Restauration eines Magirus Tragkraftspritzenanhänger Modell Goliath Baujahr 1939

  • Hallo,


    da ich momentan einen Tragkraftspritzenanhänger der Feuerlöschpolizei restauriere, habe ich mir gedacht das ich hier im Forum die Restauration dokumentiere und mit fortschreiten des Projektes immer wieder ergänze.


    Ich würde mich freuen wenn dieses Projekt auf Interesse stößt und ihr mich mit hilfreichen Tipps und gegebenfalls auch mit Verbessrungvorschlägen unterstützt.


    Ich bin kein Profi- Restaurator, ich habe mir alles mehr oder weniger selbst beigebracht und erarbeitet, deshalb bitte ich euch, mit mir nicht zu hart ins Gericht zu gehen, aber für konstruktive Kritik bin ich jederzeit offen. ;)

    Ich suche immer Bergmützen und Uniformierungen der Gebirgsjäger.

    Ebenfalls suche ich alles vom 1. Jägerregiment 204 der 97. leichte Infanterie-Divison (Spielhahnjäger).

    Alle von mir gezeigten Gegenstände und Texte dienen nur zu Zwecken gemäß §§ 86 / 86a, StGb

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  • Hi Migche,


    immerzu her mit Deinem Restaurationsbericht - so etwas ist immer gerne gesehen.
    Da freuen wir uns schon drauf :KLA


    So ein Threadt ist auch immer gut, weil eventuell fehlende Kleinteile in manchen Wühlkisten schlummern ;)

    Beste Grüße Christoph


    ... suche immer alles von Arado - speziell Ar396 ; sowie alles von / über Argus - Motoren ( As411 und As410 ) ... mail: arado-ar396@email.de

  • Im Jahr 2014 restaurierte ich einen Allgaier a 12 Schlepper von 1952, da ich schon immer irgend einen Anhänger oder ein Landwirtschaftliches Gerät hinten anhängen wollte , überlegte ich mir was passen könnte.
    Letztendlich kam ich zu dem Entschluss, es muss ein alter Feuerwehranhänger nicht jünger als Baujahr 55 sein.
    Da solche Gespanne bei uns im Oberbayerischen Raum auch noch bis lange nach dem Krieg im Einsatz waren, war dies meiner Meinung nach das passende Projekt für mich.


    Die Idee war geboren.


    Da ich keinen Zeitdruck hatte durchstöberte ich die nächsten Monate immer wieder das Internet auf einen passenden anhänger.
    Nach einigerzeit fand ich einen in ebay, dieser war zu ersteigern.
    Damals stellte ich schon fest das es sich um einen Anhänger aus der Kriegszeit oder kruz davor handeln muss.
    Da bisherige Verkäufer meist sehr überzogene Preise für solch einen Anhänger haben wollten, malte ich mir keine großen Chancen aus diesen Anhänger zu ersteigern, da ich nicht mehr als 200 Euro dafür ausgeben wollte.


    Dann war ich aber Baff, ich hatte auf die letzten paar sekunden geboten und habe den zuschlage für 80 Euro bekommen. :KLA:KLA:KLA:KLA


    Ein Wochenende später gings mit meiner Freundin und Autoanhänger los, ca. 500 km fahrt, irgendwo hinter Leipzig, dort war er abzuholen.


    Alles verlief gut, der Verkäufer war auch sehr nett und half uns noch beim Aufladen.
    Frühs um 7.00 Uhr sind wir los und um Mitternacht waren wir wieder zuhause.
    Dann gings ab ins Bett.


    Am nächsten Tag habe ich den Anhänger gelich mit dem Hochdruckreiniger erst mal grob gereinigt und stellte dabei gleich fest, unter der roten Farbe befindet sich noch die alte grüne Farbe der Feuerschutzpolizei, ebenfalls kam die alte Magirus Aufschrift zum Vorschein.


    Nach etwas überlegen war mein Entschluss, auch wenn es nicht unbedingt zum Traktor passt, das rot muss runter, der Anhänger wird wieder wie er damals war, in den Originalfarbton zurück versetzt.


    Da kein Typenschild vorhanden war konnte ich das Baujahr damals nur ungefähr auf 1938 - 1941 schätzen.

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  • Dann stand dr Anhänger erst mal ein paar Monate unter dach, da ich wenig Zeit dafür hatte.


    In dieser Zeit ergatterte ich aber zu einem fairen und günstigen Preis eine passende Tragkraftspritze zu menem Anhänger, eine Magrius Goliath III.


    Natürlich ist der Zustand nicht mehr der beste, aber das ist ja das wa sich will, mir die Sachen selbst restaurieren.
    Zusammen mit einem Freund der sich mit Motoren sehr gute auskennt, schaute ich mir die Pumpe an, der Motor dreht, die Kolben waren gut und ohne beschädigung, nur der Magnetzünder hat keine Power mehr.
    Aber da kümmert sich dann der B;)osch- Service drum.

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  • Meine Werkstatt passt auch genau zu meinem Projekt ;)


    Nachdem ich mir einen Restaurationsplan erstellt habe, machte ich mir erst mal eine Schablone vom MAGIRUS schriftzug.


    Danach zerlegte ich Stück für Stück den Anhänger in seine einzelnen Bauteile, da ich mich entschlossen habe ihn Sanstrahlen zu lassen.
    Ich trennte das Fahrgestell vom Aufbau, und entfernte alle Türen, Scharniere usw.


    Danach ging das Fahrgestell und einige Anbauteile zum Sandstrahler, nach 3 Tagen konnte ich es wieder abholen und lieferte zugleich den Aufbau an.


    Mein Plan war, wenn der Aufbau fertig gestrahlt ist, soll das Fahrgestell schon fertig sein, das schaffte ich auch.


    Grundiert habe ich alles mit MIPA Epoxy Grundierung,
    Endlackierung fand mit MIPA 2K Lack statt.


    Beim Begutachten des Fahrgestells, fand ich endlich das Produktionsjahr, dieses war zuvor aufgrund der vielen Lackschichten nicht zu erkennen. Der Anhänger ist Baujahr 1939.


    Bei den Teilen des Fahrgestell entfernte ich die letzten noch vorhandene Lackreste, dann wurden alle Teile Grundiert und Lackiert.
    Nach der Endlackierung wurde der Unterbau wieder zusammengebaut.
    Ich muss ehrlich sagen mir gefallen am meisten die Großflächigen Felgen mit Vollgummilaufband. :D

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  • Das Fahrgestell war fürs erste fertig, einen Tag später rief mich der Sandstrahler an, " du kannst deinen Aufbau abholen", wiederum einen Tag später und ein paar Euro ärmer stand das gute Stück in der Werkstatt.


    Zuerst wurden große Dellen und Unebenheiten soweit es ging ausgebeult, danach habe ich alles wieder grundiert, wenige stellen gespachtelt, und die erste Schicht des Decklacks aufgetragen. Heute wird er zwischen geschliffen und erneut lackiert.


    Das ist derzeit der JETZT Zustand.


    Ich würde mich sehr über Anregungen freuen. :)

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  • Vor kurzem war ich in Waldkraiburg im Feuerwehrmuseum Bayern, um mir Inspirationen zu holen. Diese Bilder will ich euch auch nicht vorenthalten und das Museum kann ich dahingehen sehr empfehlen, da man auch alles anfassen und sämtliche Türen öffnen darf um alles genau zu begutachten.


    Eine Frage habe ich noch, kennt jemand den genauen Namen des Schriftyps wie er auf den Fotos zu sehen ist.
    Ich habe schon einge sehr ähnliche gefunden, aber keines wo das c und das h bei dem Wort Feuerschutzpolizei so zusammenhängen.

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  • :eek: Respekt !!!


    Du preschst ganz schön los :KLA

    Beste Grüße Christoph


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  • Hallo,


    ..... ach du warst das ! Ich hab damals noch gedacht "man das ist ja ein Schnapper ";)
    Das Angebot hab ich allerdings erst nach Ablauf gesehen;)


    Ist die Heckklappe noch original oder schon auf VW-TS Maß verbreitert worden?


    Hast du nach Beschriftungen gesucht ,oberer vorderer Seitenbereich und Heckklappe?


    Also kleiner tip zur Lackierung, das heutig "gläzend" hat nichts mit dem damaligen zutun. Es sollte eher etwas "gebrochen" sein.


    Wenn ich richtig informiert bin heißt die Schriftform " fette Tanne"


    Ach ja, brennend interessiert mich , wo du am Fgst das Bj gefunden hast?! Bislang hab ich nur in Zugösenbereich die SerienNummer gefunden.


    Kannst du davon bitte mal ein Foto einstellen?


    viele Grüße


    Henning

  • @ fireindi1964


    Ja, anscheinend muss ich das dann gewesen sein ;), mich hats ja selbst gewundert das die Gebote nicht höher gingen.


    Ich denke die Heckklappe ist noch original, ich habe keinerlei Bearbeitungs- oder Veränderungsspuren gefunden.
    Ebenfalls habe ich die Klappe mit zeitgenössischen Bildern des Anhängers verglichen und da sieht man keinen unterschied.


    Ja, ich habe nach Beschriftungen gesucht, habe den roten Lack auch langsam in den Bereichen wo sich Schriftzüge oder der Polizeiadler befinden könnten abgeschliffen, aber leider bis auf den MAGIRUS Schriftzug nichts gefunden.
    Der rote lack war aber auch mehrere mm dick, somit war es ohnehin nicht leicht etwas darunter zu finden.


    Genau dort, auf der Zugöse, neben der Seriennummer ist eine 39 eingeschlagen, ich habe jetzt einfach vermutet das es sich hierbei um das Bauhjahr handelt, bitte berichtige mich wenn ich falsch liege.


    Ja das mit der Lackierung ist mir bekannt, daher habe ich mit den Restauratoren der Berufsfeuerwehr Berlin und dem Feuerwehrmuseum Waldkraiburg rücksprache gehalten und auch die Lackmuster mit den Ausstellungsstücken verglichen um so gut es geht den Originalen nachzukommen.


    Auf den unteren Bildern siehst du einmal die eingeschlagenen Zahlen im Berreich des Zugmauls und einmal ein Beispielbild, damit man sieht wie schlecht und dick der Lack über dem original Lack war.

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  • H


    Also kleiner tip zur Lackierung, das heutig "gläzend" hat nichts mit dem damaligen zutun. Es sollte eher etwas "gebrochen" sein.


    Hallo,
    da hat der Henning leider recht.:)
    Ein wirklich saubere Arbeit hast Du uns da gezeigt.
    Toller Anhänger


    Gruß Oliver

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  • Hi migche


    Mensch da hast du ja schon ordentlich Recherche betrieben, super!


    Das mit dem Bj stimmt.... aber die Begründung nicht ;)
    Die 9780 ist die Produktionsserie und die 39 der 2laufende" TSA . Warum die laufende Nr
    damals nicht den Weg aufs Typenschild gefunden hat , kann ich dir leider nicht sagen.


    Anbei andere Verkaufsbeispiele und die Nr von meinem ehemaligen TSA


    Bin gespannt auf weitere Fotos ;-)


    Gruß
    Henning


    btw. wie heißt du denn mit richtigem Vornahmen?
    Ich finde es immer netter wenn man sich richtig anredet, als wie mit "hallo xy345z!;-)"

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    • Seite 1.jpg

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    • Typenschild1.JPG

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    • Magirus 1939.JPG

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    • Typenschild.jpg

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  • Wieder was gelernt ;)
    Die 39 hätte so schön gepasst :rof1


    Ein leeres Typenschild für diesen Anhänger würde ich auch suchen, aber da werde ich wohl noch sehr lange suchen müssen, oder hat jemand eine Idee?


    Weis von euch zufällig wer, warum manche Magirus Anhänger hinten und vorne Stützen haben und andere wiederum nur hinten, wie bei meinem?
    Hat das vielleicht was mit den Modellreihen zu tun?
    Ich habe ein Bild aus dem Buch Feuerwehrfahrzeuge im Einsatz 1939 - 1945 beigefügt, da sieht man es gut, beim oberen Foto sieht man Stützen hinten und vorne und beim unteren Foto nur hinten.




    Gruß,
    Matthias = mein richtiger Vornahme ;) (mit den Namen gebe ich dir vollkomen recht)

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  • Heute habe ich nicht viel gemacht, ich war mehr oder weniger Faul, ist ja auch Sonntag. ;)
    Ich habe nur mal kurz den Dachaufbau aufgelegt, damit ich mir ein Bild machen kann wie es aussehen wird.
    Gefällt mir schon ganz gut, nur die Bretter werde ich nochmals nachstreichen, so das sie noch etwas dunkler werden, oder was meint ihr?


    Danach habe ich noch die Aufnahmen für die Schlauchhaspeln ein zweites mal Lackiert.


    Henning, jetzt glaube kann ich auch deine frage zur Heckklappe beantworten, ich denke nicht das sie verändert wurde, zum ersten habe ich nichts gefunden was darauf hinweist, zum anderen habe ich die Auhnahme für die TS vermessen und mit dem Schlitten meiner Magirus TS verglichen, das passt alles Maßtechnisch zusammen, also denke ich das ist alles Original.


    Fotos habe ich angehängt.
    Da sich meine Werkstatt ja in einem alten Feuerwehrhaus befindet, habe ich euch noch was passendes zum Thema abfotografiert ;)

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  • Moin Matthias,


    schnell noch ein paar Punkte bis es dann raus geht.


    - ich denke die Holzleisten waren auch in grün lackiert , also nicht natur. Auch ist auf die Stärke der neuen Leisten zu achten... sie geraten öfter zu dick oder die Fase/Anschrägung ist zu kurz.


    - bis 1939 ist bei Magirus die Vierfachabstützung verwendet worden, ab 1939 mit dem Modell (intern G39g) ist die 3 fach Abstützung verbaut worden.


    - die Klappenverbreiterung bezieht sich nicht auf den Auszug, sondern im Bereich des VW Motors. Er war Aufgrund seiner Bauform breiter als die vorherigen wassergekühlten 2 Takt- Motoren.Ca 80% der angebotenen TSA aus den alten Bundesläder haben diese Änderung, bei den neuen Bundesländern kehrt sich das um , dort wurde ja noch sehr lange der 2 Takter weiter verbaut.


    - ach ja ich denke im Magirus Archiv gibt es auch noch einen Fotosatz zum TSA G 39 g aus 1939.


    - noch was zum unteren Foto aus dem Buch. Speziell diese Foto würde ich nicht zum Vergleichen nehmen! Meiner Meinung nach ist dieser TSA nicht typisch, wenn er denn überhaupt von Magirus ist. Den Dachkasten mit Klappe findet man selten bis garnicht und die Deichsel ist in Dreiecksform! Original oder modifiziert vom FschP. Regiment?


    viele Grüße
    Henning

  • Danke Henning für deine tolle Unterstützung.


    Frage zu den Holzleisten.
    Natur sind sie ja nicht, sondern schwarz. Ich habe sie schwarz gemacht, da die alten originalen Holzleisten unter der roten Farbe auch schwarz waren. Daher dachte ich das dies so Original ist.
    Die Maße dafür, sowie die Abschrägung habe ich genau von den alten übernommen, das dürfte passen.


    Wie kommt man dem zum Magirus Archiv? Muss man dort direkt anrufen oder gibt es andere Möglichkeiten?


    Gruß,


    Matthiad

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  • Nochmal eben schnell ;-)


    wie gesagt ich kenn das Holz nur in grün, anbei nochmal ein anderes Beispiel. Auf dem Foto mit dem Stahlrädern ist das Gitter auch grün. Vielleicht schleifst du das Schwarz noch ein wenig weiter und darunter kommt grün?


    Hier mal was ich zum Kontakt gefunden habe.


    http://www.oldiveco.de/


    Da mußt du dich mal unter Kontakt durch scrawlen


    Gruß
    Henning


    Ps. ich würd vielleicht zuerst mal anrufen , um mein Anliegen zu schildern ;-)


    Pps ups, ich muß mich verbessern die Schriftform heißt " fette Tannenberg" und ist 4,5cm hoch mit einem schwarzen Schattenrand ;-)... der Name der Feuerwehr.

  • so, für heut das letzte mal ;-)


    zum Thema Beschriftung:


    hier mein Letzter , hab ich vor 4 Wochen geholt ein 41er Magirus TSA.
    Die Schrift schimmerte noch unter dem rot durch, also eine sehr dünne Farbschicht im Gegensatz zu deinem.


    Das Hoheitszeichen war hier ein Naßschiebebild, deshalb wohl auch die gerissene rote Farbschicht. Hier hab ich nicht geschliffen, mir fiel nichts gescheites ein, ich wollte möglichst viel vom Zeichen erhalten!


    Gibt es hier einen Lösungsansatz?


    viele Grüße
    Henning

    Dateien

  • Ich hatte mal ein Mittel das nur die neue Farbe entfernt hat, aber die alte hat es nicht angegriffen. Da hat das freilegen dementsprechend gut funktioniert.
    Ich weiß nur nicht mehr wie das hieß.
    Kommt natürlich auch auf die Lackarten an, bei jedem Funktioniert das ja nicht.


    Was willst du mit dem Anhänger machen, rote Farbe runter, oder so lassen?


    Bei meinem war der rote Lack so dick und brüchig, da ging gar nichts mehr.


    Ich werde bei meinem warscheinlich eh nur den Schriftzug anbringen, da das mit dem Wappen so ne Sache ist, es gibt zwar die Möglichkeit das Wappen ohne HK anzubringen, aber das sieht ja auch irgendwie komisch aus, oder was meint ihr?

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  • So, heute habe ich mir die alten Holzbretter nochmal genauer angesehen. Bei diesen ist unter der roten Farbe ausschließlich schwarze Farbe zu sehen, bei keinem der Bretter ist ansatzweise was grünes zu finden. Kann natürlich sein, das die Bretter mal gewechselt wurden, aber das bezweifle ich sehr stark, da der ganze Anhänger einfach rot überlackiert wurde, ohne etwas abzukleben oder zu säubern. Die Bretter waren zum Lackieren gar nicht abgenommen worden, da man nach entfernen des Dachaufbaus sah, das die bretter unten schwarz sind und das Anhängerdach rot grün gestreift war. :KLA


    Jetzt bin ich gerade am überlegen ob ich die Bretter schwarz lasse oder doch auch grün lackiere.
    Wenn ich ehrlich bin würde mir schwarz besser gefallen, aber er soll doch auch originalgetreu aussehen. Ich könnte mir jedoch auch vorstellen, das es beide Ausführungen gab.


    Hat eventuell noch jemand Vergleichfotos eines solchen Anhängers mit schwarzen Brettern?
    Wie ist eure Meinung dazu?

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