seltene Feldflasche Spätkrieg mit Ersatzstoffbezug

  • Hallo zusammen, habe eine Feldflasche Spätkrieg mit sehr seltenem blauen Ersatzstoffbezug bekommen.

    Der fast neuwertige Zustand ist auf den Fotos gut zu erkennen. Der Alubecher hat die seltene Stempelung J.SCH.

    Die Flasche ist wohl nachweislich so wie sie ist zusammengehörig….habe ich so noch nicht gesehen….

    Weiß hier jemand was näheres zu dieser Flasche,würde mich sehr interessierren….bin gespannt

  • Das wird wohl nicht so sein,da ich sicher vom Finder weiss daß die Flasche so 45 in Zwickau aufgefunden wurde.

    Und ein solcher Bezug mir aus den Nachkriegsjahren nicht bekannt ist.Der Hersteller des Bechers ist Julius Schmidt & Söhne und dieser ist aus der Zeit…hat auch Bajonette hergestellt.

  • hi

    eins ist sicher, Julius Schmidt & Söhne- hat keine Seitengewehre(Bajonette) hergestellt.

    J.Sch. sollte Jetter & Scherer Tutlingen sein, die haben SG84/98 hergestellt.

    gruß ulane5

    ich suche immer manschaftsschulterklappen des:Niederreinischen Füsilier Reg.Nr.39 Düsseldorf und des Reserve Infantrie Regiment Nr.211 sowie SG-Troddeln 1.Weltkrieg und Dienstliche Kurze Seitengewehre 98(KS98) Danke , Ich bin immer am Tausch [email]interessiert.-Auch bei den Sachen,die im Verkauf sind.

  • Germak K 98 Bayonet

    Hi All,

    I found this K98 bayonet at a dumpmarket .This is my first k98 bayonet, and it is in a good state. The numbers are good readable:

    3607 a

    s/ 245 g

    The manufacturer is:

    S/245 - J.Sch. - Julius Schmidt und Söhne, Riemberg, area Breslau, Silesia

    Greetz,


    J.Sch. - Julius Schmidt und Sцhne, Riemberg, area Breslau, Silesia


    habe da mehrere Verweise im Netz von diesem Hersteller gefunden…

  • Hallo,

    wo hast Du denn die Feldflasche her?

    Das wäre meine erste gesehene Feldflache mit diesem Bezug,welche aus Alu wäre...

    Hast Du die Flasche 1945 gefunden;)?

    Ich halte die einzelnen Teile schon für original,aber so nicht zusammengehörig...


    Gruß Wolf

  • Ich hatte mal eine Feldflasche, mit einem solchen späten Bezug und Aluflasche, aber die dünnere Variante mit Schweißnaht.


    Eine solche Aluminium Flasche und vor allem einen schwarzen Alubecher würde ich nicht in Kombination erwarten.

  • Die Flasche ist schon so zusammengehörig und ganz sicher auch vor 45 so entstanden.Definitiv kein BRD Produkt.

    Hier meine beiden Exemplare. Beide vor Nov.89 in zeitlichen Abständen auf dem städtischen Schuttplatz gefunden(Erzgebirgshaupstadt).

    Eine mit Tragespuren eines Alu Bechers.Beide Flaschen ohne Hersteller- oder sonstige Stempel.Nur die Schraubdeckel mit MPD-Code.Ein Karabinerhaken mit Patent Ritter gemarkt.1 x glatte Druckknöpfe,1 x die übliche Sternrose.

    Dateien

    • DSCN1375.jpg

      (196,43 kB, 43 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • DSCN1373.jpg

      (175,27 kB, 26 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • DSCN1376.jpg

      (141,91 kB, 25 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • DSCN1379.JPG

      (482,86 kB, 21 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • DSCN1380.jpg

      (219,88 kB, 21 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Im Grunde bin ich froh das ich nichts mit ins Grab nehmen kann.

    Denn das ist die einzige Möglichkeit sich von all dem angesammelten Plunder zu trennen!

  • Deine Aussage zum Fundort und Zeit beweist doch nicht das diese Flaschen vor Dem 08.05.45 hergestellt wurden. Ich bin auch der Meinung das die Flaschen so zusammengehörig sind, aber die Frage ist wann wurden sie hergestellt?

    Wie schon öfters angemerkt verstehe ich nicht warum man zum Ende jetzt wieder

    Alu Flaschen mit Alu Becher , dann noch in schwarz und dann ohne die typischen Stempelungen herstellen sollte. Desweiteren wurde auch wieder glattes , geschwärztes Leder verwendet in guter Qualität , das ist auch untypisch. Das originale Teile wie zb der Haken oder der Flaschenverschluss nach dem Krieg noch Jahre verbaut wurden ist auch kein Geheimnis.

    Das sind die Gedanken die ich mir dazu mache, das muss nichts heißen.

  • Deine Aussage zum Fundort und Zeit beweist doch nicht das diese Flaschen vor Dem 08.05.45 hergestellt wurden. Ich bin auch der Meinung das die Flaschen so zusammengehörig sind, aber die Frage ist wann wurden sie hergestellt?

    Wie schon öfters angemerkt verstehe ich nicht warum man zum Ende jetzt wieder

    Alu Flaschen mit Alu Becher , dann noch in schwarz und dann ohne die typischen Stempelungen herstellen sollte. Desweiteren wurde auch wieder glattes , geschwärztes Leder verwendet in guter Qualität , das ist auch untypisch. Das originale Teile wie zb der Haken oder der Flaschenverschluss nach dem Krieg noch Jahre verbaut wurden ist auch kein Geheimnis.

    Das sind die Gedanken die ich mir dazu mache, das muss nichts heißen.

    Hallo,

    völlig abgesehen von der Flasche, gibt es tatsächlich auch ganz späte Stücke welche immer noch aus Alu gefertigt wurden. Ich habe Tornister mit 44er und 45 Stempelung mit AluTeilen in der Sammlung gehabt. Auch habe ich 44er Kochgeschirre aus Alu in den Händen gehalten. Vielleicht aufgebrauchte Restbestände, vielleicht waren die Maschinen für Alu eingestellt und das Material wurde aufgebraucht ? keine Ahnung. Dazu muß man denken das gegen Kriegsende Alu in Mengen in Form von Flugzeugen vom Himmel viel. Also was ich sagen möchte ist, dass es durchaus späte Stücke aus diesem Material gibt.

    Beste Grüße

    KEINERLEI VERSAND ÜBER HERMES !
    SUCHE:
    Alles zum ARI 77
    Schirmmütze Offizier Ari

  • Hallo,

    genau...

    aber ich weiß nicht recht,was man da jetzt von halten soll...

    Gut,als Ausrüstungssammler hat man schon Sachen gesehen,die es eigentlich nie geben sollte,aber trotzdem kann ich mir keinen rechten Reim drauf machen...

    Irgendwie war auch das 44er/45er Zeug gestempelt...

    Ob diese Flaschen nun noch vor Kriegsende zusammengebastelt wurden,oder Danach lässt sich einfach nicht sagen...


    Gruß Wolf

  • S/245 und J.Sch. bei S84/98 ist Jetter & Scheerer Tutlingen .


    Diese Einträge stimmen nicht.

    Alle von mir gezeigten zeitgeschichtlichen und militärhistorischen Berichte und Gegenstände aus der Zeit 1933 - 1945 und angesprochenen Themen dienen nur zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger und verfassungsfeindlicher Bestrebungen, der wissenschaftlichen und kunsthistorischen Forschung, der Aufklärung oder Berichterstattung über die Vorgänge des Zeitgeschehens oder der militärhistorischen und uniformkundlichen Forschung gemäß §§ 86 / 86a, Deutsches StGb.
    - Und ich bin kein Verkaufsberater -

  • Ich sehe diese Feldflasche auch eher kritisch.

    Es mag sein, dass sie so zusammengehörig ist. Die weiteren Beispiele von schwarze Katze lassen darauf schließen, dass Feldflaschen mit ungestempeltem Alukörper in Verbindung mit den bläulichen Stoffbezügen irgendwann fabrikmäßig produziert wurden.

    Jedoch deutet meiner Meinung nach gerade bei deinem gezeigten Beispiel mehr auf eine Nachkriegsproduktion unter Verwendung von Restbeständen, als auf eine Variante vor 1945.

    Ein Alubecher in schwarz ist auf Feldflaschen der Wehrmacht nach 1942 sehr untypisch. Eigentlich sollten Sie schon Mitte 1941 nicht mehr in dem Farbton produziert werden, jedoch wurde dies scheinbar nicht sofort umgesetzt wie viele 1942 gestempelete und sogar noch ein paar wenige 1943er Exemplare belegen.

    Der von dir gezeigte Becher weist jedoch nicht mal eine Stempelung auf wie Sie bei der Wehrmacht typisch war. J.Sch, ich tippe jetzt einfach mal auf J. Schmalzeder Erben aus Dresden, die für ihre Wehrmachtsproduktion mit JSD stempelten. Könnte dies ihre Stempelung für den zivilen Markt sein?


    Aluflaschen wurden auch noch spät im Krieg produziert, zwar in deutlich geringeren Mengen als die aus Stahlblech, jedoch habe ich schon verschiedene gesehen die z.B. einwandfreie 1944er Stempelungen aufweisen. Auch finden sich ungestempelte Aluflaschen an Feldflaschen bei denen alle anderen Teile absolut passen und stimmig sind und deren Zusammengehörigkeit ich nicht in Frage stellen würde.

    Hier jedoch passt der ganze Rest nicht. Von daher würde ich auch die Flasche selbst eher als zivile oder Nachkriegsproduktion werten.


    Die Beriemung deiner Flasche scheint zwar eindeutig aus Wehrmachtsproduktion zu stammen, ist aber eigentlich auch eher in der mittleren Kriegsphase von 1941-43 typisch. Da wäre es mal interessant zu wissen ob sich auf der Beriemung an der typischen Stelle noch Stempelungen befinden. Ebenso bei den Lederriemen von schwarze Katze wäre das interessant zu wissen.


    Der Stoffbezug ist auch typisch Wehrmacht und existierte in verschiedenen Farbtönen. Diese blaue Variante ist etwas seltener zu finden. Trotzdem ein typisches Spätkriegsprodukt, das auch nach dem Krieg wahrscheinlich noch massenhaft verfügbar war und für eine eventuelle Nachkriegsproduktion Verwendung gefunden haben könnte.


    Alles in allem ist es eine schöne Feldflasche. Eine Produktion für die Wehrmacht vor 1945 lässt sich nicht ausschließen, aber eine Nachkriegsproduktion ist meiner Meinung nach wahrscheinlicher. Nichts desto trotz eine Interessante Variante bei der viel Raum zur Spekulation bleibt.


    Gruß,

    Marco

    Sammelschwerpunkt:

    • Zeltbahnen der Wehrmacht
    • Kochgeschirre, Feldflaschen, Rucksäcke, Tornister und weitere Ausrüstung von Herstellern aus Pfalz und Saarland