Beiträge von nimbus0

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    Hoch soll er leben, dreimal hoch!! Wir wünschen Leutnant Ludwig Bauer zu seinem 97. Geburtstag Alles Gute und hoffen auf viele weitere Lebensjahre!!!

    9 mal wur...de sein Panzer mit ihm abgeschossen, 7mal wurde er dabei verwundet....
    Ludwig Bauer wurde am 16.02.1923 in Künzelsau geboren und wuchs auch dort auf. Von Ostern 1930 bis Ostern 1934 besuchte er die Volksschule und besuchte dann bis Ostern 1938 die Realschule. Von dort lernt er bis Ostern 1940 an der Handelsschule. Ab September 1940 bis November 1940 absolviert er seinen Arbeitsdienst im österreichischen Gillersdorf (in der Nähe von Fürstenberg) wurde er am 04.02.1941 in die 3. Kompanie der Panzer-Ersatz-Abteilung 33 in St. Pölten eingezogen. Während der militärischen Grundausbildung wird er am 05.05.1941 an die Schiessschule kommandiert und kommt am 18.08.1941 zum Marsch-Bataillon 2037 und von diesem am 11.09.1941 zur 2. Kompanie der Panzerjäger-Abteilung 521. Nach einer Verwundung gehörte Bauer ab dem 17.11.1941 zur Genesenden-Kompanie der Panzerjäger-Ersatz-Abteilung 13, von wo aus er am 19.02.1942 zur 3. Kompanie der Panzer-Ersatz-Abteilung 33 versetzt wird. Am 17.04.1942 wird er zu einem Kriegs-Offizier-Bewerber-Lehrgang kommandiert und nach seiner Rückkehr, am 03.06.1942 in die 1. Kompanie des Panzer-Regiments 33 versetzt. Nach einer weiteren Verwundung kommt er am 28.02.1943 wieder zur Panzer-Ersatz-Abteilung 33, wo er vom 15.04.1943 bis zum 23.07.1943 zum 13. Fahnenjunker-Lehrgang 1 der Panzertruppe zur 2. Inspektion nach Groß-Born kommandiert wird. Am 04.08.1943 zum Offizier-Lehrgang der Panzertruppen kommandiert, wird er, am 01.07.1943 zum Oberfähnrich befördert, am 01.10.1943 Zugführer in der Panzer-Ersatz- und Ausbildungs-Abteilung 33. Am 26.10.1943 zum Leutnant befördert, gehörte er ab dem 31.10.1943 zur Führer-Reserve der Heeresgruppe Süd und wird am 13.11.1943 Zugführer in der I. Abteilung des Panzer-Regiments 33. Nach den schweren Monaten im Jahre 1944 wurde Bauers Einheit ohne Panzer nach Rumänien verlegt, dann nach Wien und schließlich nach Nimes in Frankreich wo die 9. Panzerdivision komplett erneuert wurde. Nach Kämpfen an der Invasionsfront wurde Bauers Einheit erneut fast gänzlich vernichtet und so wurde die Division erneut, diesmal im Raum St. Pölten, aufgefüllt, bevor man in den Eifelraum verlegt wurde. Dort nahm er an der Ardennenoffensive teil, verteidigte Köln und beteiligte sich an der Schlacht im Raum Remagen-Siegtal-Wittgensteiner Land-Erndtebrück, kämpfte an der Urft-Talsperre und im Raum Siegen. Zuvor übernahm er am 15.01.1945 die Führung der 5. Kompanie In den 4 Kriegsjahren wurde Bauers Panzer 9 abgeschossen und er als Kommandant selbst 7 mal zum Teil schwer verletzt. 16.11.1941: während der Kämpfe um Tula Panzer II erhält direkten Treffer eines KW II-Panzers, Fahrer und Funker werden getötet 28.06.1942: Während des Tim-Übergangs erhält der Panzer III (7,5-cm-KwK-kurz) einen Pak-Treffer in der Kuppel, Leutnant Sirse wird dabei getötet 07.07.1942: In der Panzerschlacht von Woronesh erhält der Panzer III (7,5-cm-Kwk L/24-kurz) einen Treffer eines KW I-Panzers 24.08.1942: der Panzer III (7,5-cm-KwK39-L/60-lang) erhält in der Nähe von Shisdra einen 17,2-cm-Artillerie-Volltreffer, Leutnant Rocholl, Leutnant Grosshammer und der Fahrer werden schwer verwundet 14.12.1942: zusammen mit der 12. Panzerdivision im Raum Bjeloi/Rshew, Panzer IV (7,5-cm-KwK40-L/43) erhält einen Pak-Treffer im linken Sehschlitz, Enke wird getötet, Schmidt, Ewald und Betz schwer verwundet 10.01.1944: im Raum Kriwoi-Rog, Panzer IV (7,5-cm-KwK40-/L/43) wird von Pak-Granate auf der rechten Seite getroffen, Ladeschütze und Schütze werden beim infanteristischen Angriff auf Wysoki-Sheltije verwundet 12.01.1944: Panzer IV (7,5-cm-KwK40-/L/43) erhält während eines Gefechtes im Raum Petrowa-Dolina (in der Nähe von Sofiefka) einen 12,2-cm-Pak-Treffer, der die Hüfte des Schützen zerschlägt Ende März 1945: in der Nähe von Eiserfeld (Siegen) erhält das Sturmgeschütz III einen Treffer durch eine Pak-Granate, Othmar Hahn wird getötet, der Schütze verwundet 10.04.1945: im deutschen Dorf Erndtebrück erhält der "Panther" einen Treffer eines eigenen "Hetzers" auf der linken Seite. Verbrennungen II. und III. Grades; Lazarett Olpe, dann nach Letmathe zur I. Abteilung/Panzer-Regiment 33 Für seine Erfolge wurde Bauer als Leutnant und Führer der 1. Kompanie seines Regiments am 29.04.1945 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
    Für diese Verleihung fehlen allerdings im Bundesarchiv sämtliche Nachweise. Die Verleihung des Ritterkreuzes wurde a im Jahr 1954 durch die Traditionsgemeinschaft der 9. Panzer-Division mitgeteilt. "

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    Naja, der Dürnbucher Forst ist groß und statt Eisendorf müßte es Elsendorf heißen, möglich, dass man da vorsorglich

    getürkt hat, ich könnte mir eher den "Fallschirmabwurfplatz" als den Ort vorstellen und der ist nicht zugängig.


    Auf jeden Fall ein sachlicher, interessanter Bericht, ohne Floskeln wie "Naziflieger".


    https://www.google.de/maps/pla…2!3d48.683889!4d11.611389

    Im Frühjahr 1945 ist Ostpreußen von der Roten Armee eingekesselt. Die Menschen fliehen in die Hafenstädte. Das Lazarettschiff "General von Steuben" ist für viele die einzige Hoffnung, dem Krieg zu entkommen. Doch die Flucht wird zum Albtraum. Vor 75 Jahren trifft am 10. Februar 1945 der Torpedo eines sowjetischen U-Bootes die Steuben und versenkt den Dampfer in den Fluten der Ostsee. Das Rettungsschiff wird für Tausende zum eisernen Sarg. Mehr als 4.000 Menschen sterben.

    Auf dem Lazarettschiff fahren nur Verwundete und Kriegsflüchtlinge aus Ostppreußen über die Ostsee.

    Die trägt nen rot-weißen Schlüpfer mit Vogel im Schritt.