Beiträge von arthur84

    Ich glaube mit eBay hat das mal gar nichts zu tun. Wo warst du denn am 23.05. um 19:06 Uhr?

    Falschen Aufkleber am Auto, blöd irgendwo den Arm gehoben oder einen einschlägigen Ausspruch getätigt?

    Da hat Dich einer bei der Polizei angezeigt und eBay wird das höchstwahrscheinlich nicht gewesen sein.

    Anbei zwei Anekdoten von mir, da auch ich den Eindruck habe, dass die Fehlerkette schon ganz weit vorne beginnt.


    Fall Nummer 1. Soldbuch als Einschreiben nach Frankreich. Nach einer Weile kommt die Mail wo es bleibt. Sendungsbeleg abfotografiert und zugesandt. Daraufhin kommt die Frage wieso nach Frankreich versendet wurde, er wohnt schließlich in Belgien. Hat der Vogel doch tatsächlich das falsche Land bei PayPal hinterlegt. Einschreiben kam natürlich nicht zurück.


    Fall Nr 2. Einen schönen Nachlass im unteren vierstelligen Bereich getauscht. Soweit alles gut, Adressen ausgetauscht, schön eingepackt und extra versichert. Sogar das Foto vom Sendungsbeleg zugesandt. Nach ner Woche kommt ne Mail, dass DHL in den Niederlanden kein Paket an Postfächer sendet. Es kommt angeblich wieder zurück zu mir. Tja, das war vor 2 Wochen. Das Paket ist natürlich bislang nicht zurück gekommen.


    Gefühlt war früher doch alles besser oder zumindest die Leute noch nicht ganz so hohl wie heute;)

    Zum Tauschen krame ich auch wieder etwas raus und zwar den Nachlass eines Piloten aus Wien.


    Knapp 100 Feindflüge an der Ostfront. Dort ist er mit seiner Ju88 auch abgeschossen worden. In den Flugbüchern sind die Flüge natürlich eingetragen.


    Im Tausch gegen Papier mit Bezug zur Operation Merkur.

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    Tja, was kannst Du tun?!

    Welche Versandart hab ihr vereinbart? Sollte es nur der Standartversand gewesen sein, wirst Du gar nichts machen können, da er ja bereits geschrieben hat, dass es versendet wurde.


    Sollte als Paket oder Einschreiben versendet werden, dann versuche hier über die Mods ne Emailadresse zu bekommen. Ggfs. auch über den Namen bei der Überweisung und per Social Media anschrieben. Sollte das klappen ihn bitten die Sendungsnummer mitzuteilen. Ansonsten eine Frist setzen, entweder zur Übersendung oder Rückabwicklung. Sollte sich auch hier taub gestellt werden, dann hilft ggfs. nur eine Anzeige weiter.

    Soldbuch, Wehrpass und Erkennungsmarke eines Stalingrad Kämpfers des Panzer-Artillerie Regiments 16.


    An Auszeichnungen unter anderem die Ostmedaille, Sturmabzeichen, EK2 und Heeresflakkampfabzeichen. Im November 1942 aus Stalingrad rausgekommen. Danach Einsatz in Italien und Russland.


    Im Tausch gegen einen Kreta Pass.

    Hier nochmal etwas für einen Tausch und zwar das Soldbuch eines jungen Soldaten, der an der Schlacht um Berlin teilnahm.


    Zunächst war er ab Februar 1945 beim Fallschirmjäger Ersatz und Ausbildungsregiment 1 in Berlin eingesetzt. Am 17.4.1945 wurde er zum Volksartillerie Regiment 408 versetzt.


    Zu dieser Einheit könnte ich folgendes recherchieren:


    "Am frühen Morgen des 23.04.1945 befand sich das neue Stabsquartier des LVI. Panzerkorps in Rudow und der Artillerie-Kommandeur 125 (Oberst Wöhlermann) nahm von dort Verbindung mit dem Kommandeur des Volksartillerie-Korps 408 (Oberstleutnant Adams) auf, der sich aber entgegengesetzt der Weisung von Oberst Wöhlermann mit seinem Gefechtsstand in Tempelhof befand.

    Am Abend des 23.04.1945 erhielt General Weidling den Befehl mit allen Truppen des LVI. Panzerkorps in die Stadt hineinzugehen.

    Am Nachmittag des 24.04.1945 erkundete der Artillerie-Kommandeur 125 (Oberst Wöhlermann) in der Stadt Stellungen für das Volksartillerie-Korps 408 und die 4 Artillerieregimenter der 4 dem LVI. Panzerkorps unterstellten Divisionen. Da die Stadt ein Trümmerfeld war, boten sich nur der Tiergarten und der Botanische Garten sowie grössere Plätze wie Lützowplatz, Steinplatz, Belle-Allianceplatz, Lustgarten und Alexanderplatz und das Bahnhofsgelände des Potsdamer- und Anhalter Bahnhofs als Stellungen für die Artillerie an. Die Versorgung der Artillerie des LVI. Panzerkorps war zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr möglich, da die beiden Munitionslager am Güterbahnhof Nikolassee und am Teufelsee im Grunewald bereits zu diesem Zeitpunkt von den Russen erobert waren. In einem weiteren Munitionslager an der Überführung der alten Wannseebahn über dem Landwehrkanal lagerte nur russische 7,62 cm Munition und es gab nur 4 Geschütze, für die diese Munition verwendet werden konnte.

    Nachdem Ende April 1945 grosse Teile der Stadt von der russischen Armee erobert waren, blieb nur noch der Tiergarten, um Stellungen für die Artillerie einzurichten.

    Letztendlich gelang 215 Angehörigen des Volksartillerie-Korps 408 der Ausbruch aus Berlin; sie wurden am 29.04.1945 von 84. US Infanterie-Division gefangengenommen." Quelle: Forum der Wehrmacht.


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