Freikorps Oberland

  • Moin, moin.


    Hier eine Übersicht von meiner Freikorps Oberland Sammlung.

    Diese werde ich nach und nach, im einzelnen vorstellen.

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    -Schlesischer Adler, mit Eichenlaub und Schwertern

  • Sehr interessante Schnalle, was hängt denn da an erster Position?
    Gruß Andreas

    Suche bayerische Auszeichnungen bis 1918
    Suche alles zum 2. bayerischen Jägerbataillon
    und zur Sturmgeschützabteilung 226

  • Sehr interessante Schnalle, was hängt denn da an erster Position?
    Gruß Andreas

    Moin.

    Das ist das Ehrenkreuz des Weltkrieges mit Schwertern vom Ehrenbund sächsischer Weltkriegteilnehmer.

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  • Sehr schöne Stücke dabei !

    Ich freue mich schon auf die Einzelvorstellungen!

    Danke fürs Zeigen.


    Gruß,

    Jörg

  • Abend zusammen.

    Ich wollte heute mal die Urkunde zur 10-Spange vorstellen.

    Die Urkunde ist per Hand geschrieben, von Kommandeur des I.Btl.FK Oberland, Ludwig Östereicher.

    Text:


    Abschrift

    Ehren-Urkunde


    Herrn Georg Schirmer Markersdorf

    wurde für seine ganz hervorragender Verdienst um den Schutz Oberschlesiens der oberschlesische Adler I. und II.kl. und Tiroler Adler verliehen.

    München d. 21.Mai 1921 F.K. Hauptmann ..... gez: Oestereicher

    Stempel : ...-Oberland

    Sturmbatallion


    Die Urkunde ist am 26.januar 1936 begleubigt worden.


    Infos zu Ludwig Oestereicher sende ich als Bild(aus der Oberländer Chronik S.227), da es kaum was im Netz zu finden gibt und ich leider nicht die Zeit habe, den Text abzuschreiben.

    Die Infos zu Oestreicher, sagen auch einiges über die Urkunde aus.

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  • Ludwig Oestreicher:

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  • Erstaunlich, das er keine Karriere in der Partei machen konnte, wo er doch sogar 1923 maßgeblich mitgemacht hat.
    Vielleicht war ja auch dem SD bekannt, dass er Halbjude war, das würde das erklären.

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  • Er schien eine sehr unzuverlässig Person für die Partei gewesen zu sein, seine Abstammung steht da glaub ich außen vor.

    Wer Parteigelder unterschlägt und wegen undisziplinierten Verhalten auffällt, dazu sich noch als Hauptmann ausgibt, der er nie war...


    Zwiträchtiger typ, ein wahrer Landknecht halt. :D

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    -Schlesischer Adler, mit Eichenlaub und Schwertern

  • Hier die Einzelnen Orden der 10ner Spange.

    Vorderseite.

  • Rückseite.

  • Hier die Einzelnen Orden der 10ner Spange.

    Vorderseite.

    Hier die


    1. Ehrenkreuz des Weltkrieges mit Schwertern vom Ehrenbund sächsischer Weltkriegteilnehme


    Wie viele andere Kriegerverbände stiftete der Ehrenbund der Sächsischen Weltkriegsteilnehmer e.V. dieses Ehrenkreuz zum Andenken an den Krieg.

    Diese Kriegserinnerungskreuze wurden nach dem 1.Weltkrieg von vielen Kriegerverbänden ausgegeben. Nach dem 1.Weltkrieg gab es keine staatliche Auszeichnung im Andenken an den Krieg.

    So stifteten diese Verbände ihrer seits oft sehr attraktive Erinnerungskreuze und sogar Ritterkreuze für die am Krieg beteiligten Soldaten in ihrem Bund. Die Verleihung mit Schwertern erfolgte in der Regel an Frontkrieger.

    Diese Kreuze wurden zwar vom Verband ausgegeben, mussten aber durch den Träger selbst bezahlt werden. Damals sehr teuer und darum heute sehr selten und ebenfalls teuer.

    Kreuz aus vergoldeter Bronze. Die Kreuzarme mit erhöhtem Rand. Die Innenseiten sind glatt. Vorder-und Rückseite mit rundem mitgeprägtem Mittelschild. Auf dem oberen Kreuzarm der Vorderseite 2 aufgesetzte gekreuzte Schwerter. Oben eine gewöhnliche Öse mit Bandring.

    Vorderseite:

    Im runden Mittelschild mit Rand das eckige sächsische Wappen oben mit Königskrone.

    Quelle: https://www.ehrenzeichen-orden…ieges-mit-schwertern.html


    2. Friedrich August Medaille


    Die Medaille in Bronze konnte an alle Dienstgrade bis Gefreiter und in Silber ab Unteroffizier zur Verleihung gebracht werden.

    Höhere Dienstgrade erhielten die Militär-St.-Heinrichs-Medaille und/oder den Militär-St.-Heinrichs-Orden.

    Die Auszeichnung ist eine aus Bronze oder aus bronziertem Eisen gefertigte bzw. silberne runde Medaille mit einem Durchmesser von ca. 28 mm. Die bronzene Medaille hatte ein Gewicht von 11,4 g, die silberne Medaille wog 12,5 g. Sie zeigt die verschlungenen und von einer Krone überragten Buchstaben F A R (Friedrich August Rex). Die Chiffren sind von einem nach oben offenen und unten zusammen gebundenen Lorbeerkranz umschlossen. Im Revers die zweizeilige Inschrift Friedrich August-Medaille . Über und unter der Inschrift sind jeweils Ornamente zu sehen.

    Die im Frieden (von 1905 bis 1914) verliehenen Friedrich-August-Medaillen wurden an einem gelben Band mit einem schwarzen Seitenstreifen und einem schmaleren schwarzen Mittelstreifen an der linken Brustseite getragen. Getragen wurde die Kriegs-Medaille (verliehen von 1914 bis 1918) an einem gelben Band mit einem hellblauen Seitenstreifen auf der linken Brustseite. Weibliche Personen trugen die Auszeichnung an einer Damenschleifen.

    3. Eisernes Kreuz 2Kl. 1914

    Die dritte Stiftung des EK nahm Wilhelm II. beim Ausbruch des Ersten Weltkriegs am 8. August 1914 vor. Inhaber des EK von 1870 erhielten laut der Order vom 4. Juni 1915 als (erneute) Auszeichnung eine auf dem Bande über dem silbernen Eichenlaub (zum 25. Siegestag) zu tragende silberne Spange mit einem verkleinerten EK mit der Jahreszahl 1914.


    4. Schlesischer Adler I Kl. mir Schwertern, emailliert


    Der Schlesische Adler wurde am 16. Juni 1919 vom Generalkommando VI. Armee-Korps für die Angehörigen des Grenzschutzes des VI. Armee-Korps, die in der Zeit der größten Not der Provinz zu den Waffen geeilt sind, als äußeres Zeichen der ehrenden Erinnerung und des vaterländischen Gemeinsinnes und für alle, die in den Jahren 1918 und 1919 sich als Kämpfer zur Verteidigung der heimatlichen Scholle zur Verfügung gestellt haben, in zwei Stufen gestiftet:

    II. Stufe nach vorbildlicher Dienstzeit nach drei Monaten im gleichen Truppenteil

    I. Stufe nach sechsmonatiger vorbildlicher Dienstzeit im Grenzschutz für Schlesien im gleichen Truppenteil.

    Am 1. Juli 1921 stiftete Generalleutnant a. D. Karl Hoefer als Führer des Selbstschutz Oberschlesien im Einvernehmen mit der Befehlsstelle VI. in Oberglogau das Eichenlaub zum Schlesischen Adler. Außerdem wurden im gleichen Jahr auch die Schwerter eingeführt.


    5. Allgemeines Ehrenzeichen für Tapferkeit 1894


    Erstmals gestiftet von Großherzog Ludwig II am 25.September 1843, wurde diese Medaille in 3 Verleihungszeiträumen mit dem jeweiligen Porträt des Herrschers verliehen. Die ersten trugen das Bildnis Ludwig III. ab 1849, dann das Porträt Ludwigs IV ab 1889 und die hier abgebildete Medaille mit dem Bild Ernst Ludwigs ab 1894, dem letzten Herrscher.

    Verliehen wurde diese Auszeichnung für Verdienste und außerordentlicher Leistungen. Unterschieden werden diese Verdienste durch die rückseitige Inschrift. Folgende Inschriften sind bekannt: – FÜR VERDIENSTE – / – FÜR TREUE DIENSTE – / – FÜR LANGJÄHRIGE TREUE DIENSTE – /

    – FÜR FÜNFZIG JÄHRIGE TREUE DIENSTE – / – FÜR RETTUNG VON MENSCHEN-LEBEN – / – FÜR WIEDERHOLTE RETTUNG VON MENSCHEN-LEBEN – /

    – FÜR TREUE ARBEIT – / – FÜR TAPFERKEIT (hier abgebildet) Der Silbergehalt wurde gegen Ende des1.Weltkrieges immer geringer und ab 1918 wurden diese Medaillen aus versilbertem Kriegsmetall hergestellt.

    Runde, silberne Medaille mit Rand. Oben eine angelötete Öse mit Bandring.

    Vorderseite:

    Mittig das nach links sehende Porträt Ernst Ludwigs

    Am Rand umlaufend die Schrift: – ERNST – LUDWIG – GROSSHERZOG – VON – HESSEN –

    Rückseite:

    Mittig die zweizeilige Inschrift: – FÜR – TAPFERKEIT –

    Umgeben von einem runden, unten mit einer Schleife gebundenen Kranz.

    Rechts aus Eichenlaub, links aus Lorbeerlaub.

    Quelle: https://www.ehrenzeichen-orden…-fur-tapferkeit-1894.html


    6. Deutsche Ehrendenkmünze des Weltkrieges


    Die Stiftung dieser nicht staatlichen Auszeichnung geht auf Betreiben des Verbandes nationalgesinnter Soldaten zurück. In diesem Verband bildete sich ein Ordensrat der für die Verleihung zuständig war. Die Statuten waren dazu so allgemein gehalten dass fast jeder diese Medaille erhalten konnte. Nach dem Verbot des Verbandes nationalgesinnter Soldaten existierte der “Ordensrat der Deutschen Ehrendenkmünze des Weltkrieges” ab Sommer 1921 als eigenständige Körperschaft. Der Ordensrat verlieh die Medaille in Vertretung (des deutschen Kaisers), der sich aber von dieser Auszeichnung distanzierte. An der Spitze des Vereins stand der Ehrenmarschall, Generaloberst Karl von Einem, der Kanzler, Hauptmann a.D. Rudolph Hering-Deutschwehr (Initiator der Stiftung),und der Vorstand. Hering-Deutschwehr schied 1924 aus dem Verein aus. Die Ausgezeichneten wurden auf freiwilliger Basis zusammengefasst zur “Deutschen Ehrenlegion”.

    Berühmte Führungspersönlichkeiten des Vereins waren unter anderem Ludendorf, Bülow und Roßbach.

    Das Kampfabzeichen wurde an Frontteilnehmer verliehen die ohne Nachweis nur versichern mussten an der Front gestanden zu haben. Der Entwurf der Medaille, der Urkunde und des Kampfabzeichens stammt vom Künstler Franz Stassen.

    Mit der späteren Stiftung des Ehrenkreuzes des Weltkriegs 1934 löste sich der Ordensrat am 28.07.1934 auf und es wurden keine Medaillen mehr verliehen. Das Kapital des Vereins wurde der Regierung zu Gunsten Kriegsgeschädigter übergeben.

    Runde Medaille mit Rand aus Bronze (auch vergoldet) oben eine Verbreiterung des Randes mit Loch zur Aufnahme eines kleinen Ringes, daran der Bandring.

    Quelle: https://www.ehrenzeichen-orden…unze-des-weltkrieges.html


    7. Medaille für Oberschlesien des Freikorps Oberland


    Die Medaille wurde 1926 durch Hauptmann a.D. Österreicher gestiftet. Dieser war Kommandeur des 1. Bataillions, der auch Sturmfahne Teja genannten Einheit, die 1921 im Freikorps Oberland in Oberschlesien kämpfte.

    Die Erinnerungsmedaille konnte an alle ehemaligen Angehörigen des Freikorps vergeben werden die an den Kämpfen 1921 teilgenommen haben oder sich bei der Versorgung oder Propaganda zu Gunsten des Freikorps verdient gemacht haben.

    Auf Antrag und nach Prüfung wurde die Medaille mit Urkunde verliehen. Darauf die Unterschrift des Hauptmanns a.D. Österreicher und das Dienstsiegel des 1. Bataillions des Freikorps Oberland.

    Das Freikorps Oberland wurde 1919 durch Rudolf von Sobottendorf gegründet, der Vorsitzender der rechtsextremen Thule Gesellschaft war. Das Freikorps sollte die Münchener Räterepublik niederschlagen. 1920 wurde das Freikorps während des Ruhraufstandes eingesetzt. Danach folgten Einsätze in Oberschlesien wie bei der Eroberung von St. Annaberg. Das Freikorps wurde durch seine Brutalität und auch durch andere Morde bekannt die nicht im Zusammenhang mit den Kämpfen standen. Das Freikorps war Teil der schwarzen Reichswehr und wurde später zum Bund Oberland der 1921 den Kern der SA in Bayern bildete. Der ehemalige Stabschef des Freikorps Josef Römer hingegen trat dem kommunistischen Scheringerkreis bei und arbeitete bis zu seiner Hinrichtung 1944 aktiv gegen Hitler.

    Es sind 2 verschiedene Varianten der Medaille bekannt, die etwas in der Größe und Stempel abweichen. Das vorgestellte Stück ist wahrscheinlich eine spätere Fertigung.

    Ovale Medaille aus Bronze mit Rand. Oben eine angelötete gewöhnliche Öse mit Bandring.

    Vorderseite:

    Mittig erhaben geprägt der schlesische Adler mit Sichel auf der Brust.

    Die Fänge ruhen auf einem Schriftband mit der Aufschrift – FÜR – SCHLESIEN –

    Rückseite:

    Im Feld die 4 zeilige Schrift – FÜR -/- VERDIENSTE -/- UM -/- OBERSCHLESIEN –

    Darunter ein 8 strahliger Stern.

    Am Rand bis ca 3/4 der Medaille 2 unten gekreuzte Zweige links Lorbeer, rechts Eichenlaub.

    Quelle: https://www.ehrenzeichen-orden…s-freikorps-oberland.html


    8. Adler der Tiroler Sturmzuges.


    Nach Angaben von Wilhelm Gröger wurde der Adler am grünen-weiß-grünen Band getragen. Nach den Kämpfen in Oberschlesien wurden ca. 70 Tiroler Adler verliehen. Zwischen 1921 u.1930 nahm Ludwig Oestreicher einige ,,Wilde" Verleihungen vor, bis es ihm seine Kameraden verboten haben.

    Quelle: Oberländer Chronik Peter Schuster S.695

    Ein Weiterer bericht Schick Schicke ich per Foto.


    9. Die Ungarische Weltkriegs-Erinnerungsmedaille


    (hu. Magyar Háborús Emlékérem) wurde am 26. Mai 1929 durch Reichsverweser Miklós Horthy gestiftet und war zur Verleihung an Personen vorgesehen, die während des Ersten Weltkriegs an der Front gekämpft oder in der Heimat sich um die Versorgung und Pflege von Verwundeten oder Kriegsgefangenen gesorgt hatten.

    Die Auszeichnung ist eine aus Tombak gefertigte runde Medaille mit einem Durchmesser von 31 mm und zeigt das von der Stephanskrone überragte große Wappenschild Ungarns. Umlaufend sind ein Eichen- (links) und ein Lorbeerzweig (rechts) mit kleinen Früchten zu sehen. Im Revers mittig die Jahreszahl 1914-1918 sowie im oberen Halbkreis die Inschrift PRO DEO ET PATRIA (Für Gott und Vaterland). Der untere Halbkreis wird von zwei zusammengebundenen Palmzweigen geziert.

    Frontkämpfer erhielten die Auszeichnung mit zwei gekreuzten Seitengewehren unter dem Wappenschild sowie einem Stahlhelm über der Jahreszahl.

    Die Verleihung der Medaille ohne Schwerter erfolgte an Personen, welche im Interesse der Kriegsverwundeten, Kranken oder Kriegsgefangenen eine erfolgreiche Tätigkeit entfaltet hatten; den Kriegswitwen und Kriegswaisen und denjenigen Personen, deren Angehöriger Familienhalter oder Abkömmling gerader Linie infolge Kriegsverwundung oder im Feld erlittener Gesundheitsschädigung gestorben waren; den bürgerlichen Personen die während des Krieges, einschließlich bis 30. Oktober 1918, bei der Armee im Felde oder im rückwärtigen Armeegebiet Staatsdienst oder einen damit gleichzusetzenden Dienst leisteten und durch diese Tätigkeit zur Förderung der Interessen der Wehrmacht beigetragen haben (Verwaltung, Post, Telegraph, Eisenbahn, Schifffahrt, Kriegsindustrie usw.).

    Vom Dreiecksband, an dem die Medaille auf der linken Brustseite getragen wurde, existierten zwei Arten: Für Frontkämpfer ist es ein weißes Band mit einem breiten Mittelstreifen, der waagrecht grün-rot-weiss gerippt ist und von einem roten Seitenstreifen eingefaßt wird. Nichtkämpfer erhielten die Auszeichnung an einem weißen Band mit zwei grünen Mittel- sowie einem roten Seitenstreifen.


    10. Erinnerungskreuz Treu dem Regiment , Ulanen-Regiment „Kaiser Wilhelm II., König von Preußen“ (3. Königlich Sächsisches) Nr. 21


    Das Kreuz ist ein nicht offizielles Erinnerungszeichen für ehemalige Angehörige der Deutschen Armee bis zum Ende des 1.Weltkrieges. Es wurde von vielen Trägern in Auftrag gegeben um ihre Zugehörigkeit zu einem bestimmten Truppenteil zu zeigen. Es sind 4 verschiedene Erinnerungskreuze bekannt:- Treu dem Regiment -,- Treu dem Bataillon – und – Treu der Marine -. Der Vertrieb erfolgte über die Firma Paul Küst, Berlin. Dieser fertigte auch die dazugehörigen Spangen der einzelnen Regimenter, die auf dem Band angebracht wurden.

    Auf den unterschiedlichen Bändern, in den Farben des Regiments oder Truppenteils, wurde eine waagerechte Spange getragen mit der Bezeichnung des Regiments.

    Vergoldetes, geprägtes Kreuz aus Buntmetall. Mittig auf Vorder- und Rückseite ein rundes Medaillon. Durch die Mitte 2 gekreuzte Schwerter. Die Kreuzarme an den Enden mit einer dreieckigen Ausbuchtung in der Mitte. Die Kreuzarme umgeben von einem erhöten geriffelten Rand. Die inneliegenden Flächen der Kreuzarme sind fein gekörnt. Oben eine angelötete Öse mit Bandring.

    Längliche vergoldete Spange aus Buntmetall. An den Enden mit einer dreieckigen Ausbuchtung in der Mitte umgeben von einem erhöten geriffelten Rand. Im glatten Feld die Buchstaben: – INF.- REG. – 404 – (oder jeweilige Regimentsbezeichnung). Hinten zwei angelötete Stifte.

    Vorderseite:

    Mittig das runde Medaillon umgeben von einem gebundenem Eichenlaubkranz.

    Im Feld: unter der Königskrone die verschnörkelten Buchstaben – F – R – darunter – II –

    Auf den Kreuzarmen: oben ein Stahlhelm, unten ein stehender Adler auf einem Band

    rechts – TREU – DEM – , links – REGIMENT -/li>

    Rückseite:

    Mittig das runde Medaillon umgeben von einem gebundenem Eichenlaubkranz.

    im Feld: stehender Adler mit ausgebreiteten Flügeln

    Auf den Kreuzarmen: oben zwei gekreuzte Schwerter, unten ein Eichenlaubzweig mit 3 Blättern

    rechts – ALLZEIT – , links – BEREIT –

    Band:

    Beispiel: blau 30 mm breit, Mittelstreifen rot/weiß/rot 2 mm/5 mm/2 mm.

    viele verschiedene Bänder, Farbgestaltung richtet sich nach den Regimentsfarben.


    Quelle: https://www.ehrenzeichen-orden…uz-treu-dem-regiment.html

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  • Hier nochmal ein Bild vom Komplette Nachlass.

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  • Klasse!

    Ich hab ne handvoll Asse, doch die Welt spielt Schach!

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    Bewertungen unter: Meine Bewertungen

  • Ein wunderbarer Nachlass,


    und eine sehr schöne Ordensspange! Und diese auch noch sehr gut

    fotografiert! Ja, so lieb ich das!!!

    Ich freue mich schon auf die Vorstellung der anderen Stücke!


    Weiter so!!


    Gruß

    Jörg

  • Das freut mich, das sie gefällt.

    Beste Grüße

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  • Hier eine SEHR seltene Urkunde der Sturmfahne Deutschöstereich.

    Der Träger ist 2x Namentlich, in der Oberland Chronik in Mitglieder Listen genannt, einmal als Mitglied der Tiroler Sturmzuges und einmal als Mitglied des Bund-Oberland, Sonst ist leider nichts weiteres über den Träger bekannt.

    Vlt. kann mir jemand ein Tipp geben, wo ich noch suchen könnte?


    Kann jemand vlt. die Unterschrift des Oberst entziffern?


    Mit besten Grüßen.

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  • Hier nochmal zur Ergänzungen, zur großen Ordensspange, der Rest Nachlass.

    Ein paar Bilder, Schulter Klappe, Abzeichen, Erkennungsmarke und ein polnischer Knopf.

  • Wie schon gesagt,

    ein Klasse umfangreicher Nachlass!

    Wie bist Du dazu gekommen? Ich bekomme immer nur Einzelstücke

    angeboten.

    Gespannt bin ich auf das Oberland - Bewährungsabzeichen!


    Gruß,

    Jörg