RIR 94 - Nachlass mit Wilhelm-Ernst-Kriegskreuz

  • Anfang Dezember hatte ich im Bereich Flohmarktfunde einen Nachlass mit dem seltenen Wilhelm-Ernst-Kriegskreuz kurz gezeigt. Auf mehrfachen Wunsch möchte ich ihn hier etwas ausführlicher vorstellen.


    Bei dieser Vorstellung war ich auf die erhalten Dokumente des Beliehenen, Leutnant der Reserve Walter Schiefer, sowie auf Internetmaterial über die Einheiten angewiesen. Die Regimentsgeschichte stand mir nicht zur Verfügung. Für Ergänzungen bin ich also dankbar.

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  • Walter Schiefer wurde geboren am 14.11.1888 in Dresden. Er war bei Kriegsbeginn Angehöriger des Reserve-Infanterie-Regiments Nr. 94. Dieses Regiment wurde aufgestellt in Weimar (Stab & I. Bataillon) und Eisenach (II. Bataillon). Die Mobilmachung erfolgte am 02.08.1914. Bereits wenige Tage später zog das Regiment als Bestandteil der 22.Reserve-Division ins Feld.


    Der Gefechtskalender der 22.Reserve-Division nennt für das Jahr 2014 folgende Schlachten:


    • 25.08.1914 - 27.08.1914: Schlacht bei Solesmes und Le Cateau
    • 28.08.1914 - 30.08.1914: Schlacht an der Somme
    • 02.09.1914: Gefecht bei Creil
    • 05.09.1914 - 09.09.1914: Schlacht am Ourcq
    • 12.09.1914 - 23.10.1915: Kämpfe an der Aisne
    • 20.09.1914: Fontenoy-Chevillecourt
    • 11.11.1914 - 12.11.1914: Gefecht bei Nouvron


    Als Gefreitem der Reserve wird Walter Schiefer am 10.10.1914 wegen besonderer Tapferkeit im Gefecht bei Thiescourt das Eiserne Kreuz II. Klasse verliehen.


    Das unscheinbare Besitzzeugnis ist bereits stark verblasst, aber immerhin ist es auch schon über 100 Jahre alt. Es trägt die Unterschrift des damaligen Regimentskommandeurs, Oberstleutnant Burmester.

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  • In den Jahren 1915 und 1916 kämpft die 22.Reserve-Division bei:


    • 08.01.1915 - 14.01.1915: Schlacht bei Soissons
    • 06.06.1915 - 16.06.1915: Kämpfe bei Quennevières-Ferme
    • 24.10.1915 - 03.12.1915: Reserve der O.H.L.
    • 20.10.1915 - 03.11.1915: Herbstschlacht in der Champagne (Teile)
    • 04.12.1915 - 01.02.1916: Reserve der 3. Armee
    • 01.02.1916 - 29.02.1916: Ausbildung
    • 02.03.1916 - 14.06.1916: Schlacht bei Verdun
    • 06.03.1916 - 11.03.1916: Kämpfe am Forgesbach, Erstürmung der Höhe 265, Kämpfe um Cumières und Rabenwald
    • 12.03.1916 - 12.04.1916: Kämpfe um den "Toten Mann"
    • 09.04.1916: Sturm auf den Hohen Gänserücken
    • 08.05.1916 - 12.05.1916: Kämpfe um Höhe 304
    • 20.05.1916 - 29.05.1916: Kämpfe um den "Toten Mann"
    • 24.05.1916 - 29.05.1916: Erstürmung von und Kämpfe um Cumières
    • 29.05.1916: Erstürmung der Caurettes-Höhe
    • 15.06.1916 - 01.07.1916: Reserve der O.H.L.
    • 02.07.1916 - 10.07.1916: Schlacht an der Somme
    • 22.07.1916 - 27.10.1916: Stellungskämpfe in der Champagne
    • 25.11.1916 - 26.11.1916: Schlacht an der Somme
    • 27.11.1916 - 15.03.1917: Stellungskämpfe an der Somme


    Am 27.05.1916 erhält Walter Schiefer, er ist inzwischen Leutnant der Reserve und in der 6.Kompanie, das Eiserne Kreuz I. Klasse. Zeitlich könnte man vermuten, dass die Verleihung für die Schlacht bei Verdun erfolgte. Das Besitzzeugnis trägt die Unterschrift des Divisionskommandeurs, Otto Riemann.

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  • Für das Jahr 1917 verzeichnet der Gefechtskalender der 22.Reserve-Division folgende Einsätze:


    • 13.03.1917 - 18.05.1917: Kämpfe vor der Siegfriedfront
    • 01.04.1917: Epéhy
    • 21.04.1917: Ossus und Gonnelieu
    • 06.05.1917: Vendhuille
    • 13.06.1917 - 04.08.1917: Schlacht in Flandern
    • 07.06.1917: Schlacht bei Wytschaete und Messines
    • 11.08.1917 - 02.10.1917: Stellungskämpfe in Flandern und Artois
    • 10.10.1917 - 16.10.1917: Schlacht in Flandern
    • 22.10.1917 - 03.12.1917: Stellungskämpfe in Lothringen
    • 04.12.1917 - 06.04.1918: Stellungskampf im Oberelsass


    Am 18.07.1917 wird der Leutnant Walter Schiefer zum Ritter der II. Klasse mit Schwertern vom Hausorden des weißen Falken ernannt.


    Die Urkunde trägt die Originalunterschrift des Großherzogs Wilhelm Ernst.


    Schön auch, dass der Versandumschlag zur Urkunde erhalten blieb. Da dieser oben geöffnet wurde, ist das Siegel noch unbeschädigt.

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  • Die Auszeichnung selbst, die Verleihungszahl für den I. Weltkrieg liegt bei etwa 1.000 Stück, ist ebenfalls unbeschädigt.


    Auch die Versandtüte blieb erhalten, hier sind noch Reste des Siegels erkennbar.

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  • Im Zeitraum der Stellungskämpfe im Oberelsass wird dem Leutnant Walter Schiefer am 04.02.1918 das Wilhelm-Ernst-Kriegskreuz verliehen.


    Zur Stiftung dieser Auszeichnung heißt es:


    Das Wilhelm-Ernst-Kriegskreuz wurde am 10. Juni 1916 von Großherzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar-Eisenach zusätzlich zum Hausorden vom Weißen Falken mit gekreuzten Schwertern gestiftet.
    Es war für Angehörige seines Regiments, des Infanterie-Regiments Großherzog von Sachsen (5. Thüringisches) Nr. 94, sowie für Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften dieses Regiments bestimmt, die während der Mobilmachung zu anderen Truppenteilen übergetreten waren. Außerdem konnten Staatsangehörige des Großherzogtums, die in anderen Teilen der bewaffneten deutschen Macht dienten und schon mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet waren, beliehen werden.
    Das Ordenszeichen besteht aus einem silbernen, weißemaillierten Kreuz, auf dessen goldenem Medaillon sich der weiße Falke befindet, dessen Flügel darüber hinausragen. Über den Seitenbalken ist ein grüner Lorbeerkranz gelegt, durch die Mitte sind Schwerter gekreuzt.
    Das Kreuz ist dem Hausorden angeschlossen und wurde als Steckkreuz auf der Brust getragen.


    Auch hier trägt die Urkunde wieder die Originalunterschrift des Großherzogs Wilhelm Ernst. Und auch hier blieben der Versandumschlag und das Siegel erhalten.

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  • Die Auszeichnung selbst, die Gesamtverleihungszahl belief sich auf 366 Stück, befindet sich ebenfalls in einem guten Zustand. Nur das rückseitige Medaillon hat einen Chip.


    Der Orden liegt im Originaletui des Hofjuweliers und Ordensfabrikanten Th. Müller, Weimar.

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  • Am 18.03.1918 trifft die 6.Kompanie des Reserve-Infanterie-Regiments 94 ein schweres Unglück. Folgendes hat sich an diesem Tage zugetragen:


    Quelle: http://sundgaufront.j-ehret.com/aspach_kilianstollen.htm


    Am 18. März führte unsere Artillerie von 6 bis 9 Uhr morgens ein Gelbkreuzschießen gegen die Batteriegruppe im Lerchenholz durch. Offenbar als Vergeltung hierfür belegte der Franzose unter Mitwirkung von Fliegern unsere vorderen Linien von 12:30 Uhr mittags bis 6 Uhr nachmittags mit schweren Minen. Es wurden sechs Werfer (Minenwerfer) in den vorderen feindlichen Gräben festgestellt. Die Wirkung unserer Artillerie dagegen war anfangs zu schwach. Erst später gelang es, drei Werfer außer Gefecht zu setzen. Die feindliche Beschießung richtete sich hauptsächlich gegen den Kilianstollen, der am Hang des Lerchenbergs im zweiten Graben von C 2 etwa 140 Meter hinter der vordersten Linie lag. Um ein Ausweichen der Besatzung zu verhindern, wurde durch die feindliche Artillerie eine starke Feuerglocke von Granaten und Schrapnells um den Stollen gelegt. Auch streuten M.G. den Abschnitt ab.
    Von der 6. Kompanie hatte sich der größte Teil der Besatzung von C 2 in den Stollen geflüchtet, der mit seiner 4 bis 6 Meter starken Erddecke und den 16 Ausgängen für schusssicher galt. Gegen 2 Uhr nachmittags erhielt der linke Teil des Stollens, bei dem die Erddecke am schwächsten war, kurz hintereinander drei Treffer, wodurch der Stollen auf etwa 60 Meter Länge eingedrückt wurde und Feldwebelleutnant Hütten, 1 Vizefeldw., 7 Uffz. und 25 Mann unter sich begrub. Außerdem wurden 10 Mann durch Verschüttung verwundet, 1 Mann durch Maschinengewehrfeuer getötet. Trotz dieses schweren Verlustes war die Haltung der 6. Kompanie vorzüglich. Die Stellung wurde bei Einbruch der Dunkelheit sofort wieder besetzt, so dass der Gegner bei etwaigem Vorstoß auf tatkräftigen Widerstand der Besatzung gestoßen wäre.
    Gegen 8 Uhr abends setzte von neuem starkes Störungsfeuer der feindlichen Artillerie gegen C 2 ein und hielt bis 10 Uhr abends an. Es wurde sofort versucht, die Verschütteten auszugraben. Dies gelang aber erst nach Hinzuziehung von Pionieren und eines Zuges Infanterie mit Wagenwinden. Leider wurden nur Tote geborgen. Schließlich mussten die Arbeiten wegen technischer Schwierigkeiten eingestellt werden. In der Nacht wurde die schwer geprüfte 6. Kompanie durch die 2. abgelöst und fand Unterkunft im Baderstollen. Das Gelbkreuzschießen wurde am nächsten Tage wiederholt, der Feind antwortete aber nicht mehr.


    Nur 13 Gefallene konnten im Anschluss aus dem Stollen geborgen werden. Für 21 Soldaten der 6.Kompanie wurde der Kilianstollen für über 90 Jahre das Grab.
    Im Jahr 2010 bei Straßenbauarbeiten wurde der Stollen wiederentdeckt, ausgegraben, die Toten geborgen und im Jahr 2013 erhielten diese 21 Soldaten dann jeweils ein würdiges Einzelgrab auf einem Heldenfriedhof.


    Dazu eine sehr schöner Filmbericht, der die Ausgrabungen schildert und die Situation an der Front 1918 veranschaulicht:


    https://player.vimeo.com/video…w_portrait=0&fullscreen=1


    Die Verluste des Reserve-Infanterie-Regiments 94 im Weltkrieg 1914/18 betrugen: 82 Offiziere, 2240 Unteroffiziere und Mannschaften.


    Stellvertretend seien hier die 21 Namen der Soldaten aus dem Kilianstollen genannt:


    Feldwebelleutnant August Hütten, geb. 07. August 1880 in Aachen,
    Vizefeldwebel Karl Becker, geb. 26. Februar 1884 in Jena,
    Sergeant Paul Rossmann (Rohsman), geb. 14. März 1884 in Weihsenfels,
    Sergeant Christian Senf, geb. 24. August 1882 Eckardtshausen,
    Sergeant Friedrich (Fritz) Titscher, geb. 06. September 1882 in Rockau,
    Sergeant Otto Stührk, geb. 04. August 1888 in Diekhausen,
    Gefreiter Karl Bindel, ge. 25. Juli 1888 in Stregda,
    Gefreiter Harry Bierkamp, geb. 18. Januar 1896 in Hamburg,
    Gefreiter Emil Niemann, geb. 18. März 1896 in Granzin,
    Gefreiter Josef Schmidt, geb. 19. Mai 1882 in Neisse,
    Ersatz-Reservist Gotthold (Gottlieb) Wolframm, geb.m 14. Februar 1891 in Westgreussen,
    Ersatz-Reservist Nikolaus Fixemer, geb. 15. September in Wincheringen,
    Ersatz-Reservist Martin Rockenkamm, geb. 19. September in Waldkappel,
    Musketier Paul Seidler, geb. 18. August 1898 in Goldisthal,
    Musketier Martin Heidrich, geb. 31. Oktober 1897 in Schönfeld,
    Musketier Wilhelm Kisselbach, geb. 29. Juli 1896 in Koblenz,
    Landsturmmann Friedrich Lotz, geb. 02. Januar 1886 in Vitzerode,
    Landsturmmann Otto Stackfleth, geb. 07. Januar 1880 in Minwinkel,
    Landsturmmann Karl Müller, geb. 21. März 1886 in Kassel,
    Landsturmmann August Decker (Becker), geb. 12. August 1881 in Apolda,
    Wehrmann Karl Paaris, geb. 02. Februar 1882 in Schippenbeil

  • Zu dieser Zeit der Geschehnisse beim Kilianstollen war der Leutnant Walter Schiefer aber wohl schon nicht mehr an der Front. Wie aus einem späteren Brief seines zeitweiligen Regimentskommandeurs, Otto Freiherr von Blomberg, hervorgeht, wurde Schiefer schwerst verwundet und brauchte lange Zeit, um sich von dieser Verwundung zu erholen.


    Sein Besitzzeugnis zum Verwundetenabzeichen in Schwarz nennt den 03.März 1918 als Verleihungsdatum für einmalige Verwundung.


    Das Besitzzeugnis nebst Anschreiben wird ihm am 20.12.1918 nach Bad Sulza zugestellt, wo er sich vermutlich zur Genesung aufhielt.

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  • Sein Berechtigungsausweis zum Tragen des Verwundetenabzeichens in mattweiß deutet ebenfalls darauf hin, dass der Leutnant Schiefer wohl schwerst verwundet war.


    Auch zu diesem Dokument, ausgestellt am 28.01.1937 in Gera, blieb der Übersendungsumschlag erhalten.


    1935 war dem nunmehr in Weimar als Lehrer arbeitenden Walter Schiefer bereits das Frontkämpfer-Ehrenzeichen verliehen worden.

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  • Schiefer scheint zumindest gelegentlich an Regimentstreffen teilgenommen zu haben, wie der Brief zum Regimentstreffen 1936 in Jena und die beiden Veranstaltungsabzeichen aus seinem Nachlass belegen.

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  • Schließen möchte ich mit einem Auszug aus dem bereits erwähnten Brief des Generalleutnants z. V. Otto Freiherr von Blomberg vom 26.06.1939. In diesem Antwortschreiben an Walter Schiefer schreibt von Blomberg:


    Zitat: „Es hat mich sehr gerührt, dass Sie trotz alledem die Kriegszeit als die Hochzeit Ihres Lebens bezeichnen.“


    Dies sagt wohl einiges über Walter Schiefer aus. Leider blieb kein Foto von ihm erhalten und auch sein Sterbedatum ist mir unbekannt.


    Viele Grüße
    Brunobär

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  • Sehr schöner Nachlass ! Danke fürs ausführliche vorstellen !


    Da paßt selbst der Name des Beliehenen für ein Thüringer Regiment:


    "Schiefer" - wie in Thüringen üblich an den Hauswänden und auf den Dächern.:)


    Gruss MMP

    Panzerkampfabzeichen Silber - Urkundengruppe gesucht -
    nur Pz.Rgt. 1 ungelocht, die Gruppe sollte aus mind. zwei Urkunden bestehen, gerne mit Fotos, Soldbuch, Orden u.ä.

  • Vielen Dank für diesen fantastischen Bericht!!
    So macht der Bereich bis 1918 Spass!

    Rasch mit dem Pferde, hart mit dem Schwerte,
    im Sattel feste, beim Becher der Beste,
    den Frauen hold, treu wie Gold,
    Mut in Gefahr, das ist ein Husar


    SUUM CUIQUE das Motto der Leib Garde Husaren (jedem das Seine)
    Experte für Uniformierung vor 1914 speziell die Deutsche Kavallerie
    Für Fragen über mein Spezialgebiet stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung!

  • Danke, danke und nochmals Danke! für die Detailierte Vorstellung und daumen hoch an den S-mod das es hier sofort angepinnt wurde. Ein sehr schöner Nachlass der diese Vorstellung auch wirklich verdient.


    Gruß
    Edelweiß21

    SUCHE: - Oldenburg bis 1945 -
    - Res. I.R. Nr. 74, 79, 216 & 440, Res. FAR 22 -
    - IR. 16 / 154 (Wehrmacht/Reichswehr) -
    - Grenadier Regiment Nr. 174 -

  • Das war ich mit dem "festpinnen";)

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    im Sattel feste, beim Becher der Beste,
    den Frauen hold, treu wie Gold,
    Mut in Gefahr, das ist ein Husar


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  • Vielen Dank für die eindrucksvolle Recherche.
    Solche Beiträge sind ein Gewinn für unser Forum.
    Toll aufgearbeitet.
    Gruß Andreas

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