Beiträge von Kgr Wahl

    Moin Uwe,


    stimmt, das Thema hatten wir hier ja schon einmal. Sicher gibt es nur eine Handvoll Interessierte - mich eingeschlossen - die sich dafür interessieren oder sich damit beschäftigen.


    Deine Wahnsinnsarbeit kann man eigentlich nicht genug honorieren, wo gibt es schon solche zeitgeschichtliche Zusammenstellungen?! Schade, militärhistorisch hätte man sowas schon einige Jahrzehnte früher haben müssen - die Geschichte wäre sicher viel ertragreicher ausgefallen - wie sie heute dasteht.


    Also vielen Dank nochmal von mir - einer das das zu schätzen weiß.;)


    Rolf

    Vielen Dank an euch beide,


    es hört ja nicht auf, die Überstellungen von "DF" zur Götz.;)


    Nach dem Kp.-Chef - nun auch ein Kommandeur....


    Hauptsturmführer Fritz Hillig


    kam später über das SS-Pz.-Gren. Ausb. u. Ers. Btl. 9 zur 49 SS-Pz.-Brigade um später, nach Dänemark in Frankreich das I./ Btl. Brigade 49 zu führen. Wurde dann bei der Eingliederung in die GvB Kommandeur des II:/ Btl. 37.


    Bei den Kämpfen um Metz ist er am 10. sept. 1944 gefallen und wurde später in Niederbronn/Elsass beigesetzt.


    Leider schlechte Fotoaufnahme von ihm füge ich bei, sowie Führerschein von ihm als Hstuf. unterschrieben, sowie sein Grab in Niederbronn.


    Nun warte ich noch gespannt auf die Reihe mit "S".


    Gruß Rolf

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    Moin Uwe,


    wieder eine Klasse Arbeit. besten Dank!


    Zu Franz Cencic habe ich die gesamte Vita. ( ca. 30 MB ) Anbei ein paar Auszüge. Passt alles so, war bei der 9. DF. Zuletzt Ostuf. und Kp.-Führer der. 3./38 und gefallen am 7.4.45 im Jagstabschnitt. Laut Augenzeugen suchte er bewusst den Tod, als er vernahm, dass seine Heimatstadt Wien gefallen ist. Auf dem Foto, das er in der Brust trug, sieht man den Einschuss. stammt aus dem Nachlass der Angehörigen.


    Gruß Rolf

    Schon klar, Uwe....


    Das war fast alltäglich - das halbe AR 10 und auch die AA der Frundsberg kam bei der Aufstellung zur GvB.


    Meine Meinung bezog sich auf die Menge an Urkunden aus der Zeit des Ostfeldzuges und -danach den anderen aus dem Westen.


    Oft üblich waren auch noch Beförderungen im Ende April/Mai 1945. Manchem hat es geschadet zum Portopee Unterführer - es folgte dann die Internierung.


    Gruß Rolf

    Guten Tag Fachleute,


    dann hätte ich auch eine Frage.8)


    Der anliegende, abgebildete Ärmelstreifen befindet sich im Buch Stöber:"Die eiserne Faust", erschienen 1966 im Vohwinkel Verlag - zwischen den Seiten 16 und 17. Vielleicht auch im Nachdruck, das weiß ich nicht.


    Ist genau dieser und meiner!


    Stöber behauptete felsenfest, dass es ein Original sei, sonst hätte er den nicht in seinem ersten Buch über die GvB abgebildet ( Bevo gab es damals als Originale genug! )


    Also, Leute, wenn eine Fälschung, dann eine aus den frühen 60er Jahren - aber, wer fälschte da schon solche Teile?!


    Bin mal gespannt auf die Expertenmeinungen, dies zu verschiedenen Streifen der GvB.

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    Moin Uwe,


    dachte ich mir fast, dass damit Schmidt gemeint war....


    Und ja, denselben habe ich auch bei der Muni Staffel als Fahrer. Dumm ist nur der vielsagende Name - und dass es ausgerechnet da kein Vorname gibt.


    Trotzdem, Dank an dich für die schnelle Überprüfung deiner langen Listen.


    Gruß Rolf

    Hallo Uwe,


    ich denke mal, Simon meint einen "Schmidt" von der Art.-Abt. der 49. Brigade, evtl. 3. Batterie unter Bartl.


    In dem anderen Forum las ich etwas von einem "Schmi SS-Strm. Artl. Abt."


    Vielleicht gibt es für diesen den gesuchten Vornamen oder das Geburtsdatum?!


    Rolf

    WOW, das habt ihr richtig gemacht, schon paar Tage vor dem offiziellen Termin gestartet.


    Dann mal viel Erfolg am Mittwoch - näheres über Pilot oder Maschine wäre bestimmt im Forum sehr willkommen.

    Die Frage von mir hat sich sehr schnell erledigt auf einem anderem Wege.:KLA


    Morlock war Besatzungsmitglied der von Hauptmann Wallner geflogenen JU 88, die von Schw.-Hall Hessental gegen die Terrorangriffe des 4. Dezember auf Heilbronn gestartet war.


    Nach Abschuß einer Lancaster um 19.30 Uhr erhielt auch dessen Maschine Treffer und kam bei Winzenhausen herunter. Wallner und Morlock verbrannten in der Maschine und beide wurden später in Schw.-Hall beigesetzt.


    Ist immer interessant, nicht nur die Bildchen zu betrachten, sondern auch die Schicksale dahinter zu verstehen und zu ermitteln.


    Aber das nur am Rande.


    Gruß

    Das anliegende Sterbebild zeigt einen ehem. Bordfunker und vermtl. dessen Ehefrau die beide tragisch ums Leben kamen.


    Hierzu hätte ich dann auch eine Frage:


    Der Bordfunker fand am 4.12.1944 - vermutlich über Heilbronn den Tod.


    Naheliegend wäre, dass der Flugzeugführer ihn auf den Heimatflughafen nach Schwäbisch-Hall Hessental zurückbrachte und er dann später in SHA bestattet wurde.


    Kann jemand Angaben zu Uffz. Karl Morlock machen?


    Peter Spoden schreibt in seinem Buch nur die gefallenen Flugzeugführer, leider nicht die Bordfunker.


    Danke.

    Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.:)


    Sein Schicksal interessierte mich allerdings dann auch.


    Charkow, leider ist der Mann mit einem Grab beim Volksbund gelistet. Ist er etwa noch vermisst? Könnte aber dann eigentlich in der VBL verzeichnet sein?!


    Bist du sicher, dass er in Ungarn gefallen ist? Würde auch zur Feldersatzbrigade 101 passen, die zur GvB Ende März 1945 abstellte.


    Gruß

    Leider habe ich nur noch die Kopien dieser traurigen Nachricht meines Onkels.
    Evtl. Interessant für einige.
    Ich kann leider immer nur ein Bild einstellen.


    Die nehmen es nicht so genau, das DRK.


    Im Band WA 557 steht zwar Geburtsdatum 25.12.1926 - im Gutachten schreiben sie anderen Geburtsmonat - Hauptsache eine pauschale Nachricht.

    Gestern habe ich noch zwei Anfragen bekommen, ob ich Bilder von der Beerdigung Sepp Dietrichs hätte und ob ich diese einstellen könne. Ja, ich habe da ein paar Bilder und ja, ich stelle sie ein, obwohl sie ja zeitlich 20 Jahre zu spät sind, für das eigentliche Thema.


    Wie ich gestern schon schrieb, versammelten sich mehr als 5000 ehemalige SS-Soldaten auf dem Ludwigsburger Friedhof, um sich von Dietrich zu verabschieden. Darunter so ziemlich alles von Rang und Namen, von Macher bis Lammerding, von Stenwedel bis......? Ritterkreuzträger soweit das Auge reichte. Und als die 5000 noch das Lied vom "Alten Kammeraden" anstimmten (und noch ein paar andere politisch unkorrekte Lieder) muß das ein eindrucksvolles Erlebnis gewesen sein. Die Beerdigung schlug große Wellen, besonders im Ausland. "Paris Match" schrieb sinngemäß : "Die SS ist wieder da". In Bundesdeutschland war die Sache noch nicht so groß als Skandal aufgebauscht, es lebten noch zu viele ehemalige Soldaten und viele von ihnen saßen in hohen politischen Ämtern oder hatten hohe Posten in der Wirtschaft. Ich nenne nur mal Mende, Schmidt, Strauß, Scheel u.s.w.. Da trauten sich die Linken noch nicht aus der Deckung. Heute ist das anders.


    Vielen Dank dafür, Schlendrian.


    Nicht zu vergessen Georg Bochmann auf Bild 5 ganz links. :)


    Übrigens, es wurde das damals privat auf Normal 8 Schmalfilm mitgeschnitten und getrennt nachträglich vertont. Zum Glück ist das erhalten geblieben, später auf VHS überspielt und dann als CD gebrannt worden. Auch von Hauser, Steiner und Bochmann.


    Nachkriegsgeschichte - und doch einmalig, wen es interessiert. Zum glück konnte ich mir sowas sichern.:KLA

    nicht nur den Stempel, ich zweifle auch das ganze SB an.


    Ich nun nicht, obwohl auf anderen Seiten etwas nicht zusammen passt.


    Stelle hier einmal das Soldbuch eines am 12.4.45 Gefallenen ein, der in Bensheim ruht.


    Beachtet mal den Eintrag der Seite 4. Dasselbe Datum und dieselbe Handschrift vom Feldtruppenteil. Nur der Ersatztruppenteil stimmt leider dann weniger, dies müsste eigentlich München ( Flak A.u.E. Rgt. ) gewesen sein.


    Bei Stöber ist zu lesen, dass die 3./Flak-Abt. 3 bei Altenahr "spurlos" verschwand.


    Später wurde bekannt, dass sie in Treffelstein lag, ohne Geschütze, ohne Fahrzeuge und ohne Treibstoff.


    Und nun kam Willi Lenzen ins Spiel.


    Die 3. Flak 9 wurde als 5./ Flak 17 Ende März 1945 zur GvB in Marsch gesetzt unter Führung von Ostuf. Werner Bielicke - der Großteil der Batterie blutete dann zwischen Kocher und Jagst am 12.4.45 aus.


    Das erklärt nun wieder die Unterschrift von Lenzen, der dann natürlich auch das Flak-Abzeichen unterschrieben hat.


    Über diesen Einsatz der 3./Flak 9 bzw. 5./Flak 17 liegen mir ausführliche Berichte von Beteiligten vor.


    Jedenfalls bin ich felsenfest davon überzeugt, dass die Seiten wie oben erwähnt zeigenössisch sind. Auch von Lenzen habe ich Schriftproben.


    Gruß

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