Beiträge von stef

    Ich suche den Urkundennachlass von Franz Staudegger, Ritterkreuzträger der LSSAH. Die Urkunden wurden vor rd 10 Jahren von Detlev Niemann verkauft.


    DANKE und beste Grüße,

    Stef :)

    Das Kreuz ist eine Kopie, keine Frage, aber dennoch qualitativ nicht schlecht, soweit man das erkennen kann. Als Ersatz für ein teures Original kann man sich das natürlich in die Vitrine legen.

    Dieses EK ist so schlecht gemacht, dass ich eine Täuschungsabsicht nahezu ausschließen kann. Ob du Geld beim Fenster geworfen hast, hängt vom investierten Betrag ab. Was den historischen Wert des Stück betrifft, so könnte es nicht völlig wertlos sein, das hängt aber vom "Glauben" ab.


    Deutsche Kriegsgefangene in den USA zB haben sich Orden mittels eingeschmolzener Zahnpastatuben nachgegossen (das wurde mir von POW's berichtet). In dieser Machart gibt es vom EK2 bis zum DK eine große Reihe an unterschiedlichen Orden und Auszeichnungen.

    Anhand der Patina und der Machart, sowie angesichts der Tatsache, dass man mit so einem Stück nichtmal einen blinden Sammlerneuling hineinlegen imstande ist, könnte ich mir vorstellen, dass dieses Teil eine POW-Fertigung ist. Das ist natürlich Glaubenssache aber nicht abwegig!

    Anhang: POW-Fertigung eines DKiG

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    Liebe Sammler und Bastler,


    ich besitze dieses EK2 1914, das ja eigentlich recht hübsch ist, allerdings von kleinem Flugrost befallen ist. Was würdet ihr mir da empfehlen? Gibt es geeignete Mittel, das wegzubekommen, ohne die Farbe zu beschädigen? Danke für eure Tipps und liebe Grüße, Stef

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    Sehr schönes Stück, gefällt mir sehr, gratuliere! Wie schon gesagt, ist es ein frühes Steinhauer mit originalem Bandring. Hier passt alles! Der Zustand ist auch schön, du kannst zufrieden sein! Gint es eine Trägergeschichte?

    Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit der Identifizierung von Ritterkreuzen/ -Typen auf zeitgenössischen Fotos und kann mit 10000%iger Gewissheit sagen, dass Remer auf den im Angebot abgebildeten Fotos ein Juncker-Ritterkreuz zu seinem Eichenlaub trägt. Am Foto des Verleihungstages (?) trägt er ein konvertiertes EK2.


    Folgerung: mit dem Nachlass ist etwas in der Vergangenheit "passiert", denn es fehlen sowohl ein konvertiertes EK2 sowie ein Juncker RK (abgesehen vom DKiG).


    Was das RK per se betrifft, so bin ich persönlich nicht begeistert und ich gehe doch stark von einer Nachfertigung (nach 1945) aus dem Hause Steinhauer und Lück aus. Die anderen Auszeichnungen des Rahmens halte ich für original.

    Es scheint zwar, als dass Remer tatsächlich diesen Rahmen in den Händen hält, aber das heißt nicht, dass es seine Originalauszeichnungen sind. Er kann sie selbst nachbeschafft haben, oder - im Extremfall - den Betschrein eines Besuchers und Anhängers in den Händen halten, der diese Kombi seinem Idol nachempfunden hat.

    Diese Bilderserie passt nicht ganz zum Thema, da es nicht mein Stück ist. Aber dennoch möchte ich es euch nicht vorenthalten, zumal diese Variante nicht in der "Bibel" von Ortner und Ludwigstorff abgebildet ist.

    Es handelt sich bei dem Stück um ein Militär-Maria-Theresien Ritterkreuz aus dem Zeitraum zwischen 1872 und 1880. Die Eingrenzung lässt sich anhand der Punzierungen treffen; einerseits die Gemsenkopfpunze (einmal vor 1872, einmal nach 1872 mit "A") sowie der frühen Herstellungsmarke der Fa. Rothe (bis ca. 1880 in Verwendung). Bei dem Stück handelt es sich um die wohl erste Variante der von Rothe produzierten Ritterkreuze mit Herstellermarkierung, wie sie wohl für die Feldzüge ab 1866 und später verliehen wurde (vgl. die für die Seeschlacht von Lissa verliehenen RK im HGM). Im Vergleich zu den von 1917 und 1918 verliehenen Stücken wirken hier die Kreuzarme etwas schmäler und die Öse hebt sich in einem Sockel vom oberen Kreuzarm ab. Für die Stücke des Ersten Weltkrieges wurde jedoch (teilweise) dasselbe Medaillon verwendet.

    Das vorliegende Stück konnte ich fotografieren; die Emaille und meine Fotobox harmonierten allerdings nicht optimal.

    Material: Gold und Emaille. Provenienz: Prinz eines mit dem Haus Österreich verbündeten deutschen Königreichs. Der Urenkel des Besitzers ist bei Bunte-Lesern ua bekannt durch Urinieren in der Öffentlichkeit und seine Schlagfertigkeit mit dem Regenschirm 8)

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    Ich glaube nicht, dass das Prozedere der Widmung bei einem KVK 3. Klasse anders war als bei anderen Auszeichnungen. Die Stifter werden wohl zum Ordenshändler gegangen sein, ihre Ideen mitgeteilt und den Auftrag erteilt haben und der Ordenshändler hat entweder selbst die Arbeit ausgeführt (was wohl am ehesten zutraf) oder diese an einen bekannten Partner weitergegeben.

    Hallo Andreas,

    du bist von deiner Mappe anscheinend überzeugt und das ist gut so. Sicher hast du dich auch eingehend mit dem Thema beschäftigt. So ein Stück sollte man im Idealfall in den Händen halten. Von Bildern ein Urteil abzugeben ist immer schwierig, daher glaube ich dir auch gerne, dass es ein Originalstück ist. In diesem Zustand ist das natürlich ein Hammer!

    Liebe Grüße und Glückwunsch,
    Stefan

    Hallo Andreas,


    vorweg möchte ich anmerken, dass Mappen nicht mein primäres Spezialgebiet sind und du meiner Meinung daher kein übermäßiges Gewicht beimessen sollst. Dennoch möchte ich hier meinen Senf dazugeben, da entsrepchend deiner Ausführungen doch eingiges Geld im Spiel gewesen sein dürfte.


    Auf den ersten Blick sieht die Mappe vorzüglich aus; ein Kunstwerk, das man so nur selten zu Gesicht kommt. Die Verarbeitung eines solchen Stücks macht eine Nachfertigung auch zu einem schwierigen Unterfangen. Ich möchte gar nicht lange um den heißen Brei herumreden; ich habe bei dem Teil einfach ein komisches Gefühl und würde sie so, anhand der Bilder, nicht kaufen. An deiner Stelle würde ich sie wirklich einem rennomierten Händler wie Weitze oder Baldes zeigen, damit du auch auf der sicheren Seite bist. Du kannst damit auch nichts verlieren sondern nur gewinnen.

    Was mir missfällt: Das Papier, das wie schon angemerkt Pergament sein soll, sieht nicht danach aus. Wenn du es mit der Mappe von Speidel vergleichst (die ich für original halte), dann fällt auf, dass dein Papier viel zu gleichmäßig ist. Auf Speidels Mappe sieht man über dem Reichsadler noch die Struktur der Blutgefäße; ein Merkmal, das man auf einem Pergament erwarten würde. Außerdem ist die Tintenschrift nicht 100%ig gleichmäßig, was daher rührt, dass zunächst der Rand der Buchstaben gezogen wurde und anschließend die Felder "ausgemalt" wurden. Deine Buchstaben sehen mir zu gleichmäßig, zu "gedruckt" aus. Wie gesagt, es kann auch bloß an den Bildern liegen. Außerdem sieht anhand der Bilder die Goldschrift nicht aufgemalt (und daher erhaben) sondern ebenfalls gedruck, geprägt oder was auch immer aus. Tatsächlich sollte sie leicht erhaben sein.

    Ich kann es nur nochmal sagen: Es kann auch einfach an den Fotos liegen. Denn formell ist alles stimmig. Ich weiß aber auch, dass es mittlerweile SEHR gute Kopien von Verleihungsurkunden gibt und ich bin selbst beinahe einmal auf eine Urkunde hineingefallen. Daher mein Rat: lass sie von einem Fachmann überprüfen; mir mag sie so nicht gefallen.

    LG und viel Erfolg, Stefan

    Hat sich erledigt, ich weiß dank meiner Datenbank mittlerweile, um wen es sich bei dem Träger handelt. Ich kenne einen Zeitungsausschnitt anlässlich des Todes des Majors S., auf dem er ein RK mit 3/4-Öse trägt. Hast du mehrere Stücke der Gruppe bekommen?