Diebesgut Ritterkreuzurkunden-Mappen u.a.

  • Hallo;


    Am 25.11. jährte sich zum 24 mal ein Einbruchdiebstahl in Nordbayern im Lkrs. Hof.
    In den Vormittagsstunden drang ein unbekannter Täter nach Abdrehen des Schließzylinders in ein Wohnhaus ein. Neben etwas Schmuck entwendete er bedeutende militärhistorischen Sammlerstücke von erheblichen Wert.
    Leider blieben die Ermittlungen der Polizei, was Täter und Verbleib des Diebesgutes betrifft, bis heute erfolglos. Da einige der gestohlene Sachen so einmalig sind, dass sie vielen Sammlern sofort auffallen und in Erinnerung bleiben würden, hat mich der Geschädigte gebeten, noch einmal auf die Stücke aufmerksam zu machen. Möglicherweise lässt sich feststellen, wo sich sich diese heute befinden. Natürlich dürfte die Straftat zwischenzeitlich verjährt sein, so dass der Täter nicht einmal mehr belangt werden könnte, aber es sollte verständlich sein, dass es dem Geschädigten interessiert, wo „sein Eigentum“ verblieben ist. Möglicherweise auch, ohne dass der jetzige Besitzer die Vorgeschichte kennt.


    Aufstellung der entwendeten Stücke:


    Große Verleihungsurkunde für das Ritterkreuz d. EK von Generalleutnant
    Eduard Dietel
    in roter Saffianledermappe;


    Große Verleihungsurkunde für das Ritterkreuz d. EK von Stabsfeldwebel Alfred Simm in roter Saffianledermappe (Urkunde ist im Innenteil restauriert);


    Eisernes Kreuz 1.Kl. von 1870 im violett-braunen Verleihungsetui mit Hersteller „J.Wagner u. Sohn – 14 Löth“;


    EK 1.Kl. (Prinzengröße) im schwarzen Etui von 1914 mit Hersteller „Godet Berlin 800“;


    EK 1.Kl.. (1.Modell) im Etui von 1939 u. EK 1.Kl. (2.Modell) im Etui von 1939;
    (Diese beiden Modelle wurden in einer Abhandlung im „IMM“ Internat. Militaria-Magazin vom Dez./Jan. 93 auf den Seiten 27-28 abgebildet).


    Weiter wurden entwendet: EK 1. 1939, Flak-Kampfabzeichen mit Hersteller A für Assmann im Etui, Etui ohne Inhalt für Kampfabzeichen des Heeres sowie eine Aufbewahrungskassette für Ritterkreuzmappen.


    *Im Buch von Harald Geißler „Das Eiserne Kreuz von seinem Ursprung bis zur Gegenwart“ sind folgende Stück abgebildet:
    Rkrz.-Mappe Dietel Seite 468; Simm-Mappe Seite 507; Wagner EK Seite 119; Godet EK Seite 198.


    Der Geschädigten würde sich über Hinweise zum Verbleib, evtl. auch nur zu einzelnen Stücken sehr freuen. Sollte mit jemand eine Nachricht zukommen lassen, werde ich diese natürlich an ihn weiterleiten bzw. auch nur den Kontakt vermitteln. Ich selbst habe leider kein genaueres Detailwissen zu den Stücken. Für die Darstellung und die Veröffentlichung zeichnet nur der Geschädigte verantwortlich.


    mfg Hans

  • Sorry ,
    aber ohne Bilder ( auch mit Bilder werden sie nicht mehr auftauchen,da sie meist in Privat Hände gelangen ) wird es Schwierig &ohne Bilder von den Stücken noch Schwieriger.
    Wünsche den Besitzer trotzdem sehr viel Glück ,das er das eine oder andere Stück wieder bekommt.
    SG

    SUCHE;) LOD's z.b: Weyersberg, LW ADLER ,SCHIRMMÜTZEN:!::/

    WhatsApp 015257331434

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  • Hallo;


    es sein noch der Hinweis erlaubt, dass es sich um die Mappe des berühmten Gebirgsjägers Eduard Dietl, nicht Dietel, handelt. Da hat sich ein Rechtschreibfehler eingeschlichen. Zumindest bei den beiden Mappen besteht ja Hoffnung, da sie einmalig sind.


    mfg Hans

  • Vor 2-3 Jahren hatte ich auch auf Wunsch des Geschädigten eine Suche nach Hinweisen zum Verbleib der Urkunden gestartet. Leider ohne Erfolg. Hierfür wurden mir Fotos der Mappe zur Verfügung gestellt. Ich finde es wichtig, immer wieder an den Diebstahl zu erinnern! So werden Sammler sensibilisiert und die Stücke werden nahezu unverkäuflich.

  • Die Mappe von DIETL ist ja wirklich ein absolut einmaliges Sahnestück! :eek:
    Sobald die mal irgendwo in der Öffentlichkeit auftaucht (egal wo), dann sollte sich das doch sehr schnell rumsprechen. ;)

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    "In der Mitte die Straße, außen der Schnee und um uns herum die Rote Armee."
    (Ostmedaille)


  • Na, dann bleibt aber zu hoffen, dass der Einbrecher militärhistorisch bewandert war und den schnöden "Nazikram" nicht einfach als Balast im nächsten See versenkte....