Poignard- baïonnette Modèle 1958

  • Hier ein französisches Poignard- baïonnette Modèle 1958, (eine Weiterentwicklung des Modell´s 1956).


    Das Dolch-Bajonett Modell 1958 unterscheidet sich vom M 1956 durch eine kürzere Klingenlänge, (die längere Klinge des M 1956 soll zu bruchanfällig gewesen sein), und einem, (damit einhergehenden), kürzeren Rückenschliff der Klingenspitze im Vergleich zum M 1956.
    Dementsprechend auch unterschiedlich das Aussehen der, der Klinge des jeweiligen Bajonettes "angepasste", Form der Metall-Scheiden beider Modelle.


    Das M 1956 u. das M 1958 sind für das Selbstladegewehr MAS 1949/56 produziert worden.
    Das M 1958 war wohl auch noch für das FAMAS Sturmgewehr vorgesehen gewesen bevor für das FAMAS ein eigenes Bajonett, (versorgt in einer adaptierten Plaste-Scheide), gefertigt worden ist, welches sich aber ansonsten nicht vom M 1958 unterschieden hat.


    Den "hinteren Mündungsring" brachte man deswegen an, weil das Selbstladegewehr MAS 1949/56 über einen, im Lauf "intergrierten" "Abschußbecher" für ein Gewehrgranatgerät verfügte und somit verlieh man dem Bajonett eine größere Stabilität, aufgepflanzt am Gewehr.


    Als einige Markierung auf dem Bajonett konnte ich die Blockbuchstaben MAT, darunter, F, feststellen.
    MAT steht für Manufacture d´armes, Tulle.


    Auf der Scheide die Blockbuchstaben MAS, darunter, 63


    Das Bajonett sieht so aus, als wäre es nie in Gebrauch gestanden und nach der Fertigung gleich eingelagert worden.
    Die lederne Tragevorrichtung für´s Koppel weist keine Gebrauchsspuren auf und auch die Klinge zeigt keine Gebrauchsspuren und ist noch satt eingeölt.


    Gesamtlänge des Bajonett´s M 1958: 324 mm
    Klingenlänge: ................................. 200 mm


    P.S.:
    Hier, zum Vergleich, das M 1956:
    http://www.armeetpassion.com/mle56france.html

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    2 Mal editiert, zuletzt von reibert ()

  • Auffällig der rel. breite Spalt an der Unterseite des Griffes des Bajonett´s zwischen den beiden Plaste-Griffschalen !
    Durch diesen können Sand, Schlamm, Staub und Dreck in´s Innere des Griffes geraten und die Funktion der "Drückerfeder", der Feder für die Arretierung an der Waffe, beeinträchtigen.


    Möglicherweise besitzen ja auch noch andere Kollegen hier ein Bajonett der hier im Beitrag angeführten Typen und könnten mal nachsehen, ob der Spalt zwischen den Griffschalen bei diesen Exemplaren ebenso markant breit ist.



    Danke und Gruß,
    R.

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  • habe den beitrag erst jetzt richtig gelesen. ich weiss ehrlich gesagt nicht, ob ich ein 56er oder 58er modell besitze.

  • Servus,


    wie gewünscht habe ich mal meine beiden Modelle angeschaut, und weder beim 56er noch beim 58er sind die Spalte dermaßen groß, im Gegenteil, die sind ganz ordentlich verarbeitet ...


    PN geht grade nicht, habe verpennt meine Supporterlizenz zu verlängern, muß ich dringend nachholen .. :(


    Gruß


    Sigges

  • Dank´ Dir !


    Gruß,
    R.

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  • ...


    wie gewünscht habe ich mal meine beiden Modelle angeschaut, und weder beim 56er noch beim 58er sind die Spalte dermaßen groß, im Gegenteil, die sind ganz ordentlich verarbeitet ...


    ...


    Dort:


    https://www.militaria-fundforu…php?p=4451660#post4451660


    ein weiteres Poignard- baïonnette Modèle 1958 , auch hier ein, (diesmal aber deutlich schmalerer !), Spalt zwischen den Plastegriffschalen:

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  • Dort:


    https://www.militaria-fundforu…php?p=4451660#post4451660


    ein weiteres Poignard- baïonnette Modèle 1958 , auch hier ein, (diesmal aber deutlich schmalerer !), Spalt zwischen den Plastegriffschalen:

    Zum Vergleich:

    Poignard-baïonnette modèle 1956 type 1

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