Nach langer Durststrecke gab es heute 2 Helmchen.

  • Waffenöl bzw Feinmechaniköl macht schon Sinn um flugrost eine Zeit lang aufzuhalten, die Patina zu erhalten und den Helm zu konservieren. Sollte man aber auch nur richtig sparsam auftragen. Aber ob das bei starken Rost funktioniert ? Dennoch schöne Helme welche etwas Pflege verdient haben.

  • "Rost" ist keine organische Erkrankung, die von alleine voranschreitet.
    Das generelle "Problem" bei bestehendem Rost ist, daß dieser eine poröse Struktur mit großer Oberfläche aufweist.

    Kommt dann wieder Wasser oder Feuchtigkeit dazu, kriecht das Wasser durch diese Struktur auf die Metalloberfläche und die Oxidation schreitet voran.
    Die poröse Struktur sorgt auch dafür, daß im Verhältnis viel Feuchtigkeit im Rost verbleibt, selbst wenn die Oberfläche wieder getrocknet ist.

    Stellt man sich ein Auto vor ist offensichtlich, daß dieses oft starker Feuchtigkeit und noch zusätzlich aggressiven Beigaben ausgesetzt ist (Regen, Schnee, Hagel, Salz...). Da ich aber davon ausgehe, daß diese Helme in einer "normalen" Wohnung aufbewahrt werden, sehe ich nicht das Problem.
    Starker Rost wird bei Aufbewahrung in einer Wohnung austrocknen und ziemlich schnell abbröseln/abplatzen. Das ist äußerst unschön und eine Entfernung also schon sinnvoll. Der Grad dieser Entfernung muß ja nicht radikal sein. Darüber hinaus empfiehlt sich auch unter "normalen" Bedingungen ein leichtes einölen/konservieren. Das ist ja nichts anderes, als das man verhindern möchte, daß Luft (Sauerstoff) und Feuchtigkeit (Raumluft) in direkten Kontakt mit dem Metall kommen. Kann man machen, muß man aber nicht.

    Ich schätze, daß meine Helme die nächsten 200 Jahre überleben werden. :)

    „Feuer frei!“ schreit der Zugführer. Ja, so einfach ist das nicht! Wenn ich wüsste, wohin ich schiessen soll?! Mir ist es rätselhaft, auf was die zwei MG links von uns schiessen; die mit ihrem Rasseln einen allgemeinen Feuerzauber hervorrufen. Ich jedenfalls kann nichts sehen...