Beiträge von Ehrenfeld

    Ich hätte die Gitter weggelassen . Oder wenigstens von Oben eingesetzt.

    Jetzt holst du dir gerade bei der aktuellen Witterung schnell feuchte Luft rein die dann nur langsam wieder trocknet.

    Spätestens wenn sie an den Scheiben kondensiert, dürfte es problematisch werden. Das Ding ist ja wie ein Gewächshaus oder Wintergarten.

    Die Thematik: Schädlinge in Sammlungen ist ja nicht nur bei privaten Sammlern stetig diskutiert.

    Museen haben da ja auch ihre leidvollen Erfahrungen durch das Einschleppen von Schädlingen über Leihgaben gemacht.

    In einem normalen Haushalt sollte es keine Probleme mit Schädlingen geben, das gebietet einfach die Reinlichkeit.


    Für meine Sammlung habe ich ein eigenes Gebäude, in dem die Uniformen auf Puppen frei stehen oder in Rahmen an den Wänden hängen. Die Temperatur liegt im Winter, durch Heizregulierung immer bei 16°C, erst ab einer Temperatur darüber beginnen die meisten Schädlinge aktiv zu werden.

    Im Sommer öffne ich das Gebäude und damit die einzelnen Räume nur für angemeldete Besucher, deshalb ist die Temperatur im Sommer meist durchgängig bei 22°C mit einer Luftfeuchtigkeit von 45%-50%. In all den Jahren hatte ich nie Probleme mit Schimmel oder Schädlingen, da alle Öffnungen (Türen und Fenster, mit Fliegengittern und entsprechenden Schädlingsfallen bestückt sind.

    Die gleichen Fallen verwende ich auch an den Uniformen selbst, meist aufgestellt oder als Papier eingesteckt.

    Alle vier Wochen pflege ich die Lederteile mit Bienenwachs. Ein natürliches Mittel, das das Leder geschmeidig hält, einen Eigengeruch besitzt, der den Eigengeruch der Uniformen überdeckt (der zieht ja die Schädlinge an) und das auch noch recht günstig beim Imker um die Ecke abfällt.

    Bewährt hat sich für mich, eine eigene Lavendelzucht, alle 4 Wochen tausche ich den Lavendel in den Räumen aus, nehme neuen aus dem Garten.

    Der Vorteil, bei 80 Uniformen ist natürlich, dass der Eigengeruch der meist alten Stücke klar überdeckt wird. Zudem ist Lavendel für die meisten Schädlinge ein übelriechendes Zeug.


    Wer jetzt seine Uniformen im Privathaushalt aufbewahrt und dort auch präsentieren möchte, dem empfehle ich ähnlich vorzugehen. Abschottung über Regulierung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit, bei Überdeckung der Eigengerüche der Stücke.

    Eine niedrige Luftfeuchtigkeit hilft dabei die Motteneier austrocknen zu lassen. Mottenfallen helfen die männlichen Tiere zu fangen und eine Befruchtung der Weiblichen zu verhindern.

    Gibt es etliche Porträtfotos wo das nicht beachtet wurde. Oftmals wurden Schulterstücken auch einfach weitergegeben.

    Na, die Dinger gab es in den 90ern schon mal recht Häufig und waren als Geschenke unter Kameraden und Feuerwehren, dann auf Holzplatten, sehr beliebt. Für mich ist es augenscheinlich nach 1945 gefertigt, wenn Du keinen Schmiedestempel oder eine Punze findest, die was anderes besagt.

    Danke für deinen Antwort. :)

    Darf hier jemand, der auf dem Sammelgebiet mal überhaupt keine Ahnung hat, eine Frage stellen. Vielleicht etwas dämlich, aber es wäre nett, wenn sie mir jemand beantworten könnte.


    Da es heißt Verleihung am 3. Juni 1945, komme ich da ein wenig mit meinen allgemein erworbenen Geschichtskenntnissen durcheinander. Soweit ich weiß hat die Wehrmacht am 8.Mai 1945 kapituliert. Konnten denn danach noch solche Auszeichnungen regulär verliehen werden. Wer hat die denn verliehen? Die Wehrmacht? Das 3.Reich? Wie lange wurde das denn im "Nachhinein" akzeptiert? Bin da jetzt etwas verwirrt.

    Kleiner Tipp von mir! Einfach deine Hausratversicherung um Summe X (die Summe mit der Du deine Sammlung einschätzt) erhöhen und zusätzlich festschreiben lassen, dass ein Teil des Hausrates eben aus einer Sammlung X besteht. Dazu entsprechende Bilder von den Sammlungsstücken an die Versicherung und gut ist. Machen viele so und ist bei fast allen Versicherungsgesellschaften auch akzeptiertes Vorgehen. Ich kenne den Fall der Versicherung einer musealen Sammlung, da wollte die Versicherung ein Wertgutachten, sonst ist das aber im privaten Umfeld nicht notwendig.

    Der Löschkarren selbst ist i.O.

    Der Anbieter hat aber auch im Ebay-Kleinanzeigen noch einen Handdruckspritze als Löschkarren im Angebot.

    Im Allgemeinen sind die Dinger recht häufig, bei den Preisen orientieren sich die Verkäufer aber immer fälschlicherweise an den pferdegezogenen Handdruckspritzen, was mitunter lustige Preise zur Folge hat.


    Bei nächsten Mal einfach gleich einen Links, dann helfen wir auch rechtzeitig.

    Hallo zusammen,


    habe aus dem Nachlass eines alten Feuerwehrmannes, der 62 Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr war, die Uniformen bekommen.

    Bis auf die letzte aus den 80igern, habe ich die anderen drei mal fotografiert.

    Bei der 1 bin ich mir sicher, dass es eine Jacke aus den 1950er Jahren ist. Dabei waren auch beinahe violette Schulterstücken

    Die 2 dürfte eine Jacke aus den 1960er bis Anfang 1970er sein, was soweit auch passt.

    Bei 3 stimmt allerdings für mich etwas nicht. Es dürfte sich dabei doch um eine Uniformjacke der Berufsfeuerwehr aus den 1970ern mit Effekten der Freiwilligen Feuerwehr handeln, oder liege ich da falsch?

    Die beiden Mützen passen für mich soweit. Will sie nur der vollständigkeitshalber mit zeigen.


    Danke für eure Meinungen!

    Gruß