WH HUfeisen-wie groß denn noch?

  • Hallo
    Habe letztens diese beiden V11 und V12(22,5x19,5 cm) Eisen bekommen. Im Vergleich zum H1(11x9,5 cm) ist dieses direkt mickrig.
    Dabei hab ich mich gefragt: gibt es noch größere??
    Was ist der Unterschied zwischen den H und V Eisen? Ich hab nichts bemerkt.
    grüße s.K.

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  • Hallo, der Unterschied zwischen Vorder- und Hintereisen sollte die Form sein. Hinterhufe/Hintereisen sind eher oval, Voderhufe/Vordereisen eher rund.
    Zur Größe kann ich nichts sagen, mein größtes Heereseisen ist V11.


    Gruß Ultor

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  • besten Dank!
    Jetzt wo du es sagst sieht man schon einen kleinen Unterschied in der Form.
    Also mussten in der Hufeisentasche 2 Ersatzeisen, 1 x vorn und 1 x hinten mitgeführt werden?
    Grüße

  • Moin,
    soweit bekannt, ist Grösse 12 das Grösste.


    Gruss christian


    Ps, der Unterschied 1-12 ist wirklich beachtlich!

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    TANK PHOTOS und Dokument mit Bezug TANKSCHLACHT VON CAMBRAI 1917 WK1

    Meine Tauschecke

  • Moin,
    soweit bekannt, ist Grösse 12 das Grösste.


    Gruss christian


    Ps, der Unterschied 1-12 ist wirklich beachtlich!


    Größen sind 1-12 H und V
    Die 12er sind (wie die anderen auch ) aus Flußstahl und wiegen nach der HDV 1,6KG !
    MfG
    Oculus

  • Besten Dank !
    Nochmal zu den Taschen: also je ein Vorder und Hintereisen als Ersatz oder ein beliebiges nach Wahl des Reiters?

  • Logisch wäre ja ein Vorderes und ein Hinteres, wobei 12er gar nicht in die Tasche passen.
    Was ich mich gefragt habe, ist, ob die Hufeisen "roh" in die Tasche kommen, oder schon an das Pferd angepasst, damit ein verlohrenes Hufeisen schnell, ohne Schmiedefeuer, beschlagen werden kann?!

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  • Ich meine, daß je ein Vorder- und ein Hintereisen ins Pferdegepäck gehören. Die sollten wohl auch nicht als Rohling mitgeführt werden, sondern bearbeitet. Allerdings stelle ich mir das etwas schwierig vor, denn kein Huf ist gleich. Die Möglichkeiten des berittenen und unberittenen Hufbeschlagspersonals waren ja eher überschaubar, aber besser ein halbwegs passendes Hufeisen, als keines - sonst kippelt das Pferd ;-)


    Gruß Ultor

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  • Ich meine, daß je ein Vorder- und ein Hintereisen ins Pferdegepäck gehören. Die sollten wohl auch nicht als Rohling mitgeführt werden, sondern bearbeitet. Allerdings stelle ich mir das etwas schwierig vor, denn kein Huf ist gleich. Die Möglichkeiten des berittenen und unberittenen Hufbeschlagspersonals waren ja eher überschaubar, aber besser ein halbwegs passendes Hufeisen, als keines - sonst kippelt das Pferd ;-)


    Gruß Ultor


    Hallo Ultor !
    Ich denke, daß es für den Reiter wichtig war, den Ersatz (heute Reifen ) dabeizuhaben, Hufschmiede waren damals ja nichts besonderes. Die Wehrmachtseisen, aber wohl .(wegen der Stollenschrauben) Die Anpassung war dann durchaus unterwegs möglich.
    Die Hufeisentasche konnte ja auch so , als Einzelteil mitgeführt werden.
    Die großen Eisen waren ja für Zugpferde und wurden dementsprechend beim Tross mitgeführt.


    MfG
    Oculus

  • Die einzelnen Hufeisentaschen waren für die Tragsattel und die ganz grossen Pferde, auf die kein Sattel passte, da gab es wohl eine Art Sitzkissen.
    Die Hufeisen der Zugpferde waren auf den Wagen und Protzen verpackt, beim Tross würde nur Ersatz mitgeführt.
    Ich denke mir das mit den Hufeisen so, bearbeitete, also passende Eisen am Pferd, Protze, Wagen für den Notfall, aber die Bearbeitung der Eisen In der Marschpause und bei Bedarf, also bevor der Notfall Eintritt, Pferde neubeschlagen

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  • Die einzelnen Hufeisentaschen waren für die Tragsattel und die ganz grossen Pferde, auf die kein Sattel passte, da gab es wohl eine Art Sitzkissen.
    Die Hufeisen der Zugpferde waren auf den Wagen und Protzen verpackt, beim Tross würde nur Ersatz mitgeführt.
    Ich denke mir das mit den Hufeisen so, bearbeitete, also passende Eisen am Pferd, Protze, Wagen für den Notfall, aber die Bearbeitung der Eisen In der Marschpause und bei Bedarf, also bevor der Notfall Eintritt, Pferde neubeschlagen


    Hallo Nebelwerfer!
    Das kann ich mir nicht vorstellen, daß die Hufeisentaschen für die ganzgroßen Pferde waren, denn die Taschen sind auch nicht größer als die auf den Packtaschen.
    Ich habe auch irgendwo ein Bild mit einem Reiter der eine Hufeisentasche allein führt.
    Das mit dem Troß wird so sein ,wie Du es beschrieben hast !
    Ersatz am Pferd oder am Wagen für Zugpferde.
    MfG
    Oculus

    Einmal editiert, zuletzt von Oculus ()

  • Ich hab leider keine einzelne Hufeisentasche, aber wenn die nicht reinpassen, kann es natürlich auch nicht so sein, das stimmt.
    Aber irgendeinen Sinn müssen die ja gehabt haben, hatte die Packtasche 40 denn eine Hufeisentasche?

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  • Ja die linke Tasche beinhaltet das Kochgeschirr, Striegel, Kardätsche, und Hufeisen, Stollen und Stollenschlüßel. und Futtersack.
    Die einzelne Hufeisentaschen wurde dann wohl mitgenommen, wenn man ohne Gepäck unterwegs war, sozusagen als "Reserverad"
    MfG
    Oculus

    Einmal editiert, zuletzt von Oculus ()

  • Interessanter Beitrag !



    Ein Arbeitskollege hat mir heut´ ein Hufeisen gezeigt, welches er in seiner Werkstatt gefunden hat.



    Gestempelt ist es mit:


    V7 im Rechteck


    auf der gegenüberliegenden Seite mit:


    H&S
    1943

    Suche Grabendolche u. Kampfmesser aus beiden Weltkriegen, als auch "moderne", militärische, Einsatzmesser, (z.B.: Kampfmesser der NVA)

  • Hier Bilder des Hufeisen´s:


    Abmessungen, (grob gemessen): 18,3 x 14,4 cm

    Dateien

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    • 1153.jpg

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    • 1154.jpg

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  • Hallo zusammen,


    das größte Wehrmachtseisen, was ich bisher gesehen habe war 13. War aber ein Sondereisen.


    Mich irritiert vielmehr, welche Wehrmachtspferde wohl die Größe 1 getragen haben müssen. Hatten die Shettlandponys mit an der Front? ;)


    Ein Militaria Händler (darf man hier Namen nennen?) hat eine ganze Sammlung im Verkauf. Da ist aber wohl erst ein kleiner Teil im Shop.


    LG
    Lotti

  • Hallo zusammen
    Mein Vater war 31 Jahre Hufbeschlagmeister bei der Bundeswehr in Bad Reichenhall ich habe bei ihm gelernt.
    Da haben wir noch die originalen alten Wehrmachts Hufeisen aus dem Stahlwerk Annahütte in Hammerau verwendet! Wir mussten alle Jahre die Hufeisenbestände zählen, da hatten wir so ca 8000 Eise auf Vorrat. Die waren in Eisernen Maultiertransportkisten eingelagert! Wir hatten die Größen V1 bis V6 und H1 bis H6!
    Vereintzelt auch alle anderen Größen und auch Reichsformeisen!
    Ich hab da noch ein paar Bünde zu 20 Stck im Keller und mein Vater auch noch.
    Die Eisen wurden speziell für die Mulis verwendet mit Schraub oder Schweissstollen auch aus der Zeit.
    Wir hatten noch H Stollen Eisstollen L Stollen und normale Stollen! Wir hattennoch Hauklingen zum beschneiden der Hufe diese waren aus abesägten Klingenrohlingen von Säbeln!
    Gruß Gerhard

  • Interessante Infos.


    Was sind denn Reichsformeisen?


    Gruss christian

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