K43 schlechte Waffe ?

  • Also ich hatte vor kurzem eine Reportage gesehen über den Krieg,speziell ging es um die ardennen schlacht.
    Da wurde behauptet das der deutsche k43 viele Probleme hatte(Funktionsstörung usw)
    Leider konnte ich noch keinen selber schießen,um mir ein Bild zu machen.
    Also ist das jetzt mal wieder TV schmarrie? Oder ist da was Dran ?

    Immer doch schreibt der Sieger die Geschichte des Besiegten.
    Dem Erschlagenen entstellt der Schläger die Züge.
    Aus der Welt geht der Schwächere und zurück bleibt die Lüge."
    BERTOLD BRECHT

  • Von Problemen habe ich noch nicht groß etwas gehört! Man muss die Eigenschaften eines Gasdruckladers berücksichtigen.

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  • Hallo,


    da die Waffe komplexer aufgebaut ist als eine Repetierbüchse wie z.B. der K98k gibt es natürlich auch mehr mögliche Störungsquellen. Dafür bietet der K43 aber einen wesendlich höheren Kampfwert als ein K98k.


    Die einzigen ernsthaften Probleme mit der Waffe sind nach meinen Kenntnisstand bei der Verwendung von lackierten Stahlhülsen aufgetreten, da hat sich der Lack bei heiß geschossener Waffe im Patronenlager festgebrannt und zu Hülsenabreißern geführt hat. Dieses Problem hat aber auch so manches MG lahmgelegt.


    Grüße

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  • Der k43 sollte doch die Antwort auf das russsische tokarev selbstladegewehr sein?
    Die Präzision soll auch nicht wirklich gut gewesen sein
    Das Kaliber war ja eigentlich top

    Immer doch schreibt der Sieger die Geschichte des Besiegten.
    Dem Erschlagenen entstellt der Schläger die Züge.
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    BERTOLD BRECHT

  • Mit ein Problem des K43 ist sicherlich sein Stützklappenverschluss.
    Die Verschlussteile waren zusammengepasst (Verschlussgehäuse und Stützklappen)
    und nummeriert. Gelegendlich riss auch der Halte- bzw. Steuerbolzen an der Unterseite
    der Verschussabdeckung ab. Der Kippblockverschluss eines SVT war da wesendlich
    stabiler. Das Gehäuse des K43 riss auch gerne um die Sicherungshebelbohrung. Dort
    wurde dann Mitte 44 mit gebohrten Gaskolbenhülsen abgeholfen.
    Insgesamt eine zu komplexe Waffe und durch die MP44 und deren Mittelpatrone taktisch überholt.
    Für den Einsatz als Scharfschützengewehr durch den Selbstlademechanismus einfach
    ungenauer als ein K98k.