Bajonett-Seitengewehr DDR oder UDSSR

  • Hallo,


    habe diesen beiden bekommen, ist das aus DDR beständen?

    Und was ist es genau?

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  • Oben auf dem Bild liegt ein DDR


    Seitengewehr KM, auch Seitengewehr 59 bezeichnet.


    Das ist ein DDR Lizenzbau des sowjetischen 6x3. Hat es eine K5 oder K100 Abnahme? Wie lautet die Nummer und hat es eine nummerngleiche Scheide? (Die Nummer auf der Scheide findet sich auf der Scheide - vom Betrachter aus - auf der Vorderseite oben rechts unter dem Gummi)


    Unten das ist ein sowjetisches Modell 6x4 (Typ 2). Hat es eine eingravierte Nummer? Falls nein kann es auch ein Exportstück sein.


    Grüße

    Alle von mir gezeigten zeitgeschichtlichen und militärhistorischen Berichte und Gegenstände aus der Zeit 1933 - 1945 und angesprochenen Themen dienen nur zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger und verfassungsfeindlicher Bestrebungen, der wissenschaftlichen und kunsthistorischen Forschung, der Aufklärung oder Berichterstattung über die Vorgänge des Zeitgeschehens oder der militärhistorischen und uniformkundlichen Forschung gemäß §§ 86 / 86a, Deutsches StGb.
    - Und ich bin kein Verkaufsberater -

  • Hallo,


    vielen Dank für Deine Erklärung. Ja das DDR Bajonett ist Nummerngleich-HN1096, ist es möglich daran das Baujahr fest zu machen?

    Das untere hat keine Nummer.


    Gruß

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  • welche Abnahme ist auf dem Parierstück? Ich erkenne ein Kästchen.. K5 oder K100?

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  • ahhh ok

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  • zwischen 1970 und 1979 hergestellt

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  • ...

    Unten das ist ein sowjetisches Modell 6x4 (Typ 2). Hat es eine eingravierte Nummer? Falls nein kann es auch ein Exportstück sein.


    ...

    Falls diese Nummer nicht angebracht wurde, handelt sich´s dann, zwangsläufig, um ein "Exportstück" ?

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  • welche Abnahme ist auf dem Parierstück? Ich erkenne ein Kästchen.. K5 oder K100?

    Ich hab´, irgendwann mal, hier im Forum was zum Stempel "K100" gelesen.

    Weiß Du vielleicht, (noch), was diese Stempelmarke zu bedeuten hat ?

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  • Wie lautet die Nummer und hat es eine nummerngleiche Scheide? (Die Nummer auf der Scheide findet sich auf der Scheide - vom Betrachter aus - auf der Vorderseite oben rechts unter dem Gummi)

    Beim Bajonett Modell 1959 der NVA der, ehem., DDR handelt sich´s um ein schönes, "abgerocktes", Stück, so, wie ich´s liebe !

    Die Gußformnummer des Isolator´s, ("Gummimuffe"), ist mit der, am häufigsten zu findenden, Nummer 5998 versehen.


    Die Nummer, mit Elektroschreiber eingebracht in der Aufpflanznut lautet: HN 1096

    Die Nummer, eingebracht mit Elektroschreiber nahe dem Scheidenmund lautet: 096




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  • Falls diese Nummer nicht angebracht wurde, handelt sich´s dann, zwangsläufig, um ein "Exportstück" ?

    ob es immer und in jedem Fall so ist kann ich nicht sagen. Aber es gilt als gesichert, dass Bestände aus dem Baltikum keine Nummer hatten.

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  • Ich hab´, irgendwann mal, hier im Forum was zum Stempel "K100" gelesen.

    Weiß Du vielleicht, (noch), was diese Stempelmarke zu bedeuten hat ?

    Ich weiß nicht ob das im Detail schon mal beschrieben wurde.

    Ich kann nur von eigenen Beobachtungen berichten.


    Ich habe div. SG der DDR aus Interesse zerlegt (keine Bange... sie eh waren Schrott) und mir Ersatzteile und Klingenrohlinge


    Aber Welche Stempel gibs überhaupt?


    Auf versch. Teilen finden sich K-Stempel in einem Kästchen wie auf der Angel oder dem Parierstück. Sie haben eine Nummer.

    Ich kenne K5, K7, K10 oder K100.

    Es können aber noch andere existieren.

    Andere Stempel bestehen nur aus einen K im Kreis oder, bei späteren Stücken, nur aus einem K.

    Darüber hinaus gibt es noch den Z im Kreis , div. Buchstaben im und ohne Kreis Stempel sowie Zahlenstempel.


    Nehmen wir mal das S47. Dort findet sich diese Abnahme nur unter den Griffschalen und nur als K im Kästchen + Nummer. Andere Teile haben keine derartige Markierung.


    Ich weiß, dass diese Klingen bei ETW hergestellt wurden (Unterlagen aus dem Bundesarchiv). Also könnten dort dementsprechende Kontrollstempel eingeschlagen worden sein... (da sie auf den Zwischenprodukten/ Klingenrohlingen zu finden sind) .

    K könnte für Kontrolle stehen, denk ich mal. Die Nummer war wohl einem Inspektor oder einer best. Stelle vorbehalten.


    In der DDR gab es keine zentrale Produktion von Waffen und sie befand sich auch nicht in den Händen des Militärs.

    Vielmehr wurden die einzelnen Teile von jeweils anderen Betrieben gefertigt und zentral montiert. Das geschah beim "VEB Geräte- und Werkzeugbau Wiesa".


    Anders ist es bei den S59. Dort finden sich schon ab den ersten Stücken komplexe Stempelarbeiten. Auch wenn das Parierstück bei frühen S59 K100 oder K5 gestempelt ist (andere kenne ich nicht), tauchen auf der Scheide die K und Z im Kreis Stempel auf sowie Buchstaben im Kreis auf dem Scherteil und der Nocke auf. Auf einer der Griffschale befindet sich auch der Z im Kreis Stempel.


    Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass Ersatzgriffschalen jeweils mit Z im Kreis gestempelt sind aber "ab Werk" montierte Stücke nur einfach gestempelt sein.


    Auf S59 Klingenrohlingen habe ich meist Buchstaben im Kreis aber auch K1 im Kreis gefunden.


    Bei den späteren S59/2 und S74 findet sich der Z im Kreis Stempel schließlich auch auf dem Parierstück wieder.


    K oder Z scheinen allerdings die dominierenden Stempel zu sein. K für Kontrollen von einzelen Teilen und Z für eine Art Zentral- oder Zusammenbaukontrolle fertig montierter Teile spekuliere ich mal.

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  • ob es immer und in jedem Fall so ist kann ich nicht sagen. Aber es gilt als gesichert, dass Bestände aus dem Baltikum keine Nummer hatten.

    Ich hab´ einige Stücke, (wohl aus den Beständen der litauischen Armee ?), und Allesamt sind mit einer Waffennummer versehen.

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