Beiträge von KRAvT

    Hemiotti, Trapper und ein paar Kumpels waren auch mal wieder unterwegs.
    Früher war mehr Lametta!


    Gruss

    ...waren sicher keine dummen Jungen die das geplant und durchgezogen haben.

    Die Aktion war so dreist, damit hat keiner gerechnet das so ein Einbruch überhaupt möglich ist.

    Ob die Kunstgegenstände wieder auftauchen bleibt abzuwarten.


    MfG

    Die werden zerlegt, im Ausland stückweise verkauft.
    Die Chancen diese zurückzubekommen sind ehr gering, aber ich hoffe das es so kommen wird.


    Gruss

    Du hast also die Glaskugel und bist Wahrsager??? Oder vll drischt du einfach nur hohle Phrasen??? Warum machst du das??? Schon der 2. hier, der einfach mal ins Blaue schießt...

    Offensichtlich bist Du noch nicht sehr lange im MFF.
    Wo siehst Du da hohle Phrasen?
    Was ich bei dir sehe ist eine Art, die hier nicht erwünscht ist.


    Gruß

    Die fehlende Robustheit des Wachschutzes, der dem Verbrechen nur live zuschaute und nicht eingriff, hat hat eine unglaublich tiefe Symbolik. Eine ikonographische Darstellung von etwas Grösserem: Der Vivisektion unseres Landes bei vollem Bewusstsein. Den Masochisten gefällt's, die anderen werden nicht mehr lange der eigenen Zerlegung beiwohnen wollen.
    Es gilt zu überlegen wohin die Reise geht, was ein jeder für sich entscheiden muss.

    Gruß

    Selbst wenn der Sicherheitsdienst bewaffnet gewesen wäre, hätte der wohl nicht eingegriffen. Für was denn? Die werden doch nicht ihr Leben aktiv riskieren für das maue Gehalt eines Sicherheitsdienstmitarbeiters. Eine Erfolgsprämie gibt es nicht, eher die Entlassung wegen Dienstunfähigkeit aufgrund einer Schußverletzung oder des laufenden, eingeleiteten Verfahrens aufgrund Waffengebrauchs. Keine wirkliche Veranlassung, sein Leben zu riskieren.

    Nach deiner Definition wäre dann jeder Wachschutz sinnlos.

    Gruß

    Ein Freund schreib es so:

    >>Ich habe mir eben die Live-Pressekonferenz zum Dresdner Kunstraub im Grünen Gewölbe angetan und viel gelernt über Prioritätensetzung im besten Deutschland aller Zeiten. Unersetzliche Kunstschätze werden mit Sicherheitsmaßnahmen bewacht, die offenbar auf dem Stand der Nachkriegszeit oder bestenfalls des Arbeiter- und Bauernparadieses stehengeblieben sind: Ein brennendes Trafohäuschen, Stromausfall, kein ausgelöster physischer Alarm – stattdessen werden vom Wachdienst, offenbar eher zufällig, „kleinwüchsige“ Eindringlinge auf dem Monitor registriert. Obwohl die im Gebäude anwesenden Sicherheitskräfte bewaffnet sind – sogar mit Maschinenpistolen -, setzt man auf Deeskalation; „Das Menschenleben geht immer vor“, erklärt die Generalsekretärin der Sammlungen, Marion Ackermann. Eine Stadt, die sich schon vor einem Jahr zum sicheren Hafen für Seenotrettung erklärt hat, riskiert für Profanitäten wie läppische Edelsteine im Wert von einigen Milliarden Euro doch nicht die körperliche Unversehrtheit von Räubern; sogar im Dunkeldeutschland Sachsen hat man begriffen: auch (mutmaßliche ausländische) Diebesbanden sind kostbare Menschenleben.


    Also wird, wie bei jedem Hinterhofeinbruch bei Hempels, auch hier ganz gewöhnlich per 110 die Polizei verständigt; bis sie am Tatort erscheint, dauert es – Halle lässt grüßen – über fünf Minuten. Im Behördendeutsch nennt man diese Zeitspanne heutzutage „unverzüglich“. Da ist der Coup natürlich schon vorbei; in der Luft liegt noch Benzingeruch, möglicherweise vom ersten Fluchtwagen. Der zweite steht in einer Tiefgarage in der Kötzschenbrodaer Straße in Flammen. Die Täter – und mit ihnen der unwiederbringliche Staatsschatz August des Starken inclusive antiker Schmuck-Unikate – sind über alle Berge.


    Was bleibt, ist wenige Stunden später eine vertrottelt dreinblickende Stammel-Runde von Polizei, Staatsanwaltschaft, Museumsverwaltung und Kulturpolitik, die sich in der Pressekonferenz den ungläubigen Fragen der versammelten Journalisten stellt und wortreich zu erklären versuchen, dass dem „Sicherheitskonzept“ nach dieser Einbruch doch eigentlich hätte gar nicht passieren dürfen, dass hier alles richtig gemacht worden sei.


    In ihre Gesichter malt sich dieselbe Ratlosigkeit und Verlegenheit, die Politiker bei allen anderen Fanalen des Sicherheitsversagens der jüngeren Geschichte an den Tag legten – etwa nach dem Breitscheidtplatzanschlag, nach den Fällen Maria Ladenburger oder Mia Valentin: Es ist die Agonie des zusammengebrochenen Weltbilds, des erschütterten Urvertrauens, der jähen Konfrontation mit einer Normalität, die man jahrein-jahraus stets nur als populistische Hysterie, als aufgebauschte, statistisch unwahrscheinliche und keinesfalls den Regelfall abbildende Ausnahmeerscheinung abtut und zu der man ansonsten eher abstrakte Bezüge pflegt. Die kriminelle Wirklichkeit passt nicht zum vom Staat propagierten optimistischen Menschenbild; und so sieht auch das Land, das sich seit Jahren zurückgehender Wohnungseinbrüche und (entgegen jeder Wahrnehmung der Bevölkerung) angeblich konstant sinkender Verbrechenszahlen rühmt, seine Kulturgüter nicht in Gefahr.


    Und genau deshalb ist der epochale Milliardenraub von Dresden auch ein Gleichnis für das, was mit Deutschland, ja mit dem abendländischen Europa insgesamt geschieht: Seine Schätze und Werte sind überall in Gefahr, nicht nur in Gestalt von Diamantencolliers, geschliffener Brillanten oder gefasster Smaragde. So dilettantisch, gleichgültig, unzureichend, stiefmütterlich, wie im Grünen Gewölbe deutsches Kulturgut geschützt wird, so werden unsere Traditionen, Wertvorstellungen und unsere Identität insgesamt gegen äußere Bedrohungen geschützt: Das Mantra „es wird schon nichts passieren“, keinen Fingerbreit der Panikmache!, aber auch die Gleichgültigkeit gegenüber der kulturellen, wirtschaftlichen und ideellen Selbstaufgabe und Ausplünderung haben ganz Deutschland längst in dieselbe Situation versetzt, in der die Staatlichen Kunstsammlungen Dresdnern gerade sind: Der politische Islam ist landauf-landab auf dem Vormarsch, die Einheimischen werden in immer mehr Städten zur Minderheit, Deutsch wird in immer mehr Flecken der Landkarte zur Fremdsprache, es halten zunehmend kulturfremde Ernährungs- und Kleidersitten (wenn nicht -vorschriften) Einzug, Schlüsseltechnologien wandern in chinesische Hand, die einstigen Spitzenpositionen in Bildung und Technologie gleichen sich langsam, aber sicher denen von Schwellenländern an.


    Die Wertschätzung für die Juwelen und Kostbarkeiten Deutschlands im übertragenen Sinne – also für all das, was dieses Land einst ausmachte und groß werden ließ hat – ist ist bereits auf dem Nullpunkt. Und dementsprechend gewichtet sind auch die Vorkehrungen zu seinem Schutz: Die öffentlichen Sicherheitskonzepte sind so wirksam wie die im Grünen Gewölbe. Bezogen auf die Politik könnte man mit gewissem Doppelsinn sogar formulieren: Deutschland IST ein "grünes" Gewölbe, mit allen Folgen.<<


    https://www.facebook.com/danie…k/posts/10220460091961371

    Warum das so ist?

    Weil Kulturgut offensichtlich nicht ausreichend geschützt werden soll.

    Hier zusammengefasst:



    Ich bin heilfroh, dass die Museumsdirektion nicht aus Politikern besteht, ansonsten könnten wir uns zusätzlich zu unserem Schmerz über den unersetzlichen Verlust vermutlich auch noch über Sprüche freuen wie:


    „Mir doch egal, ob ich schuld bin - jetzt ist es halt weg!“


    „Es liegt nicht in unserer Hand zu entscheiden, wie viel von diesen Dingen noch von uns geht!“


    „Im 21. Jahrhundert der Digitalisierung kann man Menschen nicht daran hindern, Lichtschranken zu übertreten!“


    „Was dieser Einbruch uns gebracht hat, ist wertvoller als Gold. Es sind wertvolle Erkenntnisse!“


    „Europa würde in Inzucht degenerieren, wenn wir uns immer nur an diese glitzernden Insignien der vermeintlich heilen, alten Zeit klammern, die es so in dieser von den Rechtspopulisten verklärten Form in Wahrheit nie gab.“


    „Ich kann nur vor dem Ruf nach schärferen Sicherheitsvorkehrungen warnen, weil sich darin ein Generalverdacht manifestiert“


    „Es ist besser, nicht zu sichern, als falsch zu sichern.“


    "Ich konnte mit dieser feudalistischen Anhäufung von Tand eh nie was anfangen." Robert Habeck, unbestätigt.


    „Aber man muss sich auch mal fragen, was diese wertvollen Dinge nachts alleine im Museum verloren haben“ Dieter C., Ulmer Oberbürgermeister.