VWA Silber Hersteller 65 (Klein u. Quenzer AG)

  • Danke für das Vergleichsstück. Was mich jetzt etwas mulmig stimmt das in den beiden Stücken in der linken Parierstange 4 Riffelungen sind, in dem Verglaichsstück 5. U.a. bei trave habe ich nun auch einige mit nur 4 gesehen. Ist das vielleicht doch ein Indiz das diese nicht Original sind? Bin jetzt völlig verwirrt.

  • Hallo Pogi,


    nein, dass ist kein Indiz für Originalität.

    K&Q hatte wohl mehrere Stanzen.

    Wobei hier der Unterschied in der Riffelung der linken Parierstange liegt.

    Stanze1 = 5 Riffel, Stanze2 = 4 Riffel

    Diese Info habe ich bei meiner Recherche im WAF gefunden.


    Grüße

  • Das ist Korrekt, da gab es Unterschiede in der Anzahl der Linien.

    Wie auch in der Größe/Form der Parierstangen.

    K&Q ist schon etwas komplexer in Bezug auf Variationen.


    GD

  • Interessant ist der Beitrag der Heimatsammlung Essen. Selbe Prägung und Gewichtsangabe bei den schweren Stücken. Interessant dann auch die Beschreibung zu den Gewichtsersparnissen.


    Heimatsammlung Essen


    Schlender hat so ein schweres Stück mit der selben Prägung auch im Programm. Das Gewicht ist bei der Beschreibung auch Thema.

    Schlender VWA


    Warum nun gefeilt würde bleibt die spannende Frage.

    Grüße

  • Die beschriebenen Arbeitsgänge von K&Q in der Heimatsammlung Essen und auch die Größe

    und das Gewicht (schwere Version), passen doch.

    Vielleicht sind die Riefen auf dem Rand, die, welche vom engraten geblieben sind, da vielleicht der Arbeitsgang Polierscheibe, warum auch immer, vergessen wurde.

  • Fast vergessen.....=O


    Smaug hatte mir das besagte VWA wie versprochen zugeschickt.

    Zur Info:

    Das VWA aus Zink ist 44,3mm hoch und 37,0mm breit.

    Gewicht 30,75gr

    Kranzhöhe re & li 3,5-3,8mm

    Höhe am Hk gemessen 4,85mm

    Bei dem VWA gehe ich mittlerweile von einer zeitgenössischen Produktion aus.

    Das Gewichtsplus von circa 1gr (zu dem verwendeten Vergleichsstück ,ebenfalls ein 4-4 5-5 Linien/Parierstange, ohne Prägefehler) ergibt sich vermutlich durch die leichte Übergröße im 1/10 mm Bereich.

    Von einem identisches VWA (inkl. Prägefehler in der Parierstange) habe ich ebenfalls die Maß- und Gewichtsangaben die sich mit Ivo's Stück decken, inklusive der Randbefeilung.

    Warum bei dieser 65iger Variante der Rand komplett nachbearbeitet wurde kann ich leider nicht beantworten.

    Vielleicht war es der erste Versuch von K&Q mit dieser "neuartigen" Fertigungsweise, inklusive Anlaufschwierigkeiten in Form von Materialüberstand am Rand mangels paßgenauigkeit der Werkzeuge oder oder.....?

    Mit der Versilberung kann ich mich jedoch weiterhin nicht anfreunden.


    Nochmals danke an Smaug für die Zusendung des VWA's und die Erkentniss einer weiteren, fehlenden Variante.


    Gruß

    Dirk

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