Generelle Frage zu "wackelnden" LOD oder HOD

  • Hallo zusammen.

    Ich hätte mal eine generelle Frage zu HOD sowie LOD. Wenn die wackeln (Griffstück Griffring, Parierstange ) ist das ja ein Zeichen das die mal geöffnet worden sind. Wie wirkt sich sowas generell auf den Wert eines solchen Stückes aus? Ich hab zum Beispiel selbst einen schönen LOD von Alcoso, an dem aber die beschriebenen Teile locker sind.

    Danke und vg Christian

  • Ich wurde nicht gleich sagen das ein Stück das ein wenig wackelt nicht zusammengehörig ist. Besser ist es zu schauen ob die unterschiedlichen Teile bei der bestimmten Hersteller passen. Kannst du bitte mal einige Bilder von dein LOD einstellen?


    Normalerweise kann man ein Griff immer etwas fester drehen mit der Knauf aber wenn das nicht geht gibt es warscheinlich ein Problem mit das Gewinde. Da kann man nicht viel machen.


    Gruss

    Danny

    Suche immer frühe Heeresdolche mit Steilgriff

  • Hi. Er wurde hier schonmal vorgestellt. Ich kann aber gerne nochmal ein paar bilder hochladen. Also zusammengehörig ist er. Eben nur wackelig. Ich lade gleich nochmal ein paar bilder hoch. Vg Christian

  • Bilder

  • Bilder 2

  • Parierstange, Knauf und Scheide sind typisch für Alcoso. Nur bei der Griff bin ich mir nicht ganz sicher. Normallerweise ist die Griffwicklung bei Alcoso etwas dünner als bei dieser. Sehr frühe LOD's von Alcoso sieht mann auch mit die vielfach gedrehte Griffwicklung. Hier drei Beispiele von die Griffwicklung von Alcoso LOD's.


    Gruss

    Danny

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    Suche immer frühe Heeresdolche mit Steilgriff

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  • Hallo, gerade ALCOSO ist bezüglich wackelnder Teile ein SEHR HEIKLER Hersteller. ALCOSO hat (wie auch ein paar andere Hersteller) oft den Knauf irgendwie speziell fixiert (verklebt oder erwärmt montiert oder oder, ich weiß es nicht) besonders bei Heeres-Offiziersdolchen. Der Knauf ließ/läßt sich dann nicht mehr drehen. Schrumpfte der Griff auf Grund der bekannten Materialien begannen die Teile leicht zu wackeln. Das ist VÖLLIG NORMAL bei diesen Stücken.

    Ich habe im meinem Umfeld mehrere Sammler die versucht haben das zu fixieren und haben das Stück dann dabei unwiederbringlich zerstört indem bei der Gewaltanwendung die Angel abgedreht worden ist.

    Wenn sich ein Stück nicht ganz leicht öffnen läßt (generell rate ich überhaupt und grundsätzlich davon ab Stücke zu öffnen!!!) sollte man es dabei belassen, bevor man größeren, nicht wieder rückgängigen Schaden anrichtet!

    Gruß, dolchsammler.

  • Hallo, gerade ALCOSO ist bezüglich wackelnder Teile ein SEHR HEIKLER Hersteller. ALCOSO het (wie auch ein paar andere Hersteller) oft den Knauf irgendwie speziell fixiert (verklebt oder erwärmt montiert oder oder, ich weiß es nicht) besonders bei Heeres-Offiziersdolchen. Der Knauf ließ/läßt sich dann nicht mehr drehen. Schrumpfte der Griff auf Grund der bekannten Materialien begannen die Teile leicht zu wackeln. Das ist VÖLLIG NORMAL bei diesen Stücken.

    Ich habe im meinem Umfeld mehrere Sammler die versucht haben das zu fixieren und haben das Stück dann dabei unwiederbringlich zerstört indem bei der Gewaltanwendung die Angel abgedreht worden ist.

    Wenn sich ein Stück nicht ganz leicht öffnen läßt (generell rate ich überhaupt und grundsätzlich davon ab Stücke zu öffnen!!!) sollte man es dabei belassen, bevor man größeren, nicht wieder rückgängigen Schaden anrichtet!

    Gruß, dolchsammler.

    Ja da stimme ich völlig zu. Mann soll nie mit gewalt an ein Knauf drehen die sich nicht leicht bewegen lässt.


    Gruss

    Danny

    Suche immer frühe Heeresdolche mit Steilgriff

  • Hi danke euch. Ja das mache ich bei dem Stück auch nicht hätte ich zuviel Angst das was passiert. Wenn es in der Vitrine liegt stört es ja keinen.

    Hat noch jemand eine meinung zu dem griff?

    Vg Christian

  • Natürlich kann das "Wackeln" auch nur auf den Griff zurückzuführen zu sein. Diese waren meist Zukaufteile und wurden schon vom Griff-Hersteller so gestaltet, dass sie -ohne weitere Bearbeitung- auf möglichst viele, leicht unterschiedlich gestaltete, Angeln passen. Die Öffnungen unten (Richtung Parierstange) war daher oft weit und kann, da nicht exakt auf den Schultern der Angel (der Teil vom Klingenübergang zur Angel, Verbreiterung der Angel oder ein breiterer Teil als die Angel) ruhend, zum bekannten Wackeln führen. Das ist ein kleiner Produktionsmangel den man, besonders bei späteren Stücken, auch immer wieder feststellen kann.

    Gruß, dolchsammler.

  • Das mit dem Griff lässt mir keine Ruhe 😁

    Kann wie beschrieben Produktionsmangel sein. Ich versuch mal noch mehr Bilder rein zustellen. Vielleicht hat ja noch jemand eine Idee. Danke und vg Christian

  • wenn es dich so belastet,hast du denn mal probiert lose zu drehen ?immer minimalst los dann fest ,immer nur minimalst ! 1-2 grad immer hin und her-wenn er dann lose sein sollte ?Gewinde Angel lang genug?Sacklochgewinde im Knauf tief genug? Griffbohrung zur Angel ausfüttern (hat man früher auch so gemacht,mit dünnen Holzleisten) du kannst auch dünne Papierscheiben unter den Knauf legen,um den Reibwert des Griffs zu erhöhn,oder wie beim LOD die passende Knaufstellung einzustellen,du kannst auch alles kleben (wäre nicht stilecht),oder das einfachste. alles so lassen,Material arbeitet halt.

  • Servus,


    neben den Möglichkeiten die unsere Sammlerkollegen bereits angeführt haben gibt es

    noch etwas weshalb sich diese Teile im Laufe der Zeit lockern.


    Manches mal liegt das auch am Stoßleder das trocknet und schwindet oder brüchig wird

    und die Kingenschultern dadurch Spiel zur Parierstange bekommen....


    SG Andreas