Beiträge von planet

    Original sollen nur die aus Eisen sein. Bronze sollen Kopien sein. Habe aber leider keine Quelle, um das zu verifizieren. Kenne aber beide Varianten und habe an den eisernen keine Zweifel.

    Gruß, Thomas

    Also aussehen tut es wie gebrannte Keramik. Dürfte schwer, aber auch empfindlich sein. Vom Material her ist dann auch klar, dass nicht jedes Detail gestochen scharf ist. Wenn kein Musterschutz beantragt wurde, gibt es den auch nicht.

    Wahrscheinlich handelt es sich um ein nicht in Massen, aber doch öfter produziertes Dekoteil, das möglicherweise in eine Mauer eingelassen (also nicht hingehängt) werden sollte. Also ich würde es nicht als Kopie oder Fantasiestück verdammen.

    Gruß, Thomas

    Hallo Wolfgang,

    da bist Du nicht der einzige, der drauf reingefallen ist. Die sind schön gemacht mit Patina, Holzalterung und seitlichem "Abnahmestempel". Die wurden aber Anfang der 1990er Jahre in Massen auf dem Berliner Trödelmarkt verkauft.


    Zumeist waren es Dienstsiegel mit Hoheitsadler und Umschrift sowie seitlicher Abnahmepunze und dahinter eine Nummer. Der Adler und der Schrifttypus (und auch die kleine Größe der Buchstaben) entsprechen aber nicht den amtlichen Vorgaben. Daran erkennt man es ganz gut.

    Tröste Dich, selbst im Deutschen Historischen Museum lagen in der Sonderausstellung vor ein paar Jahren einige solcher Dienstsiegel in der Vitrine. Selbst da sind sie also schon angekommen und dann ist es nicht mehr weit bis zum amtlich bestätigten Original... ;)

    Bei den Dienstsiegeln war damals aber auch echt alles dabei was Rang und Namen hatte. Ich erinnere mich, dass es selbst für "Stabsarzt Dr. Rascher" (der im KL Dachau Luftdruck-Experimemte durchführte) einen solchen amtlichen Stempel mit Adler gab... Auch gerne Dienstsiegel von Lagerkommandanturen von Konzentrationslagern, darunter insbesondere "Transportkommandanturen" von jedem erdenklichen Konzentrationslager, "Briefstempel", diverse Reichsleiter usw. War echt alles dabei.


    Gibt aber eben auch immer mal wieder solche Zeilenstempel wie Deinen aus Messing mit der seitlichen Adlerpunze (in dem Fall ohne Nummer) und mit gleicher Schrifttype (nur größer). So z. B. "SS-Scharführer" und ähnliches.


    In den USA hält man leider streng dran fest, dass das alles Originale sind... Werden es deshalb trotzdem nicht.


    Ich sehe gerade, dass im Verkauf gerade auch zwei solcher Fälschungen zum "WHW Opfertag 1942" und 1938 angeboten werden - diesmal passend mit WHE-Adler. Da erkennt man auch schön die kleine Umschrift, die ich oben meinte. Kommen aus derselben Werkstatt und sind mit gleicher Sicherheit gerade nicht "100 % original" wie der Verkäufer schreibt.


    Schöne Grüße, Thomas

    Also Loisl Wutte war wahrscheinlich ein bereits verstorbenes Mitglied des Sturmvogel Radfahr-Clubs. Ihm zum Gedenken fand möglicherweise jährlich ein Radfahr-Wettkampf dieses Clubs statt. Auch die große Plakette zeigt ja Radfahrer. Da alle Sportclubs letztlich in den NSRL übernommen wurden, ist auch der NSRL-Adler auf der Tafel angebracht. Ich denke, es war ein sehr regionaler Wettkampf und nichts auf Gau- oder Reichsebene. Dafür spricht auch, dass ich zu Loisl (oder Alois) Wutte auf die Schnelle nichts im Netz finden konnte. War also wohl nur regional bekannt.

    Die Platte selbst halte ich absolut für original.

    Gruß, Thomas

    Könnte sich um Werkzeugmarken und Abzeichen von Betriebsangehörigen eines Unternehmens handeln. Das Firmenzeichen lässt sich ja viell. noch zuordnen. Vielleicht hilft da der Fundort (Stadt) weiter.

    Gruß, Thomas

    "Darmstadt-Stadt 1" ist für die DRK-Uniform. Das andere "West Hessen-Nassau" ist für die BDM-Uniform. Die silberne Tresse (Traditionslitze) heißt, dass sie schon vor 1933 Mitglied im BDM war.

    Gruß, Thomas

    Ich finde den Adler an sich auch klasse. Eine tolle Gestaltung. Nur der Schnabel sieht für meinen Geschmack etwas überdimensioniert aus. Erinnert fast an eine Krebsschere.

    Gruß, Thomas