Im Bau: Panzerkampfwagen IV Ausführung F von Border

  • Hallo,


    Ich habe ein Buch über deutsche Panzer in Farbe, die Bilder stammen zwar allesamt von den im Netz bekannten Museumsfahrzeugen, aber der Text ist nicht schlecht. Ich werde mir da nochmal das Kapitel über die mittleren Panzer III u IV durchlesen und schauen, wie es dort beschrieben ist.

    Es gibt auch Fotos, wo der Innenraum des Turmes nur sehr schlampig weiß gesprüht wurde und man an einigen Stellen noch das Rostschutzrot durch sieht. Das ist meist bei Panthern.


    Gruß Christoph

  • Hallo Christoph,

    manchmal sieht man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.....das Buch habe ich auch im Regal stehen. ^^ Heute hat meine Ausführung F sein Afrika Outfit bekommen, entschieden habe ich mich da für das frühe Gelbbraun RAL 8000, für den Afrika Verzerrungsanstrich nach HM Nr. 281 vom 17. März 1941. Das gefällt mir persönlich besser als der spätere hellere Afrika Farbton. Lackiert habe ich das ganze mit Acrylfarbe von Vallejo, mehrere dünne Lagen wolkig und stellenweise nicht ganz deckend.....gefällt mir soweit ganz gut. Allerdings habe ich vor lauter Tatendrang vergessen, die Stellen für die Markierungen abzukleben.....die sollten eigentlich in Panzergrau bleiben..........naja, gibt schlimmeres. ^^

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  • Hallo Lars


    Gut, der Anfang ist gemacht ... jetzt hat dein PzKpfw IV F1 mal nen einheitlichen Anstrich ... auf dieser Leinwand mußt du jetzt ordentlich zaubern, um da dem Ganzen Struktur zu geben. Ich hätte z.B. das Werkzeug und die Zurüstteile, nicht schon nach Bauplan, verklebt ... denn so würden die sich wesentlich einfacher bemalen lassen ...


    Bei der fahrerseitigen Wartungsklappe solltest du nachgravieren, denk da ist dir zuviel Kleber hinein geronnen. Links oben am Turm sehe ich eine ähnliche Stelle. Die Bausatzantenne erscheint mir vom Durchmesser her, etwas überdimensioniert. Mein Tip wäre, diese gegen eine von Schatton zu tauschen. Solche Kleinigkeiten fallen einem immer, sofort ins Auge. Antenne ist immer das Letzte, was bei mir dran kommt ... So'n Ding stört ungemein beim spritzen von Details.


    Sorry, aber ist gut gemeint ... bin schon gespannt, wie's weiter geht ... aber wir alle haben Zeit über Zeit gebraucht, nen eigenen Weg zu finden ...


    Schöne Grüsse

    Roland

  • Hallo Roland,

    vielen Dank für deinen Beitrag. Da hast du Recht, es wird bestimmt nicht ei fach die Monotonie des einheitlichen Anstrichs zu brechen.....mal schauen ob ich das schaffe. Mit dem Kleberunfall an der vorderen Wartungsklappe muss mir völlig entgangen sein, dass hatte ich hier im Thema sogar schon selbst angemerkt, dass mir da ein kleines Malheur passiert ist und das dieses nochmal Nachtarbeit erfordert.....da habe ich gestern Abend aber noch direkt angefangen nachzugravieren. Bezüglich der Bemalung der Bordwerkzeuge gab es da eigentlich noch keine Probleme, bei meinen letzten Modellen hatte ich diese auch schon vor der Bemalung komplett verklebt. Ich schiebe mir da bei der Bemalung immer einen dünnen Papierstreifen drunter, damit die Farbe auch wirklich nur da landet, wo sie hingehört.

    Zur Antenne.....ja, dass wurmt mich jetzt ein bisschen, da überlege ich jetzt tatsächlich diese zu ersetzen.


    Gruss, Lars

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  • Er wird. Mir gefällt das schon sehr gut was ich bisher sehe. Nichts, was man nicht noch aufhübschen oder abändern kann. Ich mag bei solchen Anstrichen ja die Haarspray Methode. Die Fahrzeuge waren vorher grau. Da kann man prima die abgeschrammte Farbe nachbilden und so die einheitliche Fläche brechen. Aber Du weißt ja was Du tust.. ist ja nicht dein erstes Modell. Ich bin auf den Fortschritt gespannt.

    Ich gehe gerade mit dem Gedanken schwanger ob ich mal ein 1/16er zwischenschieben soll. Wäre mal was anderes

    Ich suche folgende Urkunden WK1: Musketier / Pionier Gustav Steinkuhl EK 2 vom November 1918, ungarische Medaille "Pro Deo et Patria", Verwundetenabzeichen, Kyffhäuser Gedenk Medaille, FEK (hier: Former Gustav Steinkuhl), Deutsches Feld Ehrenzeichen.

    Es handelt sich hier um meinen Großvater. Die Urkunden wurden mir zusammen mit den Auszeichnungen und der Ordenspange vor vielen Jahren gestohlen. Vielleicht sind sie ja irgendwo aufgetaucht

  • Moin Thomas,

    Haarspray traue ich mich noch nicht so wirklich ran, bzw. müsste ich da erstmal an irgend etwas alten üben. Abgeplatzten Lack werde ich mit dem Schwamm darstellen und den Abrieb durch das permanente "schleifen" des Wüstensandes, durch das gute alte Trockenmalen......natürlich mit Ölfarbe, da man diese zur Not auch noch längere Zeit korrigieren kann.....falls man mal patzt.

    Eine neue Antenne von Schatton ist übrigens schon bestellt. ^^


    Gruss, Lars

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  • Hallo,


    Roland das alte Adlerauge hat schon wieder Sachen gesehen, die mir entgangen wären. Den Kleberunfall hast du ja selbst angesprochen, aber die Antenne wäre mir bestimmt nicht aufgefallen... Da sieht man mal wieder was der "Meister" für einen Routineblick hat!!!


    Wie ich sehe, hast du das Revell-Weiß auch ausprobiert. Hoffe, du hattest eine ähnlich gute Erfahrung gemacht, wie ich. Jedenfalls sieht die Kuppel innen so für mich stimmig aus. Noch die schwarzen Details und gut ist. Welche Farbe gibst du den Lederpolstern auf den Lukendeckeln? Die sieht man auch immer in schwarz oder braun..


    Welchen Farbton nimmst du bei den Ölfarben fürs Panzergrau? Ich habe mal auf einem alten Italerie Hauseck zwischen den Mauersteinen ein Washing aus "Paynes Grey" gemacht. Das sah feucht ganz gut aus, aber als ich am nächsten Tag das trockene Ergebnis angesehen habe ist die Farbe grün geworden, wie oxidiertes Kupfer... KA, was da passiert ist. Ich habe es mit normalem Terpentin Ersatz angemischt, wie immer... seither hab ich die Tube nicht mehr angerührt.


    Gruß Christoph

  • Hallo Lars


    Vorsicht ... Haarspray ist nicht Haarspray ! Jedes Produkt verhält sich etwas anders ... beim Einen rutscht die drüber gespritzte Lackschicht weg wie ein Schneebrett, beim Nächsten muß man arg nachhelfen und es tut sich fast nichts. Jedenfalls reagieren Flüssigkeiten in Pumpflasche besser und für unsere Zwecke prakrischer, als Produkte welche in Blechdosen unter Druck stehen. Methode 1 wäre, die Haarsprays von Müttern, Schwestern und Freundinnen ... auszuprobieren oder selbst verschiedene Produkte zu kaufen, sie zu probieren ... und danach gegebenfalls zu verschenken, oder gleich, sofern sie verfügbar sind, angebotene Produkte unserer Farbhersteller zu kaufen. Dabei hat man allerdings auch keine wirklich 100% Garantie, daß es klappt ... sagen wir mal 95% :-)


    Habe erst neulich diese beiden Produkte von Ammo of MiG ausprobiert, da ich meinen Haarspray, den ich in ein Fläschchen umgefüllt hatte, folgedessen nicht mehr erruierbar, was es war, nicht gefunden habe ... aber geklappt hat's gut ... Naja, jedenfalls funktionierte der 2010 besser als der Andere. Beide aufgetragen mit Pinsel und gut durchgetrocknet. Scheinbar hat auch das verwendete Farb-Produkt, Einfluß auf die Funktionalität beim runter schrubben ...


    Schöne Grüsse

    Roland

  • Roland das alte Adlerauge hat schon wieder Sachen gesehen, die mir entgangen wären. Den Kleberunfall hast du ja selbst angesprochen, aber die Antenne wäre mir bestimmt nicht aufgefallen... Da sieht man mal wieder was der "Meister" für einen Routineblick hat!!!

    Ja.....bei diesen Adleraugen kann einem schon Angst und Bange werden. Ne, Spaß beiseite, ich freue mich ja jedes Mal wenn der Roland hier auch mal ein Statement abgibt, auch wenn's manchmal nicht ganz so rosig ausfällt. ^^ Aber so soll das ja auch sein, nur wenn man auf seine Fehler aufmerksam gemacht wird, kann man versuchen es beim nächsten Mal besser zu machen.

    Bezüglich der Panzergrauen Ölfarbe, da hab ich mal mit Warmgrau und Schwarz, sowie mit Schwarz und Weiß einfal mal ein bisschen rumprobiert und ich finde da kommt man schon recht na an den Farbton der gängigen Acrylfarben ran. Gibt es überhaupt einen Hersteller der Panzergrau als Ölfarbe im Sortiment hat?


    Die Polster auf der Innenseite der Lukendeckel werde ich schwarz anmalen und dan mit einem mittleren Braunton (Ölfarbe) etwas betonen.

    Zur Revell Grundierung aus dem Gläschen......ja, die finde ich ganz ordentlich, deckt sehr gut. Über meine drei Kanister habe ich zweimal drüber gesprüht und die Schrift ist noch einwandfrei zu erkennen. Nur das Reinigen der Airbrush hat ein bisschen länger gedauert.


    Hallo Roland,

    vielen Dank für den Tip.....ich werde mal ein bisschen Plastikmüll beiseite legen und mir zum üben mal ein Haarspray zum pumpen besorgen. Vielleicht findet sich ja das richtige. Bezüglich Fertigprodukte von MIG, da habe ich mir schon zwei Bausätze mit versaut, die dann auch letztendlich in der Tonne gelandet sind. Deshalb würde ich da auch lieber bei den altbewährten Hausmittelchen bleiben.


    Gruss, Lars

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  • Jedenfalls sieht die Kuppel innen so für mich stimmig aus. Noch die schwarzen Details und gut ist.

    Hallo Christoph,

    bezüglich der Kommandantenkuppel bin ich doch noch fündig geworden, die Aufnahme stammt aus einem F2.


    Gruss, Lars

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  • Hallo,

    gestern haben ich die Ketten lackiert und das komplette Fahrwerk montiert. Ich hoffe mal das ich den Farbton einigermaßen getroffen habe, wirkt auf den Bildern ein bisschen heller als er tatsächlich ist. Gemischt habe ich die Farbe aus einem mittleren Grau, Schwarz und Eisenfarbe. Alles die Aquacolours von Revell.

    Heute habe ich mit lichten Ocker, aufgehellt mit Weiß (Ölfarbe) an der Wanne die großen Flächen ein wenig aufgelockert und erhabenen Stellen ein erstmal leicht betont. Ebenfalls aus Ölfarben habe ich mir ein Panzergrau angemischt und angefangen den Abrieb darzustellen.....testweise erstmal nur am hinteren Schmutzfänger......damit geht's dann morgen weiter.


    Gruss, Lars

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  • Noch mal zum Haarspray..

    Diese Chipping Produkte von MIG finde ich persönlich Geldschneiderei. Ich nehme immer das einfache Haarspray von Aldi oder Rossmann. Noch nie Probleme mit gehabt. Vor dem Auftrag den Anstrich mit Future versiegeln und dann das Spray drauf. Das Modell sollte nur nicht „absaufen“. Man kann ja auch in Gläschen abfüllen und dann mit dem Airbrush auftragen. Einfach mal üben an irgendwas. Das Zeug von MIG ist ja nichts anderes.. nur Geruchneutraler und eben teurer. Aber jeder soll ja wie er mag 😁

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  • Hallo,


    Das Foto vom Turminneren ist grandios!!


    Aber, am meisten plättet mich dein dargestellter Farbabrieb!!! Dieser weiche Farbübergang von gelb zu grau ist so schön gemacht. Und wie hast du diese vielen kleinen grauen Kratzer im gelb gemacht?? Einfach mit einem harten Pinsel aufgetupft?


    Eine Frage noch: Ist dieser Fleck an der Stoßkante der Bleche zwischen der 2ten und 3ten Niete von oben ein Anguß? Er ist zwar in echt winzig, aber auf dem Foto wirkt es wie ein Mondkrater.


    Gruß Christoph

  • Hallo Christoph,

    diese weichen Übergänge beim Abrieb bekommt man mit Ölfarbe und der Trockenmalmethode in mehreren Durchgängen relativ gut hin,, ist allerdings auch etwas zeitintensiver wie mit anderen Farben.....die kleinen Kratzer lassen sich mit der Schwammtechnik gut darstellen, ebenfalls mit Ölfarbe.

    Eine Frage noch: Ist dieser Fleck an der Stoßkante der Bleche zwischen der 2ten und 3ten Niete von oben ein Anguß? Er ist zwar in echt winzig, aber auf dem Foto wirkt es wie ein Mondkrater.

    Das ist bestimmt nur ein Schweißpunkt vom letzten Aufenthalt in der Feldwerkstatt. :whistling:


    Gruss, Lars

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  • Nee.. das ist Modellbau und Hobby.. da darf dann schon mal ne Kleinigkeit nicht perfekt sein 😂😂

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  • Alles gut.....das Ding ist so klein das ich selbst mit Lesebrille und zusätzlicher riesen Lupe ganz genau hingucken muss um da was zu erkennen. ;) Aktueller Fortschritt....Abrieb oben herum fertiggestellt, ab morgen dann nochmal das gleiche Spielchen im gesamten Fahrwerksbereich.


    Gruss, Lars

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  • Ich finde die Fortschritte absolut sehenswert. Bin gespannt! Pass aber auf, dass auf den Kanistern nicht 1944 steht!!😂

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  • Hallo,


    Ein toller Fortschritt, aber nur ein Foto? Ich hab gerade die ganze Zeit versucht, das Foto mit der Maus wie ein 3D Modell zu drehen um es von allen Seiten ansehen zu können....

    Auf dem Fahrwerk, kannst du dich richtg austoben. Ich denke nämlich schon, dass der Sand dort wie ein Schleifmittel gewirkt hat und deshalb kaum Farbe an exponierten Stellen übrig geblieben ist.

    Das mit den Kanistern ist ein berechtigter Einwand. Auf denen von Tamiya zB steht 1943... da darf keiner mit der Lupe ran.


    Gruß Christoph