Hammmmmer fund Panzerkampfabz.der Luftwaffe;

  • Vielleicht ein kleiner Beitrag von meiner Seite.

    1. Ja, es hat Verleihungen gegeben. Aber: nur die Urkunde wurde verausgabt, das Abzeichen war immer die Heeresausführung. Dies haben mir die Veteranen übereinstimmend berichtet. Natürlich erhebt meine Aussage keinen Anspruch auf "ich habe zu 100% die Weisheit gepachtet".

    2. Die Ausführung des "gefundenen" Abzeichens spricht schon dafür, dass man nichts Gutes hinter dem Stück vermuten darf.

    3. Ich habe mir erlaubt 2 kleine Belege anzuheften. Bitte entschuldigt die Qualität der Urkunden.

    Gruß

    Gansewig

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  • Hallo


    ja es gibt trägerbilder aber ebend mit frontmässig bzw privat gefertigten Stücken.

    Der Buchautor will es selbst gefunden haben was so sein kann aber nicht muss. Hatte es auf FB gesehen und mir fiel auch der nachkriegs fälschungsadler auf und somit war das Stück für mich auch auf Grund der untypischen Bodenfundpatina durchgefallen.


    Greetz Norman

    Eben! Die untypische Bodenfundpatina! Das Thema an sich kann man ja endlos diskutieren, aber hier haben wir ein greifbares Stück und darüber kann man gezielt etwas sagen. Ein Zinkorden mit Eisennadel (wenn ich das richtig gesehen habe) sieht allein in der Korrespondenz der beiden Metalle nach 70 Jahren im Boden anders aus. In 2 gesicherten Nachlässen von Luftwaffensoldaten mit Panzerkampfabzeichen (die ich kenne) waren jedenfalls "normale" Stücke.... .

  • Andererseits gab es auch Soldaten, welche einen Wechsel der Teilstreitkraft durchführten und dann ihre beim Heer erworbenen Auszeichnungen bei der Kriegsmarine oder Luftwaffe weiter trugen. Oder ganz einfach umgekehrt.

    Bei strenger Pflicht, getreu und schlicht ! Gruss, Achtmal33

  • Mike, ich bezog meine Aussage ausschließlich auf die Veteranen, die - ohne Ausnahme - nur bei der Luftwaffe gedient haben. Bei allen lag kein Wechsel der Waffengattung vor. Auch bei dem von mir abgebildeten Leutnant (Name bekannt) war es so. Fallschirmjäger von Anfang bis Ende mit Heeresauszeichnungen!

    Deine Aussage ist davon abgesehen völlig zutreffend.

    Gruß

    Gansewig

  • Hallo,


    mir klingt das obwohl belegbar vorgekommen ist, als zu häufig angenommende Erklärung. Ich sehe es daher einfacher und anders und viel häufiger zutreffend als der Austausch der Stücke. In der Masse geht es um Soldaten welche nicht im Bereich der EX DDR wohnten und sich nach Kriegsende, meist in den 50er Jahren ihre Stücke durch Nachkauf wieder vervollständigten. Da man damals auch noch Restposten bzw. Restteile aus der Zeit 1945 verarbeitete bzw. in den Verkaufsbeschreibungen oft " original, wie original oder ähnliche Audrucksweise " benutzte, gingen die Soldaten auch von originalen Stücken aus. Wenn dann 40/50/60 Jahre später jemand kommt und sagt, dass ist ja eine Fälschung oder Kopie, dann hat der Soldat damit erstmal ein Problem weil er die Sammlerfeinheiten so nicht kennt. Nicht zu vergessen der Umstand, dass genau das Gegenteil auch gemacht wurde, in den man bewußt den Soldaten oder Hinterbliebenen gute Stücke madig machte ( sie als Fäslchung bezeichnete ) um sie günstig zu schießen. Die Erklärung siehe oben, wird dann wohl ausgetauscht worden sein ist damit eine von so einigen Möglichkeiten und ich denke, sie kam seltener vor als so oft angenommen.



    Gruß Sammler32

  • Hallo,


    ist auch mein Kenntnisstand. Verleihungen ja, Eintrag ja, selbst die Vordrucke belegbar. Dies trifft auf das PKA der Luftwaffe sowie der NKS der LW zu. Sie erhielten bis zum Austausch gegen die dann fertigen Stücke die Heeresstücke, welcher dann eben nicht mehr stattfand. H. W. dürfte doch ein solches Stück im umgebauten Zustand gehabt haben.



    Gruß Sammler32

  • Soweit ich es weiß wurden alle diese ganz spät gestifteten Orden nicht mehr hergestellt

    Panzer,Seekampf,Nahkampf der Luftwaffe.

    Ebenso Erdkampf mit Einsatzzahl.

    Die Stiftungsdaten habe ich nicht im Kopf aber alle so ca in den letzten 6-7. Monaten.

    Da hatte man wohl andere Sorgen und nicht mehr das Material für neues.

    Bisher ist kein brauchbares Original aufgetaucht .

    Dieses neu vorgestellte Stück ist auch gleich durchgefallen,Adler ist ne Kopie,Nadel ist Schrott.

    Frontgefertigte Stücke sind etwas anderes,das kann man nicht vergleichen mit industriellen Stücken.

    Trotzdem natürlich toll das es hier vorgestellt wird und darüber diskutieren macht auch Spaß.

    Man kann daraus auch wieder etwas lernen.

    Schwere See stärkt die Arme unserer Ruderer

    und der Sturm bringt uns schneller an das Ziel.

  • Ich hatte eine Militaria Zeitschrift da wurde eine Luftwaffe Nahkampfspange vorgestellt.

    Keine Ahnung welche Zeitschrift,aus den 90ern.

    Angeblich seit den 50ern oder so bei dem Sammler.

    Das Teil war gut gemacht und wohl auch von einem bekannten Hersteller,Nadelsystem war auch ok.

    Leider habe ich den Artikel nicht mehr aber die Spange wäre auch interessant,heute einmal zu diskutieren.

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  • Ich hatte eine Militaria Zeitschrift da wurde eine Luftwaffe Nahkampfspange vorgestellt.

    Keine Ahnung welche Zeitschrift,aus den 90ern.

    Angeblich seit den 50ern oder so bei dem Sammler.

    Das Teil war gut gemacht und wohl auch von einem bekannten Hersteller,Nadelsystem war auch ok.

    Leider habe ich den Artikel nicht mehr aber die Spange wäre auch interessant,heute einmal zu diskutieren.

    Hallo,


    meine es könnten G.H. Osang gewesen sein und ein Posten gefunden hinter der Klospülung aber meine Erinnerung können da täuschen. Ich meine auch das jemand in den 90er Jahren solch Teil sich von einem Tschechen besorgte dies zur Begutachtung mitbrachte und es von bekannten Händlern als gut eingeschätzt wurde. Ich meine ich hätte auch in Dresden weit vor dem Umbau ein Urkundensatz in der Ausstellung gesehen mit dem Vordruck einer LW Urkunde der NKS. Lange konnte ich sowas noch gut zuordnen aber steckt man nicht mehr so tief in der Materie dann lassen die Erinnerungen nach. Hoffe aber der eine oder andere kann unsere Angaben eingrenzen und kennt die Artikel und kann für Klärung sorgen.



    Gruß Sammler32

  • Hallo

    Osang war es nicht und es war auch nur eine Spange.

    Schade, ich habe das alles 2018 entsorgt.Es könnte die Zeitschrift sein,eventuell

    Hallo,


    ich habe meine Sammlung an Heften auch erst vor wenigen Jahren hier abgegeben und hätte gedacht es wären Beiträge aus dem 90er. Übrigens hatte ich den Zusatz zu Dresden vergessen, die Ausstellung war im alten Armee Museum, weit vor dem Umbau und diese Ausstellungsstücke gibt es nach dem Umbau nicht mehr zu sehen.



    Gruß Sammler32

  • O und E wurden schon immer gefälscht - das sagte mir mal ein uralter Sammler, der heute nicht mehr lebt.

    Man solle immer aufpassen, was man so vorgelegt bekäme.

    Mir sagte man mal, das ein sogenannter Dr. Kurt Georg K. - der ist schon ewig tot - und z.B. der offenbar selbsternannte Reichsgraf

    A.v.K. auch bei dieser Gattung dabei gewesen sein sollen.

    Ein anderer Sammler von den ganz Alten sagte mir mal, das es auch angeblich bereits in den 70er/80er Jahren Leute gegeben haben soll,

    die haben hervorragende Miniaturen gefälscht und an Ketten gehängt...

    vielleicht kennt jemand diese Aussagen auch.


    PS: Wegen der gezeigten Urkunde -bitte nicht falsch verstehen, aber so ein gezeigtes Ding könnte man mMn. wohl auch selbst herstellen....

    errare humanum est8)


    Alter Sammlerspruch: Dein Objekt ist immer nur so viel wert, wie Dir einer bereit ist zu zahlen.

  • Interessant wäre auch zu wissen ob in dem Wirren der letzten Wochen solche Meldungen von neuen Orden bei den Einheiten angekommen sind.

    Ich kann mir gar nicht vorstellen das das noch funktioniert hat. Immerhin ging das gesamte Reich mit Wehrmacht samt Städten usw. zugrunde.Der totale Untergang und eine Welt ( Deutschland) hört praktisch auf zu existieren.

    Ob da noch die Nachricht von neuen Orden wichtig war und angekommen ist?
    Andererseits haben Zeitungen noch bis zuletzt funktioniert und da stand so etwas sicher auch drin.

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  • Ich denke schon. Selbst im Kessel von Stalingrad nutzte man die geringe, unzureichende Kapazität der Versorgung, für die Lieferung von Auszeichnungen und anderem Krempel. Die Bürokratie und das Behängen mit "Lametta" klappte bis zum Schluss. Und mit dem ganzen drum und dran konnten sich Etappenhengste beschäftigen und als hochwichtigen Vorwand nutzen um nicht unbedingt an die Front zu müssen.

    Bei strenger Pflicht, getreu und schlicht ! Gruss, Achtmal33

  • Ich denke schon. Selbst im Kessel von Stalingrad nutzte man die geringe, unzureichende Kapazität der Versorgung, für die Lieferung von Auszeichnungen und anderem Krempel. Die Bürokratie und das Behängen mit "Lametta" klappte bis zum Schluss. Und mit dem ganzen drum und dran konnten sich Etappenhengste beschäftigen und als hochwichtigen Vorwand nutzen um nicht unbedingt an die Front zu müssen.

    nun,Orden u.Ehrenzeichen sind wichtig für die Moral der Truppe,

    deswegen haben die Stäbe ,die auch bis zum letzten mit geschleppt.