Beiträge von vk4501

    Ullr sind meist Metallplaketten oder Medaillen, die als Glücksbringer auf verschiedene Weise getragen wurden. Meist an den Gurtelschlaufen der Hose oder der Uhrenlasche.


    Kommt von: Ullr, der Gott des Bogenschießens und Skilaufens.

    Sorry, da ging irgendwas schief :-(

    Schande über mich.


    Der Beitrag ist natürlich "2 Ullr zur Bestimmung"


    Dieser Thread kann gelöscht werden....

    Hallo Kollegen,


    würde mich freuen, wenn Ihr mit bei der Echtheitsbestimmung der beiden behilflich sein könntet.

    Ich hege hier Zweifel an der Originalität dieser beiden Ullr. Besonders hervorgerufen durch die schlechte Verarbeitung, unsaubere Prägung und Deformierungen (auch im Bereich der Öse).


    Wer kann hier unterstützen?

    Im Forum fand ich bereits dieses deutlich detaillierte Vergleichsstück zu einem der beiden Ullr

    Gebirgsjäger Medaille 1944

    Besonders die Rückseite das "Südfront" bei meinem Exemplar ist sehr schlecht geprägt und liest sich wie "Sodfront"

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    Hallo Kollegen,


    würde mich freuen, wenn Ihr mit bei der Echtheitsbestimmung der beiden behilflich sein könntet.

    Ich hege hier Zweifel an der Originalität dieser beiden Ullr. Besonders hervorgerufen durch die schlechte Verarbeitung, unsaubere Prägung und Deformierungen (auch im Bereich der Öse).


    Wer kann hier unterstützen?

    Im Forum fand ich bereits dieses deutlich deta

    Diese Frage habe ich bereits gestellt. Der Veteran selbst ist bereits verstorben.

    Er hatte 3 Ringe. Einen Massiven, einen Hohlen. Welche Version es war, die er am Finger trug, weiß ich nicht, habe ich auch nicht gefragt.

    Welcher sein "Verliehener" und welche die nach dem Krieg käuflich erworbenen war, wusste er nicht mehr, es war ihm auch egal.

    Inzwischen trägt der Sohn einen der 3 Ringe am Finger.

    Tragespuren sind leider auch kein Hinweis auf den Fertigungszeitraum, da ich Veteranen und auch Nachfahren kenne, die diese Ringe auch heute noch tragen...


    Auch wurde der Ring nicht verkleinert. Die Ringe wurden "offen" gefertigt und auf dann gemäß den Angaben des Beliehenen auf die entsprechende Größe angepasst, somit ist immer eine Nahtstelle sichtbar. Je nach den Fähigkeiten des Schmiedes eben mehr oder weniger gut ausgeführt.

    Es ist ein Ring der 1. Gebirgsdivision, die "1" ist noch schwach erkennbar. Doch ob die Fertigung vor 1945 stattfand oder nach dem Krieg (siehe Anhang) kann bisher noch niemand fundiert belegen. Außer Meinungen habe ich bisher noch nichts vernommen.

    Trägernachlässe sind ebenfalls keine sichere Quelle, da die Ringe jederzeit nachgekauft werden konnten und in Gefangenschaft geratene Soldaten (die 1.GD geriet in russ. Gefangenschaft) ihre Ringe sicher nicht behalten konnten und sich daher Ersatz besorgten.


    Fakt ist, dass der Hersteller des Ringes Sepp Prinstner als Angehöriger in der 1. Gebirgsdivision kämpfte und er auch die Ringe über sein Geschäft herstellte. 1953 hat er auf Anfrage der Kameradschaft wieder dieses Ringe gefertigt.

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    • 001.jpg

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    Für mein aktuelles Buchprojekt wollte ich mich erkundigen, ob mir jemand mit Kartenmaterial von vor 1941 aushelfen kann.

    Ich bräuchte eine digitale Kopie (Scan) der oben genannten Bereiche, wobei der Maßstab mindestens 1:50.000 sein sollte, besser noch 1:25.000.

    Die Karte wird nirgends abgebildet oder weitergereicht.

    Ob das Material von der britischen Armee oder der Wehrmacht stammt ist egal.


    Vielen Dank schonmal im Voraus

    Habe ich bereits gesehen.

    Leider geht es aber in dem Thema meist nur, darum, ob diese Ärmelbänder tatsächlich existiert haben. Nicht aber, ob die abgebildeten Exemplare den Fertigungen vor 45 entsprechen.


    Die Ärmelbänder gab es und diese konnten von entsprechend wohlhabenden Soldaten erworben werden.

    Es verhält sich hier ähnlich wie beim Offiziersedelweiss. Das Offz-Edelweiss war zu keinem Zeitpunkt ein offiziell durch die Bekleidungskammer ausgegebenes Abzeichen. Es wurde vielmehr von den Offizieren und betuchten Unteroffizieren privat erworben und verwendet.


    Zur Häufigkeit dieser Ärmelbänder gibt es folgendes zu bedenken: Das reguläre Ärmelband wurde erst Mitte 43 an die Trageberechtigten ausgegeben (unabhängig von dem Datum auf der Verleihungsurkunde). Damit hatten Effektenhersteller und Schneider insgesamt nur 2 Jahre, Goldfaden-gestickte Exemplare auf Bestellung zu fertigen. Der Kriegsverlauf verhinderte jedoch entsprechend Urlaube der noch lebenden Kreta-Veteranen, sodass nur noch vereinzelt besondere Effekte gefertigt wurden oder überhaupt getragen werden konnten, denn die Paradeuniform wurde in diesen Kriegsjahren nicht einmal mehr ausgegeben.


    Daher, und dies ist nun meine Meinung, kamen solche besonderen Kretabänder in massiver Goldfadenstickerei überwiegend nur noch bei Trauungen von Offizieren zum Einsatz.


    Wobei es aber noch immer darum geht, ob jemand ein ähnliches Exemplar, wie oben dargestellt, bereits gesehen hat, und es als Kopie oder Original einstufen kann.

    Was haltet ihr von dieser Version?

    Sehr aufwändig gefertigt in dickem goldfarbenen Metallfaden. Aber das will inzwischen nichts mehr heißen...

    Ich selbst habe zwar ein bisschen Erfahrung, kann mir aber kein abschließendes Urteil bilden.

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    Ich hatte mich heute mal genauer mit dem Ärmelband Kreta beschäftigt, warum gibt es Fallschirmjäger die offensichtlich an den Kampfhandlungen teilgenommen haben aber kein Kreta Band verliehen bekommen haben?

    Die Teilnahme an den Kampfhandlungen berechtigte auch zum Tragen des Bandes. Ausnahme ist hier wohl nur die Aberkennung von Rang und Auszeichnungen durch Kriegsgericht.


    Um Dein Beispiel genauer durchleuchten zu können, wären etwas mehr Hinweise notwendig.


    Allgemein:

    Kampfhandlungen endeten am 1.6.41, die Verleihungen begannen Ende 1942 (unterschiedlich je Einheit).

    Die Ausgabe der Ärmelbänder fand erst Monate nach der Ausgabe der Verleihungsurkunden statt (am Beispiel Gebirgsjäger).


    Wurde der Soldat in der Zeit vor der Verleihung der Urkunde getötet oder verwundet und aus der Wehrmacht entlassen, erhielt er oder die Hinterbliebenen ein Band und die Urkunde nachgesandt. In diesen Fällen fand jedoch kein Eintrag in Wehrpass und Soldbuch mehr statt. Da auch die Pässe entweder ausgehändigt, an die Hinterbliebenen oder an das Wehrmeldeamt weitergesendet worden waren.


    An der Felduniform wurde das Band von Fronttruppenteilen nicht getragen, da das leuchtende Weiß des Bandes über große Entfernungen leicht zu erkennen war.

    Vorgesehen war für jeden Beliehenen ein (1) Ärmelband auszugeben. Daher hatte der Soldat die Wahl, wo er diese Auszeichnung anbringen wollte (Feldbluse, Heimatbluse, Paraderock, Mantel usw.), weitere Bänder hätten erworben werden müssen.

    Tatsächlich war es bei der Ausgabe in der Gebirgstruppe so, dass bereits zahlreiche Trageberechtigte gefallen, verwundet oder versetzt waren, wodurch weit mehr Bänder in den Bataillonen ankamen als Trageberechtigte vorhanden waren. So wurden jedem Soldaten 3 Bänder ausgegeben.

    Neu rekrutierte Soldaten die im GJER137 ausgebildet werden oder dem Regiment dauerhaft angehören tragen die grüne Waffenfarbe.


    Folgende Möglichkeiten bestehen:
    - GJER137 war der Ausbildungstruppenteil vor der Versetzung in eine Panzerjägerabteilung (die Panzerjägerabteilung einer Gebirgsdivision trägt die Waffenfarbe Rosa, die Panzerjäger der Jägerregimenter tragen grün, daher scheidet rosa bei der Regimentsnummer 137 aus)
    Die Erkennungsmarke würde in diesem Fall, unabhängig vom Feldtruppenteil weiterhin auf GJER137 lauten.
    D.h. der Soldat hat einfach sein Namensetikett aus der Mütze mit grüner Waffenfarbe entnommen und bei der Versetzung in den Feldtruppenteil (Panzerjägerabteilung) dort eingeschoben.


    - Rückverlegung eines Verwundeten Soldaten bis zur Wiedergenesung in das GJER137. Ein
    Angehöriger einer Panzerjägerabteilung wird zur Ausheilung einer Verwundung im Ersatztruppenteil geführt. Hier würde er bis zur Gesundung und erneuter Abstellung zum alten Truppenteil nicht mit neuer Waffenfarbe eingekleidet.


    - Wohl am Wahrscheinlichsten: das Etikett gehört da nicht hin

    Stimmt. Die Nadel ist definitiv nach 45. Ob diese allerdings den Veteranen zuzuordnen ist oder gar noch der Bundeswehr, weiß ich leider nicht. Die 1. Gebirgsdivision der Bundeswehr bestand ja bis ins Jahr 2000


    Die Divisionsnadel (Edelweissnadel) sieht grob aus wie eine verkleinerte Version des Schirmmützenedelweiss...