Dachbodenfund Sanikasten mit Inhalt

  • Hier mal ein Neuzugang. Passt nicht ganz in diese Kategorie,wirft aber den noch Fragen auf.

    Waffenmeisterkiste für MG.

    - Warum wurde nur der Deckel in beige grundiert?

    - Als Jahreszahl nur noch 4 angegeben?


    Handelt es sich hier um eine Umnutzung oder um eine Endsiegfertigung wo alles möglich noch genommen wurde?


    In der Kiste war nicht mehr das originale Werkzeug/Einsatz drin nur noch Schusterutensilien. Schuhabsätze aus Metall, Sohlennägel, Schusterwerkzeug.

    Eventuell kann ja einer was dazu sagen?

    Gruß Gache

    Dateien

    • IMG_4941.JPG

      (835,85 kB, 14 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • IMG_4942.JPG

      (759,36 kB, 13 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • IMG_4943.JPG

      (592,65 kB, 12 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • IMG_4945.JPG

      (678,99 kB, 11 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • IMG_4946.JPG

      (787,54 kB, 10 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • IMG_4947.JPG

      (516,21 kB, 11 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Alle von mir gezeigten Gegenstände sind im Sinne des § 86, § 86 a StGB zu betrachten und dienen zur staatsbürgerlichen Aufklärung,Abwehr verfassungswidriger und verfassungsfeindlicher Bestrebungen, der wissenschaftlichen und kunsthistorischen Forschung

  • Hallo Gache,

    viele Teile wie der Deckel wurden von anderen Zulieferern oder anderen Werken hergestellt und bei der Zusammensetzung farbgleich lackiert. Die 4 alleine gilt für 1944, sieht man sehr oft. Da sehr viele von diesen Kisten produziert wurden, gehe ich davon aus dass es sich nicht um Werkzeugkästen für Waffenmeister handelt, sondern eher für Fahrzeuge oder andere Technik. Zum Ende des Krieges hat man ja nur noch das Wesentliche mitgeschleppt, große Werkzeugkisten ließ man oft im schnellen Rückzug liegen.

    Gruß,

    Tirpitz

  • Danke erstmal für die Antwort.

    Das mit der unterschiedlichen Herstellung macht sicher auch im Bezug auf das Herstellungsjahr 1944 Sinn.

    Umnutzung für Fahrzeuge glaub ich eher weniger, da zB. bei großem Gerät sicher nicht eine so kleine Werkzeugkiste reicht,bei kleinem eher hinderlich ist.

    Aber sicher war in den Endtagen des Krieges auch das möglich.


    Gibt es eigentlich eine bestätigte Zahl wieviele 34 bzw. 42er zu der Zeit produziert wurden?

    Hatte eigentlich jedes MG bei Auslieferung zu ein Zubehörkasten?


    Dem Soldaten musste es doch sicher auch im Felde möglich gewesen sein, kleinere Reperaturen selbst durchzuführen.

    Diese Art von Kisten wird zwar gern als Waffenmeisterkiste angeboten. Aber mal ehrlich der Inhalt ist doch eher einfach gestaltet.

    Gruß Gache

    Alle von mir gezeigten Gegenstände sind im Sinne des § 86, § 86 a StGB zu betrachten und dienen zur staatsbürgerlichen Aufklärung,Abwehr verfassungswidriger und verfassungsfeindlicher Bestrebungen, der wissenschaftlichen und kunsthistorischen Forschung