LW-Forst-SG Waffen-Loesche

  • Interessant danke fuers zeigen, ist moeglich das H am klinge von Hersteller der Klinge stammt? , ich persoenlich tendiere das Waffen Loesche Berlin wo moeglich distributor war oder die horngriffschallen montierte /endmontage realisierte, die Ch.A.W. ist wo moeglich der Organisation oder einheit stempelung zuzuschreiben. Braune Tasche wuerde mit zusammenhang mit LW passen bis ins 1940. a.g.Andy

  • Supporter
  • Hallo. Ich habe derzeit wirklich noch keine Ahnung wie es sich mit Waffen-Loesche verhält und ob die Produktions-/Montagestätten hatten.


    Ich tendiere eher dazu, dass die ein fertiges Produkt vermarkted haben. Aber ich weiß es nicht. Die damaligen Hersteller haben nur Händler beliefert und nie direkt an den Kunden verkauft.

    Ich kann mir auch nicht erklären warum gerade über 1. genau diesen Händler und 2. generell über einen Händler bestellt wurde obwohl man staatlicherseits auch direkt bei einem Hersteller ordern konnte ohne Zwischenschritt und günstiger.


    Über das "H" weiß ich auch nicht mehr.


    Die schokoladenbraune Farbe ist typisch für die Luftwaffe oder Einheiten/Organisationen die auch Luftwaffenausrüstung erhielten.


    Interessant finde ich, dass viele dieser Stücke in Österreich aufgetaucht sind.

    Alle von mir gezeigten zeitgeschichtlichen und militärhistorischen Berichte und Gegenstände aus der Zeit 1933 - 1945 und angesprochenen Themen dienen nur zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger und verfassungsfeindlicher Bestrebungen, der wissenschaftlichen und kunsthistorischen Forschung, der Aufklärung oder Berichterstattung über die Vorgänge des Zeitgeschehens oder der militärhistorischen und uniformkundlichen Forschung gemäß §§ 86 / 86a, Deutsches StGb.
    - Und ich bin kein Verkaufsberater -

  • min. ein Stück wurde auch mit einer HJ Raute im Griff gefunden.


    https://www.the-saleroom.com/d…65-451a-8bb5-a40100e14327


    Keine Ahnung wie und ob man das einsortieren kann...


    Eine solche neuzeitliche Aufwertung eines ohnehin seltenen Messers kann ich mir kaum vorstellen.

    Es bewirkt ja eher das Gegenteil.

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  • Ich würde das Stück mit der HJ-Raute aus der Hermann-Auktion eher unbeachtet lassen bzw. dem keine größere Bedeutung schenken, weil die Nachforschungen unter Umständen dann in eine falsche Richtung laufen könnten.


    Verschlimmbessert wurde da sehr viel, ohne sich wirklich Gedanken darüber zu machen.


    Gruß Dragoner08

  • Ja vielleicht sollte man die klingen spitzenform von anderen bekanten Herstellern begleichen, die ist etwas untypisch wenn man KS98 kurzklingen begleicht, die HJ raute ist wohl leicht anzubringen an handgriffen wo man leicht zerlegt kann, wie Aesculap oder E.Pack, an diesem wurden mehrheitlich ergaenzungen gemacht, als die nieten sind schwerer zu ersetzen und eine originellen Konfiguration zu vortaueschen.

    Interessant die gleiche tasche und scheide. OE hat viele Waelder, wo moeglich einige reviere lagen Kuratelle von Goering, usw, ich wuerde sagen deshalb auch Waffen Loesche Berlin wo der Sitz von RLM war, da koennte dahinter wohl ein link sein, Goering preferierte seine lieferanten wie auch in Waffen Suhl area. Wenn man in groesserem masse horngriffshallen nutzte an diesem waffen, da koennte auch eine Firma mit jagd verbindung in raume stehen?? a.g.Andy

  • was meinst du mit gleiche Tasche und Scheide?

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  • Ich meinte die Hermann Historica Stueck hat die gleiche tasche wie Du vorgestellt hast, wie auch scheide sollte korrekt sein, fuer dieses Messer, einziges plus ist die HJ raute im griff.a.g.Andy

  • Ja die Tasche von ersten vorgestellten Stück wurde wohl ergänzt. Die Tragespuren passen auch nicht.

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  • Hallo.


    schöne originale Stücke.


    Die Seitengewehrtasche (Koppelschuhe gab es nie) gehört aber nicht dran. Sie hat einen Kammerstempel der Marine. Hersteller Franz Breme Walsrode.


    Grüße

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  • Hallo,
    Ja das FSK hatte 98k Bajonette ,
    Vielleicht ist es eine Art Extraseitengewehr für das FSK


    der Standhauer kommt auch in der Staatsforst DKV vor
    Standhauer hatten eine breite Klinge


    Gruß ninni27

    Im grunde hast du recht das einen Standhauer eine breitere Klinge hat als einen Hirschfänger.

    Wo die unterscheid wirklich liegt? schau mal im Eickhorn katalog Standhauer 1911-1912.

    Das model 180 hat eine SG Klinge.

    Und das zweite Blatt zeigt Standhauer, Schwere und Standhauer mit Nickmesser, Bei Nummer 8481 steht da im Text Salon-Hirschfänger, also deutlich ist das nicht gel? was ist es jetzt? Standhauer oder Hirschfänger?

    Screenshot_20240404_113916_WhatsApp.jpg

    Schau mal dieses Blatt....

    Screenshot_20240404_114258_WhatsApp.jpg

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    Einmal editiert, zuletzt von gerrit ()

  • Lösung des Rätsels kann die zweifelsfreie Identifizierung des Stempels "Ch.A.W." bringen.


    Das ist ein Kammer- oder Besitzstempel einer Behörde/Dienststelle. Datür spricht auch der Inventarstempel in Form einer Nummer. Das wiederrum spricht gegen Extra-Stücke... demn die waren privat gekauft und hatten weder das eine noch das andere.

    Er wurde wurde nachträglich händig geschlagen. Es gibt zwei Varianten.


    hier die zweite:


    P1240600.JPG


    Ch ist die typische Abkürzung für Chef.


    Die Abkürzung "Ch AW" oder "Chef AW" gab es. = "Chef des Ausbildungswesen der Luftwaffe" (Februar 1939 bis Juli 1943). Im Juli 1943 erfolgte die Umbennnung zu "General der Fliegerausbildung" (Gen.d.Fl.Ausb.).


    Es muss nicht bedeuten, dass es diese Abkürzung tatsächlich ist. Evtl. was ähnliches?


    Grüße







    Grüße

    Alle von mir gezeigten zeitgeschichtlichen und militärhistorischen Berichte und Gegenstände aus der Zeit 1933 - 1945 und angesprochenen Themen dienen nur zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger und verfassungsfeindlicher Bestrebungen, der wissenschaftlichen und kunsthistorischen Forschung, der Aufklärung oder Berichterstattung über die Vorgänge des Zeitgeschehens oder der militärhistorischen und uniformkundlichen Forschung gemäß §§ 86 / 86a, Deutsches StGb.
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  • Also das habe ich im ersten Post auch geschrieben.

    Da past auch das es bei der Luftwaffe Standgauer gegeben hat, und da passen dann auch die Hirschhorn Schalen

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  • Aus dem Bundesarchiv Freiburg:


    Chef des Ausbildungswesens / General der Fliegerausbildung

    IDENTIFIKATORRL 4SPRACHE DER BESCHREIBUNGDeutschDATUM ODER ZEITRAUM1 Jan 1929 - 31 Dec 1945VERZEICHNUNGSSTUFESammlungSPRACHEN

    • Deutsch

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    ONLINE-QUELLE

    https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/e3f60dbe-09f9-460a-b1b6-97585e4b5010/

    UMFANG UND MEDIUM

    Schriftgut

    153 Aufbewahrungseinheiten

    11,3 laufende Meter

    PROVENIENZSTELLE(N)

    • Ausbildungsdienststellen im Reichsluftfahrtministerium (mit Inspektionen und Waffengeneralen), 1939-1945

    BIOGRAFISCHE ANGABEN

    Geschichte des Bestandsbildners

    Die Dienststelle Chef des Ausbildungswesens (Chef AW) wurde im Februar 1939 zur Entlastung der 3. (Ausbildungs-)Abteilung des Generalstabes der Luftwaffe gebildet, die danach auf die taktische Ausbildung beschränkt wurde. Der Chef AW übernahm nach den Weisungen des Reichsministers der Luftwaffe die gesamte übrige Ausbildung der Luftwaffe.

    Gleichsam mit Dienststellung und Disziplinarbefugnissen eines Kommandierenden Generals ausgestattet, hatte er das Recht, die erlassenen Ausbildungsanordnungen zu überwachen und zur Prüfung des Ausbildungsstandes der Truppe dem Dienst der Einheiten beizuwohnen. Eine unmittelbare Kommandogewalt gegenüber der Truppe übte er jedoch nicht aus.

    Der Chef des Ausbildungswesens gliederte sich wie folgt:

    • Ausbildungsabteilung,
    • Vorschriften- und Lehrmittelabteilung,
    • Abteilung Stärke und Ausrüstung,
    • Abteilung Luftbildwesen.

    Die Abteilung Stärke und Ausrüstung, zuständig für die innere Gliederung der Einheiten und deren personelles und materielles Plansoll in Zusammenarbeit mit der 2. (Organisations-)Abteilung des Generalstabes, wurde im April 1940 unter den Chef der Luftwehr gestellt. Im Zuge der Umstrukturierungen im Bereich des Kraftfahrwesens und des Nachschubwesens war die Abteilung 1943 für kurze Zeit dem Generalquartiermeister unterstellt, im Herbst 1943 wieder dem Chef der Luftwehr.

    Im Mai 1944 wurde die jetzt selbständige Abteilung 3 (Stärke und Ausrüstung der Luftwaffe) dem Luftwaffen-Wehramt (zugleich General für den Personaleinsatz der Luftwaffe) unterstellt unter gleichzeitiger Unterstellung des Luftwaffen-Wehramtes unter den Chef der Personellen Rüstung und NS-Führung. Im Jan. 1945 wurde die Abteilung Stärke und Ausrüstung dem Generalquartiermeister unterstellt (siehe: RL 2-III).

    Die Abteilung Luftbildwesen, 1939 von der Inspektion der Aufklärungsflieger und des Luftbildwesens (L In 1) übernommen, wurde im Januar 1943 dem General der Aufklärungsflieger unterstellt.

    Der Chef AW unterstand zunächst unmittelbar dem Generalinspekteur der Luftwaffe, seit April 1940 dem Chef der Luftwehr, ab Ende 1942 wieder dem Generalinspekteur der Luftwaffe, ab Herbst 1944 dem Generalstab der Luftwaffe.

    Ca. Juli 1943 wurde die Dienststelle Chef AW in General der Fliegerausbildung umbenannt. Noch im März 1945 erfolgte die Umbenennung in Kommandierender General der Fliegerausbildung.

    Seit Februar 1939 unterstanden die Luftwaffen-Inspektionen 1-14 dem Chef AW, ab Apr. 1940 nur noch die Luftwaffen-Inspektionen 1-3, 8-10 und 12. Weitere Inspektionen wurden aus der Unterstellung unter dem Chef AW herausgelöst. Die Inspektion der Flugzeugführerschulen (L In 9) wurde im März 1943 aufgelöst. Die Aufgaben wurden der Ausbildungs-Abt. beim Chef AW übertragen. Im Herbst 1943 unterstand nur noch die Inspektion des Erziehungs- und Bildungswesens der Luftwaffe (L In 10) dem General der Fliegerausbildung, bis auch diese Inspektion als General für militärische Ausbildung dem Generalstab der Luftwaffe unterstellt wurde.

    Mit der Umorganisation der Inspektionen in Waffengeneralen wurden diese dem Chef AW bzw. General der Fliegerausbildung gleichgestellt.

  • Wir können dann eigentlich folgendes annehmen:

    Ch A.W. ist Chef des Ausbildungswesens

    Waffen_Loesche vertreter, oder hat die Teile im Auftrag gegeben und selber dieses Messer gebaut.


    Es sind dann laut 4. C Standhauer für Anwärter des hoheren Forstdienstes oder Forstlehrlinge der Luftwaffe, das erklärt die Hirschhorn Griffschalen.

    Die Nummer sind dann Kammer -Inventarstempel


    Gruss

    Ger

    1111LW Forestry.jpg1111LW Forestry2.jpg

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