Heute gefunden was hab ich da genau

  • Hallo Sammlerkollegen das ist heute beim dachbodenausbau zutage gekommen was hab ich da genau und wie kann ich sowas reinigen oder lohnt es sich nicht mehr ! Es wurde in Bayern gefunden . Über eure Hilfe wäre ich dankbar .

    Gruß Stefan

  • Stell nur auch mal das Haubajonett mit mehr Bildern und Maßen vor. Und mal noch nicht groß Reinigen !


    Denk mal sind eher seltene Stücke.


    Gruß J.K.

  • hi

    sehe ich auch so.bloß nichts dran machen,lass es so wie sie sind.das Haubajonett ist sehr interesannt.auch der säbel hat was.aber da müssen andere was zu sagen.

    zeig das bajonett mal näher.

    gruß ulane5

    ich suche immer manschaftsschulterklappen des:Niederreinischen Füsilier Reg.Nr.39 Düsseldorf und des Reserve Infantrie Regiment Nr.211 sowie SG-Troddeln 1.Weltkrieg und Dienstliche Kurze Seitengewehre 98(KS98) Danke , Ich bin immer am Tausch [email]interessiert.-Auch bei den Sachen,die im Verkauf sind.

  • Hier noch ein paar Fotos .

  • Ich würde hier von einem Bayerischen Haubajonett zum Jägerstutzen ausgehen.


    Seltenes Stück mit Scheide.


    Gruß J.K.

  • Die lange Blankwaffe ist ein Säbel der Bürgerwehr , Bayern , um 1848 / 1849 .


    Gruß

    Ralf

  • Guten Abend,


    Stelle bitte weitere Fotos des Bayerischen Landwehroffiziers-Säbels ein. Die Fotos der Chiffre unter der Krone sind sehr dunkel und ich kann nicht erkennen, ob es sich um die Chiffre des Königs Maximilian II. Joseph oder die Chiffre des Königs Maximilian IV. Joseph handelt.


    MfSG

  • Hier weitere Fotos Gruß Stefan

  • Hier weitere Fotos Gruß Stefan

    Danke. Es handelt sich um die Chiffre des Königs Maximilian II. Joseph auf der Klinge, Regierungszeit 1848-1864. Schwertsammler bezeichnen bayerische Landwehroffiziers-Säbel mit dieser besonderen Form als den "Circa" 1854 Säbel, nicht den "M"1854 Säbel. Viele Schwertsammler beschreiben die Scheide dieses Säbels als eine Scheide "in ungarischem Stil".


    MfSG

    2 Mal editiert, zuletzt von triad08 ()

  • Die Scheide ist halt mit Buckelbändern, war bei den früheren Österreichern ganz beliebt und relativ häufig, der süddeutsche Raum hat sich ja gerne mal an den österreichischen Mustern angelehnt.

    Schöne Stücke übrigens;)


    Gruß Jakob

    Suche laufend österreichische Säbel mit Doppeladler-, Georgs-, oder Barbarakorb, Säbel mit Ausmusterungs-, Geschenk-, oder Damastklingen, schöne Mannschaftssäbel, Säbel der Landwehr-Gebirgstruppe, höhere Orden und Ehrenzeichen, Kopfbedeckungen und Uniformen der k.u.k. Monarchie

  • Die Scheide ist halt mit Buckelbändern, war bei den früheren Österreichern ganz beliebt und relativ häufig, der süddeutsche Raum hat sich ja gerne mal an den österreichischen Mustern angelehnt.


    Guten Morgen,


    Der vorherige Beitrag ist ein typisches Beispiel dafür, wie die Österreicher Anerkennung dafür behaupten, was Magyaren entworfen und erschaffen hatten.


    Diese Art von Scheiden mit diesen besonderen Buckelbändern sind in der Gemeinschaft von erfahrenen Schwertsammlern als "Scheiden im ungarischen Stil" bekannt... (das heisst, die Gemeinschaft von Schwertsammlern ausserhalb von der Gemeinschaft von getäuschten und verwirrten Schwertsammlern aus Österreich.)


    Schon in den frühen 1700er Jahren, wurden diese Art von Scheiden von ungarischen Honved-Offizieren und Adligen in den antihabsburgischen Aufständen getragen. Die Österreicher haben diese Art von Buckelbändern für das Scheidendesign ihres M1837-Säbels zuerst verwendet. Man kann diese Säbel aus den 1700er Jahren in verschiedenen ungarischen Museen sehen.


    Ich habe auch eine relevant Diskussion über diesem bayerischen Säbel in einem meiner anderen Foren gefunden. Schon im zweiten Absatz wird die Scheide und ihre Buckelbänder als "Hungarian styled scabbard with its distinct furniture" beschreiben!


    LINK: https://sbg-sword-forum.forums…n-landwehr-officers-sabre


    MfSG

  • Schwierig sowas zu behaupten wenn zu dieser Zeit Ungarn schon Teil der Monarchie war und kein eigenständiger Staat. Wenn dies ein einer Reichshälfte beliebter war und sich dann später weiter verbreitet hat dann ist das so. Ob die Scheiden dieser Art jetzt vorher existiert haben oder nicht spielt im Endeffekt keine Rolle, weite Verbreitung fanden sie erst an den frühen österreichischen Mustern.


    Dein Beispielfoto ist übrigens ein schlechtes Beispiel, das ist ein österreichischer Kavallerie Offizierssäbel M1845 mit alter (vermutlich!) ungarischer (Erb)klinge.


    Von größerem Interesse wäre es wenn du ungarische Säbel aus der beschriebenen Zeit (1700-spätes 18.Jh) zeigen würdest. Ich kenne nämliche keine frühen ungarischen Husarensäbel oder ähnliches die solche Buckelbänder aufweisen....

    Also bin ich mal gespannt welche Beispiele du da aus dem Hut zauberst😉


    Gruß Jakob

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  • Hallo,

    diese Buckelbänder, an denen sich "triad08" hier so hochzieht, die gab es wiederum noch früher an persischen und osmanischen Blankwaffen wie dem Kilij und dem Shamshir. Vermutlich eine importierte Mode im Zuge der Türkenkriege und keine Erfindung der Ungarn oder Österreicher. Ob man andere als "verwirrt" bezeichnen muss, nur weil diese sagen "war dort auch üblich", nun ja, dies erscheint mir etwas verwirrend.

    Gruß,

    Robin

  • Das sowieso, wäre auch meine Vermutung gewesen. Es ist ja nichtmal darum gegangen, wo die Buckelbänder zuerst aufgekommen sind, sondern lediglich darum, dass der süddeutsche Raum sich zu der Zeit gern an das österreichische "Design" angelehnt hat. Und nach in der ersten Hälfte des 19.Jh diese in Österreich recht beliebt waren dürfte das übernommen worden sein. Ich verstehe auch nicht warum eine rein sachliche Diskussion ohne persönliche Angriffe nicht möglich zu sein scheint....


    PS: Übrigens scheint die "Gemeinschaft erfahrener Schwertsammler" nicht so erfahren zu sein, wenn man einen Säbel als Schwert bezeichnet bekomme ich nämliche schon grobe Zweifel an der fachlichen Kompetenz....


    Gruß Jakob

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  • Diese Buckelbänder, an denen sich "triad08" hier so hochzieht, die gab es wiederum noch früher an persischen und osmanischen Blankwaffen wie dem Kilij und dem Shamshir. Vermutlich eine importierte Mode im Zuge der Türkenkriege und keine Erfindung der Ungarn oder Österreicher. Ob man andere als "verwirrt" bezeichnen muss, nur weil diese sagen "war dort auch üblich", nun ja, dies erscheint mir etwas verwirrend.


    Guten Abend,


    Ich reagierte auf die Aussage von RoterJäger: "der süddeutsche Raum hat sich ja gerne mal an den österreichischen Mustern angelehnt" und in Bezug auf die Säbel-Scheide des Themastarters war mein alleiniges Ziel dabei, mich mit dieser falschen Darstellung zu befassen.


    Der Begriff "Verwirrt" ist eigentlich in höflichen Kreisen verwendet. Eine Person, die als "Verwirrt" bezeichnet ist, hat die Gelegenheit

    zu sagen, "ich war verwirrt, aber jetzt bin ich nicht verwirrt." Einmal in einem anderen Thread, nannte RoterJäger mich "Ahnungslos" und deutete an, dass ich ein Dummkopf bin. Meine richtige Erziehung hält mich davon ab, auf dieses Niveau zu sinken... daher die milde, höfliche Bezeichnung "verwirrt".


    Der Themastarter Stefan hat jetzt eine Vielzahl von Begriffen für seine Scheide, aus denen er wählen kann! Türkisch, Persisch, Ungarisch, Osmanisch, Strudelfresser-isch, usw.


    MfSG

    2 Mal editiert, zuletzt von triad08 ()

  • Zum ersten Punkt möchte ich sagen, dass Jakobs Aussage bezüglich der Anlehnung süddeutscher Modelle an österreichische doch gar nicht von der Hand zu weisen ist. Es ist viel wahrscheinlicher, dass die Bayern sich hier bei den Österreichern, die ja direkte Nachbarn waren, orientiert haben als bei den Ungarn, mit denen die viel weniger Kontakt hatten. Dabei ist letztlich unerheblich ob die Österreicher ihre Modelle wiederum zuvor bei den Ungarn, Türken oder sonst wen "abgekupfert" haben.

    Bei solchen Details halte ich mich jetzt aber raus, da ich mich mit alten bayrischen, ungarischen und österreichischen Säbeln nicht gut auskenne.


    Dein zweiter Punkt klingt für mich wie eine Ausrede. Es ist nicht hilfreich sich verbal dauerhaft mit Schmutz zu überziehen, nur weil sich eine Seite vielleicht mal irgendwann im Ton vergriffen hat. Das gilt für jeden hier, ihr seid doch alle erwachsen! Wenn man sich von jemand Anderem beleidigt fühlt, dann klärt man das gleich und ist nicht auf ewig beleidigt.

    Einige Mitglieder glänzen hier nämlich auffällig oft mit ihren schlechten Benehmen (nenne jetzt mal keine Namen), wäre nett, wenn du da zukünftig nicht dazu gehörst.


    Gruß

    Robin

  • Genau so war es auch gemeint, wenn ich schreibe dass sie sich an den österreichischen Mustern orientiert haben heißt dass nicht zwingend dass das ursprüchliche Design von den Österreichern stammt...


    Übrigens, unterstellen möchte ich mir nichts lassen. Von einem Dummkopf kann nicht die Rede sein, ich meine dass du sich sicher in einigen Bereichen auskennst wo ich keine Ahnung habe. Aber das Thema habe ich noch gut im Kopf und die Aussagen lagen, sofern man sich mit österreichischen Blankwaffen beschäftigt, so weit daneben dass es offensichtlich war dass das nicht dein Spezialgebiet ist. Und das zeugt für mich für von keiner Ahnung in Bezug auf dieses Thema. Übrigens sehe ich "ahnungslos" nicht als Beleidigung, man kenn sich nicht überall auskennen. Ich gebe gerne zu dass ich bei vielen Bereichen auch ahnungslos bis, einfach weil ich mich nicht damit beschäfte. Genug von dem persönliche, zurück zum fachlichen.


    Ich würde immer noch gerne die angesprochenen frühen ungarischen Säbel mit Buckelbändern sehen von denen du sprichst😉


    Gruß Jakob

    Suche laufend österreichische Säbel mit Doppeladler-, Georgs-, oder Barbarakorb, Säbel mit Ausmusterungs-, Geschenk-, oder Damastklingen, schöne Mannschaftssäbel, Säbel der Landwehr-Gebirgstruppe, höhere Orden und Ehrenzeichen, Kopfbedeckungen und Uniformen der k.u.k. Monarchie