Beiträge von alperator

    Hallo Alex,


    das sind wohl die Überreste von Baustangen der Wehrmacht, wurden

    auch so Baugleich bei der BW und THW weitergeführt.

    Gab es in 2 Ausführungen ca. 1 und 2 Meter lang.


    Die habrunden Stücke sind zur Verlängerung der Stangen.


    Mit Baustangen wird u. a. der Abspannbock für Vermittlungen gebaut.


    Gruß

    Albert

    sieht nach Blitzschutz aus,

    Vermittlungen hatten einen anderen Biltzschutzsatz.


    Die Suche sollte wohl in richtung Flak, Flakscheinwerfer, Maschinensatz oder Komandogerät gehen.


    hier noch ein Bild vom Blitzschutzsatz für den Feldhauptverteiler von großen Vermittlungen

    Hallo Philipp,


    deine Trommel ist von der Wehrmacht, ob für Feldkabel oder Sprengkabel.

    Die Achse und Seitenräder waren bis ca. 1937 / 38 verschraubt, danach wurden sie verschweißt.


    Auf dem Bild sieht man die Unterschiede, beachte den äußeren Lochkranz.

    3 - 4 Bohrungen auf 1/4 der Trommel = NVA

    ca. 6 Bohrungen = Bundeswehr

    ca. 12 Bohrungen = Wehrmacht


    die Trommeln der NVA haben gegenüber der Trommeln von BW und WH ca. 1 cm Durchmesser weniger.

    l. meinen Unterlagen, Verbaut in:


    Sturmgeschütz

    Panzerspähwagen

    Selbstfahrlafette

    Tiger und Panther


    sicher noch in anderen auch, hab nicht alle Pläne der Bordsprechanlagen hier.

    Hallo,


    dieser Kasten ist für die Antennenzuleitung und

    u. a. in der Bordsprechanlage Z in Pz. III und IV verbaut.

    (zwischen 1940 und 1942).


    Gruß

    Albert

    die FF33 liegen derzeit bei 45 - 50 Euro.


    Meine hab ich auch noch um die 20 Euro gekauft, ist aber schon länger her.


    Das gezeigte FF33 von VBT sollte aber mit max 45 bezahlt sein. Sperrstift wurde durch eine Schraube mit Mutter ersetzt.

    Im Deckel fehlt die Gegenleiste bei der Verschraubung.


    Noch ein Wort zu den Tragegurten, schwarze Gurte sind Nachkrieg, wurden bei der DB für die Streckenfernsprecher verwendet.

    Gurte vor 1945 sind Braun oder Web.


    20 Euro für ein FF33 mit Orig. Gurt sind mehr wie ein Schnapp, wenn man sieht was da für Preis aufgerufen werden und

    vor allem auch Bezahlt werden.

    Nickelsammler sind ein- oder mehrzellige Batterien (Sammler).


    Als Sammlerflüssigkeit kommt bei Nickelsammlern mit destilliertem Wasser verdünnte,

    chemisch reine Kalilauge mit einer Dichte von 1,20 (im Winter 1,24) der auf 1 Liter Kalilauge 4 g Lithiumhydroxyd zugesetzt ist zur Verwendung.


    Die Kalilauge dient vorwiegend als Leiter, sie selbst nimmt am chemischen Vorgang nicht aktiv teil,

    sondern nur etwas Wasser der Lauge, so dass nur ein geringer Dichteunterschied zwischen geladenen und ungeladenen Sammlern auftritt.


    Demnach gilt:

    Die Dichteveränderung im Nickelsammler ist nicht Maßstab für den Ladezustand verwendbar.


    Bei mehrzelligen Nickelsammlern wird der Ladezustand durch Messen der Gesamtspannung aller Zellen festgestellt.

    Das Messen der Spannung der Einzelzellen ist unnötig, da infolge der hohen Unempfindlichkeit der Nickelsammler eine Zelle

    nur sehr selten schlechter ist als die übrigen desselben Sammlers.


    Folgende Spannungswerte für den Ladezustand eines Nickelsammlers sind zu beachten:


    Einzelzelle: 1,30 V = geladen

    1,22 V = ¾ geladen

    1,18 V = ½ geladen

    1,15 V = ¼ geladen

    1,0 V = entladen


    Zweizellige Sammler: 2,6 V = geladen

    2,45 V = ¾ geladen

    2,37 V = ½ geladen

    2,30 V = ¼ geladen

    2,0 V = entladen


    Vierzellige Sammler: 5,2 V = geladen

    4,9 V = ¾ geladen

    4,75 V = ½ geladen

    4,6 V = ¼ geladen

    4,0 V = entladen


    Zehnzellige Sammler: 13 V = geladen

    12,2 V = ¾ geladen

    11,8 V = ½ geladen

    11,5 V = ¼ geladen

    10,0 V = entladen



    Nickelsammler sind zum Laden der zuständigen Sammlerladestelle zu übergeben.

    Kann ein Nickelsammler aus militärischen Gründen nicht der zuständigen oder einer anderen militärischen Ladestelle zugeführt werden,

    ist aber das Laden unbedingt erforderlich, so darf der Sammler nur dann einer anderen Ladestelle zugeführt werden,

    wenn sichergestellt ist, dass dort keine Lauge, sondern nur reines destilliertes Wasser nachgefüllt wird.


    Die Lebensdauer eines Nickelsammlers wird weitgehend von der außerhalb der Ladestelle durchgeführten sorgfältigen Wartung beeinflusst.


    Beachte: Kalilauge ist ätzend.

    Sie zerstört sehr schnell Aluminiumteile .

    Das Thema Röhren ist sehr komplex.

    Im Militärischen Bereich wird zwischen Luftfahrt und Heeresröhren unterschieden,

    bei den Luftfahrtröhren steht der erste Buchstabe:

    L = Luftfahrtröhre


    Der zweite Buchstabe für die Röhrenart:

    B = Braunsche Röhre

    D = Dezimeterröhre

    F = Bildwandler, Fotozelle, Elektronenstrahlschalter

    G = Gleichrichterröhre

    K = Konstanthalter (Regelwiderstand, Stabilisatoren, Glimmlampen)

    M = Magnetfeldröhre

    S = Senderöhre

    V = Verstärkerröhre


    Der dritte Buchstabe ist die fortlaufende Nummerierung in der Reihenfolge der Entwichlung.

    So steht LD2 für eine Luftfahrtröhre für Dezischaltungen.

    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Ähnlich wie bei den Luftfahrtröheren ist es mit den Heeresröhren.


    R = Heeresröhre


    D = Dezimeterröhre

    G = Gleichrichterröhre

    L = Leistungsverstärker

    K = Kathodenstrahlröhre

    V = Empfangsverstärkerröhre


    Heizspannung in Volt


    Aufbau oder Röhrenprinzip

    A = Abstimmanzeigerröhre

    D = Doppelweggleichrichterröhre

    H = Hexode

    L = Laufzeitröhre

    M = Magnetfeldröhre

    MM = doppelte magnetische Ablenksteuerung

    MS = magnetische und elektrische Ablenksteuerung

    P = Pentode

    SS = doppelte elektrische Ablenksteuerung

    T = Triode


    Dann kommt die Kennziffer für die Leistungsfähigkeit der Röhre


    Beispiel:

    RV 12 P 2000

    R = Heeresröhre

    V = Verstärkerröhre

    12 = Heizspannung 12 Volt

    P = Pentode

    2000 = Verstärkungsfaktor.


    Du siehst, nur bei den Militärischen Röhren schon etwas komplex, dann kommen auch noch die vielen Zivilen Röhren dazu.

    Schreibe doch einfach mal Old Time Radio an die können dir sicher weiterhelfen:

    http://www.oldtimeradio.de/


    Gruß Albert

    Robert hat es schon angesprochen,

    der Behälter ist für das Fernbesprechgerät I.

    Das Fernbesprechgerät I ist bis auf den Fernbesprechzusatz Baugleich mit dem Fernbesprechgerät bf. Leider ist vom

    Fernbesprechzusatz I bis jetzt nur ein Bodenfund bekannt.

    Baujahr von Fernbesprechgerät I ist um 1944 / 1945.

    Dateien

    • Fbg. bf (1).JPG

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    • Fbz. bf (2).JPG

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    das sind die Überreste vom Lautsprechgerät LSG (Fu) b

    dieser Lautsprecher mit 4 W Verstärker und Wechselrichter wird

    beim Funkgerätesatz 16 in Panzer verwendet.

    Angeschlossen ist das LSG mit Kopfhörer z. B. am UKW Empfänger h.


    (H 200, B 150, T 130 mm)

    Hallo Nico,


    das ist ein Feldfernsprecher 33 von der Wehrmacht, der wurde in den

    1960er Jahren von der Bundesbahn als Streckenfernsprecher umgebaut.

    Die Schaltung wurde dabei geändert, daher auch keine Prüftaste mehr.

    Der seitliche Anschluss ist für das Netz der Bundesbahn.


    Streckenfernsprecher gab es in Verschiedenen Ausführungen:

    http://der-fernmelder.de/ferns…her/streckenfernsprecher/


    Grüße Albert

    Dateien

    • k-IMG_9017.JPG

      (104,75 kB, 7 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Feldkabel der Wehrmacht mussten durch Leitungsmarken gekennzeichnet werden, wenn z. B. an einem Abspannbock 60 Doppelleitung enden,

    musste man ja wissen welche Leitung wohin geht.

    Die Leitungen wurden am Ende mit Dienststelle oder Einheit bezeichnet,

    im Abstand von 200 Meter noch einmal. (für den Fall, das ein Treffer den Abspannbock zerstört)


    Die Luftwaffe hat zusätzlich zu den Bezeichnungsmarken die Leitungen durch die oben gezeigten Leitungsmarken gekennzeichnet.

    Bei diesen Marken wird oft von

    Werkzeugmarken, Kleidermarken, Gewichtsmarken für die Beladung von Flugzeugen oder Ausflugmarken von Stalingrad

    gesprochen,


    stimmt alles nicht.


    Das sind Leitungsmarken für Feldkabel der Luftwaffe,

    diese Marken gibt es Rund oder viereckig und in den Farben:

    Rot, Goldbraun oder Gelb.

    In Friedenszeiten waren die weissen Marken, Neutrale Leitungen für Schiedsrichter.


    Aufgeführt sind diese Marken u. a. in der Luftwaffendienstvorschrift 946 "Beladeplan für einen Fernsprechanschlusstrupp"


    Grüße

    Albert