Kampfräume, Gefangenentransporte und Lager im Osten - Datenbank bezüglich Kriegsgefangene und Lager

  • Lieber User,


    diese Datenbank ist gedacht für diejenigen,

    • die nach Vorfahren forschen, die in Kriegsgefangenschaft gerieten,
    • die nach Kriegsgefangenenlagern im Osten suchen,
    • die überhaupt etwas über Kriegsgefangenenlager erfahren wollen.


    Sie enthält neben Kartenskizzen und Schaubildern eine Suchdatei,
    Suchadressen und wichtige Adressen / Links, die sehr nützlich sein können.


    Viel Erfolg bei der Recherche
    Gruß Eduard





    Inhalte:


    01. Einführung in die Organisation der sowjetischen Kriegsgefangenenlager
    02. Suchdatei nach Lagernummern und Lagerorten



    1. Grundlegende Literatur, Suchadressen, Hilfsadressen


    2. Die wichtigsten Lager für Frühgefangene in der Sowjetunion 1941/42
    3. Stalingrad: Schicksal der Stalingradkämpfer bis zur Kapitulation
    4. Stalingrad: Die wichtigsten Sammellager
    5. Stalingrad: Transportwege der Kriegsgefangenen
    6. Tscherkassy-Korsun: Der Kessel (Januar - Februar 1944)
    7. Krim (April - Mai 1944): Endkämpfe und Sammellager
    8. Krim: Transportwege der Kriegsgefangenen
    9. Brody (Juni - Juli 1944): Kessel und Sammellager
    10. Brody: Transportwege der Gefangenen
    11. Mittelabschnitt (Juni - Juli 1944): Kessel und Sammellager
    12. Mittelabschnitt: Die Haupttransporte aus dem Kampfraum
    13. Rumänien (August 1944): Sammellager
    14. Rumänien: Die Transporte aus dem Kampfraum
    15. Ungarn-Österreich (September 1944 – April 1945): Sammellager
    16. Ungarn-Österreich: Die Transporte aus dem Kampfraum
    17. Kurland-Ostpreußen (Juli 1944 – Mai 1945): Sammellager
    18. Kurland-Ostpreußen: Die Transportwege der Kriegsgefangenen
    19. Polen-Ostdeutschland (Januar – April 1945): Sammellager
    20. Polen-Ostdeutschland: Schicksal der Kriegsgefangenen
    21. Polen-Ostdeutschland: Die Transporte der Kriegsgefangenen
    22. Polen-Ostdeutschland: Lager und Gefängnisse
    23. Polnische Kriegsgefangenenlager: Belegung und Sterblichkeit
    24. Berlin-Mark Brandenburg (April – Mai 1945): Sammellager
    25. Berlin-Mark Brandenburg: Die Transporte der Kriegsgefangenen in die Sowjetunion
    26. CSR-Sachsen (Mai 1945): Sammellager
    27. CSR-Sachsen: Die Transporte
    28. Jugoslawien (Oktober 1944 – März 1945): Die wichtigsten Hungermärsche
    29. Vermisste und Verschollene im Osten
    30. Übersichtskarte Sowjetunion – Gebietseinteilungen der Kriegsgefangenenlager
    31. Karte 1 – Nordlager
    32. Karte 2 – Lager Großraum Leningrad
    33. Karte 3 – Lager Nördlich Moskau
    34. Karte 4 – Lager Baltikum-Ostpreußen
    35. Karte 5 – Lager Weiß-Russland
    36. Karte 6 – Lager Ukraine
    37. Karte 7 – Lager Donbass (Donezbecken) und Krim
    38. Karte 8 – Lager Kaukasus
    39. Karte 9 – Wolga-Lager I
    40. Karte 10 – Wolga-Lager II
    41. Karte 11 – Lager Südlich Moskau
    42. Karte 12 – Lager Großraum Moskau
    43. Karte 13 – Lager Gorki-Iwanowo
    44. Karte 14 – Lager Ural
    45. Karte 15 – Lager Sibirien-Kasachstan
    46. Die in sowjetischen Lagern Verstorbenen
    47. Jugoslawien: Übersichtskarte
    48. Polen: Die sowjet. Sammel- und Übergangslager in Polen
    49. CSR: 7 Wege, wie ein deutscher Soldat in tschechoslowakische Kriegsgefangenschaft kam
    50. CSR: Schwerpunkte der Kriegsgefangenenarbeit 1945 – 1949
    .....
    51. Karte M 1 - Frontverlauf im Osten Juni 1941 - November 1942
    52. Karte M 2 - Frontverlauf im Osten November 1942 - Mai 1945
    53. Karte M 3 - Frontverlauf im Kampfraum Stalingrad und Don Nov. 1942 - Feb. 1943
    54. Karte M 4 - Frontverlauf zwischen Weichsel und Elbe Jan. - Mai 1945
    55. Karte M 5 - Sowjetische Lager für Frühgefangene 1941/1942
    56. Karte M 6 - Sammellager im Raum Stalingrad und Transporte
    57. Karte M 7 - Sowjetische Kriegsgefangenenlager 1943
    58. Karte M 8 - Sowjetische Sammellager in den Kampfräumen Cerkassy - Mittelabschnitt - Krim - Brody
    59. Karte M 9 - Transporte der Cerkassy- und Krim-Gefangenen
    60. Karte M 10 - Transporte der Brody- und Mittalabschnitt - Gefangenen
    61. Karte M 11 - Sowjet. Sammellager in Rumänien, Ungarn und Österreich
    62. Karte M 12 - Transporte der Rumänien-, Ungarn- und Österreich - Gefangenen
    63. Karte M 13 - Sowjetische Kriegsgefangenenlager 1944
    64. Karte M 14 - Sowjet. Sammellager der Kampfräume Kurland und Polen - Ostdeutschland
    65. Karte M 15 - Sowjet. Sammellager der Kampfräume Berlin - Mark Brandenburg und CSR - Sachsen
    66. Karte M 16 - Transporte der Gefangenen aus Kurland und Polen - Ostdeutschland
    67. Karte M 17 - Transporte der Gefangenen aus Berlin - Mark Brandenburg und CSR - Sachsen
    68. Karte M 18 - "Gemischte" Transporte (Transporte mit Zivilgefangenen)
    69. Karte M 19 - Übersicht zu den 12 Regionen - Zentralregion - Nordwestregion - Nordregion - Westregion - Südregion
    - Wolga - Region - Nordkaukasus - Transkaukasus - Ural - Westsibirien - Südliches Zentralasien - Kasachstan

    70. Karte M 20 - Lagerverwaltungen der Zentralregion
    71. Karte M 21 - Lagerverwaltungen der Nordwestregion
    72. Karte M 22 - Lagerverwaltungen der Nordregion
    73. Karte M 23 - Lagerverwaltungen im Raum Leningrad und in Ostpreußen
    74. Karte M 24 - Lagerverwaltungen der Westregion
    75. Karte M 25 - Lagerverwaltungen der Südregion
    76. Karte M 26 - Lagerverwaltungen im Raum Moskau
    77. Karte M 27 - Lagerverwaltungen im Donbass/Donezbecken
    78. Karte M 28 - Lagerverwaltungen der Wolga - Region
    79. Karte M 29 - Lagerverwaltungen im Nord- und Transkaukasus
    80. Karte M 30 - Lagerverwaltungen im Ural
    81. Karte M 31 - Lagerverwaltungen in Westsibirien, im Südlichen Zentralasien und in Kasachstan
    82. Karte M 32 - Lagerverwaltungen im Raum Karaganda und im Kuzbass
    83. Karte M 33 - Sowjet. Kriegsgefangenenlager 1950 - 1956
    84. Karte M 34 - Ballungsräume der Kriegsgefangenenlager
    85. Karte M 35 - Belegungsdichte der 12 Regionen
    86. Karte M 36 - Verlegungen von Arbeitsbataillonen
    87. Karte M 37 - Todesfälle/Sterblichkeit von Kriegs-Gef. außerhalb der Sowjetunion
    88. Karte M 38 - Todesfälle/Sterblichkeit auf den Transporten
    89. Karte M 39 - Todesfälle/Sterblichkeit - Schwerpunkte der K-Gef.-Sterblichkeit in der Sowjetunion
    90. Karte M 40 - Todesfälle/Sterblichkeit in den 12 Regionen
    91. Karte M 41 - Todesfälle/Sterblichkeit in den 12 Regionen nach Belegungsdichte - Todesziffer pro Lager - Regionale Todesziffern
    92. Karte M 42 - Entlassung der Kriegsgefangenen - Wege in die Heimat
    93. Graphik M 1 - Schwerpunkte der Gefangennahme
    94. Graphik M 2 - Anzahl der Kriegsgefangenen nach Jahren
    95. Graphik M 3 - Kritische Phasen am Beginn der Kriegsgefangenschaft
    96. Graphik M 4 - Beispiel - Lager Pervoural´sk
    97. Graphik M 5 - Beispiel einer sowjet. Lagerverwaltung - Gomel und Bobrujsk
    98. Graphik - Erklärungen zu den Graphiken M 6 - M 9
    99. Graphik M 6 - Altersaufbau der Kriegsgefangenen
    100. Graphik M 7 - Berufliche Gliederung der Kriegsgefangenen
    101. Graphik M 8 - Gliederung der Kriegsgefangenen nach Wehrmachtsteilen
    102. Graphik M 9 - Gliederung der Kriegsgefangenen nach Dienstgraden
    103. Graphik M 10 - Todesfälle/Sterblichkeit nach Todesjahren
    104. Graphik M 11 - Endsummen/Bilanz - Verstorbene und Repatriierte
    .....
    Erklärungen zu den Karten M 5 - M 18 (= Postings Nr. 55 - Nr. 68 ) und zu den Graphiken M 4 und M 5 (= Postings Nr. 96 - Nr. 97):
    105. Erklärung zu Karte M 5 - Verteilung der deutschen Kriegsgefangenen - Unmittelbar nach der Gefangennahme - Frühgefangene 1941/42
    106. Erklärung zu Karte M 6 - Stalingrad - Don
    107. Erklärung zu den Karten M 7 - M 8 - M 9 - Sowjet. Lager 1943 - Tscherkassy - Krim
    108. Erklärung zu den Karten M 8 und M 10 - Brody - Mittelabschnitt
    109. Erklärung zu den Karten M 11 - M 12 - Rumänien - Ungarn - Österreich
    110. Erklärung zu den Karten M 13 - M 14 - M 16 - Kurland - Polen - Ostdeutschland
    111. Erklärung zu den Karten M 15 - M 17 - Berlin - Mark Brandenburg - CSR - Sachsen
    112. Erklärungen zu Karte M 18 - Gemischte Transporte
    113. Erklärung zu den Graphiken M 4 und M 5 - Zur Lagergeschichte
    .....
    114. CSR - Liste der Kriegsgefangenenlager
    115. Polen - Liste der Kriegsgefangenenlager
    116. Jugoslawien - alphabetische Liste der Kriegsgefangenenlager (I)
    117. Jugoslawien - alphabetische Liste der Kriegsgefangenenlager (II)
    118. Jugoslawien - numerische Liste der Kriegsgefangenenlager
    119. Jugoslawien - Karte 1 - Lager in Serbien
    120. Jugoslawien - Karte 2 - Lager in Kroatien
    121. Jugoslawien - Karte 3 - Lager in Slowenien
    122. Jugoslawien - Karte 4 - Lager in Mazedonien
    123. Jugoslawien - Karte 5 - Lager in Bosnien-Herzegowina
    124. Jugoslawien - Karte 6 - Lager in Montenegro
    125. Jugoslawien - Verstorbene Kriegsgefangene 1944 - 1949
    126. Sowjetunion - Schweigelager (?) (1)
    127. Sowjetunion - Schweigelager (?) (2)
    128. Sowjetunion - Schweigelager (?) (3)
    129. Sowjetunion - Schweigelager (?) (4)
    130. Sowjetunion - Schweigelager (?) (5)
    131. Gesperrte Einheiten - Vorbemerkung
    132. Gesperrte Einheiten - Liste (1)
    133. Gesperrte Einheiten - Liste (2)
    134. Gesperrte Einheiten - Liste (3)
    135. Gesperrte Einheiten - Liste (4)
    136. Gesperrte Einheiten - Liste (5)
    137. Gesperrte Einheiten - Liste (6)
    138. Sowjetunion: Kriegsgefangenen - Friedhöfe (alphabet. Liste) (1)
    139. Sowjetunion: Kriegsgefangenen - Friedhöfe (alphabet. Liste) (2)
    140. Sowjetunion: Kriegsgefangenen - Friedhöfe (alphabet. Liste) (3)
    141. Sowjetunion: Kriegsgefangenen - Friedhöfe (alphabet. Liste) (4)
    142. Sowjetunion: Kriegsgefangenen - Friedhöfe (alphabet. Liste) (5)
    143. Sowjetunion: Kriegsgefangenen - Friedhöfe (alphabet. Liste) (6)
    144. Sowjetunion: Kriegsgefangenen - Friedhöfe (alphabet. Liste) (7)
    ...
    145. Fragebögen aus russsichen Kriegsgefangenenlagern / NKWD-Registrierungsakte eines Kriegsgefangenen
    146. Fragebogen 1 - August 1944
    147. Fragebogen 2 - Januar 1945
    148. Fragebogen 3 - September 1949 mit Deckblatt Registrierungsakte

  • Wenn jemand sich mit Nachforschungen zu Kriegsgefangenen und Kriegsgefangenenlagern
    eingehender beschäftigen will, kann er an den beiden nachstehenden Veröffentlichungen nicht vorbei: :)


    1. Deutsches Rotes Kreuz – Suchdienst:


    Zur Geschichte der Kriegsgefangenen im Osten. (3 Teile in 3 Bänden) und:
    Zur Geschichte der Kriegsgefangenen im Westen (1 Bd.) - so komplett -
    München/Bonn 1954-1962, 183 S.; 368 S.; 348 S.; 400 S.; Mit zahlr. Kartenskizzen im Text.


    - Zur Geschichte der Kriegsgefangenen im Osten:
    Teil I: Vom Ort der Gefangennahme ins Kriegsgefangenenlager.
    Teil II: Lebensbedingungen und Sterblichkeit in den sowjetischen Kriegsgefangenenlagern.
    Teil III: Lebensbedingungen und Sterblichkeit in den Kriegsgefangenenlagern Jugoslawiens,
    Polens und der Tschechoslowakei.


    - Zur Geschichte der Kriegsgefangenen im Westen: USA - Großbritannien -
    Frankreich - Belgien - (Schweden). Anhang (Heimkehrerberichte).


    Die 4 Bände wurden in begrenzter Auflage „nur als Manuskript gedruckt,
    also nicht für den Buchhandel und die Einstellung in öffentlichen Bibliotheken bestimmt“
    herausgegeben (Vorwort). Sie bildeten mit den zahlreichen Befragungen der „Heimkehrer“
    in Gronenfelde (Frankfurt / Oder) eine der Grundlage für die folgende Veröffentlichung.



    Bei den nachstehenden Veröffentlichungen der Wissenschaftlichen Kommission unter
    Professor Dr. Erich Maschke, Leiter der Wissenschaftlichen Kommission für deutsche
    Kriegsgefangenengeschichte, handelt es sich um ein Grundwerk. Diese sehr umfangreichen Bücher
    beschreiben die Lage der deutschen Kriegsgefangenen in den einzelnen Gewahrsamsländern.
    So wird in der Regel in verschiedenen Kapiteln eingegangen auf:


    • die Übernahme der Kriegsgefangenen
    • der Aufbau und die Organisation des Kriegsgefangenenwesens
    • die Lebensbedingungen der Kriegsgefangenen
      - Unterbringung
      - Verpflegung
      - Bekleidung
      - Postverkehr
      - Gesundheitswesen
      - Beschäftigung der Kriegsgefangenen in ihrer Freizeit
      - Betreuung der Kriegsgefangenen durch Hilfsorganisationen
      - Seelsorge in den Lagern
      - Lagerverwaltung
      - Verhältnis zwischen Kriegsgefangenen und Bewachern
      - Fluchtfälle und Ihre Behandlung
      - Zusammenleben der Kriegsgefangenen in den Lagern
    • der Arbeitseinsatz
      - die Arbeit in den Kohlengruben
      - die Arbeit in Industrie und Handwerk
      - die Arbeit in Land- und Forstwirtschaft
    • die Entlassung der Kriegsgefangenen
    • die Umwandlung von Kriegsgefangenen in „freie Arbeiter“
    • die Minenräumung u.v.m.


    2. Erich Maschke (Hrsg.):


    Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des 2. Weltkrieges,
    München/Bielefeld (Gieseking-Verlag), 22 Bände, 1962-1974.
    (Die einzelnen Bände sind von unterschiedlichen Autoren bearbeitet).
    Hier die Bände, die die den Osten betreffen:


    Bd. I/1: Die deutschen Kriegsgefangenen in Jugoslawien 1941 – 1949
    Bd. I/II: Die deutschen Kriegsgefangenen in Jugoslawien 1949 - 1953
    Bd. II: Die dt. Kriegsgefangenen in der SU – Die Lagergesellschaft
    Bd. III: Die dt. Kriegsgefangenen in der SU – Der Faktor Hunger
    Bd. IV: Die dt. Kriegsgefangenen in der SU – Der Faktor Arbeit
    Bd. V/1-3: Deutsche in Straflagern und Gefängnissen der Sowjetunion
    Bd. VI: Die dt. Kriegsgefangenen in der SU – Aus dem kulturellen Leben
    Bd. VII: Die dt. Kriegsgefangenen in der SU – Eine Bilanz
    Bd. VIII: Die deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion – Antifa
    Bd. IX: Die deutschen Kriegsgefangenen in Polen und der CSR
    Bd. XV: Schlussband: Quellen, Methoden, Ergebnisse
    1. Beiheft: Tagebuch aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft 1945 – 1949


    Diese Bände sind nur noch vereinzelt antiquarisch und z.T. für sehr viel Geld erhältlich,
    aber auch über Fernleihe.
    Der Nachteil ist, sie haben kein Register, man muss sie also im Ernstfall durchlesen und suchen,
    ob Name oder Nummer des gesuchten Lagers irgendwo auftaucht. ;)


    Quellenangabe zu den folgenden Karten und Schaubildern:
    vgl. Inhalt Nr. 2 bis 28: aus DRK-Suchdienst Teil I,
    vgl. Inhalt Nr. 29 bis 46: aus DRK-Suchdienst Teil II
    vgl. Inhalt Nr. 47 bis 50: aus DRK-Suchdienst Teil III
    vgl. Inhalt Nr. 51 bis 104: aus Maschke Bd. VII




    3. Suchadressen und Anlaufstellen in Deutschland



    Über Gefallene oder ehemalige Wehrmachtsangehörige der ehemaligen deutschen
    Wehrmacht gibt kostenlos Auskunft:
    Deutsche Dienststelle (WASt – Wehrmachtsauskunftsstelle),
    Eichborndamm 179,
    D-13403 Berlin
    Postfach 51 06 57
    D-13400 Berlin
    Telefon: (030) 41 90 4 -0
    Telefax: (030) 41904 -100
    http://www.com-de.com/wast
    http://dd-wast.de/
    Email: wast@com-de.com



    Auskünfte über die Grablagen von Gefallenen gibt der
    Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.
    Werner-Hilpert-Str. 2,
    D-34112 Kassel
    http://www.volksbund.de/graebersuche/
    mit online Gräbersuche nach Name oder Geburtsort des Toten oder Vermissten.



    Suchanzeigen nach Vermissten der Kriege bzw. Rückmeldungen von Zeitzeugen unter
    http://www.volksbund.de/mitmachaktionen/letzte_Hoffnung



    Über Soldatenfriedhöfe und -gräber in dem Gebiet südlich und nördlich des
    lmensees in Russland (Staraja-Russa und „Kessel von Demjansk“) weiß Bescheid
    Herr Ernst-August Rathje aus Hamburg, Mitglied im Volksbund Deutsche
    Kriegsgräberfürsorge, Tel. (040) 653 37 74.



    Bei der Familienzusammenführung hilft der
    DRK-Suchdienst Hamburg
    Amandastr. 74,
    D-20357 Hamburg,
    Telefon: (040) 432 020,
    http://www.drk-sdhh.de/.



    Die Suche nach Kriegsgefangenen und Vermissten wird vorgenommen, geordnet
    nach den Namen, von
    Deutsches Rotes Kreuz, Suchdienst München
    Chiemgaustr.109,
    D-81549 München,
    Telefon (089) 68 07 73-0,
    Telefax: (0 89) 68 07 45 92
    http://www.drk-suchdienst.org/
    Email: info@drk-suchdienst.org
    Das DRK bezieht auch direkt Unterlagen von Behörden der Russischen
    Förderation. Nicht nur mit der ehemaligen WASt und dem VdK, sondern auch mit
    Organisationen auf internationaler Ebene wird direkt zusammengearbeitet.
    Nach dem Verbleib eines Angehörigen (auch Zivilisten) kann nach wie vor
    angefragt werden. Die Auskünfte sind kostenlos. Tiefer gehende Nachforschungen
    kosten etwas.



    Der Verein zur Klärung von Schicksalen Vermisster und Gefallener arbeitet ehrenamtlich:
    VKSVG e.V.
    Ingo Wenzeck
    Holtzendorffstr. 15
    D-14057 Berlin
    Fax / Telefon: +49 30 3180 7672
    email: info@vermisst-gefallen.net
    http://www.vksvg.de/



    Nach Flüchtlingen und Vertriebenen forscht, geordnet nach den Heimatwohnorten
    der Vertriebenen, der Kirchliche Suchdienst. Kostenlose Auskunft, tiefer gehende
    Nachforschungen kosten etwas:
    Kirchlicher Suchdienst
    Lessingstr. 3
    D-80336 München
    Tel. (089) 544 97-201
    http://www.kirchlicher-suchdienst.de.



    Auskünfte über Zwangsarbeiter und Menschen in Konzentrationslagern gibt der
    Internationale Suchdienst Bad Arolsen
    Große Allee 5-9
    D-34454 Bad Arolsen
    http://www.its-arolsen.org/



    Das Krankenbuchlager in Berlin hat Unterlagen über Lazarettaufenthalte
    ehemaliger Wehrmachtsangehöriger:
    Landesamt für Gesundheit und Soziales
    Versorgungsamt – Krankenbuchlager

    Postfach 310929
    D-10639 Berlin
    Wattstraße 11 – 13
    D-13355 Berlin
    Tel: ( 030) 46302 – 0
    Fax: ( 030) 46302–189
    Email: poststelle@lageso.verw.-berlin.de
    Man bekommt von dort eine Bescheinigung, wenn ein Angehöriger sich
    jemals in einem Lazarett befand und von dort entlassen wurde.
    Die Bescheinigung kostet ca. 26,- €, kann aber auch einen Zuschlag
    von 5,- bis 35,- € kosten, wenn besondere Schwierigkeiten auftreten
    Die Bearbeitungszeit ist recht lang (fast ein Jahr).



    Die Heimatort Kartei ist eine von der Kirche gestützte Organisation (Caritas),
    die ehemalige Adressen von Deutschen aus Ostgebieten sammelt:
    Heimatort Kartei
    Auf dem Kreuz 41
    D - 86150 Augsburg



    Bundesarchiv – Abt. Militärarchiv
    Postfach
    D - 79024 Freiburg
    Wiesentalstrasse 10
    D - 79115 Freiburg
    Telefon: (0761 )47817-0
    Telefax: (0761) 47817-900
    Email: militaerarchiv@barch.bund.de



    Bundesarchiv-Außenstelle Aachen
    Seit 1.1.2006 aufgelöst und verteilt, zumeist nach Freiburg

    - Zentralnachweisstelle - - Personalarchiv -
    Abteigarten 6
    D - 52076 Aachen
    Tel: (02408 ) 147 – 0,
    Fax: (02408 ) 147–37
    Email: zns@barch.bund.de



    Bundesarchiv
    Abt. Bundesrepublik Deutschland

    Potsdamer Str. 1
    D-56075 Koblenz
    Telefon: 02 61 / 5 05 - 0
    Telefax: (0261) 505 - 2 26
    Email: koblenz@barch.bund.de



    4. Suchadressen in Russland und in der Ukraine


    Anmerkung:
    Da in Russland vieles im Umbruch ist, ändern sich u.U. Adressen,
    Telefonnummern, Zuständigkeiten etc. immer wieder, ich kann also für nichts garantieren ;).


    Wenn jemand etwas ergänzen oder berichtigen kann, bitte PN





    Russisches Staatliches Militärarchiv in Moskau (RGWA)


    Das RGWA nennt sich jetzt:


    Military Archiv
    Rossijskij Gosudarstvennij Voennij Archiv


    ul. Admirala Makarova 29
    RU-125212, Moskva
    Russia / Rossiskaja Federazija
    http://www.rusarchives.ru/federal/rgva/index.shtml
    Email: rgvarchive@mtunet.ru
    Telefon: 159-80-91, 159-79-02
    Telefax: 159-85-04; 159-80-91, 159-79-02, 156-60-05
    Anfrage in deutsch oder kyrillisch, Antwort in kyrillisch. Unbedingt den Vornamen
    vom Vater des Gesuchten und den Verwandtschaftsgrad angeben.
    Es ist das staatliche Archiv, welches unter Umständen kostengünstiger ist als
    die Organisation „Military Memorials“. Auch hier soll man die Unterlagen Kriegsgefangener
    in Kopie erhalten können. Mehr ist zurzeit nicht bekannt.
    Für Übersetzungen: http://www.sprachenservice-thiel.de





    Sonderarchiv (im RGWA)


    Neue Info vom Militär-Archiv Freiburg und vom Panorama-Museum in Wolgograd:
    Folgendes Archiv in Russland verwahrt ebenfalls Unterlagen
    ehemaliger deutscher Kriegsgefangener
    in der damaligen UdSSR:


    Aufbewahrungszentrum historisch-dokumentarischer Sammlungen
    Zweigstelle des Russischen Staatlichen Militärarchivs in Moskau


    Zentr chranenija istoriko-dokumentalnich kollekzij


    ul. Vyborgskaja, 3
    RU-125202, Moskva
    Russia/Rossiskaja Federazija
    Telefon: 159-73-83, 156-60-05
    Email: rgvarchive@mtunet.ru
    Das Panorama-Museum in Wolgograd verweist nach letzten Meldungen (Februar 2004)
    zusätzlich auf diese neue, weitere Moskauer Adresse.
    Unterlagen Kriegsgefangener sollten nach deren Kenntnislage auch hier archiviert sein.
    Zu den Gepflogenheiten dieser Institution ist nichts bekannt.
    Sie können vermutlich ebenfalls in Deutsch schreiben.
    Dieses Sonderarchiv wurde Ende der 90er Jahre in das Russische Staatliche Militärarchiv eingegliedert
    und war nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.
    Einzelne Archivalien wurden von der damaligen sowjetischen Regierung
    an die DDR abgegeben. Das Archiv selbst ist seit 1990 für die Forschung zugänglich.
    Aufgrund der hohen Zahl an Archivalien deutscher, österreichischer und französischer Provenienz
    ist das "Sonderarchiv" für nichtrussische Historiker von sehr hohem Interesse.





    Zentralmilitätarchiv in Podiolsk, Gebiet Moskau


    Zentralnij archiv Ministerstva oberoni Rossijskoj Federazij


    Moskovskoj oblasti
    ul. Kirova, 74
    RU-142100, g. Podolsk,
    Russia/Rossiskaja Federazija





    Suchstelle des „Roten Kreuzes“ in Moskau:


    Zentr Rosyska i informazii obchestva Krasnij Krest


    Kusnezki most 18 / 7
    RU-103031, Moskva
    Telefon: 921-71-75
    Telefax: 923-45-80





    Associacia „Vojennyje Memorialy“ (= Organisation)
    Früher: Military Memorialy
    Straße der Sowjetarmee, Eingang 5, Block 6
    RU-127 018 Moskau,
    52. Stadtbezirk
    Russia/Rossiskaja Federazija
    Email: stiks@mail.awn.ru
    An dieses Archiv kann deutsch geschrieben werden, Antwort kommt auf deutsch.
    Unbedingt den Vornamen vom Vater des Gesuchten und den Verwandtschaftsgrad angeben.
    Nach einigen Wochen kommt ein Schreiben, ob man bereit ist, die Kosten für eventuelle Kopien
    zu übernehmen, dann wird bearbeitet.
    Wenn irgendwelche Dokumente im Archiv noch erhalten geblieben sind, werden deren Kopien
    per Post zugeschickt.
    In dem Begleitbrief werden die Kontonummer und der zu bezahlende Betrag mitgeteilt.
    Üblicherweise beträgt die Summe EUR 30 – 80, was vom Arbeitsumfang abhängt.





    Musej Panorama / Panorama-Museum
    Direktion
    ul. Tschuikowa 47 / Tschujkowa-Strasse 47
    RU-400053, Wolgograd
    Russia/Rossiskaja Federazija
    Telefon: 007 (84 42) 34 72-72
    Telefax: 007 (84 42) 34 72-41 oder 34 92-82
    Email: panorama@interdacom.ru
    Das Panorama-Museum ist nach eigener Auskunft zentrale Anlauf- und Verwaltungsstelle
    für alle auf damals russischem Territorium befindlichen Arbeits-, Straf- und Kriegsgefangenenlager.
    Jeder in Gefangenschaft geratene Soldat ist mit seinem Schicksal hier registriert.
    Man kann die Direktion des Museums in Deutsch
    anschreiben und erhält nach mehreren Wochen/Monaten Bescheid.
    Insbesondere für Stalingrader Lager existieren Skizzen und Pläne.
    Die Auskünfte sind kostenlos.(?)


    Diese Auskunft stimmt nicht (mehr)!


    Neue Auskunft des Panorama-Museums vom Juni 2006:
    „In Beständen unseres Museums werden einige deutsche Dokumente
    aufbewahrt, aber nur aus der Zeitraum bis zum 2. Februar 1943
    (Ende der Stalingrader Schlacht) und keine Unterlagen Kriegsgefangener.“ (Stand Juni 2006)





    Suchreferat Moskau, Liga für Russisch-Deutsche Freundschaft
    Maroseika-Str. 7/8 bis 27, A/Nr. 190,
    RU-101 000 Moskau,
    Russia/Rossiskaja Federazija
    http://www.suchreferat-moskau.de.
    Kosten: 30,- € mit Anfrage, 200,- € nach Bescheid, vor Materialzusendung (Kopien), insgesamt ca. 300,- €
    Aus Kostengründen nicht besonders empfehlenswert.
    Die Liga ist eine Organisation,
    die viel für sich wirbt, die aber die Anfragen nur an die Archive weiterleitet und am
    Ende mMn noch einen Aufschlag auf die Kosten erhebt.
    Hier dazu eine Info aus dem Internet:
    Ein User hat schon Erfahrungen damit gemacht (Zitat).
    „Du kannst in Moskau Kopien eines jeden Kriegsgefangenen bestellen, allerdings
    kostet das Geld und viel Geduld.
    Ich habe ein drei viertel Jahr gewartet und 290 Euro bezahlt.
    Es gibt sogar Fotoalben aus den Lagern, da kostet dann das Bild 3 Dollar.“





    ost-vest (= Organisation)


    Prospekt Vatutina 18
    83050 Donezk
    Ukraine


    Telefon / Fax 8-10-38-062-348-17-89
    MobilTelefon 8-10-38-067-709-56-58
    E-mail: ost-vest-ua@yandex.ru (funktioniert aber nicht).


    Ein Verband, der sich anscheinend auch um Kriegsgräber kümmert und Reisen zu diesen organisiert (Zitat):
    „Unser "Suchdienst" im Bestand der qualifizierten Fachmänner arbeitet mit den staatlichen und speziellen Archiven
    der Ukraine und Russlands, sowie mit den nichtstaatlichen Organisationen der Ukraine und Deutschlands zusammen.“




    Nähere Beschreibungen zu Archiven in Russland finden sich:
    http://wiki.genealogy.net/wiki/Russland_Archive





    5. Hilfsadressen im Internet


    Die nachfolgenden Adressen sind unerlässlich für weitere Recherchen!
    Hier erhält jeder (nach Registrierung) ausführliche und kompetente Hilfe.


    http://www.kriegsgefangen.de/forum.htm


    http://www.vermisst-gefallen.net/forum/default.asp


    Weitere nützliche Links:


    http://www.forum-der-wehrmacht.de/


    http://www.weltkriegsopfer.de/

  • 3. Stalingrad: Schicksal der Stalingradkämpfer bis zur Kapitulation
    4. Stalingrad: Die wichtigsten Sammellager
    5. Stalingrad: Transportwege der Kriegsgefangenen

  • 19. Polen-Ostdeutschland (Januar – April 1945): Sammellager
    20. Polen-Ostdeutschland: Schicksal der Kriegsgefangenen
    21. Polen-Ostdeutschland: Die Transporte der Kriegsgefangenen
    22. Polen-Ostdeutschland: Lager und Gefängnisse
    23. Polnische Kriegsgefangenenlager: Belegung und Sterblichkeit