Doggerbank, Trauriger seltener Brief über einen Matrosenobergefreiten

  • Moin Forum-gemeinde,

    Kurze Vorgeschichte. Habe vor einigen Jahren bei der Entleerung einer Papiertonne einige alte Dokumente der Kriegsmarine gefunden. Beim Recherchieren fand ich heraus, das es sich um einen Matrosenobergefreiten der auf der legendären "Doggerbak" die auf der Rückreise von Japan war handelte. Da die früher als erwartete Doggerbank nicht in dem Seeabschnitt für deutsche Blockadebrecher aus Japan fuhr, hielt man sie für ein britisches Handelsschiff und versenkte sie mit einem Fächer von 3 Torpedos. Abgefeuert wurden sie von U43 am 03.03.1943. Der Eintrag im Tagebuch von U43 wurde gelöscht. Es überlebten 15 Mann Besatzung (darunter auch der Kapitän) die sich in einer Jolle retten konnten. Von diesen 15 Mann überlebte nur ein Bootsmann. Der schon Bewusstlose, wurde von einem spanischem Tanker gerettet.

    Diese Originale Abschrift aus dem damaligen Fundus, gab ich damals, einem befreundetem Bootsmann und bekam sie heute wieder per Post zurück.

    Ein sehr trauriges Schicksal, das die Kameraden an Bord der Doggerbank erlebt hatten. Dieser Brief des Stabes der 2. Admirals Nordseestation vom 19.10.1943, zeigt die damalige Vertuschungsaktion, in voller härte. Man ließ die Angehörigen im Glauben, das die Doggerbank von einem feindlichen U-Boot versenkt wurde und die Besatzung dem Heldentod zum opfer viel.


    Die KM-Sammler unter uns wissen bestimmt das traurige Schicksal der "Doggerbank"

    Dieses Originale Zeitdokument ist selten und belegt die damalige Handlungsweise.

    Gruß Andy

    Dateien

    Suche alles über die Reederei Hamburg-Südamerikanischen Dampfschifffahrts-Gesellschaft kurz Hamburg-Süd