Beiträge von Matze79

    Wie sieht es eigentlich mit der Farbe für Stahlhelme 1.WK aus. Oft liest man das RAL 7009 Grüngrau,
    dem Feldgrau 1.WK sehr nahe kommt. Hatte mir vor einiger Zeit im Baumarkt RAL 7009 mischen lassen und bin damit alles andere als zufrieden, meines Erachtens ist die Farbe recht hell und hat einen fast bläulichen Schimmer. Für Stahlhelme völlig ungeeignet, evtl. für Ausrüstung verwendbar wenn man sie etwas abtönt. Oder liegt es daran das ich mir besser die Farbe in einem Fachgeschäft für Malerbedarf hätte mischen lassen sollen?
    Auf den hier gezeigten original Helmen weicht die Farbe ja auch teils stark ab, mir erscheint je später die Helme produziert wurden um so dunkler und grüner ist die Farbe, je früher um so heller und mehr ins graue geht der Farbton.
    Klar ist mir das das Feldgrau im 1.WK kein einheitlicher Farbton war, da gibt es ja sehr starke Abweichungen,
    von Grau über Grün-Grau bis hin zum Schilfgrün.
    Vielleicht kann hier einer von den Helm-Profis oder Restauratoren weiter helfen.

    Hallo Leute,
    ab wann und wie lange wurde der sog. Stoffanstrich getragen.
    Habe bis jetzt nur einen M18 mit Ohrenausschnitt gesehnen,
    auf dem der Anstich noch halbwegs deutlich zu erkennen war.



    Gruß
    Matze

    Servus Markus,


    suche sowohl als auch, bin Waffensammler
    und möcht natürlich auch mal mit meinen
    Gewehren schießen.
    Die 6,5 Carcano von Partizan kenn ich natürlich,
    suche so um die 20-50 Patronen im Kaliber 7,35
    die ich dann wiederladen werde.



    Gruß
    Matthias

    Hallo Flipp,
    erstmal Glückwunsch zu deiner schönen Stielhandgranate. Stielhandgranaten aus der Zeit des 1.WK sind
    allein durch ihre Vielfalt schon ein interessantes Sammelgebiet.
    Das von dir gezeigte Model wird heute von Sammlern üblicher weise als "Model 1916" bezeichnet.
    Diese wurde aber auch schon ende 1915 an die Truppe vergeben, ähnlich ist es bei dem "Model 1917" mit
    dem schlankem Topf, die muss spätestens im Okt. 1916 an die Truppe ausgeliefert worden sein.
    Habe erst kürzlich in der Fingerschlucht bei Verdun einige 15er, 16er und 17er gesehen, hier war der letzte deutsche Truppenteil (R.I.R.80) im Okt. 1916. Das spricht ganz dafür das zumindest bis ende 1916 alle möglichen Modele genutzt wurden, und erst im laufe des Jahres 1917 sich die schlanken (17er) Töpfe durchsetzten. Was Zeitgenössische Fotos auch belegen.
    Mit offiziellen Bezeichnungen aus der Kriegszeit ist es etwas schwer, mir ist nur einen Vorschrift für das zurückzuführende Gerät von 1918 bekannt. Da werden die 15er als "Friedrich", 16er "Wilhelm" und die 17er als "Brennzünder" bezeichnet.
    Aber auch bei der 16er gab es große und kleine Unterschiede, die meisten hatten einen aufgestzten Deckel der von kleinen Klammern gehalten wurde (wie bei deiner), ich habe aber auch eine wo der
    Deckel gebördelt ist.
    Kannst dich auch gern mal per PN melden, dann schicke ich dir ein paar Bilder von meinen 16ern.
    Das Bilder Anhängen ist ja hier leider nicht mehr für Jedermann möglich.


    Beste Grüße

    Hallo DEA!
    so jetzt noch der Stiel, alle Maßangaben sind natürlich in "mm".
    Wenn noch Fragen sind einfach melden. Übrigens die Sthgr. auf
    deinem Bild sind Mod.17 die hatten einen schlankeren Topf ohne
    Deckel.


    Beste Grüße
    Matze

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    Würde zwar eher in die Kategorie Bewaffnung passen, da diese hier aber nicht vorhanden ist stelle
    ich sie hier rein. Bei der gezeigten Stielhandgranate handelt es sich um ein frühes Model, daß ab Ende
    1915 bei der Truppe eingesetzt wurde.
    Ich habe den Topf entrostet, gespachtelt und neu gespritzt, auch der Stiel ist neu. Dann noch etwas gealtert und fertig.
    Diese frühen Modell gab es in den verschiedensten Ausführungen was den Topf und den Stiehl betrifft.
    Es gab Töpfe mit Bördelung oben und unten, Bördelung unten und aufgesetztem Deckel der durch Spangen gehalten wurde (wie hier) oder aufgesetzter Deckel und Boden.
    Bei den Stielen gab es anfangs Ausführungen ohne die bekannte Schraubkappe, was aber häufig zu ungewolltem Zünden und zu Unfällen führte, sowie Stiele mit Aufschlagzünder und Löffelchensicherung.
    Und den hier gezeigten wohl am bekanntesten, mit Schraubkappe.
    Für mich sind die deutschen Stielhandgranaten aus dem 1.WK allein schon durch ihre Vielfältigkeit hoch interessant und es macht Spaß sie zu Sammeln.



    Gruß
    Matze

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    löse selbst...


    es ist ein Schildzapfen eines "Mortier Louis-Phillipe Mle 1839",
    natürlich nicht aus Messing sondern aus Bronze.
    Diese Mienenwerfer wurden bei der franz. Armee noch
    im 1.WK eingesetzt.




    Gruß und Frohes Fest
    Matthias

    Hallo Leute,
    was könnte das sein?


    -Masives Messing ca. 5,5 Kg
    -Länge ca. 8cm
    -Durchmesser ca. 9cm
    -Auf der Kopfseite mit "N°14" gestempelt
    -Am hinteren Ende abgerissen
    -Fundort: Frankreich, Schlachtfeld 1.Wk



    Meine Vermutung ist, das es sich hier um den
    Schildzappfen eines franz. Mienenwerfers
    oder Geschütz handelt.



    Beste Grüße
    Matthias

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