Beiträge von waterloo

    Das stimmt, aber so ist es halt super optimal.

    Das Problem sind ja weniger die Einflüsse von außen. In den Papieren so ab 1830/40 befinden sich Alaunsalze.

    Wurden damals bei der Herstellung auf den ersten Langsiebmaschinen dem "Papierfaserbrei" beigegeben, damit nichts an den Walzen verklebt.

    Diese Salze setzen Säuren frei, welche die Fasern im Papier langfristig zerstören. Die Pufferpapiere sind mit Calciumcarbonat leicht alkalisch eingestellt und nehmen die entstehende Säure auf und neutralisieren sie.


    Dieser ganze Vorgang was da bei der Alterung im Papier passiert ist sehr kompliziert und ich habe ihn nun etwas vereinfacht dargestellt.

    Habe mal ne beruflich Fortbildung in Wolfenbüttel an der Herzog-August -Bibliothek gemacht und weiß wovon ich rede.


    Man kann ja die Urkunden am PC einscannen schaut sich die Urkunde auf dem PC an oder druckt ein Exemplar aus.


    Es sollte ja eigentlich um die beste Aufbewahrung für das Objekt gehen.


    Gruß waterloo

    Ich habe ja gestern sehr eindringlich um Mithilfe gebeten. Bin natürlich auch gern bereit mein Wissen mit anderen Sammlern zu teilen.

    In den letzten Jahren habe ich mir für etliche hundert Euro Fachliteratur über deutsche Nachtjäger zugelegt.

    Dies ist natürlich ein Aufwand den nicht jeder Sammler, welcher einige wenige Abschussbecher oder ähnliches in seiner Luftwaffen-Sammlung hat leisten kann oder möchte.

    Bei Anfragen helfe ich gern und versuche gestützt auf meine vorhandene Literatur eine Antwort zu geben.

    Gruß waterloo

    Superteil, aus einer Zeit wo noch "wild" Zigarettenkisten gekauft wurden. In der letzten Phase der Verleihungen dieser Ehrengabe wurde ja anscheinend standartmäßig auf das bei Beeger gefertigte Modell zurückgegriffen.

    Hier noch eine Liste der mir bekannten Zigarettenkisten. Kann gern um weitere Exemplare ergänzt werden.

    Gruß waterloo


    Zigarettenkiste

    1. Variante

    Spitzes Nachtjagdwappen,

    verschiedene Kisten


    Uffz. Gerlach



    Fw. Ruscher

    Bordfunker von Streib mit ca. 22 Abschussbeteiligungen





    Zigarettenkiste

    2. Variante

    Nachtjagdwappen wie auf den frühen Tabletts,

    verschiedene Kisten


    Uffz. Frank



    Uffz. Weinschenk



    Uffz. Schürcks

    NJG 2, BF von Hptm. Jung


    Gefr. Heu



    Gefr. Spangl






    Zigarettenkiste

    3. Variante

    Nachtjagdwappen wie auf den späten Tabletts

    einheitliche Kiste


    Lt. Samet



    Fw. Prange


    Angebot 12/2020 im WAF für 600,-- brit. Pfund

    Fw. Dierkes



    Uffz. Gotha



    Uffz. Geck



    Uffz. Kümmeritz

    BF von Sayn-Wittgenstein


    Uffz. Uhlmann



    Uffz. Schmidt

    NJG 3

    Sammlung Calvet, WAF 16. Dez.2011

    Uffz. Meinhold



    Uffz. Gundelach



    Uffz Telsnig

    BF von Oblt. Telge


    Uffz Hohn



    Uffz. Platz


    Herstellungsjahr „H“

    Uffz Kopp


    Herstellungsjahr „G“, Sammlung Stan, WAF 10. April 2015

    Gefr. Ortmann



    Ogfr. Haimening


    Herstellungsjahr „G“

    Ogfr. Östreicher

    Die Besatzung Obgfr. Hubatsch als Flugzeugführer und Obgfr. Östreicher als Bordfunker haben in der Nacht vom 1. auf den 2. Juni 1942 als Angehörige der I./NJG 1 um 02,54 Uhr eine Vickers Wellington abgeschossen. Der Absturz erfolgte bei Turnhout. Es war der erste Erfolg der Besatzung.



    Herstellungsjahr „G“, Sammlung Rik, WAF 21. Okt.2 016

    Hallo, auch von mir meinen Glückwunsch zu diesem spektakulären Nachlass.

    Verbunden aber hiermit auch die Bitte uns, den Sammlern von Abschussbechern welche sich seit langen intensiv mit diesem Thema beschäftigen Informationen zur Verfügung zu stellen. Um dies zu erläutern, es ist absolut nichts offizielles über eine Stiftung, Vergabepraxis und ähnliches durch Dokumente belegt. Es ist lediglich in einem Artikel im Spiegel erkennbar, das die Abschussbecher auf Initiative von Josef Kammhuber verliehen wurden. Alles was wir wissen oder vermuten ist also nur anhand von real vorhandenen Bechern bzw. Nachlässen abgeleitet worden.

    Mir stellen sich folgende Fragen.

    1. Die ganz frühen Becher, die noch Abschüsse als Mitglied des ZG76 dokumentieren , was sind dort für Herstellerstempel eingeschlagen.

    In meiner Sammlung ist leider nur ein Exemplar vorhanden, der Becher von Lt. Krzywon. Dieser Becher wurde nicht beim Juwelier Beeger

    in Utrecht hergestellt sondern weist den Stempel der Gebrüder Huismann auf. Dieser Stempel war auch auf den beiden ganz frühen Bechern aus dem Nachlass Herzog vorhanden, siehe Archiv Militaria Berlin.

    2. Wann war der Wechsel bei diesem Nachlass von Schreibschriftgravur auf Blockschrift.

    3. Die erkennbare Anzahl der Becher auf dem gezeigten Bild entspricht nicht den im Internet zugänglichen Abschusslisten. Auf der relativ guten

    Seite von CZ Luftwaffe sind für Eckardt 22 Abschüsse gelistet. Hier stellt sich die Frage ob es Praxis war Becher vor einer offiziellen

    Anerkennung zu verleihen. Dies ist mir schon beim Nachlass Kollak aufgefallen, der zeitweilig in meiner Sammlung war. Die offizielle

    Anerkennung einiger Abschusse erfolgte mit bis zu 2 Jahren Verspätung. Die entsprechenden Becher sind aber weit vorher verliehen worden.

    Ich hoffe auf Deine Mithilfe.

    Gruß waterloo

    Die Klinge lässt sich jedenfalls zeitlich gut einordnen. In einem britischen Blankwaffenforum habe ich folgendes gefunden:


    Henry Osborn was born in 1756, son of John and Elizabeth Osborn of Birmingham. He is first identified as a Sword Cutler in 1785 in Aston. He became of on the foremost suppliers to the Board of Ordnance of a range of military equipment but is perhaps most famous for the production of examples of the new 1796 Light and Heavy Cavalry sabres. In 1800 he moved to premises at Bordesley Mills in Birmingham. He also had an outlet in London in Pall Mall. Around 1805 Osborn went into partnership with John Gunby and again was awarded a number of contracts to the government as suppliers of swords. The partnership was dissolved in 1820. In around 1808 it is believed he developed an experimental blade as a variation to the standard 1796 light cavalry sword with the intention that it could be used more effectively to thrust as well as cut. A number of these examples are still in existence, several in the Royal Armouries in Leeds and one officers example detailed on this site. Henry Osborn died on hte 11th August 1827 at Bordesley aged 72.


    Nach dieser Aussage wurde die klinge zwischen 1805 und 1820 hergestellt.

    Gruß waterloo


    Suche Abschussbecher der deutschen Nachtjäger und Waterloo-Medaillen Hannover, England (K.G.L.) und Braunschweig

    Also, das Kreuz gibt mir Rätzel auf. Ich hatte einmal ein "900" Gold mit Schwerter aus Privatbesitz in meiner Sammlung. Die Schwertergriffe sind hier soweit es auf den Bildern erkenntlich ist identisch. Nur waren bei mir die Schwerter mitgeprägt und nicht wie hier nachträglich eingelötet.

    Gruß waterloo



    Suche Abschussbecher und Waterloo-Medaillen Hannover, England (K.G.L.) und Braunschweig.

    Dateien

    • a.jpg

      (722,1 kB, 24 Mal heruntergeladen, zuletzt: )