KOPPELSCHLOSS FÜR TELEGRAPHEN

  • Moinsen,

    Leider kein Stück aus dem Tragezeitraum :(


    Gruß,

    Der kabl!

    Hallo an die Gemeinde,


    ich weiß, dass die Telegrafenschlösser mit den rückseitig angebrachten Verstärkungen generell als Kopien abgetan werden. Gibt es außer dieser rückseitigen Verstärkung noch weitere Indizien für eine Kopie oder ist die Kopie anderweitig auch noch belegt, oder hängt sich alles nur an den Verstärungen auf ?

    Ich konnte ansonsten keine weiteren Merkmale im Vergleich mit einem Original feststellen........


    Gruß,

    EM

  • Eine gute Frage. Schätze mal, dass DAS ein Geheimnis bleiben wird.

  • hat sonst keiner mehr Infos zu den Telegrafenschlössern mit Verstärkungsblechen rückseitig?

    nein, leider nicht. Sieht tatsächlich ansonsten gut aus. Zumal die Bleche ja durchaus sinnvoll wären - die Bügel hat es bestimmt öfter herausgerissen, wenn der Träger irgendwo mit der Kabeltrommel hängenblieb.

    Wirft natürlich auch die Frage auf: warum die älteren Kopien überhaupt dasBlech auf der Rückseite hatten/haben. Welche Vorlage nahmen die Fälscher?

    Wird trotzdem schwierig, so ein Stück wieder los zu werden, weil Restzweifel kaum auszuräumen sind...


    Viele Grüße,

    Dierk

  • Hallo

    ich kenne mich mit der Materie nicht wirklich aus aber bin gerade am Grübeln über die wie geschriebenen älteren Kopien mit dem Blech auf der Rückseite.Rein vom logischen her macht diese Verstärkung ja wie du auch schreibst Sinn da der Halt sicher höher damit ist.Nun frage ich mich,wenn es nur daran fest zu machen ist das es eine alte Kopie ist wegen dem Blech auf der Rückseite ob da sich nicht vielleicht jemand in der Vergangenheit geirrt hat und diese (nennen wir es mal Variante) zu Unrecht als Kopie betitelt wurde und es nur andere Sammler so aufgegriffen haben oder gibt es da feste Beweise wo man sagen kann das Stück ist eine Kopie außer eben anhand des Bleches.Anhand von Trägerfotos wird es sich ja nicht belegen lassen.....

    Mir schwirrt da einfach z.B. das UKA mit Hersteller Frank Reif im Kopf Rum,von dem behauptet wurde es sei original und es dadurch Jahre lang als solches auf dem Markt zu bekommen war und jetzt aber weiß da hatte sich jemand geirrt und es ist tatsächlich eine Kopie oder mit dem Fallschiermschützenabz.des Heeres von FLL die anders rum Jahre lang als Kopie betitelt wurden was sie ja nun nicht mehr sind.....

    Es ist doch denkbar das diese Art der alten Schlösser im Irrglauben als Kopie abgetan sind obwohl sie originale sind.Das ist die Frage die ich mir stelle da wenn man ein Koppelschloss so fertigt das es von einem Original nicht zu unterscheiden ist dann würde ich mir den Arbeitsalltag doch ersparen der es als Kopie ersichtlich macht....

    Gruß

    Deutsch sein heißt gut sein,Treu sein und echt,kämpfen für Freiheit,Wahrheit und Recht

  • Schon irre. Wenn ich das richtig verstehe, dann ist das bis heute nicht zweifelsfrei möglich ein solches Schloss zu bestimmen:?::?::?:

  • Schon irre. Wenn ich das richtig verstehe, dann ist das bis heute nicht zweifelsfrei möglich ein solches Schloss zu bestimmen:?::?::?:

    .....so scheint es tatsächlich zu sein. Meiner Erfahrung nach gibt es eindeutige Kopien der Telegrafenschlösser, die die Verstärkungsbleche hinten haben, die sich aber auch durch z.B. die Grafik der Krone und dem ganzen Design des Schildes von den originalen unterscheiden. Dann gibt es aber auch solche, die -außer den rückseitigen Blechen- absolut identisch mit den bekannten Originalen sind (zumindest konnte ich keine weiteren Unterschiede erkennen).

    Das diese KS schwer verkäuflich sind, ist ja bekannt, nur bin ich mir nicht sicher, dass es tatsächlich Kopien sind...........



    Gruß,

    EM

  • Für mich ergibt ein Blech auf der Rückseite den größeren Sinn, denn bei Zugbelastung von vorn durch die Kabeltrommel verteilt sich die Zuglast auf der Rückseite auf eine größere Fläche mit den Blechen als wenn dort nur die Nietköpfe wären. Nur mit den Nietköpfen wäre es eine punktuelle Belastung und diese hält nun mal nicht so gut wie mit einem "Unterlegblech". Aus diesem Grund sind die Schlösser mit den Blechen auf der Rückseite für mich original.

  • Servus,

    Da das Koppelschloss offiziell unter dem Namen "Koppelschloss (der) besonderer Bauart“ in den DV des deutschen Heeres geführt (benannt) wurde und ein Teil der Ausrüstung der Fernsprechtrupps/ Artillerie/Infanterieregimentern etc war und dorten auch ausgegeben/getragen wurde ...sollte es mit Sicherheit auch DRGM /Fertigungs/Herstellvorschriften geben ,welche die Fertigung ohne Verstärkungsbleche rückseitig,"vorschreiben"( reglementieren)😉

    Vllt . gab gerade das den Ausschlag dafür ,diese Kopie zu identifizieren ....

    Gruß

    Der kabl