Beiträge von tankredi

    Interessant vielleicht noch, daß der Helm, (jedenfalls seh´ ich das so ...), nicht mit MK II gestempelt ist.


    Für mich sieht´s eher so aus, als wäre da MK 1 gestempelt ...

    Bei den Commonwealth Mitgliedern trugen die Helme andere Bezeichnungen als in Grossbritanien selbst.

    Z.B. bei australischen Helmen war das der Fall.

    Hier noch ein Auszug aus den US Drill Tactics von 1861:


    Der Ladestock wird halb rausgezogen, dann wird umgegriffen.

    Beim Einführen in den Lauf analog, aber das ganze Rückwärts.

    Dateien

    • rammer.png

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    Niemand fasst den Ladestock zum Einführen in den Lauf an seinem Ende an. Erst ganz am Ende, wenn es darum geht die Ladung fest anzudrücken, wird der Ladestock am Ende gefasst.


    Der Denkfehler liegt bei Dir.


    Ausgesucht grosse Leute kamen, wie bereits oben beschrieben, in Garderegimenter.

    Die Gewehre der Linieninfanterie hatte damals eine Länge von ca. 1.40m.

    1,75m grosse Soldaten waren damals in Garde-Regimentern gefragt, da für damalige Verhältnisse die Grösse recht stattlich war.


    Kleinere Männern, damals das Gros der Rekruten, durften jedoch nicht zuhause bleiben sondern wurden der regulären Infanterie und anderen Waffengattungen zugeteilt.

    Mindestgrösse von 1,75m zum Laden der Muskete halte ich für ein Gerücht.


    Seinerzeit standen die Schützen dicht an dicht in 2 Linien, auch beim Vorrücken. Offensichtlich hatte die erste Linie, falls sie nicht knietem bei der ersten Salve des Gegners die höchsten Verluste zu verzeichnen. Die enstehenden Lücken wurden aber durch nachrückende Hintermänner geschlossen.

    Was dann doch auch für eine privat beschaffte Stiefelhose für einen Offizier spricht, wenn gute italienische Stoffe verwendet worden sind. Weitere Meinungen dazu sind sehr gerne erbeten! Habe eine PN bekommen, dass es ggf. eine Polizeihose sein könnte. Dafür ist mir die Farbe aber zu hell!?

    Doppia faccia ist nicht der gute Gabardine Stoff.

    War eher eine Art gröbere Gabardine für Felduniform, hauptsächlich Truppe ab 1942.

    Offiziers-Gabardine war feiner, heller, und ohne die raue Rückseite.

    Danke für Deinen Beitrag.


    Lt. Ludwig Baer "Vom Stahlhelm zum Gefechtshelm Band 2" wurden die alten Helme ab 1919 grau gesrtichen und ab 1926 wurde das Feldzeichen eingeführt und mittels einer Schraube am linken Lüftungsbolzen befestigt.

    Von dem her würde es für mich passen und ich halte es nicht unbedingt für unwahrscheinlich, daß ein deutscher Reichswehrhelm den Weg nach Österreich gefunden hat.

    Für mich ist die graue Farbe auf jedenfall alt.

    Die Reichswehr existierte von 1919 bis 1935. Denke nicht, dass die Reichswehr Helme an das Bundesheer abgegeben hat.

    Den grauen Lack halte ich nicht für besonders alt.

    B-Gendarmerie o.ä. eher nein, die seitlichen Doppellöcher für die Flamme unter dem Lüftungsbolzen fehlen, ausserdem wurden in B-Gendarmeriehelmen andere Innenfutter verbaut.


    Wechsel von der Reichswehr zum Bundesheer halte ich für ausgesschlossen.


    Für mich ein nach Wk2 überlackierter und mit Behelfskinnriemen versehener Helm.

    Entfernen des grauen Lacks könnte sich evtl. lohnen.