SS Brieftasche mit Em

  • Wie geil ist das denn,

    -102- 7./SS-Ausbildungs-Regiment Prag


    Von dieser Truppe sind mir bisher nur wenige EMs und Männer "über den Weg gelaufen".

    Ein Beispiel:

    LAUBE Hugo, SS-Strm., Stab/SS-Pz.Rgt. 2 (*30.12.25 Schlotheim), EM -662- 8./SS-Ausb.Rgt. Prag

    ● überwiesen von SS-Feldersatz-Btl. ''DR'', eingetroffen am 19.6.43

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    MfG Uwe

  • es kann ja auch sein ,das der Träger seine alte Marke in der Brieftasche aufbewahrte,nachdem er zu einem anderen Truppenteil versetzt wurde .

    gruß kölsch

  • es kann ja auch sein ,das der Träger seine alte Marke in der Brieftasche aufbewahrte,nachdem er zu einem anderen Truppenteil versetzt wurde .

    gruß kölsch

    Die Erkennungsmarke war Ausrüstungsstück, d.h., sie blieb beim Mann, bis er entweder fiel (untere Hälfte), oder - in wenigen Fällen bei Verlust der EM -

    eine neue per Befehl/Anordnung zugeteilt bekam.

    Nach Versetzung zu einer anderen Truppe, wenn die "alte" aufgelöst, die EM-Listen dort nicht mehr weitergeführt wurden, und sie nicht mehr existierte, wurde dann auch eine "neue" resp. zweite von der Truppe ausgegeben werden.

    Beispielsweise war es bei Männern des SS-I.R. 4 (mot) und SS-Rgt-. ''Langemarck'' häufig der Fall.

    Die alten EMs wurden dann per Befehl eingezogen.


    Beispiel:

    BOFINGER Robert Paul, SS-Uscha. (1.7.43), Stab/SS-Pz.Rgt. 2 ''Das Reich'' (*26.12.22 Stuttgart-Feuerbach), EM -687- VT. Na.E.Abt.

    ● neue EM -41- W-SS Stab/SS-Panz.Rgt.2, eingetroffen 1.11.42, überwiesen von St.Kp./SS-Rgt. ''Langemarck''


    BRAKER Willy, SS-Rttf., Stab/SS-Pz.Rgt. 2 ''DR'' (*17.1.13 Hagen/Segeberg/Holstein), EM -16- W-SS Stab/SS-Pz.Rgt.2

    ● EM neu verausgabt, eingetroffen 1.11.42, überwiesen von SS-I.E.Btl. Ost Breslau; alte EM -1487- W-SS SS-I.R. 4 (mot.)


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    MfG Uwe


  • Deine Ausführungen sind mir wohl bekannt,nur,in der Praxis besonders in den letzten Kriegstagen war es nicht immer einfach die Vorschriften einzuhalten,und bei dem Durcheinander im Kessel schon garnicht.

    gruß kölsch

  • Deine Ausführungen sind mir wohl bekannt,nur,in der Praxis besonders in den letzten Kriegstagen war es nicht immer einfach die Vorschriften einzuhalten,und bei dem Durcheinander im Kessel schon garnicht.

    gruß kölsch

    Dann unterlasse doch im Vorfeld selbst das "spekulieren", dann hätte ich mir den ganzen "Salm" erspart.


    Zitat: "es kann ja auch sein ,das der Träger seine alte Marke in der Brieftasche aufbewahrte,nachdem er zu einem anderen Truppenteil versetzt wurde ."

  • Dass Marken nicht am Hals getragen wurden, war nicht unüblich. Schöner Fund, Glückwunsch

    Verkäufe nur unter Beachtung der §§ 86 und 86a StGB
    Meine Preise sind in aller Regel immer verhandelbar!


    Mail für nicht-Supporter I R 111 ( ä t ) gm x . d e

  • Ist leider schon fast 30 Jahre her...

    Mir sind noch 2 weitere bekannt, gleiche Einheit, ähnlicher Nummernbereich. Die lagen damals nicht weit voneinander. Eine davon war in einem kleinen Leder Brustbeutel. Wenn ich mich richtig erinnere, deutete vieles darauf hin, das dort Verwundete lagen, die vor der Ankunft der Russen noch alles tödlich Belastende in den Sand gedrückt haben.

    Bei Michis Fund war ich nicht dabei, aber möglicherweise war es dieselbe Ecke.