Korrosionsvermeidende Aufbewahrung von Militaria - Rat benötigt!

  • Ballistol ist absoluter Schnee von gestern und bezüglich einer Dauerkonservierung das letzte was auf dem Markt ist. Damit kann man maximal Haustierohren reinigen.Tradition ist keine moderne Technologie. Abgesehen vom völlig nutzlosen Kellerraum über welchen schon ausführlich gesprochen wurde, empfehle ich für eine Dauerkonservierung bis zu 7 Jahre im Salzwassertest Brunox Grün. Das beste für diesen Zweck was auf dem Markt ist.


    da hast du recht! Balistol ist aber immer noch tauglich, wenn man jährlich mal einen Blick auf das Objekt wirft! Ich benötige keinen siebenjährigen Unterwasserschutz! Von daher dient Balistol auch heute immer noch sehr gut zum Korrosionsschutz!

    Suche alles was mit Polizei und Feuerwehr zwischen 1800 - 1945 zu tun hat!

  • Insgesamt ist bei längerer Einlagerung das Vakuum Lagern in entsprechenden Beuteln zu empfehlen! Dem Sauerstoff muss eben der Zugang verwehrt werden und gut!

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  • Ich habe auch schon Renwax für Klingen von Blankwaffen benutzt. Kann ich auch empfehlen. Konserviert sehr effektiv. Eine Dose von dem Mittelchen hält ewig.


    Nur habe ich über die Jahre festgestellt, dass eine gut erhaltene Blankwaffen völlig „unbehandelt“ im Plastikbeutel mit Silica-Gel genauso gut überdauert ... auch ohne Renwax.


    Daher heute meine Empfehlung bei gut erhaltenen Stücken: je weniger Zeugs drauf, desto besser. Möglichst luftdicht verpacken und feuchtigkeitsbindendes Kieselgel dazu. Und regelmäßig zur Sicherheit kontrollieren.

    Ich hab das Thema vollkommen vergessen, vielen Dank für ausführliche Antwort! Mir geht es wie gesagt hauptsächlich um Stücke, welche schon Rostspuren aufweisen. Diese sollte man mMn. am besten nicht unbehandelt lassen. Da ist eine Schutzsschicht denke ich besser.

    Mein Bruder hat jahrelang sowjetische und russische Auszeichnungen gesammelt und die zu Lebzeiten mit einem Wachs eingepinselt. Ich habe mich dafür nicht interessiert und nach vielen Jahren die Dinger verkaufen wollen. Bei vielen Stücken war das Wachs nun zwischen Email und Metall gewandert und das sah "graulich" aus und nicht mehr reparabel. Wertminderung vorprogrammiert ! Da ich nun vor einiger Zeit auch angefangen habe mich mt Orden zu beschäftigen, würde ich diesen Fehler nicht mehr begehen.


    Ich denke das kommt auch wirklich auf das Wachs und die Inhaltsstoffe an. Wobei bei Stücken mit Emaille würde ich auch kein Wachs auftragen, aber ich denke auch nicht, dass jedes Wachs über die Zeit gräulich wird.

    SUCHE: - Oldenburg bis 1945 -
    - Res. I.R. Nr. 74, 79, 216 & 440, Res. FAR 22 -
    - IR. 16 / 154 (Wehrmacht/Reichswehr) -
    - Grenadier Regiment Nr. 174 -

  • Und eine Frage habe ich noch: Mein Wachs ist jetzt angekommen und ich bin am überlegen, was ich jetzt behandeln soll an Rost. Hat Jemand mal Stücke mit einer Oberflächenveränderung behandelt. Wie z. B. Lackierung, Brünnierung, Schwärzung...? Könnte die Oberfläche darauf reagieren, wenn es kein blankes Metall ist?

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