NVA Paradesäbel Trageweise

  • Hallo,

    wie wurde der Paradesäbel eigentlich getragen? An der Feldbinde? Untergeschnallt? Ich kanns auch keinem Foto erkennen...

    Gruß

    Markus

  • Hallo,


    nicht an der Feldbinde sondern das Säbelgehänge untergeschnallt. Ob der Hänger unten raus ging und so benutzt wurde oder es durch die Dolchhängeröffnung durchgesteckt wurde weiß ich jetzt nicht.



    Gruß Sammler32

  • Hallo,

    Danke für die Infos. Merkwürdig ist, dass meine Uniformen innen keine Durchreiche haben! Nur den Ring zum Unterschnallen. Waren dafür besondere Uniformen norwendig?

    Gruß

    Markus

  • Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei der einen Ausbildung am Säbel die ich hatte einfach ein Schnitt ins Jackenfutter gemacht wurde. Das Säbelgehänge wurde dann diagonal von der rechten Schulter zur linken Hüfte getragen. Das Lederstück mit dem Karabinerhaken wurde dann durch den Schnitt gezogen und trat unter der Taschenpatte der linken Tasche aus.

    Im NVA-Forum waren seinerzeit auch einige recht kuriose Trageweisen zu sehen, so unter anderem ein an der Feldbindenschlaufe des Dolches befestigter Säbel.


    messersammeln

  • Hallo,


    ich glaube wir sollten beide erwähnten Möglichkeiten, zumal sie bildlich ja belegt werden so stehen lassen. Es gibt die Art nach " DV " und dann eben die vermutlich auch praktischere Art mit der Feldbinde, was aber nicht den Vorschriften entsprach aber geduldet wurde.



    Gruß Sammler32

  • Hallo,

    ja, die Fotos würde ich gerne mal sehen. Interessant, dass man dafür extra Uniformen zersäbelte. Das Säbelgehänge ist dann doch aber merkwürdig konstruiert gewesen, wenn es unter der Jacke verschwindet und der Söbel da im Grunde nicht ranging. Oder gab es auch welche, bei denen der unten rausschaute?

    Gruß

    Markus

  • Hallo,

    ja, die Fotos würde ich gerne mal sehen. Interessant, dass man dafür extra Uniformen zersäbelte. Das Säbelgehänge ist dann doch aber merkwürdig konstruiert gewesen, wenn es unter der Jacke verschwindet und der Söbel da im Grunde nicht ranging. Oder gab es auch welche, bei denen der unten rausschaute?

    Gruß

    Markus

    Irgendwie kann ich Dir jetzt nicht folgen.

  • Hallo,

    ja, die Fotos würde ich gerne mal sehen. Interessant, dass man dafür extra Uniformen zersäbelte. Das Säbelgehänge ist dann doch aber merkwürdig konstruiert gewesen, wenn es unter der Jacke verschwindet und der Söbel da im Grunde nicht ranging. Oder gab es auch welche, bei denen der unten rausschaute?

    Gruß

    Markus

    Auf allen Fotos ist es doch gut zu erkennen. Extra Uniformen gab es nicht, hier wie schon geschrieben selber die Öffnung ( Schlitz ) geschaffen oder die BA Kammer hat nachgeholfen. Der Schultergut ist Analog den vom 3. Reich und schaute aus der linken Tasche raus. Ich versteh jetzt deine Fragen nicht....

    3.jpg

    Suchliste: Dederonbrokatgehänge, 3 und 1 Loch Gehänge VM Offizier, Offiz. Dolch Nr. 1xxxx, 51251, einfarbige kpl. Dolchsets, Scheide mit spitzer Kante.

  • Hallo,

    vielleicht habe ich mich merkwürdig ausgedrückt. Ich dachte nur, wenn es offiziell keine Jacken mit Schlitz zum Durchstecken gab, warum hat man dann so eine Tragehilfe entworfen/übernommen von der Wehrmacht, die unter der Jacke zu tragen war und nicht so lang war, dass sie unten (am unteren Ende der Jacke) herauslugte und dort der Säbel befestigt werden konnte. Bei den Mänteln (zumindest bei meinem) ist so ein Schlitz schon drin, also merkwürdig. Ich würde mich freuen, falls jemand mir doch ein, zwei Aussagekräftige Bilder mailen könnte: altetanteju at gmx .de

    Gruß

    Markus

  • Der Säbel wurde senkrecht getragen. Gemessen von Trageöse bis Ende Schleppe misst die Scheide ~ 800 mm. Wäre der Karabiner am Rocksaum, würde die Schleppe permanent auf dem Boden schleifen.

    So hängt er ca. 15cm höher.

    Suchliste: Dederonbrokatgehänge, 3 und 1 Loch Gehänge VM Offizier, Offiz. Dolch Nr. 1xxxx, 51251, einfarbige kpl. Dolchsets, Scheide mit spitzer Kante.

  • Hallo,

    vielleicht habe ich mich merkwürdig ausgedrückt. Ich dachte nur, wenn es offiziell keine Jacken mit Schlitz zum Durchstecken gab, warum hat man dann so eine Tragehilfe entworfen/übernommen von der Wehrmacht, die unter der Jacke zu tragen war und nicht so lang war, dass sie unten (am unteren Ende der Jacke) herauslugte und dort der Säbel befestigt werden konnte. Bei den Mänteln (zumindest bei meinem) ist so ein Schlitz schon drin, also merkwürdig. Ich würde mich freuen, falls jemand mir doch ein, zwei Aussagekräftige Bilder mailen könnte: altetanteju at gmx .de

    Gruß

    Markus

    Der Schlitz im Mantel ist meiner Meinung nach primär für den Dolch gedacht. Bei den Jacken wird keine Notwendigkeit für einen solchen Durchbruch gewesen sein, da die Anzahl der Offiziere die einen Säbel trugen den Fertigungsaufwand wohl nicht gerechtfertigt hätten.


    messersammeln

  • Zur Trageweise hab ich noch etwas recherchiert und bin durch Zufall auf neue Erkenntnisse gestoßen.

    Da ein großer Bestand an ausrangierten WH Säbeln in die NVA übernommen wurden, variierten hier auch die Säbel in ihrer Länge.

    Es ist bekannt und durch Lektüre belegt, dass es hier bei den WH Säbeln eine Größentabelle gibt.

    Z.B. Körpergröße 1,60 m = Säbellänge 86 cm

    ….

    ….

    1,95 m = Säbellänge 108 cm

    Standardisierte DDR Produktion ab Mitte der 80ger Jahre sollten mMn ein Längenmaß haben.

    Wie man auf dem Bild erkennen kann, hält roter Pfeil die Scheide und das Mundblech ist sichtbar. Hier eindeutig das die Tragehilfe nicht aus der Tasche kommt und somit unter dem Rock getragen wurde. Ist demnach ein relativ kurzer Säbel der ehemaligen Wehrmacht.

    Genauso verhält es sich mit dem gelben Pfeil, hier bauscht der Saum auf dem Karabiner/Trageöse.

    Sind also beide Tragevarianten möglich, je nach Säbellänge.

    Säbel.PNG

    Suchliste: Dederonbrokatgehänge, 3 und 1 Loch Gehänge VM Offizier, Offiz. Dolch Nr. 1xxxx, 51251, einfarbige kpl. Dolchsets, Scheide mit spitzer Kante.