Munition im Waffenschrank

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    Munition im Waffenschrank,Schützenehepaar vor Gericht.

    weil sie 2018 in ihrem verschlossenen Waffenschrank eine gefüllte Stofftasche und einen Koffer mit Patronenmunition deponiert hatten.

    Der Angeklagte rechtfertigte sein verhalten unter anderem mit zum damaligen Zeitpunkt herrschenden Mißständen bei den Hechinger Sportschützen

    verfahren wurde eingestellt.

    gruß kölsch

  • Supporter
  • Ist denn bekannt welche Sicherheitsstufe der Schrank hatte? Am Ende war es ja erlaubt....

    Für normale handelsübliche Munition bedarf es keinen Schrank mit Sicherheitsstufe. Die Munition kann sogar, wenn sie nicht zur im Schrank gelagerten Waffe passt, in diesem mit eingelagert werden. Also wechselweise über Kreuz Lagerung, wenn man mehrere Schränke hat.

    Bei strenger Pflicht, getreu und schlicht ! Gruss, Achtmal33

  • Gefordert ist für die Munitionsaufbewahrung ein "SCHWENKRIEGELSCHLOSS" also wie am Briefkasten oder an einem einfachen Blechschrank.

    MfG

    Oculus

    Wobei das "nur" eine Verwaltungsrichtlinie und kein Gesetz ist. Das besagte "Schwenkriegelschloss" ist also eher ein Beispiel für eine mögliche, rechtskonforme Aufbewahrung von Munition. Denkbar wäre etwa auch ein stabiler Holzschrank mit Vorhängeschloss, eine Geldkassette, o.ä..

    In letzter Konsequenz entscheidet der Richter.

    Zum besagten Fall aus der Zeitung.... es fehlen einfach zu viele Informationen. Welcher Schrank mit welchem Widerstandsgrad das war, ob auch noch zur Munition passende Waffen verwahrt wurden bzw. ob die Angeklagten überhaupt zur Ausübung der tatsächlichen Gewalt über die Munition berechtigt waren. Typisch Presse eben.....

  • Wobei das "nur" eine Verwaltungsrichtlinie und kein Gesetz ist. Das besagte "Schwenkriegelschloss" ist also eher ein Beispiel für eine mögliche, rechtskonforme Aufbewahrung von Munition. Denkbar wäre etwa auch ein stabiler Holzschrank mit Vorhängeschloss, eine Geldkassette, o.ä..

    In letzter Konsequenz entscheidet der Richter.

    Zum besagten Fall aus der Zeitung.... es fehlen einfach zu viele Informationen. Welcher Schrank mit welchem Widerstandsgrad das war, ob auch noch zur Munition passende Waffen verwahrt wurden bzw. ob die Angeklagten überhaupt zur Ausübung der tatsächlichen Gewalt über die Munition berechtigt waren. Typisch Presse eben.....

    Moin,


    wenn Du Dich nur nicht vertust.


    https://www.gesetze-im-internet.de/awaffv/__13.html


    Gruß


    Andreas

  • Ja, steht in der Allgemeinen WaffengesetzVERORDNUNG und eben nicht im Gesetz. Verordnungen stehen im Rang unter dem Gesetz, da diese von der Exekutive - also dem Staat bzw. seinen Organen - erlassen wurden. Die Inhalte einer Verodnung binden in erster Linie die Verwaltung. Sie unterliegen vollumfänglich der verwaltungsrechtlichen Überprüfung - was man ja aktuell an den unzähligen Klagen gegen die div. Corona-Verordnungen sehen kann. Nicht alles was Mutti Staat da für segensreich hält, hält dann auch vor Gericht.

    Im Übrigen steht doch im 13´er sogar deutlich drinnen, dass auch andere Aufbewahrungsmöglichkeiten möglich sind. Wo siehst Du also das Problem?

  • Für normale handelsübliche Munition bedarf es keinen Schrank mit Sicherheitsstufe. Die Munition kann sogar, wenn sie nicht zur im Schrank gelagerten Waffe passt, in diesem mit eingelagert werden. Also wechselweise über Kreuz Lagerung, wenn man mehrere Schränke hat.

    Das war noch damals beim alten B Schrank.

    Heute beim 0 oder 1 Schrank geht es auch zusammen.


    Gruss