Beiträge von Becker_39

    Wenn dem so ist, ist das so. Können die, die das ausführen müssen ja nichts dafür. Ist nun mal deren Beruf.


    Ich bin da eher unwissend, habe mich auch in jungen Jahren weder in Rechten noch in Linken Kreisen rumgetrieben. Muss ja jeder selber wissen ob er mit sowas rumlaufen will oder nicht (und somit wie Du bereits erwähnt hast, mit den rechtlichen Konsequenzen leben kann/will).

    Dem kann ich mich nur anschließen :thumbup:

    Naja, wenn sich eine Staatsanwaltschaft oder ein Richter auf solch eine Kinderscheisse einlässt, dann kann ich wirklich nicht mehr weiterhelfen. Werden unsere Steuergelder wirkliche für solchen Quatsch verschleudert? Hat man denn keine anderen Probleme in diesem Land?


    Naja mir kann es ja eigentlich egal sein. Ich habe dieses Shirt ja nicht angeboten und würde auch sowas weder anziehen noch jemals kaufen.

    Es gibt hierzulande einen sogenannten Strafverfolgungszwang für die Strafverfolgungsbehörden. Bedeutet, dass bestimmte Berufsgruppen von Amts wegen die Pflicht haben, sich mit so einer "Kinderscheisse" zu beschäftigen.

    Mit diesem T-Shirt bist da auf jeder linken Dinkeltee Party der Brüller .... es ist eine Verunglimpfung des GröFaZ ...... Spott & Hohn !!!

    ... und eben strafbar ...

    Wenn alle hier,sowohl der Verkäufer als auch alle anderen,sich Mal mit der Gesetzeslage beschäftigen würden, könnten wir uns die ganze Diskussion hier sparen.

    [...]

    Ich zitiere nochmal:

    "Mal ganz abgesehen von der Geschmacklosigkeit des Artikels würde ich dem Verkäufer dringend die Löschung des Inserats nahelegen..."

    Die Stahlhelmglocke ist zeitgenössisch - allerdings sehr eindeutig nachlackiert, wie man an den lackierten Rostmulden zweifelsfrei erkennen kann. Der Kinnriemen ist auch aus meiner Sicht eine Reproduktion. Beim Innenfutter könnte es sich dagegen um ein Original aus dem späteren Kriegsverlauf handeln. Material, Form und Größenstempel sowie Zugschnur sind aus meiner Sicht stimmig und deuten auf eine Innenaussatttung vom Schuberth-Werk Braunschweig hin. Im Zuge der Einsparung von Ressourcen und Produktionskosten wurden zum Ende des Krieges auch sogenannte Spaltleder (keine Hautseite - somit beidseitig rauh) als Grundlage für die Fertigung von Helminnenfuttern verwendet.

    Ich erinnere hierbei an die zahlreich vorhandenen Lederrohlinge (ohne Vernähung und ohne Filzpolster), welche hin und wieder zum Verkauf angeboten werden und die Verwendung belegen.

    Trotz intensiver Suche ist der Verbleib des Abzeichens weiter unklar. Leider erfahre ich - aus mir unerklärlichen Gründen - vom letzten bekannten Besitzer keinerlei Unterstützung bei meiner Suche. Er gibt lediglich an, das Stück in unbekannte Himmelsrichtung weitergegeben zu haben.

    Wer mir Hinweise zum Verbleib des Abzeichens geben kann, welche mich zum derzeitigen Besitzer führen, erhält einen saftigen Finderlohn.

    Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit und Mithilfe.

    Ich würde Glocke und Innenfutter auf dem ersten Blick eine Chance geben. Den Anstrich, den Kinnriemen und das Abzeichen halte ich ebenfalls eindeutig für Neuanfertigungen.

    Das Innenfutter ist definitiv ein Original Futter vom Hersteller Werner Zahn. Die nieten sind auch ungeöffnet. Im Nacken ist der Träger ein Obergefreiter verweigt, bis auf das Abzeichen, für mich ein Stimmiger M40


    SG Dominic

    So auch meine Meinung. Außenseite und Innen bis zum Futter zudem noch nachlackiert - das vielleicht aber auch schon zu Kriegszeiten.


    Theoretisch könnten sich auf der linken Helmseite ja noch Reste eines Heeresabzeichens befinden. Gibt es Fotos der linken Seite?

    Die Schnallen könnten durchaus aus Kriegsproduktion bis 1945 stammen. Die beiden oberen Riemen mit dem groben Leder und der glatten Rückseite hat es in der Tat so auch im militärischen Bereich zu Kriegszeiten gegeben. Im Anhang mal ein ähnliches Stück aus gleichem Material. Allerdings weisen alle gezeigten Riemenstücke weniger Löcher auf als ihre Vorgänger aus militärischer Kriegsproduktion.
    Eventuell wäre auch eine zivile Verwendung in Luftschutzhelmen denkbar. Das dies jedoch nicht mein Interessengebiet ist, kann ich dazu leider keine verbindliche Aussage treffen. Meine Vermutung geht jedoch eher in Richtung ziviler Nachkriegsware für z.B. Feuerwehrhelme. Es bleibt jedoch schwierig festzustellen, da diese Schnallenform in Deutschland noch bis in die 1990er Jahre hinein Verwendung fand.

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    Das Innenfutter entspricht den mit bekanntn Originalen dieses Herstellers aus diesem Produktionszeitraum.

    Ich halte es samt Zugschnur für zusammengehörig und zeitgenössisch.

    Naja, der "normale" , also häufigere in Luftwaffenhelmen ist aber schon der, wo nicht explizit Heer und Marine draufsteht.


    http://cdn.simplesite.com/i/e6…412933._szw1280h1280_.jpg


    http://cdn.simplesite.com/i/e6…413102._szw1280h1280_.jpg

    Diese Unterschiede in den Domstempeln haben nichts mit der Teilstreitkraft zu tun. Das ist einfach der Unterschied Früh-/ Spätkrieg. Auf den frühen Abnahmestempeln stand eben noch "Beschaffungsamt für Heer und Marine". Auf späteren Stempeln sieht man dafür dann die Bezeichnung "Wehrmacht-Beschaffungsamt".

    Solche Fehlstempelungen kommen vor.

    Das ist keine Fehlstempelung. Es gibt schlichtweg keine Abnahmen von Luftwaffebeschaffungsämtern im Bereich von Stahlhelmen. Helme der Luftwaffe, der Polizei und der Waffen-SS wurden also scheinbar - wie die Heeres- und Marinehelme - zentral vom Beschaffungsamt des Heeres und der Marine geprüft und abgenommen.