Beiträge von SammlerWelt-HEF

    Ich sehe es ebenfalls so, dass diese Schilder sehr selten am Markt vorkommen. In den ganzen Jahren habe ich bisher erst 2 der Schilder auf verschiedenen Börsen gesehen. Das Erste Schild war im Zustand 3- und der Händler hatte einen Preis von 700€ aufgerufen. Beim zweiten Schild war der Zustand 1- und der aufgerufene Preis von 1600€ war schon heftig. Auch wenn diese Schilder recht selten selten sind, finde ich einen Preis von 1600€ schon sehr überzogen.


    Jetzt aber zur eigentlichen Geschichte:


    Am Wochenende wurde eine Gartenhütte entrümpelt. Dabei kamen 2 dieser Schilder und noch ein paar andere Kleinigkeiten zum Vorschein. Gegen einen kleinen Obolus konnte ich diese Sachen dann auch mitnehmen. Für mich und mein Nebensammelgebiet "Thüringen" + "Gotha" natürlich ein kleines Schmankerl.


    Hier nun die Bilder:



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    Manu_Leon


    Wenn ich mir die Oberfläche anschaue, würde ich sagen, dass dein Schild lange mit Wasser in Berührung gekommen ist. Ich habe mal ein kleines Emaille-Schild des Ordnungsamtes Wandersleben in einem Bach gefunden. Dort sah die Oberfläche genau so aus. Habe mich aber nie getraut es zu reinigen. Hast du den Versuch gewagt es zu reinigen?



    Gruß ELias

    Sehr geehrte Sammlerkollegen,


    diese Armbinde habe ich schon einige Jahre in meiner Sammlung. Jetzt möchte ich mich gerne davon trennen (im Verkaufbereich)

    Deshalb habe ich mal google bemüht, allerdings kann ich die Zahl 462 nicht zuordnen. Was genau hat es mit den ganzen Zahlen auf dem Etikett auf sich?


    An der Originalität sollte es keine Zweifel geben?



    Beste Grüße

    Elias


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    Da hatte der Walter gestern aber ziemlich Lust zu diskutieren.


    Dennoch hat Stuka recht. Nur weil die Sammlerschaft vermehrt aus Profitjägern besteht, die sich nur noch selten mit der Thematik beschäftigen und das schnelle Geld sehen, muss die korrekte Bezeichnung nicht immer weiter in die falsche Richtung gezogen werden. Der Nachweis von Heiko ist ziemlich passend. Dies kann man zum größten Teil übernehmen.


    Der Vergleich mit Säugetieren und Orden ist ziemlich schwach. Äpfel und Birnen...ach ne, ist ja auch nur Obst!


    Die Argumentation des umgangssprachlichen Gebrauchs ist ebenfalls irreführend. Jeder Neusammler prägt sich diese Worte ein und in ein paar Jahren weiß keiner mehr wie es richtig heißt. Wir, als "Dichter und Denker" sind doch sehr darauf bedacht, dass alles Mögliche richtig bezeichnet wird....

    Diese Diskussion ist doch nur aus dem Grund entstanden, weil jeder eine andere Definition von einem bestimmten Gegenstand hat. Man stelle sich das mal in einer DIN-Norm vor.....

    Aus diesem Grund sollte eine einheitlich, richtige Bezeichnung eingehalten werden.


    Ebenfalls fällt der Vergleich zwischen 1. WK und 2. WK flach. Während ein EK2 von "1914" bis 1945 regulär nachgekauft werden konnte, ging dass bei einem EK2 von "1939" natürlich nicht. Zumindest nicht regulär. Bei EK2 von "1957" weiß ich allerdings auch keinen Rat, wie man diese genau bezeichnen könnte. Diese würden wahrscheinlich eine eigene Rubrik bekommen.

    Natürlich sind Preise immer Ansichtssache. Wenn jemanden dieses Stück noch fehlt, wird der Preis auch gezahlt.

    Das Stück ist vom Erhaltungszustand halt auch ein absolutes Top-Stück.


    Allerdings muss ich auch sagen, dass ich ein eisernes Kreuz 2. Klasse von 1939 inkl. Tüte im absoluten Mint-Zustand hier im Forum für 250 gekauft habe. Ich sehe ein eisernes Kreuz von 1939 allerdings auch höherwertiger (Ansichtssache) als ein eisernes Kreuz von 1914.


    Dennoch bleibt es ein seltenes Stück in sehr guten Erhaltungszustand.



    Gruß Elias

    Deswegen sagte ich auch, dass Stuka mit seiner Aussage nicht falsch liegt. Doch ist es im Forum oder auch auf Börsen mittlerweile so weit gekommen, dass der Begriff Kopie einfach falsch interpretiert wird. Die eisernen Kreuze im Thread sind nun mal alles Kopien von Verleihungsstücken die nach dem 1. Weltkrieg von ehemaligen Trägern beschafft werden konnten. Es sind allerdings keine Fälschungen die zum Schaden eines Sammlers hergestellt wurden.


    Ich würde sogar so weit gehen und mal einen Abstecher in die Arbeitswelt wagen. Wenn man dort die Begrifflichkeiten nicht exakt bestimmt, kommen dort die wildesten Sachen raus. Das kann natürlich dann auch einen großen Schaden für den Arbeitgeber anrichten. So können auch hier die falschen Bezeichnungen großen Schaden anrichten.


    Die Sache mit der Bezeichnung "Zweitstück" muss man auch von der Epoche herleiten. Es gibt Zweitstücke nach 1918....allerdings keine Zweitstücke nach 1945. Außer, sie haben eine LDO Markierung.



    Gruß Elias


    Ich kann Deine Einteilung teilweise verstehen. Dennoch ist ein Vermischen von Begriffen nicht besonders hilfreich. Vor allem, wenn wir uns auf die Leute stützen, die sowieso nur das schnelle Geld wollen. Das hat ja dann nichts mehr mit dem Sammeln an sich zu tun und sollte ausgegrenzt werden. Wenn ich daran denke, dass die Leute es nur des Geldes wegen kaufen um es mit dem größtmöglichen Gewinn weiterverkaufen. Es fängt ja schon mit der Bezeichnung von diversen Orden und Ehrenzeichen bzw. Abzeichen an. Mittlerweile sind es alles Orden...eine Unterteilung findet nur noch sehr sporadisch statt. Wenn wir nicht anfangen dagegen zu steuern, weiß in 10 Jahren keiner mehr was es wirklich ist. Auch die Bezeichnung von diversen Orden & Ehrenzeichen wird immer schlechter.

    Eine genaue Abgrenzung wird immer schwierig sein, aber dennoch sollte man es zumindest versuchen, die richtige Bezeichnung anzuwenden.


    Kopie oder Zweitstück...worin liegt der Unterschied? Beides sind keine "verliehenen" Originalstücke. Bei Orden & Ehrenzeichen, vertrieben durch die LDO, sollte die Bezeichnung ebenfalls so benannt werden. Es gab sicherlich auch Stücke, die eine LDO Markierung hatte und dennoch verleihen worden sind (Materialknappheit). Das sollte aber die Ausnahme sein.


    Ich finde die Diskussion sehr informativ und hoffe auf weitere Beteiligung.



    Gruß Elias

    220€ sind mir noch nicht untergekommen. In einer aktuellen Auktion steht gerade ein vergleichbares Stück zur Auktion. Allerdings ein anderer Hersteller...mal schauen wo das Stück landen wird. Die 80 € wird es wahrscheinlich nicht übertreffen ;)


    Gruß ELias


    Wäre schon sehr schade wenn Du deine Meinung hier nicht mehr kundtun würdest, da Du doch eine sehr gute Erfahrung in diesem Bereich besitzt.

    Jeder, der hier öfters im 1918er Bereich unterwegs ist, kennt Deinen rauen Umgangston. Ich kann damit umgehen und finde ebenfalls, dass die richtigen Bezeichnungen wichtig sind.


    Zwischen Kopie und Fälschung gibt es Welten und daher ist das Wort Kopie auch in meinen Augen absolut gerechtfertigt.

    Allerdings gehört der Zusatz "Kopie aus der Zeit bis 1945" dazu!

    So würde ich es zumindest sehen.


    Vielleicht entscheidest Du dich ja noch um und bleibst weiterhin dabei!



    Gruß ELias

    Zweifler wirds immer geben sobald mal was kein 0815 Stück ist - egal was Du den Leuten zeigst.


    Das Stück wurde seinerzeit auch in anderen Foren gezeigt und als gut befunden.

    Ich wollte das vorgestellte Stück keinesfalls schlecht machen. Deswegen habe ich mal meine Gedankengänge niedergeschrieben um aufzuzeigen wie es bald aussehen wird. Wie bereits erwähnt, kann ich dein Stück nicht beurteilen, auch wenn ich es gerne könnte.


    Vielleicht kommen die Experten Berghof und Morpheus noch mit ihrer Einschätzung in den Thread


    Gruß Elias

    Das Problem, welches ich bei dem Stück sehe, ist der Zustand. Da die DA´s der SS mittlerweile so gute Fälschungen haben und es nur noch auf Kleinigkeiten ankommt, ist das vorgestellte Stück sehr schwer einzuschätzen.

    An der Geschichte besteht kein Zweifel, aber man sollte ein Stück meistens ohne Geschichte kaufen und sich nur an Fakten halten. Daher werden sich auch viele zurückhalten und nichts schreiben.


    Gehen wir mal so weit und sagen, dass eine Kopie (mit eindeutigen Merkmalen) fast die identischen Materialeigenschaften/Materialzusammensetzungen wie ein Original hat und legen diese dann ins Feuer. Dann lässt man das Stück ein halbes Jahr liegen und verkauft es als Potsdam-Fund (was beim Themenersteller nicht der Wahrheit entsprechen mag). Vielleicht aber bei den Kopienherstellern und diese gehen dann wie o.g. vor. Wer soll das in 15 Jahren noch mit Sicherheit sagen können, dass die angefragte Auszeichnung aus dem Potsdam-Fund kommt, oder in einer dunklen Werkstatt hergestellt wurde?


    Um noch mal auf das o.g. Stück zu kommen. Ich persönlich kann es nicht bewerten, da ich mir einfach zu unscher bin.


    Gruß Elias

    Jetzt haust du aber richtig tolle Dinger raus. Ich bin echt beeindruckt. Vielen dank für das Einstellen.



    Gruß Elias