nachweis durch Dokumente oder Fotos mit zu beleben und somit eine Dokumentation der entsprechenden Waffen zu erstellen.

    Nachfolgend starte ich mit der Neuwerbung einer Pistole Beretta Mod. 418 die entsprechend dem Abnahmestempel 4UT im Oval 1943 unter deutscher Aufsicht gefertigt und von der Wehrmacht bestellt wurde.


    Weiter die Bescheinigung als Genehmigung zum Führen einer Pistole Haenel Mod. 1 als Ergänzung zum Soldbucheintrag der Privatwaffe.

    Pistole:
    Beretta Modell 418
    Kaliber 6,35 mm Browning
    LL 60 mm, GL 116 mm, Gewicht 390 Gramm,
    Magazinkapazität 8 Patronen, Masseverschluss, Hebel- und Griffsicherung,
    Beschriftung:
    Schlitten links: P. Beretta-Cal. 6,35-Brevettatta (erste Zeile)
    Gardone V.T. - 1943 - XXI (zweite Zeile)
    Griffstück links hinten: Stempel "4UT" im Oval
    Rechte Seite: Herstellungsnummer auf Schlitten und Griffstück
    Typische Berettagriffschalen mit den Initialen "PB".

    Bescheinigung:
    ausgestellt vom: 2. (Schüler-) Kompanie der Flugzeugführerschule (C) 21 am 25.05.1943 in Bialystok, Unterschrift Oblt. u, stellv. Komp. - Fhr. mit Dienstsiegel.

    Bescheinigung:
    Der Ofw. Friedrich F r a n z e k der 2. (Schüler-) Kompanie, Flugzeugführerschule (C) 21 ist im Besitz einer eigenen Pistole "Schmeiser" Nr. 51 036 Kal. 6,35 mm und berechtigt diese in- und ausser Dienst (ausser Urlaub im Altreich) zu tragen.
    Der Erwerb der Pistole ist im Soldbuch eingetragen.

    Aus dem Zusatz "ausser Urlaub im Altreich" kann man schließen, dass für diese Genehmigung zum Führen der Pistole während des Heimaturlaubes in Deutschland kein Bedürfnis mehr gesehen wurde.

    Gruß

    Fridspeed

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  • Frid,


    du reisst damit ein sehr lange vernachlässigtes Sammelthema an. 6,35er werden oft nicht gerade als sammelwürdig behandelt, wobei nicht realisiert wird, dass es nirgendwo so viele und unterschiedliche technische Lösungen gibt, wie bei den sog. Taschenpistolen.
    Es ist ein absolut faszinierendes Sammlungsthema und obendrein noch ein oft preiswertes.


    Eine kleine Berichtigung muss ich aber doch einbringen, die von dir zitierten Bestellungen der MAB A und Astra 200 waren keine!! Wehrmachtsbestellungen. Diese Waffen sind an die zwei großen Händler dieser Jahre GECO und AKAH für den zivilen Markt gegangen. Nur wer hat seinerzeit schon solche Waffen erworben ? Natürlich vorwiegend der von dir erwähnte Personenkreis.
    Ich habe zurzeit ne ganze Menge um die Ohren, desshalb wird es ein wenig dauern, aber die meisten in Frage kommenden 6,35er werden demnächst hier vorgestellt werden.


    Übrigens ist deine Beretta 418 so noch nie dokumentiert worden!! Da schweigt ja sogar Amerika !! Gratulation zu dieser Rarität.


    Gruß


    armandvis

  • Hier mein Beitrag zu diesem Thema. Die einzige 6,35er die ich besitze, aber wohl ein Muß, für jeden österreichischen Sammler.


    Pistole:
    Steyr Modell 1909 (spätes Modell)
    Kaliber 6,35 mm Browning
    LL 53 mm, GL 116,5 mm, 345g
    Magazinkapazität 6 Patronen, Masseverschluss, Hebelsicherung,
    Beschriftung:
    Schlitten links:
    Pat No9379-05 u. 25025-06
    ÖSTERR. WAFFENFABRIKS-GES.
    STEYR. MADE IN AUSTRIA
    Rechte Seite:
    PAT. ENGL. No16715-08 + N040335
    N.PIEPER PATENT


    Schön auch zusehen, der österreichische Beschuß rechts NPV und links Doppeladler und das Jahr 24.


    Typische späte Berettagriffschalen mit dem Steyr-Logo.


    Da diese Pistole in Österreich immer sehr beliebt war, gehe ich mal davon aus, dass sie bei den österreichischen Landsern und Offizieren ebenfalls noch zum Einsatz kam.
    Dies war eine sehr aufwendige und teure Pistole. Meine ist noch in einem hervorragendem Zustand, was die Scans leider nicht wirklich wiedergeben können. Am meisten angetan haben es mir die Bedienteile, welche blau angelassen sind. Ein Schimmern dieses schönen Blaus läßt schnell vergessen, dass es nur eine kleine 6,35er ist. Habe auch keine weitere Pistole mit diesem Blau.


    Gruß Günter

  • Nachdem ich bereits die Bescheinigung zu einer Privatwaffe der Marke Haenel eingestellt habe, nun noch eine Pistole diesen Typs.
    Diese Waffe soll mit die begehrteste Taschenpistole für Offiziere gewesen sein.

    Pistole:
    G.G. Haenel, Suhl, Schmeisser's Patent, Kaliber 6,35 mm Browning
    LL 57 mm, GL 118 mm, 350g
    Magazinkapazität 6 Patronen, Masseverschluss, Hebelsicherung,
    Beschriftung:
    Schlitten links:
    C.G. Haenel Suhl. Schmeisser's Patent
    rechte Seite:
    Herstellungsnummer und Beschusszeichen
    Auf jeder Griffschale das Monogramm HS in ovaler Umrandung
    Beschusszeichen Krone über N außen auf dem Lauf, in der Mitte des Schlittens und rechts am Rahmen.

    Da ich die Waffe nach langer Zeit erst wieder in den Händen habe, fällt mir auf, dass die Beschusszeichen nachlässig schief eingeschlagen sind und kaum zu erahnen. Mein erster Schreck, die Waffe könnte eventuell überarbeitet sein, :eek: hat sich nicht bestätigt.:)

    Zum Zerlegen der Pistole benötigt man das heraus genommene Magazin, das mit einer Lippe am Boden als Hilfswerkzeug dient.
    Ansonsten wird keiner die Pistole ohne Anleitung zerlegen können. Sicherungshebel, Abzug, und Magazin müssen in einer bestimmten Reihenfolge betätigt bzw. entnommen werden. Hält man diese Reihenfolge nicht genau ein, geht gar nichts.

    Die von Hugo Schmeisser konstruierte Pistole wurde von ca. 1920 bis 1939 gebaut. Die Waffe wurde in einer ausgezeichneten Qualität gefertigt. Alle Teile sind extrem maßhaltig.

    Der berühmte Konstrukteur und die ausgezeichnete Qualität der Waffe könnten für die Beliebtheit dieser Pistole verantwortlich gewesen sein.

    Über Vergleichsstücke würde ich mich freuen.

    Gruß

    Fridspeed

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  • Hallo Fridspeed,


    gratuliere zur Haenel Model I und zu der Idee mit den 6,35ern. Sollen da auch Taschenpistolen in 6,35 (etwa: Walther 8, Mauser 1910), oder nur Westentaschenpistolen besprochen werden?


    Zitat

    Einer der Favoriten war die Pistole Haenel Mod. 1 im Kaliber 6,35 mm auch Pistole Schmeisser genannt.

    (...)

    Zitat

    Diese Waffe soll mit die begehrteste Taschenpistole für Offiziere gewesen sein.

    ....möchte mal wissen, wer dieses Gerücht in die Welt gesetzt hat. Leider kenne ich die Stückzahlen der Haenel Model I nicht, aber eine Seriennummer über 66.000 hab ich noch nicht gesehen. Und die Herstellungszeit.... weiß ich leider auch nicht. Hier


    http://www.vestpockets.bauli.at/archiv/hs1d.htm


    wird eine Produktion bis 1930 vermutet. Muß aber nicht stimmen. Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass die Haenel ein besonders großer Erfolgsschlager, insbesondere bei Offizieren, war. Ganz im Gegensatz zu Mauser 1910, Walther 8 und Walther 9. Gerade letztere ist in wirklich bemerkenswerten Stückzahlen hergestellt worden, dazu auch noch sehr lange und bis in die Kriegszeit hinein, so dass Offiziere der Kriegszeit auch noch die Möglichkeit hatten, sie neu zu erwerben. Was aber vor allem für die tschechische Duo gilt, die als eine der wenigen 6,35er während des Krieges produziert wurden. Jedenfalls will ich an die Haenel I als DIE Offiziers-Pistole nicht recht glauben.


    Gruß


    sauerfan

  • Hallo Sauerfan,


    selbstverständlich gehören andere Pistolen im Kaliber 6,35 mm auch dazu. Die Mauser 1910 kann man nicht mehr als ausgesprochene Taschenpistole bezeichnen; war zur echten Verteidigung aber besser als die kleineren Pistolen geeignet. Präzision und Feuerkraft waren aufgrund mehr Masse und mehr Patronen(Neunlader) besser.
    Bei einem Test vor einiger Zeit auf dem Schießstand war ich sehr positiv überrascht. Alle 5 Schüsse auf 25 Meter ins Schwarze. Die kleineren Waffen streuen nach 10 - 15 Meter derart stark, dass die Geschosse bei 25 Metern oft nicht mehr auf der Scheibe ankommen.


    An dem Gerücht von der Schmeisser scheint etwas dran zu sein. Ich habe davon aus erster Quelle mehrfach gehört. Diese Pistole galt als etwas Besonderes. Den Grund hierfür konnte ich nicht erfahren. Von der guten Verarbeitung her dürfte eine Ortgies oder Sauer zum Beispiel nicht schlechter gewesen sein.


    Zu Ortgies, Unique und Mauser 1910 habe ich auch entsprechende Dokumente. (Bescheinigungen zum Führen der Waffe)Die Verwendung dieser Pistolen kann damit belegt werden.


    Leider habe ich keine Sauer im Kaliber 6,35 mm. Dafür bist Du dann zuständig.


    Gruß


    Fridspeed

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  • Die Pistole DUO aus Opotschno in Tschechien war eine Westentaschenpistole im Kaliber 6,35 mm Browning, die im II. WK als Privatwaffe bei Wehrmachtsangehörigen verbreitet war.
    Die DUO wurde während des Krieges weiter in hohen Stückzahlen gefertigt und dürfte günstig zu erwerben gewesen sein.
    Die Pistole wurde auch baugleich oder mit kleinen Abweichungen unter dem Namen "Jaga" und "Singer" verkauft.
    Im zweiten II. WK wurden Pistolen von der Firma Geco importiert und vertrieben.
    Offiziell war die Pistole DUO nicht bei den Streitkräften eingeführt noch verwendet worden.
    Polizei und Zoll dagegen haben diese Pistolen Hilfsweise benutzt.

    Nachweis Zoll = siehe Homepage eines Sammlers:
    http://www.zollwaffen.de/duo.html

    Die Daten der Pistole:

    Hersteller: F. Dusek, Opotschno, Tschechien
    Modell: DUO
    Kaliber: 6,35 mm Browning
    Gewicht leer: 350 Gramm
    Gesamtlänge: 113 mm
    Lauflänge: 53 mm
    Magazinkapazität: 6 Schuss

    Beschriftungen:
    Linke Schlittenseite der Waffe aus 1942:

    AUTOMAT PISTOLE "DUO" CAL 6,35, F. Dusek, Opotschno, Abnahme von 1942, Logo auf der Griffschale
    rechte Schlittenseite: Herstellungsnummer, Beschusszeichen auf Lauf, Griffschale mit Logo, die letzten 3 Zahlen der Herstellungsnummer unter der rechten Griffschale im Magazinschacht unten.

    Einzelheiten zur Pistole siehe auch meine Beitrag zur Pistole DUO:
    http://www.militaria-fundforum.de/sh...286#post958286

    Gruß

    Fridspeed

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  • Zwei weitere beliebte kleine Westentaschenpistolen, die bereits im II. WK als private Waffen zum Selbstschutz getragen wurden und noch bis in unsere Zeit im Handel waren, sind die Modelle 1906 und Baby.
    Beide Waffen wurden millionenfach in verschiedenen technisch leicht abweichenden Varianten hergestellt und waren weltweit ein voller Verkaufserfolg. Vielen Herstellern dienten die kleinen Brownings im Kaliber 6,35 mm Browning als Vorlage.

    Pistole FN Modell 1906

    Das Modell 1906 war die erste Westentaschenpistole des Herstellers, der hierbei weitgehend die Konstruktion der Pistole Modell 1903 übernommen hat. Interessant hierbei ist, dass die Verbindung des Laufes mit dem Griffstück beim Modell 1906 Gegenstand eines deutschen Patentes von FN aus September 1905 war.
    Bei der nachfolgend gezeigten Waffe handelt es sich bereits um das so genannte "3-Sicherungs-Modell". Die Pistole besitzt eine Griffsicherung, Magazinsicherung und die Drehhebelsícherung, die auch zu Aufhalten des Verschlusses bei der Demontage benutzt wird.
    Die ersten Waffen hatten nur eine Griffsicherung. Bis zum Ausbruch des II. WK sollen bereits über eine Million Pistolen hergestellt worden sein. In einiger Literatur wird das Modell 1906 auch schon mal als Offiziersmodell bezeichnet. Offiziell wurde die kleine Pistole m. W. beim Militär nie eingeführt.

    Daten:
    Hersteller: Fabrique Nationale d'Armes de Guerre, Herstal

    Modell: 1906

    Kaliber: 6,35 mm Browning

    konkrete Seriennummer: 197516

    Fertigungsjahr: ?, vor dem II. WK

    Variante: 3-Sicherungssystem

    Lauflänge: 53,4 mm

    Gewicht leer: 370 g

    Gesamtlänge: 115 mm



    Beschriftung linke/rechte Schlittenseite:

    Hersteller: Fabrique-Nationale-D'ArmesdeGuerre-Herstal-Belgique.
    Brownings-Patent Depose
    rechte Seite: keine Beschriftung, Herstellungsnummer, Griffschale mit Logo aus Hartgummi,

    Beschußstempel: belgische Beschusszeichen

    Abnahmestempel:

    Allgemeines/Besonderheiten:
    Der Lauf hat keine Stempel

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  • Das "Baby" wurde von FN 1931 auf den Markt gebracht, nachdem das Modell 1906 bereits reichlich Konkurrenz erhalten hatte. Mit einer noch kleineren Pistole wollte man den Verkauf wieder ankurbeln. Das neue Modell "Baby" war nicht nur kleiner als das Modell 1906 sondern auch um 25% leichter. Dies kostete Einsparungen in Form der entfallenen Griffsicherung. Lauflänge und Magazinkapazität blieben aber erhalten.

    Daten:
    Hersteller: Fabrique Nationale d'Armes de Guerre, Herstal

    Modell: Baby

    Kaliber: 6,35 mm Browning

    konkrete Seriennummer: 75970

    Fertigungsjahr: ?, vor dem II. WK

    Lauflänge: 54 mm

    Gewicht leer: 275 g

    Gesamtlänge: 103 mm



    Beschriftung linke/rechte Schlittenseite:

    Hersteller: Fabrique Nationale D'Armes De Guerre Herstal Belgique
    Browning's Patent Depose
    rechte Seite: keine Beschriftung, Griffschale mit Logo und Modell aus Kunststoff,
    Volle Herstellungsnummer auf Griffstück, Schlitten und Lauf

    Beschußstempel: belgische Beschusszeichen

    Allgemeines/Besonderheiten:
    Entgegen dem Modell 1906 findet man auf dem Lauf die volle Herstellungsnummer, belgische Beschusszeichen und die Kaliberbezeichnung

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  • Pistole Mauser Modell 1910

    Das Modell Mauser 1910 kam 1910 als Taschenpistole auf den Markt. In Form und Aussehen war sie entsprechend der Patente von 1907 gearbeitet worden, hatte aber vor Markteinführung durch Nickl erheblich Verbesserungen erhalten. Bei der Pistole handelt es sich um einen Rückstoßlader, der aufgrund Größe, Gewicht und hervorragender Verarbeitung weitaus genauer und zuverlässiger war als es übliche Taschenpistolen im Kaliber zur damaligen Zeit zuließen. Die Magazinkapazität von 9 Patronen brachte der Pistole auch den Beinamen "Neunlader" ein.

    Es ist also nicht verwunderlich, dass es sich bei der Mauser Mod. 1910 um eine beliebte Pistole zur Selbstverteidigung im Kaliber 6,35 mm handelte.
    Diese Pistole fand dann auch als inoffizielle Pistole zur Selbstverteidigung Verwendung im II. WK. Wie schon andere Pistolen im Kaliber 6,35 mm wurde auch die Mauser als private Waffe geführt.
    Zum Führen der Waffe wurden von den Dienststellen entsprechende Bescheinigungen ausgestellt und die Waffe ins Soldbuch als Privateigentum eingetragen.


    Nachfolgend die Kopie einer Bescheinigung zum Führen der Mauser - Pistole zu Urlaubsreisen vom 05.12.1943 für einen Feldwebel des "Kolonne Bau-Pionier-Bataillon 24". Der Truppenteil war 1943 bei Sewastopol in Russland stationiert und an der Stürmung der Festung Sewastogol beteiligt.
    Auch bei privatem Ausgang war eine Bewaffnung zum Selbstschutz angeraten.



    Daten der Waffe:

    Hersteller: Waffenfabrik Mauser AG

    Modell: 1910

    Kaliber: 6,35 mm Browning

    konkrete Seriennummer: 69961

    Fertigungsjahr: ca. 1915 - 1916

    Variante: 2. Variante

    Lauflänge: 79 mm

    Gewicht leer: 430 g

    Gesamtlänge: 116 mm



    Beschriftung linke/rechte Schlittenseite:

    WAFFENFABRIK MAUSER A.G. OBERNDORF aN MAUSER'S PATENT
    rechte Seite: keine Beschriftung,
    Mauser - Emblem auf der Platte, links, die den Abzugsmechanismus abdeckt, beide Hartgummigriffschalen mit Monogramm "MW",
    Beschusszeichen: Krone, U mit Krone auf dem Schlitten rechts,
    Waffennummer: links vorne am Schlitten, hinten am Rahmen, die letzten drei Zahlen auf der vorderen Laufstütze.
    Beschußstempel: belgische Beschusszeichen

    Abnahmestempel: keine

    Allgemeines/Besonderheiten:
    viele Kontroll- und Inspektionszeichen an der Waffe
    [/B]

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  • Hallo Frid,


    nette Pistole, bei der aber m.E. die Seitenplatte mal vertauscht wurde... Sie fügt sich rein optisch nicht so richtig ins Gesamtbild ein. Hat sie auf der Unterseite (über dem Abzug) eine Nummer, wie es i.d.R. üblich ist bei solchen Mauser Pistolen?


    Gruß!


    Volker

    Suche/Kaufe: Pistolentaschen der Firma "AKAH"



  • Hallo Volker,

    ich kann nicht erkennen, was Du meinst?
    Die Platte passt genau zu dem übrigen Finish. Eine Nummer hat die Platte innen nicht, nur Inspektionszeichen.

    Gruß

    Frid

    Sammelschwerpunkt Pistolen der deutschen Truppen im II. WK mit Zubehör und Dokumente.


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  • Hallo Frid,


    ich habe es mal auf einem Deiner Bilder markiert. Die blanke Gebrauchsspur am Griffstück (roter Pfeil), müsste sich an der Kante der Seitenplatte (grüner Pfeil) ein Stück weit fortsetzen. Das ist hier aber nicht der Fall, daher meine Vermutung, daß die Seitenplatte da nicht immer dran war...


    Gruß!


    Volker


    Nachtrag: Bei allen Mauser 1910, 1914 u. 1934, die ich bisher gesehen habe, war die Seitenplatte mit den letzten 3 oder 4 Stellen der Ser.Nr. gekennzeichnet --> Bildanhang. Das macht auch absolut Sinn, da dieses Teil nicht unbedingt austauschbar ist, und bei der Montage angepasst werden musste. Da ich aber kein Mauser Fachmann bin, muss das nicht zwangsläufig so sein... Ist nur meine persoenliche Beobachtung.

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  • Hallo Volker,

    der blanke Streifen setzt sich nicht auf der Seitenplatte fort. Habe ich bisher noch nicht beachtet.(Hast ja Adleraugen)
    Nachdem ich nun die Pistole mit anderen Mauser - Pistolen (Modelle 1914 + 1934) verglichen habe, konnte ich folgendes feststellen:
    Bei den Modellen 1914 +1934 befindet sich die letzten drei Zahlen der Nummer auf der Unterseite der Platte über dem Abzug. Bei dem Modell 1910 befinden sich auch die letzten 3 Zahlen der Herstellungsnummer an derselben Stelle wie bei den anderen Modellen, nur innen anstatt außen.
    Habe ich eben glatt übersehen.:(
    Danach ist die Platte nummergleich mit 961 gestempelt.
    Danke für den Hinweis!
    Die Modelle 1910 sind innen an der gleichen Stelle auf der Platte gestempelt wo die Modelle 1914 + 1934 außen gestempelt sind.
    Meine Pistole hat demnach keine ausgetauschte Platte erhalten.:D

    Gruß

    Frid

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  • Hallo Frid,


    meine Mauser 1910 (6,35) ist aussen gestempelt (s. Bild oben). Ist allerdings auch ein späteres Modell. Aber wie erwähnt - ich bin keine Mauser Taschenpistolen-Fachmann. Das ist ein recht komplexes Thema, und eigentlich ein Sammelgebiet für sich. :D Freut mich, daß mit Deiner Pistole alles i.O. ist!


    Gruß!


    Volker

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  • Hallo Volker,

    auf dem Foto deiner Pistole scheint die Kante auch mehr berieben zu sein als die Platte in Linienfortführung!

    Gruß

    Frid

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  • Noch zum Thema der Pistole Mauser Modell 1910 im Kaliber 6,35 mm kann ich hier noch Bilder von der 1. Variante dieser Pistole nachtragen.
    Die ursprüngliche Mauser 1910 hatte noch keinen Schlittenfang und keine Magazinsicherung. Die Platte zur Abdeckung der Abzugsmechanik wird mit dem Abzugsbolzen gehalten. Die kleine eingelassene Platte in der größeren Platte zur Abdeckung lässt sich mit Hilfe der Ausfräsung nach unten drehen. Nimmt man die Platte ab, zieht man gleichzeitig den Bolzen aus dem Abzug und auch die Abzugsfeder springt sofort heraus. Dies hat man bei der 2. Variante wesentlich besser gelöst.
    Bei der 1. Variante befinden sich die letzten drei Zahlen der Herstellungsnummer auf jedem Waffenteil. Auf der Abdeckplatte auch innen, wie bereits schon zur 2. Variante beschrieben.
    Der Laufbefestigungsstift wird durch eine Gegendruckfeder auf Spannung gehalten. Ab der 2. Variante befindet sich unter dem Griffstück vorne eine kleine Fangklinke.
    Auch die Magazine sind unterschiedlich und nicht austauschbar so wie auch die anderen Teile der Waffe nicht kompatibel mit der neueren Variante sind.
    Der Magazinboden der 1. Variante ist schmäler als ab der 2. Variante, vorne rund anstatt rechteckig und in das Griffstück eingelassen.
    Das Blattkorn fällt hier rund aus. Insgesamt fällt das Urmodell der Mauser 1910 in ihren Dimensionen kleiner aus. Sie misst weniger an Länge, Breite und Höhe und auch die Bedienungselemente sind alle etwas zierlicher.

    Die hier gezeigte 1. Variante der Mauser - Pistole findet in der Literatur kaum Erwähnung. Diese Ausführung wurde nur von 1910 bis 1912 gebaut und dürfte entsprechend selten sein. Genaue Daten über die gefertigten Stückzahlen liegen mir nicht vor.

    Gruß

    Fridspeed

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  • Hallo tague und Reichsrevolver,


    vielen Dank für die Mengenangabe.
    Ich hätte mit einer geringeren Stückzahl in dem kurzen Produktionszeitraum gerechnet. Dennoch dürften es nicht mehr allzu viele Exemplare von der Ur - Variante des Modells 1910 geben.


    Gruß


    Fridspeed

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