Erkennungsmarke mit Heimatbezug am Acker gefunden

  • Hallo,

    Konnte heute eigentlich auf der Suche nach Antiken Sachen am Acker diese Erkennungsmarke mit Heimatbezug finden.

    Der Fundplatz ist fast 10km von Standort entfernt. Wahrscheinlich wurde sie auf dem Weg nach Hause entsorgt.

    Gruß Robert

  • Da war nur ein Fliegerhorst , deswegen ist das mit Sibirien komplett übertrieben.

    Er meinte bestimmt damit.. egal ob fliegerhorstpersonal "etapenhengste" Reichsbahner oder Angehörige von Kampfeinheiten. Wars dem Russen egal wer wo dabei war .waren alle "faschisten"und haben 25 jahre oder mehr kriegsgefangenschaft bekomm umgangssprachlich Sibirien..zum wiederaufbau der Sowjetunion.


    Davon abgesehen.schöne Marke und dann noch mit Heimat bezug was besonderes.

    suche dringend! EKM von 16. Luftgau-Nachrichten-Regiment 1
    EKM von der 1.Kompanie Infanterie-Ersatz-Batalion(mot)53

    Erkennungsmarken Ostpreußischer Garnisonen

    Alles über das Luftgau Nachrichten Regiment 1

    Und Torgau

  • Sachsensammler hat es besser ausgedrückt als ich. Es wurden ja auch Frauen eingesammelt und die kamen definitiv nach Sibirien. Oder die Jungen

    Werwolfverdächtigen, die sogenannten Pelzmützen. Und was EKM trug, war Soldati...


    Jetzt war das aber Bayern und somit nicht SBZ, aber direkt an der Grenze zu Österreich und das war SBZ, bzw. wurde an die Russen übergeben, was rumlief.


    Und noch was: Mein Großvater war nicht weit von Pocking, als Genesender in einer Landesschützeneinheit, Kriegsgefangene bewachen,

    den haben die Tschechen in die Finger bekommen.

  • Eigentlich Oberösterreich was da angrenzend ist war auch Amerikanische Besatzungszone .

    Was heißt übrigens SBZ denke BZ heißt Besatzungszone. Kann gerade nichts damit anfangen.

    Hups das man so am Schlauch steht heißt natürlich Sowjetische Besatzungszone. Was auch sonst .

  • Wiki: Oberösterreich südlich der Donau wurde inklusive des Ausseer Landes bis 1955 US-amerikanische Besatzungszone, nördlich der Donau war es bis 1955 sowjetisch besetzt.


    Zumindest zum Zeitpunkt der Kapitulation war es in russischer Hand.


    Will jetzt aber dem Robert seinen EKM-Fund nicht wuschig machen.


    Hab jahrelang den Kameraden gelesen und sehr viel Erlebnisberichte zum Kriegsende und danach, deshalb...

  • Die Russen waren auch nach der Kapitulation im tiefsten Westen unterwegs und haben nach Volksdeutschen aus dem Baltikum, Ukraine Bessarabien usw., welche auf dem Gebiet der Sowjetunion geboren waren gesucht und diese oft gegen deren Willen "zurück" (meist Sibirien/Kasachstan) gebracht/deportiert. Die durften dann erst nach der Wende zurück wenn sie dann noch lebten. DAS war bitter.


    Natürlich wurden auch fast alle russischen/osteuropäischen Arbeiter, auch diejenigen welche nicht nach Russland/Osteuropa zurückwollten mitgenommen. Kenne da leider einige Geschichten von Mägden oder Knechten welche unter Tränen und Geschrei von den Sowjets heimgebracht wurden...

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    Einmal editiert, zuletzt von ROB-RGT-LENGGRIES ()

  • Es lag tatsächlich noch eine weitere Marke am Feld. Dieses Mal vom Radfahrbattaillon 402. Markennummer 14. Leider aus Zink und auf der Gestempelten Seite ziemlich angefressen.