Beiträge von Promo

    Die Waffe wurde einer mir bekannten Person schon vor der Auktion angeboten, angeblich sogar mit zugehörigem Wehrpass (oder wie das Papierzeug dazu eben heißt) wo sie drinnen steht. Die Basen sind französische Repros. Die schlechte Passung der Schraubenköpfe in den Basen spricht für sich. Zumindest aber hat er es geschafft, die Schlitze in idente Richtungen anzuordnen. Künstliche Alterung der Oberfläche erfolgte auch, das ZF selbst hat ein neues Finish erhalten. Und nicht zuletzt, dass das GEWEHR am ZF-Tubus groß geschrieben und augenscheinlich maschinell graviert wurde, zeigt, dass es nicht original sein kann.

    Der Verkäufer erhebt zumindest keinen Anspruch, dass es sich um ein originales Gewehr handelt. Er gibt sogar das Baujahr der Waffe mit 1916 an, obwohl es durch die ZF-Basis verdeckt ist.

    Suche als Ersatzteilspender jegliche Teile eines kanadischen Ross Rifle M1910 (M10) Gewehres. Insbesondere gesucht ist Verschluss, Visierung (komplett), Schaft, Magazinzusammenbau und Schaftbeschlagteile. Aufgrund der Vielzahl an gesuchten Teilen würde ich bevorzugt auch ein komplettes Deko- oder Salutgewehr zum Ausschlachten erwerben. Ich bin aufgrund der "Not" an diesen Teilen auch bereit über üblichen Marktpreisen zu bezahlen.


    Für Hinweise wo ich die gesuchten Teile erwerben kann, würde ich mich auch sehr freuen.

    Ich bezweifle auch, dass der von mir genannte Preis der Marktpreis ist. Aus meiner Sammlerperspektive heraus wäre es mir aber mir persönlich nicht mehr wert. Dies habe ich auch klar so geschrieben.


    Zieh von den 2500 mal 300 Euro für das ZF4 ab (wenn original), dann noch 200 für die Repro-Montage ... bleiben 2000 für eine DDR K.43. Würdest du das für diese Waffe ohne ZF bezahlen?

    Das mit Receiver liegt aber daran, dass in den USA im Gegensatz zu Europa eben der Lauf und Verschluss waffenrechtlich irrelevant sind, und der Receiver (also das Systemgehäuse) der waffenrechtlich relevante Teil ist. Deshalb werden die dort torch cut (mit Schweißbrenner geteilt) und teilweise durch Dummy Receiver ersetzt. So wie bei uns eben jetzt mit den Läufen, die durch Dummy-Läufe ersetzt werden ...

    Nee, der kauft die nach meiner Kenntnis schon fertig umgebaut aus Österreich.


    Es ist äußerst schwierig oder für den Zivilbereich sogar ausgeschlossen, vom BKA eine Ausnahmegenehmigung für die Einfuhr eines Vollautomaten (also nicht Kriegswaffen, sondern verbotene Gegenstände nach dem WaffG, z.B. MP40, Stgw44...) aus dem Ausland zu erhalten (unerwünschte Bestandesvermehrung).


    Das ist in den USA ähnlich, deshalb erzielen dort funktionsfähige Stgw44 solche Mondpreise, weil der Import unmöglich ist und es daher nur die vorhandenen Altbestände gibt. Wenn ich mich recht erinnere gibt es das Einfuhrverbot schon seit dem Gun Control Act von 1968 (damals wurde u.a. auch die Einfuhr von Taschenpistolen verboten).

    Das entspricht nicht meinem Kenntnisstand. Ein HA Umbau ist in Österreich rechtlich nicht vorgesehen (bzw. ändert nichts an der Einstufung). Selbst wenn er technisch durchgeführt wird, so bleibt die gegenständliche Waffe bis zur Anerkennung als HA durch das BKA ja eine Kriegswaffe/verbotene Waffe. Jedenfalls, Einfuhrgenehmigungen für Kriegswaffen/verbotene Waffen werden vom BKA auch mit Auflagen erteilt. Eine Auflage kann sein, dass die Waffe binnen 1/2/3 Jahren wieder aus Deutschland exportiert wird oder eben ein Umbau zu einem HA erfolgt. Vergleich hierzu auch Auktionen von Hermann-Historica, wo explizit darauf hingewiesen wird, dass gewisse Vollautomaten wieder aus Deutschland verbracht werden müssen oder zu einem Halbautomaten umgebaut werden müssen.


    In die USA dürfen selbstverständlich auch nach wie vor Vollautomaten eingeführt werden. Allerdings können diese nicht als Class-III items von "(nahezu) jedermann" besessen und importiert werden, sondern sind nur für Händler (auch teils mit besonderen Auflagen) oder Behörden bestimmt. Deshalb werden beispielsweise Post 86 Dealer Samples zum Bruchteil einer identen Class-III Waffe gehandelt. Es gibt aber auch hier Abstufungen, je nachdem ob Demo-Letter oÄ gefordert werden. Man muss hier sehr klar differenzieren und sollte nicht alles in einen Teich werfen.

    Schaft sieht hinten links am Kolben abgeschliffen aus (Jugo/Russen-Nummer entfernt?) und generell neues Finish drauf (in den Stempeln schwarz und glänzt speckig). Wenn du den Schaft abnimmst, wird innen wahrscheinlich eine andere Nummer sein.

    Vermute das war der Händler.

    Bei Frankonia z.B ist es FWW

    Schließe mich an. Entweder ein exotisches Beschusszeichen (eher unwahrscheinlich, weil dann doppelter Beschuss), oder mutmaßlich ein Händlerstempel. Wer sich hinter dem Kürzel B versteckt, kann ich aber nicht sagen.

    mE aus Dekowaffe aufgebaut. Der Lauf weist eine andere Oberfläche auf als die Waffe selbst (Oberflächenverarbeitung und Brünierung), daher kein wiederverwendeter Originallauf. Von daher ging hier wohl nicht so viel verloren. Ich bevorzuge die Waffen noch voll funktionsfähig und nicht kastriert, aber jeder eben im Rahmen seiner rechtlichen Möglichkeiten. Wenn man anders keine Waffe besitzen darf oder nichts angeboten wird, dann ist ein HA-Umbau immer noch besser als ein reiner Deko-Umbau.


    Nebenbei: Niedermeier kauft auch VA im Ausland, die dann in Deutschland zu HA umgebaut werden.

    Carl Zeiss G.Z. (Gewehr Zielfernrohr) Seriennummer x32 (kann die erste Ziffer nicht lesen). Ein ziviles Prismenzielfernrohr (m.W. eines der ersten Zielfernrohre, welches Zeiss gebaut hat). Nichts militärisches sondern auf ziviler Montage. Die optische Achse wird nach oben und wieder vorne über Prismen geleitet, die Röhre nach vorne ist nur um herkömmliche Montageringe verwenden zu können.


    Wenn du es das nächste Mal gleich im Optik-Forum einstellst, dann kann es schneller beantwortet werden.

    Die ersten 98er mit niedriger Turmschwenkmontage wurden 1940 aufgebaut. 98er mit Suhler Einhakmontage basieren auf 98ern von 1938 und 1939; diese gab es von SS als auch Armee.


    Es ist davon auszugehen, dass etwa Scharfschützengewehre der Reichswehr weiter verwendet wurden, sofern vorhanden.

    Ich habe schon mal einen (damals aber schon abgelaufenen, weil zwischenzeitlich pensioniert) Waffenschein gesehen, auf dem knapp 40 Faustfeuerwaffen eingetragen waren. Der Vorbesitzer wollte Flexibilität, seine Behörde hat dem Genüge getragen...

    Frankreich hat sicher andere Abänderungen auf HA als Deutschland, von daher vermutlich nicht legal in Deutschland. Das Manko der Beschreibung war aber wohl die fehlende Angabe, dass es sich um einen HA-Umbau handelt.


    Das Gehäuse hatte ein X links oberhalb der Seriennummer - ist dies dann ein russisches Beutestück, analog der 98er? Die 44er die ich bislang in den Händen hatte, hatten diesen Stempel nicht.

    Das gegenständliche Zielfernrohr ist ein Fake, darüber sind wir uns ja offenbar alle einig. Es ging aber grundsätzlich um die originalen ZF4 mit "KurzPatr." Beschriftung, ob diese original für den Versuch waren.