Beiträge von Sleepwalker

    Hallo,


    ja du hast da 3 ehemals polnische Stücke die dann bei der Wehrmacht unter der Bezeichnung Seitengewehr 139(p) geführt wurden.


    Alle 3 stammen wohl aus einem Wasser- oder Schlammfund und sind in einem schlechten Zustand.


    Die polnischen SG mussten nicht adaptiert werden, da sie eh auf das System 98 aufpflanzbar waren. Das deutsche und das polnische System waren kompatibel. Die Wehrmacht führte auch nicht nur den K98k sondern eine Vielzahl von Schusswaffen des Systems 98. Es wurden allerdings Abänderungen vorgenommen um diese SG an den deutschen Standard beim S84/98 anzupassen wie Brünierung, Entfernung des Laufrings oder Anbringung einer seitlichen Mundblechschraube


    Das erste war ursprünglich ein polnisches Bagnet Wz.29, eekennbar am dünneren Parierstück.


    Das zweite ein Bagnet Wz.22 (Zbr.4 ist der Hersteller Zbrojownia 4 in Krakow)


    Das dritte ein ehemaliges Wz.24.


    Nur die Wz.28, Wz

    29 und Wz.29/39 hatten einen Mündungsring.

    Die Wz.22, 24 und 27 hatten keinen.

    so schlimm ist der Zustand jetzt auch nicht.

    Der Griff wurde mit ner Stahlbürste gereinigt. Geschliffen wurde da nichts. Problem ist nur, dass die Griffschalen vorher nicht abgenommen durden und deshalb jetzt verkratzt sind.

    Es wird schwer sein da was zu erkennen. Das Bajonettmodell 6x4 und seine Klone ist komplett zerlegbar und die Teile austauschbar/ersetzbar/auffrischbar.


    Ich denke, dass diese Stücke neue min. Kunststoffgriffe bekommen haben.


    Die Farbe der Brünierung kann man aufgrund des Fettes micht so richtig ausmachen.


    Das einzige was ich evtl. ausmachen kann sind minimale Spuren, dass die Schraube am Griffkopf mal aufgedreht wurde.


    Das "K", oft noch mit einer Zahl, findet mam auch auf Stücken die nicht so überholt wurden.

    Hallo,


    die Markierung PF + Nummer hat nichts mir der "Pakistan Ordnance Factory" zu tun, welche "P.O.F." unter der Modellbezeichnung und neben dem Herstellungsjahr abgekürzt wird.


    Die No.9 Mk1 mit der PF Markierung sollen zusammen mit nach dem 2. Weltkrieg produzierten No.4 Lee-Enfield Rifles für Export-Aufträge hergerichtet worden sein. Dabei wurden Bajonett (+Scheide) und die Waffe nummerngleich gestempelt.


    U.a. gingen diese Exporte nach Irland.


    Auffrischung, Nummerierung usw. und das Verpacken für den Transport soll durch

    ROF Fazakerley (Royal Ordnance Factory rifle manufacturing plant in Fazakerley, Liverpool) gemacht worden sein.



    Grüße

    SG aus der Zeit des 3.Reiches mit Blankwaffen der DDR zu Vergleichen ist kein Argument sondern eher wie wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht.


    Ein verfälschtes Original muss nicht unbedingt und zwingend handwerklich schlecht gemacht sein.


    Den einzigen originalen Nachweis, den ich kenne, dass es solche SG tatsächlich gegeben hat findet sich im Organisationsbuch der NSDAP.

    Ich habe aber bislang nichts in den Mitteilungsblättern der RZM darüber finden können. Der Bezug dieser SG müsste - eigentlich - über die RZM mit Vertragsnummer usw geregelt worden sein.


    Diese SG sind recht selten und es sind wohl deutlich mehr verfälschte ESG im Umlauf.


    Das gezeigte Stück halte ich aus folgenden Gründen nicht für Original:


    1.) Das Emblem im Griff sollte beweglich eingelegt sein. d.h. eine Bohrung geht durch den Griff und das Emblem ist auf der Innenseite der Griffschale versplintet. Erkennt man so nur auf einem Röntgenbild.


    2.) Die Nieten des Griffes sehen ergänzt aus bzw. die Griffschalen wurden meiner Ansicht nach neu vernietet.


    3.) Fehlender Hersteller. Bekannte Hersteller muss ich Nachlesen. Evtl. Wingen und Hörster?

    Mani_85 , wo hast du das SG her, aus einem Nachlass?
    Die Raute ist m.E. sauber eingepasst und sieht nicht nach Bastelarbeit aus.

    Ich habe auch eines, welches dem hier vorgestelltem sehr ähnlich ist, vor allem die eingelegte Raute.

    ein Fake muss nicht zwingend schlecht verarbeitet sein.

    Hallo,


    es handelt sich hier um ein jugoslawisches Bajonett Modell 1932 zum jugoslawischen Komitern Puska 7,9 mm.

    Leider fehlt des Emblem auf der Scheide.

    Ansonsten sind diese Bajonette sehr selten. Von denen sollen 1933 nur 1000 im Krajugevac-Arsenal (BT3) für die Leibgarde von König Alexander I hergestellt worden sein (daher das Scheiden-Emblem).