Nachlass der Ritterkreuz Brüder Haugk ZG 26 "Horst Wessel" und Werner im 4./ZG 76

  • HIGHLIGHT DES MONATS


    Nachlass der Ritterkreuz Brüder Haugk ZG 26 "Horst Wessel" und Werner im 4./ZG 76, dass einzige Brüderpaar in der deutschen Wehrmacht im 2.Weltkrieg mit dem Ritterkreuz als Oberfeldwebel


    Wir freuen uns, Ihnen diesen umfangreichen Nachlass dreier Brüder, wovon nur einer in die Heimat nach Gelsenkirchen zurück kehrte, anbieten zu dürfen.

    Es handelt sich hierbei um das einzige Brüderpaar in der deutschen Wehrmacht im 2.Weltkrieg mit dem Ritterkreuz als Oberfeldwebel. Eine einmalige Gelegenheit auf zwei Ehrenpokale mit Dokumenten zweier Ritterkreuzbrüder. Helmut flog im Zerstörergeschwader 26 "Horst Wessel" und Werner im 4./Zerstörergeschwader 76. Der dritte Bruder Hans fiel bei einem Waldgefecht bei Vetz am 22.7.1941.


    Helmut Haugk (Oberfeldwebel ) wurde am 24.02.1914 in Gelsenkirchen-Buer als Sohn eines Schreinermeisters geboren.
    Nach seiner schulischen Ausbildung trat er der Luftwaffe bei und wurde ab 1937 als Jagdflieger eingesetzt. Als solcher gehörte er ab dem 01.07.1938 zunächst der 10. Staffel des Jagdgeschwaders 134, dann der 7. Staffel des Jagdgeschwaders 142 und schließlich der 7. Staffel des Zerstörergeschwaders 26 an. Damit war Haugk einer der dienstältesten Zerstörerflieger der Luftwaffe, womit er auch alle Höhen und Tiefen dieser Waffengattung durchlebte. Mit Beginn des Feldzuges gegen Polen ab 01.09.1939 im Einsatz über dem Kampfgebiet, verlegt das Geschwader noch im September 1939 zurück zur Luftflotte 3 zur Reichsverteidigung im Westen Deutschlands. Dabei musste Haugk bereits am 29.09.1939 nach einem Kampf mit britischen Bombern über der Nordsee verwundet notwassern. Im Frühjahr 1940 musste er erneut notwassern und wurde erst nach Stunden geborgen. Nach Beginn des Feldzuges gegen Frankreich erringt er am 14.05.1940 seinen ersten Luftsieg, dem bis Ende September 1940 noch weitere fünf folgten. Im Dezember 1940 verlegte seine Gruppe in den Mittelmeerraum, wo er großen Anteil an den Erfolgen der Gruppe bei Angriffen gegen Malta und Nordafrika errang. So griff er am 29.08.1942 über See allein einen Verband bestehend aus 11 US-Viermot-B-24-Bombern an. Dabei schoss er eine Maschine sicher und eine weitere unbestätigt ab. Die anderen zwang er zum Notabwurf. Zuvor war er am 14.04.1942 in die 9. Staffel des Geschwaders versetzt worden. Für seine Erfolge wird er als Flugzeugführer und Oberfeldwebel der 9. Staffel des ZG 26 nach 12 Luftsiegen, der Vernichtung von 40 Panzern und Spähwagen, 10 Tankwagen, 50 Lkw und 3 Blenheim-Bombern am Boden, am 21.12.1942, mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Am 10.06.1943 erfolgte die Versetzung in die 1. Staffel des Zerstörergeschwaders 101 in die Heimat. Von dort wechselte er am 20.10.1943 in die 4. Staffel des Zerstörergeschwaders 76, wo er zuletzt als Staffelkapitän in der Reichsverteidigung eingesetzt wurde. Dabei wurde er am 29.01 und am 16.03.1944 abgeschossen, wobei er sich nur durch einen Fallschirmsprung retten konnte. Am 15.05.1944 wechselt er zur II. Gruppe des Zerstörergeschwaders 101, deren Kommando er am 01.07.1944 übertragen bekommt. Kurze Zeit später erfolgte am 11.08.1944 die Versetzung zum Jagdschulgeschwader 102, das er ab dem 01.11.1944 bis zum Kriegsende als Kommodore befehligte. Auf über 440 Feindflügen errang Haugk 18 Luftsiege, davon 6 gegen Viermot-Bomber. Helmut Haugk starb am 28.01.1992 in Gelsenkirchen.


    Werner Haugk (Oberfeldwebel, Flugzeugführer Zerstörergeschwader), als Sohn eines Schreinermeisters am 29.April 1912 an Weidenau geboren. Er bewährte sich auf unterschiedlichen Kriegsschauplätzen durch ausserordentlichen Schneid und wagemutiges Draufgängertum. Im Kampf gegen die Sowjetunion erzielte er in der Bekämnpfung von Schiffszielen, Brücken, Panzern, Batteriestellungen und Truppenansammlungen bedeutende Erfolge. Er versenkte under anderem zwei Transporter mit 450 Brt., einen Zerstörer mit 1800 To. sowie ein Kanonenboot und zerstörte u.a. einen Panzerzug und zwei Eisenbahnzüge. Im Kampf gegen feindlichen Bombenterror schoß er acht viermotorige Bomber ab. Für dieses Heldentum verlieh der Führer auf Vorschlag vom Reichsmarschall Hermann Göring das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Flugzeugführer Werner Haugk. Er wurde am 18. Oktober 1944 in der Nähe von Aalborg, Dänemark, getötet, nachdem der von ihm geflogene BF 109-Trainer von britischen Kämpfern abgeschossen worden war.Ihm wurden 9 Luftsiegen im Zweiten Weltkrieg gutgeschrieben


    Hans Haugk (Uffz) diente im Reiter-Reg 1. Er war Inhaber des EKII und Teilnehmer an den Feldzügen in Polen, Belgien und Frankreich. Er starb bei einem Waldgefecht bei Vetz am 22.7.1941


    Nachlass des Helmut Haugk:

    - Sehr schöner Echtsilberpokal mit feiner Patina. Keine Schäden, Beulen oder Stauchung, Kerzengerader Stand. Gravur "Oberfeldwebel Helmut Haugk am 3.3.41". Unterhalb des Fußes gestempelt mit Joh.Wagner & Sohn, mit Silber 835 Stempel

    - Vorläufiges Besitzzeugnis zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes augestellt am 21.Dez 1942

    - Wehrpass mit Lichttbild (Ritterkreuz angelegt). Alle Orden und Ehrenzeichen eingetragen.

    - Verleihungsurkunde zum Eisernen Kreuz 2.Klasse 1939 ausgestellt am 10.Okt 1939

    - Verleihungsurkunde zur 4-jährigen Dienstauszeichnung der Luftwaffe

    - sehr umfangreiches angelegtes Geschenalbum mit Zeitungsausschnitten von beiden Brüder. Über 20 verschiedene Zeitungsartikel zu den Deutschen Kreuzen und Ritterkreuzen der beiden Brüder. Alles beschriftet mit Datum

    - Übersendungschreiben zum Brief von Generalfeldmarschall Keßelring

    - Glückwunschschreiben zum Deutschen Kreuz in Gold unterzeichnet von Keßelsing am 21.Feb 1942

    - Luftwaffen-Flugzeugführerschein mit Lichtbild

    - 5 Flugbücher 1936-39

    - diverse einzelne Zeitungsausschnitte

    - Fliegerische Beurteilung

    - Heft mit Aufzeichnungen Lufttaktik

    - Bescheinigung von Orden und Ehrenzeichen

    - Ausweisdokument mit Lichtbild (RK angelegt)

    - sehr schönes Potrait mit Unterschrift

    - umfassender Bericht zur Rk Tat über 3 Seiten

    - Todesanzeige

    - Marschbefehl

    - Jadgschein

    - Verpflichtungsschein

    - Personalausweis ausgestellt von den Amis

    - Mitleidsschreiben an Helmut zum Tod von Werner vom Kommandeur der Flieger-Div.

    - zweiseitig geschriebener Bericht zur RK Tat von Haugk selbst geschrieben

    - Urkunde zum Ehrenmitglied der Krieger-Kameradschaft Erle-Middelich

    - Sterbeurkunde

    - Dokument der Amerikaner im Nachkrieg mit Fingerabdruck Haugk

    - diverse Handgeschriebene Karten von Helmut Haugk

    - diverse Dokumente bezüglich Orden und Dienstgrad auf 1948-1953

    - knapp 40 Fotos unteranderem mit Herman Göring und ein großes Negativ mit beiden Brüdern mit angelegtem Ritterkreuz


    Nachlass des Werner Haugk:

    Gefallen im Luftkampf mit englischen Jägern am 18.10.1944 bei Aalborg (Dänemark)

    - Pokal mit feiner Patina in "FEINSILBER - ALPAKA - AUFLAGE JOH. WAGNER & SOHN" und Gravur "Oberfeldwebel Werner Haugk am 29.4.42". Der Pokal ist am Fuss minimal verformt. Sehr schöne und stimmige einheitliche Silberpatina.
    - Verleihungsurkunde zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgestellt am 8.August 1944. Oberhalb leicht beschnitten und rückseitig mit leichten Kleberesten, sonst sehr schön erhalten

    - Verleihunsgurkunde zum Flugzeugführerabzeichen der Luftwaffe ausgestellt am 13.August 1940

    - Verleihungsurkunde zum Eisernen Kreuz 2.Klasse 1939 ausgestellt am 11.Juli 1944

    - Verleihungsurkunde zur Frontflugspange für Kampfflieger in Bronze ausgestellt am 1.Juli 1941

    - Bestellungsurkunde zum Feldwebel ausgestellt 20.Dezember 1938

    - Zeitungsauschnitt zur RK Verleihung

    - Todesanzeige Werner Haugk

    - Telegramm vom Führer zum Heldentod an Mutter Haugk

    - Telegramm von Hermann Göring zum Heldentod an Mutter Haugk

    - Urkunde zu den Meisterschaften des Fünfkampfs

    - Urkunde zum 1.Sieger im 5-Wettkampf 1939

    - Abschusstafel der III.Gruppe des Horst Wessel-Geschwaders also Kopie mit unterstrichenen Abschüssen von Haugk (11 Abschüssen im Dokument)

    - Luftwaffenflugzeugführerschein mit Lichtbild

    - Glückwunschschreiben des Oberbürgermeisters von Gelsenkirchen an Mutter Haugk zur Verleihung des Ritterkreuzes am 1.9.1944

    - Beileidschreiben des Oberbürgermeisters von Gelsenkirchen an Mutter Haugk zum Tode von Werner Haugk am 28.11.1944

    - Ausweis mit Lichtbild Reichsbund für Leibesübungen

    - 16 Fotos unter anderem traumhafte Portraits mit Deutschen Kreuz und Ritterkreuz

    - Adlerzeitschrift


    Nachlass des Hans Haugk:

    - Verleihungsurkunde zum Eisernen Kreuz 2.Klasse 1939 ausgestellt am 13.Sep 1940 im Felde

    - Abschrift des Schreibens zur Mitteilung des Todes von Hans

    - Todesanzeige von Hans

    - zwei Fotos zu Pferde


    Alle Dokumente sind nicht verklebt, sondern herausnehmbar mit Fotoecken auf Pappen aufgebracht und in Alben angelegt. Sehr sauber angelegte Mappen mit zusätzlich nicht aufgeführten Informationsmaterial.



    Jetzt im Pre-Update oder im Update am 01.11.2019


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    Viele Grüße

    Team-Militaria
    Jan Stiller


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